Interessant ist auch das für die Übung gewählte Szenario der auseinanderbrechenden eines Nationalstaats, wobei die Macht hierbei offenbar auch an paramilitärische Kräfte übergegangen ist.
Dies ist insofern interessant, als dass für grössere Militärübungen jene Szenarien durchgespielt werden, die die zuständigen Oberkommandos der Streitkräfte für besonders realistisch halten. Sonst wäre ja eine Übung sinnlos wenn sie das nicht selber glauben würden.
Lustig finde ich hier, dass die die Schweiz angreifenden Paramilitärs dies tun, um die Schweiz zum Schuldenerlass zu zwingen. Hä? Dies birgt komikhaftes, den ein Angriff ist in diesem Falle entbehrlich, wesentlich bequemer wäre das Einstellen der Kredit-Rückzahlungen oder das Ignorieren der Schweizer Mahnungen.
In einem derartigen Szenario wäre es also eher wahrscheinlich, dass die Schweiz hier das Nachbarland durch massenhaftes entsenden von Panzerunterstützten Gedleintreibern überfällt um die Kreditrückzahlung durch Plünderungen bis zum letzten Rappen vollzieht.

Vielleicht werden die Französischen Streitkräfte dieses Szenario in einer grossangelegten Übung mit Atomgetriebenen Flugzeugträgern und Dom-Tom einbeziehender Verteidigungsstrategie durchführen?
"Die anhaltende Wirtschaftskrise hat Europa an den Rand des Chaos gebracht. Frankreich ist in mehrere Kleinstaaten zerbrochen. Einer davon, das fiktive Saonia auf dem Gebiet des französischen Juras, macht die Schweiz für seine prekäre finanzielle Situation verantwortlich. Die paramilitärische «Brigade de Dijon» will mit Attentaten in der Schweiz den Schuldenerlass erzwingen. "
Vive la Brigade de Dijon kann ich da nur sagen. (Bin eh "fichiert" in CH.. .*g*)