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Die Zeit online: Sie opfern die Alpen

terestric

Großer Müggelberg (115m)
Hüstel Hüstel,
kann ein Mod. bitte die Überschrift korrigieren?

DANKE!

EDITH sagt: Danke, selbst ist der User! Überschrift jetzt entsprechend der deutschen Rechtschreibung.
 
Ich sehe das etwas ambivalent.
Einerseits würde ich bei "Disney" nicht zuerst an die Jungfrau denken. Darüber hinaus ist die Verbauung dort oben noch relativ vertretbar und historisch gewachsen.
Im Falle Österreichs/Tirols, wo in den letzten 10 Jahren ein gewaltiger Investitionsboom und eine beispiellose, teilweise lächerliche Rekordjagd zu beobachten war, fürchte ich, dass man längst über das Ziel hinausgeschossen ist.


Weiß eigentlich jemand, wo es Infos zu dem angesprochenen Chaletdorf am Großglockner gibt?
 
Das ist wieder ein typischer Artikel, der teilweise wieder gerne mit typischen Klischees arbeitet. Beispielsweise werden 2400 Pistenklilometer angegeben, die in die Berge planiert wurden. Richtig wäre es, präpariert. Dass nicht 2400 Pistenkilometer planiert sein können, ist logisch. Selbst in Tirol gibt es noch Pisten, wo nichts planiert wurde. Entweder handelt es sich hierbei um Amlwiesen, wo man nichts planieren muss, oder Gletscherhänge, die von Haus aus so sind, oder es handelt sich um Almwiesen, die auch nicht wirklich planiert werden müssen. Klimawandel ist auch immer so ein Wort, das gerne hergenommen wird...

Auch halte ich einen Vergleich zwischen Arbeitnehmern in der Landesumweltanwaltschaft und der Tirol Touristik für problematisch, ein zahlenmäßig. Denn der Tourismus besteht nicht nur aus dem, was hier angeprangert wird. Wäre man korrekt, müsste man die Zahl der für den Seilbahntourismus abgestellte Mitarbeiter hernehmen.

Zum Pitz Val Gonda brauche ich hingegen nichts hinzuzufügen - auch ich bin gegen dieses Projekt. Die Art wie jedoch Gebi Mair sich ins Abseits stellt, ist auch ein Wahnsinn. Der Vorschlag, Gebiete wie Ischgl zu Industrie(ski)gebieten, in denen alles erlaubt ist, zu erklären und andere Gebiete dafür zuzusperren, kann nicht sein Ernst sein. Er hat sich offenbar noch nicht mit dem Thema Skigebietsrückbau und dessen Kosten auseinandergesetzt.
Der Kernsatz aber - dass man Skigebiete in die Grenzen zu weisen hat, der bleibt für mich aber weiterhin gestehen. Die Devise muss lauten: Verbindungen von Gebieten wo sinnvoll, ansonsten nur Modernisierungen und Ausbauten im Bestandsgebiet.

MFG Dachstein
 
Der Artikel der Zeit ist ein grosser Witz
Ein überfüllter Zug (Bild 4) mit freien Sitzplätze geht irgendwie nicht so ganz auf...
 
He, Moment mal! Disneyland war meine Wortwahl zu SFL!
Wo kommen wir denn da hin, wenn hier einfach ne andere Destination anstelle von SFL gesetzt wird, so gehts nun wirklich nicht! :wink:
 
Dachstein schrieb:
Der Kernsatz aber - dass man Skigebiete in die Grenzen zu weisen hat, der bleibt für mich aber weiterhin gestehen. Die Devise muss lauten: Verbindungen von Gebieten wo sinnvoll, ansonsten nur Modernisierungen und Ausbauten im Bestandsgebiet.
Völlig richtig. Deshalb bin ich prinzipiell Beführworter des bayerischen Ansatzes, konsequent keine Erweiterungen zu genehmigen. Auch wenn dabei zwei oder drei sinnvolle und einfach machbare Verbindungen auf der Strecke bleiben.
 
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