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gernot schrieb:Der letzte Satz wurde letztes Jahr (leider) vom Hochwasser in NÖ bestätigt
gernot schrieb:lesenswert!
wird leider noch massive Probleme machen
https://www.tuwien.at/tu-wien/aktuelles/news/news/nachgewiesen-so-wirkt-der-klimawandel-auf-regen-und-hochwasser/
bzw.
https://www.nature.com/articles/s41586-025-08647-2
Zusammenfassung
Es wird erwartet, dass der Klimawandel zu einer Zunahme von Starkniederschlägen und damit auch von Überschwemmungen führen wird1.
Zu den Ursachen für die Zunahme von Starkniederschlägen gehören die höhere Wasserspeicherkapazität einer wärmeren Atmosphäre und Veränderungen der atmosphärischen Zirkulationsmuster2, was in Zukunft zu einer Zunahme von Starkniederschlägen in den meisten Teilen Europas führen könnte3.
Die Erfassung der zeitlichen Entwicklung vergangener Veränderungen wurde jedoch durch Datenbeschränkungen und Messunsicherheiten erschwert, insbesondere bei kurzen Niederschlagsdauern wie 1 Stunde.
Hier zeigen wir einen Anstieg der täglichen Starkniederschläge um 8 % und der stündlichen Starkniederschläge um 15 % in den letzten vier Jahrzehnten, indem wir einen neuen Datensatz mit 883 Stationen in Österreich von 1900 bis 2023 analysieren.
Diese Zunahmen sind zwischen zwei unabhängigen Netzwerken völlig konsistent und traten nach einer Abschwächungsphase zwischen 1960 und 1980 auf.
Die Veränderungen bei den stündlichen Starkniederschlägen sind an den Temperaturanstieg angepasst, mit einer Empfindlichkeit von 7 % pro 1 °C Erwärmung, in Übereinstimmung mit der Clausius-Clapeyron-Skalierung.
Die Veränderungen der täglichen Starkniederschläge sind jedoch an den Indizes der atmosphärischen Zirkulation ausgerichtet und weisen nur eine geringe Korrelation mit der Lufttemperatur auf, was auf eine größere Rolle der atmosphärischen Zirkulationsmodi hindeutet als bisher angenommen.
Die täglichen Änderungen der Starkniederschläge stimmen in bemerkenswerter Weise mit dem beobachteten Anstieg der Überschwemmungen um etwa 8 % in großen Einzugsgebieten überein.
Die Veränderungen bei den stündlichen Starkregenereignissen stimmen in ähnlicher Weise mit den Veränderungen bei den Hochwasserereignissen in kleinen Einzugsgebieten überein, auch wenn die Hochwasserzunahme stärker ist (25 % in den letzten vier Jahrzehnten).
Maßnahmen zur Klimaanpassung beim Hochwassermanagement könnten daher für Flüsse, die kleinere Einzugsgebiete entwässern, dringlicher sein als für große Flüsse.
Übersetzt mit DeepL.com (kostenlose Version)
Der letzte Satz wurde letztes Jahr (leider) vom Hochwasser in NÖ bestätigt
Veranstaltung
Zukunft des Skitourismus
10.04.2025 18:30 Uhr
„Skitourismus im Wandel - Zwischen Boom und Klimakrise“
Historisch haben viele Destinationen in Mittelgebirgen und den Alpen den Wintertourismus entlang des Skisports entwickelt: Alpinski und Langlauf waren der Mittelpunkt des Winterproduktes. Doch stehen viele dieser Destinationen vor Herausforderungen: Klimawandel, demographischer Wandel, veränderter Wettbewerb sowie ein sich wandelndes Reiseverhalten im Winter. Dies führt zur Frage, wie traditionelle Winterdestinationen auf diese Veränderungen reagieren können, um sich für die Zukunft wettbewerbsfähig und krisensicher auszurichten.
Am 10. April um 18:30 Uhr laden wir Sie zu Impulsreferaten und anschließender Diskussion ein. Mit unserer Referentin und unseren Referenten möchten wir verschiedene Perspektiven auf die Herausforderungen und Lösungsansätze einnehmen sowie diese mit Ihnen austauschen.
Unsere Gäste sind:
- Univ. Prof. Dr. Ulrike Pröbstl-Haider (Institut für Landschaftsentwicklung, Erholungs- und Naturschutzplanung, BOKU Wien)
- Thomas Aichner (Geschäftsführer der Ski- und Radverleihkette Rent a Sport, Südtirol)
- Simon Guggi (Leiter Marketing und Nachhaltigkeit der Snow Space Salzburg Bergbahnen AG)
- Dominik Prantl (freier Journalist: publiziert seit vielen Jahren zu Themen des alpinen Tourismus unter anderem in der Süddeutschen Zeitung)
Wir freuen uns zusammen mit allen Wintersport- und Berggebietsfreunden sowie Touristikern der Mittelgebirge und Alpen auf einen spannenden Austausch!
Quelle: Klimakrise bedroht Winter- und BergsportDas Expertenforum „Klima.Sport.Schnee“ hat in einem Positionspapier die Auswirkungen der Klimakrise auf den Winter- und Bergsport beleuchtet. Die Erwärmung und die damit verbundenen Veränderungen stellen eine Herausforderung für die Tourismusbranche dar. Diese müsse sich aktiv an Klimaschutzmaßnahmen beteiligen, hieß es.
Welche Ursachen hat die stärkere Klimaerwärmung der mitteleuropäischen Gebirgsräume und weiterer Teile Europas im Vergleich zum globalen Trend?
Die Zunahme der Temperatur betrifft alle Jahreszeiten und ist weiterhin im Alpenraum und weiten Teilen Europas deutlich stärker ausgeprägt als im globalen Mittel.
TONI_B schrieb:Hast du nur den Artikel gelesen oder auch das Positionspapier?
TONI_B schrieb:Leuten, wie dir, sei empfohlen sich diese Publikationen zu besorgen - dort findest du die Antworten bzw. die Bestätigung oder auch nicht für deine eigene "Expertenmeinung".
Ja, aber deine Zitate sind halt sehr selektiv, damit du dich über die "Doktoren und Professoren" lustig machen kannst.NeusserGletscher schrieb:Hast Du denn das Positionspapier gelesen? Die Ziate stammen allesamt aus dem Positionspapier.
Genau so wie deine, immer wiederkehrenden, Seitenhiebe auf die Wissenschaft.NeusserGletscher schrieb:Solche oberlehrerhaften Ratschläge sind für eine sachliche Diskussion eine echte Bereicherung.
Wo habe ich geschrieben, dass deine Aussagen über den Anteil der Ozeane falsch wären? Es ging mir um deine unsachliche Kritik an den Experten.NeusserGletscher schrieb:Ich interpretiere dies mal als Bestätigung meiner Kritik an dem Positionspapier. Denn wenn ich inhaltlich falsch läge, sollte es Dir ja leicht fallen, meine Aussagen zu widerlegen.
Aber ich muß Kollege Neusser Gletscher insoferne recht eben als das in dem Papier nix wirklich Neues drinsteht.TONI_B schrieb:Dort wird schon detaillierter auf die Probleme eingegangen!
TONI_B schrieb:Ja, aber deine Zitate sind halt sehr selektiv, damit du dich über die "Doktoren und Professoren" lustig machen kannst.NeusserGletscher schrieb:Hast Du denn das Positionspapier gelesen? Die Ziate stammen allesamt aus dem Positionspapier.
Petz schrieb:ab 2040 Co2 - neutral
Der Vergleich hinkt aber wenn man ihn aus einem wirtschaftlich neutralen Blickpunkt betrachtete. Müssten nämlich die AKW - Betreiber ausnahmslos alle anfallenden Kosten der Endlagerung ihres radioaktiven Abfalls bis zum St. Nimmerleinstag auch selbst tragen anstelle sie der Allgemeinheit und somit auch noch zukünftigen Generationen aufzubürden, wäre Atomstrom schon heute absolut unverkäuflich.NeusserGletscher schrieb:Würde Deutschland seinen Strom genau so sauber produzieren wie die Schweiz, Frankreich, Österreich, Portugal, Spanien, Island, Belgien, Grönland oder Dänemark, dann könnte Deutschland bereits heute seine Klimaziele für 2045 erreichen.
Petz schrieb:Der Vergleich hinkt aber wenn man ihn aus einem wirtschaftlich neutralen Blickpunkt betrachtete. Müssten nämlich die AKW - Betreiber ausnahmslos alle anfallenden Kosten der Endlagerung ihres radioaktiven Abfalls bis zum St. Nimmerleinstag auch selbst tragen anstelle sie der Allgemeinheit und somit auch noch zukünftigen Generationen aufzubürden, wäre Atomstrom schon heute absolut unverkäuflich.NeusserGletscher schrieb:Würde Deutschland seinen Strom genau so sauber produzieren wie die Schweiz, Frankreich, Österreich, Portugal, Spanien, Island, Belgien, Grönland oder Dänemark, dann könnte Deutschland bereits heute seine Klimaziele für 2045 erreichen.
Völlig richtig aber Du lässt bei der Betrachtung die großen topografischen Unterschiede zwischen den einzelnen Ländern außer Acht. Das man sich z. B. in den Gebirgsländern die Möglichkeit der Wasserkraft zunutze machte ist nicht einer politischen Weitsicht in der Vergangenheit, sondern der traditionellen Nutzung von den Mühlrädern angefangen geschuldet was uns z. B. hier in Österreich natürlich heute sehr zugute kommt. Allerdings muß man kritisch anmerken das die theoretischen Möglichkeiten der Wasserkraft nicht annähernd ausgeschöpft sind weil man seit jeher Kleinkraftwerksbetreibern (und ich kenne ein paar) gerne jeden Prügel zwischen die Füße wirft dem man habhaft werden kann. Dabei wären gerade dezentrale Energieversorger wichtig weil sie u. a. den Netzausbau ersparten; einige Gemeinden in DE haben die Zeichen der Zeit erkannt und bereits autarke Energieversorgungssysteme etabliert.NeusserGletscher schrieb:Weder Portugal, Dänemark, Island, Grönland noch Österreich nutzen Kernenergie zur Stromerzeugung. AKW gibt es unter den genannten Ländern lediglich in Frankreich, Spanien, der Schweiz und in Belgien.
Was hinkt da jetzt?
Petz schrieb:Völlig richtig aber Du lässt bei der Betrachtung die großen topografischen Unterschiede zwischen den einzelnen Ländern außer Acht.
Petz schrieb:Allerdings muß man kritisch anmerken das die theoretischen Möglichkeiten der Wasserkraft nicht annähernd ausgeschöpft sind weil man seit jeher Kleinkraftwerksbetreibern (und ich kenne ein paar) gerne jeden Prügel zwischen die Füße wirft dem man habhaft werden kann.
Meiner Meinung nach fehlt es nicht nur gravierend am Ausbau von Speicherkapazitäten sondern nach wie vor auch deutlich an der entsprechenden Gesamtstrommenge denn wir sollten die aktuelle Chance nutzen uns jetzt endlich möglichst energieautark aufzustellen und in den Überschußzeiten der Erneuerbaren Wasserstoff bzw. Co2- neutrale Flüssigkraftstoffe erzeugen die man ja auch zur Energiepufferung nutzen kann. Sonst hätten wir weder aus der Ölkrise noch aus des Neozaren aktuellen Machtspielen irgendetwas gelernt.judyclt schrieb:Es ist ja nicht so, dass ständig zu wenig Strom da ist, sondern bei den Erneuerbaren sind die Schwankungen eben groß. Anstatt auf Teufel komm raus auch noch die Wälder zu verspargeln, täte man gut daran, sich mindestens ebenbürtig um Speichermöglichkeiten zu kümmern.
Im EEG (Erneuerbare-Energien-Gesetz) wurden Speicher zunächst nicht explizit vorgeschrieben, da der Fokus primär auf dem Ausbau der erneuerbaren Erzeugungsanlagen lag.
Petz schrieb:Meiner Meinung nach fehlt es nicht nur gravierend am Ausbau von Speicherkapazitäten sondern nach wie vor auch deutlich an der entsprechenden Gesamtstrommenge denn wir sollten die aktuelle Chance nutzen uns jetzt endlich möglichst energieautark aufzustellen
j-d-s schrieb:Das mit dem Atommüll ist seit jeher eine Pseudodiskussion
Petz schrieb:Ich halte von einer Weiternutzung oder Neuerrichtung von AKW´s beim aktuellen Stand der Technik (noch) nichts aber würde dafür plädieren, mit einer Endlagerung speziell der hochradioaktiven Abfälle unbedingt noch zuzuwarten weil es hoffnungsvolle Entwicklungen gibt, die zu einer erneuten Nutzung der darin vorhandenen Restenergie führen und den finalen Endlagerungsaufwand stark verringern könnten.
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