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Dolomitentour 12.02.-19.02.22...

... oder die nicht vollendete Runde :wink:

Prolog
Aus einer Bierlaune heraus wurde dieser Urlaub kurzerhand im August 21 trotz aller Unwägbarkeiten geplant. Ein gemeinsamer Termin und eine Unterkunft waren schnell gefunden. Jetzt hieß es nur hoffen, dass uns das allseitsbekannte Thema keinen Strich durch die Rechnung machte. Der Urlaub rückte immer näher und es sah so aus als könnte der Urlaub stattfinden. Doch zehn Tage vorher hat es mich erwischt, der PCR-Test positiv. So ein Mist. Quarantäne bis einschließlich des Anreisetages, immerhin bestand die Möglichkeit des Freitestens nach sieben Tagen. Naja, es wurde dann der achte Tag. Zum Glück konnte der Urlaub pünktlich starten. Abreise war Samstagmorgen kurz vor vier, nach knapp fünf Stunden Fahrt, sammelte ich irgendwo in Bayern, oh nein in Franken! Jens ein und es ging weiter auf meiner "Lieblingsautobahn", der A 7 in Richtung Süden. Den sonnabendlichen Anreisestau konnten wir umfahren, aber wirklich schneller kamen wir auch nicht voran. Wieder zurück auf der A7, gab es vor dem Grenztunnel Blockabfertigung. Allerdings kamen wir hier ohnen nennenswerte Stillstandszeiten durch und freuten uns über den etwas zähen Verkehr auf dem Fernpass. In der Zwischenzeit meldeten die anderen beiden Mitfahrer, br403 und k2k, den Standort und klagten ihr Leid über die Verkehrssituation in Garmisch und am Zirler Berg. Nach dem Treffen an der Raststation Schönberg, führen wir gemeinsam in Richtung Corvara weiter. Der Stau auf der Brennerautobahn hatte sich bereits aufgelöst, nur an der Mautstation Brixen-Pustertal herrschte italienisch Betriebsamkeit, besonders nach der Mautstation, wo es sich von sechs auf zwei Spuren verengt. Nach circa 12 Stunden Fahrt konnte dann endlich die Ferienwohnung in Beschlag genommen werden.

Tag 1 Corvara - Marmolada - Pozza und zurück
Bei der morgendlichen Beratung, in anderen Kreisen auch Frühstück genannt, wurde die Tagesziele besprochen. Da das Wetter sonnig und windarm war, stand der Aussichtsberg schlechthin, die Marmolada, auf dem Plan. Also starten wir halb neun an der Boèbahn in Richtung Arabba, an der ersten Engstelle, der DSB Sass de la Vegla gab es keine Wartezeiten, der nächste Sessel gehörte uns, also weiter in Richtung Malga Ciapela. Die dortige Schlange war zum Glück die Kassenschlange und wir konnten in direkt in den Wartebereich der nächsten Gondel. Oben dann perfekte Sicht. Es hat jetzt drei Besuche gebraucht um endlich bestes Wetter zu erwischen.
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^ Blick nordwestlich in Richtung Alpenhauptkamm
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^ Blick nordöstlich in Richtung Alpenhauptkamm
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^ Unten tummeln sich die Skifahrer, die entweder ohne den Besuch der Aussichtsplattform die Abfahrt antreten oder diesen schon beendet haben.
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^ Die nächste Gondel im Anflug und auf der Piste nichts los
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^ Aber das Panaorama wird weiter genossen
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^ Unten der mit den Audiringen verzierte Stausee, im Hintergrund der unförmige Schneefleck vor den höheren Bergen müsste der Kronplatz sein
Wir fuhren zurück in Richtung Arabba und weiter entlang der orangenen Runde in Richtung Belvedere. Am Funitel in Richtung Alba, gab es auch keine Wartezeiten und wir setzten unsere Tour in Richtung Ciampac fort.
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^ Mittlerweile sind wir an der Bergstation vom Sella Brunech. Gibt es hier eigentlich auch noch andere Skifahrer?
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^ Ja gibt es. Die tummelten sich aber im Ciampac-Bereich...
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^ ... und neben mir. Von links nach rechts: Jens, unbekannter Skifahrer, br403, k2k. Die kritischen Blicke kann ich mir allerdings nicht erklären.
An diesem Tag hatte ich nicht so sehr viele Bilder gemacht. Wir setzten unsere Tour, nach einer Mittagspause am Rifugio Baita Cuz mit seiner genialen Aussicht, in Richtung Pozza die Fassa fort. Die Vulcano konnte diese Mal überzeugen, als ich sie das letzte Mal vor drei Jahren gefahren bin, war es eher so semitoll. Den Rückweg in Richtung Corvara bestritten wir dann zum Tei über die Pisten Ciampiac, Diego, Fodoma und Burz. Wobei die Piste Burz die schlechteste war, da sie sehr eisig war. Dieser Umstand sollte sich im Laufe der Woche aber noch ändern. Die eine oder andere Wiederholungsfahrt ging sich auch noch aus. Den Abschluss des Tages stellte der Masereilift mit der Pista Sole da und danach ging es dann in Richtung Corvara mit einem Stop in der Capanna Nera.
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^ Abendliche Aussicht von der Hütte und ein gelungener Abschluss des ersten Tages.
 
ski-chrigel schrieb:
Mir geht es genau anders rum: Immer wieder denke ich, dass dieses industrialisierte Skigebiet ohne Dolomitenfeeling eigentlich nicht meins wäre, aber spätestens wenn ich die Sylvester zum x.Male mit gefühlten 100km/h runterbrettere, weiss ich wieder, dass es ein sehr cooles Gebiet ist. Nicht umsonst habe ich meinen 12-von-10-Punkte-Tag schon mehrfach dort vergeben. Und als EUB-Fan sind die Voraussetzungen halt sowieso gut, dass es mir gefällt. Zwei Beispiele aus 2017 und 2021:
https://www.alpinforum.com/forum/viewtopic.php?p=5140427#p5140427
und
https://www.alpinforum.com/forum/viewtopic.php?f=46&t=65717&p=5340963#p5340963

Und Danke für die schönen Berichte, die ich immer mit viel Interesse lese.
Das mit der nicht vollendeten Runde ist bei Dir ja nicht unüblich, so wie ich mich an unseren gemeinsamen Skitag erinnere ;-)
Und am Olang hatten wir in obigem 2017er-Bericht auch ein Windproblem.
Vielleicht hängt es auch damit zusammen, dass ihr dort in der Nebensaison unterwegs wart. Ich werde mal sehen ob ich dem Kronplatz eine dritte Chance gebe, dann aber im Dezember.
Martin_D schrieb:
Zum Kronplatz.
Dort sollte man einen ganzen Tag verbringen und nicht nur einen paar-Stunden-Abstecher von Alta Badia mit langen Busfahrten und viel Liftgefahre von St. Vigil zum Gipfel.

Nach Reischach würde ich übrigens bei viel Betrieb empfehlen, den oberen Teil Sylvester mit dem unteren Teil der Hernegg zu verbinden.
Bei dem ersten Besuch sind wir mit dem PKW dort gewesen und mussten nicht auf Busfahrpläne oder ähnliches achten, allerdings sind wir da auch über Picolin eingestiegen. Mein Empfinden war aber ähnlich zu dem diesjährigen Besuch. Das kann auch völlig Subjektiv sein, wie gesagt, da gibt es noch mehrere Gebiete, wo einige andere die Hände über den Kopf zusammen schlagen würden.
 
... oder die nicht vollendete Runde :wink:

Tag 6 Civetta
18.02.22

Im Rahmen der Gebirgsjägertour war ich zusammen mit bamigoreng, ski-chrigel und Ski-Andi 2018 schon mal in dem Gebiet unterwegs. Anscheinend hat es mir dort ganz gut gefallen, so dass ich bei einer unserer Frühstücksrunden, die Civetta einwarf. Der Vorschlag wurde von den Mitfahrern sehr gut angenommen und nach dem studieren der Wettervorhersagen, nahmen wir uns die Tour für den Freitag vor. Wir machten allerdings nicht die Gebirgsjägertour sondern fuhren mit dem vierrädrigen Untersatz dorthin. Da wir in meinem Auto ein Platzproblem kriegen würden, haben wir uns für den Kombi von br403 entschieden. Nach einem schnellen Frühstück verließen wir um kurz vor acht die Ferienwohnung. Also starteten wir heute weder an der Boè- noch an der Col Alto-Bahn, sondern fuhren in rasanter Fahrweise über Arabba in Richtung Alleghe. Um dreiviertel neun saßen wir in der Gondel. Heute mal den passenden Pistenplan zum Bericht
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Endlich oben angekommen über 2. Sektionen Gondelbahn, zwischen denen noch eine kurze flache Abfahrt liegt. Einer weiteren kurzen Abfahrt in einer Senke wo die Lifte Pelmo und Col Fioret starten. Der Pelmo ist Rückbringer zur der zweiten Sektion Gondelbahn. Wir ließen es erstmal krachen und fuhren hinunter nach Pescul.
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Kurz vor der Talstation in Pescul, bei dem Wetter kann man es aushalten, auch ist es nicht mehr ganz so warm wie am gestrigen Tag.
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^Oben kurz nach dem Ausstieg am Fertazza, die beiden sehen noch etwas unentschlossen aus . Von Pescul aus starten zwei Sektionen vierer Sesselbahnen, wobei die untere dank Hauben mal wieder ein Dreier ist.
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^ Auf der Suche nach der Salere-Abfahrt, an die Beschilderung im Gebiet muss man sich erst einmal gewöhnen. Am Lift noch angeschrieben, findet sich der erste Hinweis erst wieder, wenn man der Meinung ist, dass man gerade verkehrt abgezweigt ist. Das erste mal in diesem Urlaub wurden ganz klassisch die Papierpistenpläne wieder in Anspruch genommen. Da wir aber den ganzen Tag hier eingeplant hatten, machte die eine oder andere "versehentliche" Abfahrt auch nicht aus.
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^ Jens auf der doch sehr flachen, ziehwegartigen Abfahrt in den Col di Dof-Sektor
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^ Dafür bieten sich einem aber solch schöne Ausblicke an. Dann nennen wir das Ganze doch Panoramaziehweg.
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^ Hier kam denn auch schon das Retrofeeling auf, in der alten Leitner DSB Pioda von 1982. Geht also doch, entschleunigtes Skifahren. Ohne Wartezeiten lasse ich mir sowas auch gefallen.
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^ Oben am Col di dof links weg geht es wieder zur Pioda-Bahn gerade aus in Richtung Pecol zu der Pian del Crep-Gondelbahn, der dritten im Gebiet. Rechts der Bildmitte ist der Pecolbereich zu sehen.
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^ So sieht es dann aus, wenn schlagartig das Stichwort Pinkelpause fällt. Nach dem wir dann die rote (hellrot) und schwarze (rote) an der Pian del Crep auf ihre Griffigkeit hin überprüft hatten machten wir uns auf weiter in den hinteren Teil des Gebietes.
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^ Halb zwölf und es ist immer noch der "Feinripp" zu erkennen. Eigentlich wollten wir direkt zum Col de la Grava-Lift weiter. Aber halt was ist das...
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^...ein Schlepplift, der musste natürlich gefahren werden. Als wir uns dann dazu durchgerungen haben, dann doch mal mit der Col de la Grava - Bahn oben zu fahren, fiel der Blick auf die DSB Val Granda. Diese sollte laut Öffnungsstatus eigentlich nicht laufen aber siehe da sie dreht sich und beförderte fleißig Skifahrer. Also nicht wie hin und gleich in die direkte, steilere Abfahrt an der Bahn eingetsiegen. Die Öffnung der Bahn und Piste muss ziemlich spontan gewesen sein, die Piste war ziemlich weich und an einigen Stellen kam das Gemüse durch. Aber nichts wirklich schlimmes und Steine waren auch keine zu sehen.
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^ Am Beginn der Laghetto-Piste, schön im Wald und mit den Blick auf den Monte Pelmo.
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^ Und einmal die andere Richtung. Da sich jetzt unser Hungergefühl meldeten, legten wir an der nächstbesten Hütte unsere Mittagspause ein.
Während es draußen am Rifugio Su'n Paradis Burger und Pommes gab, wo doch reger Betrieb herrschte, so wurden im Inneren italienisch Spezialitäten angeboten. Allerdings waren beide Sachen als Selbstbedienung angelegt. Im Inneren gab es keine Warteziten. Nachdem wir unser Mittag noch in der Sonne genießen konnten, zog es leider etwas zu. Wobei die Bodensicht gut blieb und sich die Sonne nach kurzer Zeit wieder durchsetzen konnte.
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^Auf dem Weg zur Rückbringerbahn Delle Coste
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^ Eine alte Doppelmayr DSB von 182, die auch zur Tafahrt genutzt werden kann. Den weiteren Nachmittag vertrieben wir uns im vorderen Bereich des Gebietes, wo wir noch ein paar Wiederholungsfahrten an den Vierersesselbahnen von Pescul unternahmen.
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^ Noch einmal Col di Dof mit der Bergstation der DSB Pioda. Die Richtfunk- und Funkantennen waren wohl im Dutzend günstiger
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^ Mittlerweile im Schlepplift Mariaz, leider waren die anderen beiden Schlepplifte in diesem Bereich wegen Schneemangel geschlossen. Die Pisten und Schleppliftspuren waren jedenfalls präpariert.
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^ Die Sonne hatte sich wieder durch gesetzt und man konnte wieder den Blick auf dem Monte Pelmo geniessen. Dieses Mal von der Piste Fertazza aus.
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^ An der Bergstation der Fertazza- Bahn, hat man dann diesen Blick auf die Südwand des namensgebenden Berges.
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^ br403 und jens beim warten auf den bergfotografierenden k2k
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^ Abschließende Talabfahrt nach Alleghe, eine hatten wir schon vormittags eingelegt. Die Talabfahrt(en) sind echt genial und das zeigt ein Manko der Gebirgsjägertour, die wenigsten werden die fahren und lassen sie links liegen. Ich bezweifle auch, dass die wenigsten Tourer bis in den hinteren Bereich fahren und diesen ebenso liegen lassen. Die haben halt keine ski-chrigel Marschtabelle dabei. Für eine schönen, entspannten und entschleunigenden Skitag, in mitten einer Woche am Sellastock ist dieses Gebiet sehr zu empfehlen. Der Mix aus schnellen kuppelbaren und fixen langsamen Bahnen passt hier. Auch sollte, nein muss, der eine oder andere Schlepplift hier mit genommen werden.
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^ Und der GPS-Track zur Tour
 
Rasante Fahrt über Arabba, war es wirklich so schlimm?😂
 
Hatta ja auch schon beides Civetta als Teil der Gebirgsjäger-(hetz- Bus)Tour und Civetta stand alone und ich komme immer wieder zu folgendem Schluss: Lieber alle paar Jahre Civetta stand alone genießen als jährlich gehetzt und von Busfahrplänen getrieben im Rahmen der Gebirgsjägertour. Die Zeit im Bus verbringe ich lieber auf der Hütte oder auf den leeren Pisten der Civetta.
 
ski-chrigel schrieb:
Einen ganzen Tag Civetta! Dafür beneide ich Dich. Wir haben jedes Mal Stress, auch wenn wir die Talabfahrt nach Alleghe immer mitnehmen.

skichrigel und ski_andi
Drei Fehler in zwei Namen ;-)

Schon besser, aber immer noch nicht ganz richtig :lol:
:oops: Ich muss an meinen Recherchequellen arbeiten, ich habe es geändert.
Haben wir damals die Abfahrt bis nach Alleghe gemacht? Wenn mich meine Erinnerungen nicht klompett täuschen, würde ich nein sagen. Ich kann mich aber auch irren.
br403 schrieb:
Rasante Fahrt über Arabba, war es wirklich so schlimm?😂
Ach was, schlimmer wäre gewesen, wenn ich imTiefflug geschrieben hätte. Dafür hattest ja die passenden Tüten an Bord :lach:
 
Meckelbörger schrieb:
Haben wir damals die Abfahrt bis nach Alleghe gemacht? Wenn mich meine Erinnerungen nicht klompett täuschen, würde ich nein sagen.
Deine Erinnerung täuscht. Schau hier:
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Und zwar nachdem wir aus dem Zoldo-Sektor zurückkamen und noch Zeit hatten, bevor der Bus in Pescul weiterfuhr.

Edit: Und im Bericht ist es sogar noch erwähnt: https://www.alpinforum.com/forum/viewtopic.php?f=48&t=59031&p=5149904&sid=45c52354ac17f4b9f53290540716ad1d#p5149904
 
... oder die nicht vollendete Runde :wink:

Tag 7 Versuch der orangenen Runde
19.02.22

Für den Abfahrtstag hatten wir einen dreiviertel Skitag eingeplant. Für uns war klar, dass an diesem Tag keine Experimente geben soll und die möglichen Ziele sollten auf Ski erreichbar sein. Da wir in der Woche noch nicht einmal die Runde vollendet hatten, kam der Vorschlag diese mal anzutreten. Der Plan stand also. Morgens auf dem Weg zum Bäcker fielen mir schon die tiefhängenden Wolken auf. Beim Blick zum Grödner Joch, hingen sie ungefähr auf Höhe der Frara Bergstation, beim Blick zum Col Alto konnte man die Bergstation der Bahn erkennen. Nach kurzer Beratschlagung beim Frühstück, wurde beschlossen wir probieren es. Wir starteten wieder an der Boè-Bahn, diese hatte aber heute Startschwierigkeiten. So benötigte die Bahn mehrere Versuche um zu starten, selbst als wir darin saßen stoppt sie wieder. Endlich an der Bergstation angekommen, entschieden wir uns für eine Fahrt an der DSB-Vallon, aufgrund de Sichtverhältnisse gab es für die Entscheidung nicht die volle Zustimmung. Bei der Auffahrt merkte man schon, dass die Wolken mal dichter und mal lockerer durchzogen. So hatten wir bei unserer Abfahrt ganz vernünftige Sichtverhältnisse.
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Die Abfahrt im unteren Bereich. Man erkennt im oberen Bild gut die durchziehenden Wolken.
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^ Blick in Richtung Arabba. Aufgrund der mangelnden Sichtverhältnisse zog es uns zu den Toplift für dieses Wetter. Auf zum Schlepplift Crep du Mont.
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^ Im besagten Lift, immer wieder sind leichte Aufhellungen zu erkennen.
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^Die Ausblicke aus dem Lift haben etwas vom Harz, 100% Luftfeuchte und umgefallen Nadelbäume. Wir fuhren in Richtung Boè-Bahn, um unseren Weg in Richtung Arabba anzutreten. Als wir oben ankamen, gab es erstmal einen Whiteout. Kurz entschlossen nahmen wir die vordere Piste und tasten uns bis zum Abzweig nach unten.
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^ Irgendwo Richtung Arabba, wir tasteten uns im Nebel weiter voran. Während wir inzwischen in der Carpazza-Bahn saßen wurden die Auflockerungen in Richtung Corvara größer und die ersten blauen Stellen ließen sich am Himmel blicken. Eine kurze Beratungsrunde im Sessel ergab eine Planänderung, wir fahren in Richtung des schönen Wetters und lassen die Runde, Runde sein. War auch die bessere Entscheidung, denn am Belvedere hängt noch die Suppe drin. Mein alternativ Vorschlag Marmolada wollte irgendwie kein Gehör finden.
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^Rücktour über die Piste Sourasass, leider hat hier die Fangzaungitis zugeschlagen. Ansonsten ist das eine wenig befahrene Piste und steht der Fodoma in nichts nach. Über den Arabbafly fuhren wir zum Burz, hier legten wir eine Zusatzfahrt ein, die Burz-Piste zeigte sich heute von der besseren Seite, sie war nicht mehr so eisig.
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^ Mittlerweile an den Cherzliften angekommen, die talwärts gesehene rechte Abfahrt genossen und mit der DSB wieder nach oben.
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Bei immer größeren Auflockerungserscheinungen haben wir uns über den Piz Sorega bis zum Piz La Ila durchgeschlagen, wir wollten noch die schwarze Gran Risa fahren. das war aber eine krasse Fehlentscheidung, die Abfahrt war überbevölkert und aufgefahren.
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^ Blick ins Gadertal. Die Piculin ist wieder ein weißer Streifen. An der Talstation der La Ila-Bahn gab es auch schon größere Wartezeiten. Wir hatten uns nach fünf Minuten dort durch gemogelt und als wir wieder oben waren zeigte das Zeitmessgerät, dass es schon verdächtig nah am Mittag ist. Wir entschieden uns für die Ütia Bamby.
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^ Auf dem Weg zum Mittag. Wir ergatterten an der Hütte einen Terrassenplatz in der Sonne und genossen ein letzes Mal in diesem Urlaub la dolce vita. Über La Fraina und Brancia fuhren wir zum SL Pralongia 1
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^ Ein letztes Schleppliftbild muss auch noch sein, zumal das hier ein Kurvendreieckslift ist.
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^ Die Capanna Nera mal von der Rückseite fotografiert
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^ Die vorletzte Abfahrt in diesem Urlaub. Einmal geht es noch rauf mit dem Arlara-Sessel
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^ An dessen Bergstation geniessen wir nochmal den Ausblick und machen uns schweren Herzens, wohlwissend dass der Urlaub vorbei ist, an die Abfahrt zur Ferienwohnung.
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^ GPS-Track

Epilog
Nach zwei Jahren, war es der erste ganzwöchige Skiurlaub und ein voller Erfolg. Dank dem wandelnden Dolomitenlexikon Jens brauchten wir uns um Pistenpläne und Lifte keine Gedanken machen. Einfach ein Ziel genannt und man kriegt mindestens drei Varianten genannt wie man dorthin kommt. Das wir die Runde an keinem Tag vollendet haben, werde ich verkraften. Wieder hat sich gezeigt, dass die Runde in beiden Richtungen bevölkert ist mit Skifahrern, so bald man aber diese eingetretenen Pfade verläßt, gibt es aber ruhige Ecken und man kann einen entspannten Skitag genießen.

Um halb drei waren wir auf dem Parkplatz unserer Ferienwohnung angekommen. Jetzt musste sich nur noch umgezogen werden und Skier verstaut werden . Das war nach cirka fünfzehn Minuten erledigt. Nach kurzer Verabschiedung, ging es staufrei über Brenner und Fernpass zur A7. Gegen 20:00 Uhr setzte ich dann Jens in seiner frankischen Heimat ab. Für mich dauerte die Fahrt dann noch 5 Stunden, so dass ich um 1:00 Uhr die Wohnungstür aufschloss.
 
ski-chrigel schrieb:
Meckelbörger schrieb:
Haben wir damals die Abfahrt bis nach Alleghe gemacht? Wenn mich meine Erinnerungen nicht klompett täuschen, würde ich nein sagen.
Deine Erinnerung täuscht. Schau hier:
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Und zwar nachdem wir aus dem Zoldo-Sektor zurückkamen und noch Zeit hatten, bevor der Bus in Pescul weiterfuhr.

Edit: Und im Bericht ist es sogar noch erwähnt: https://www.alpinforum.com/forum/viewtopic.php?f=48&t=59031&p=5149904&sid=45c52354ac17f4b9f53290540716ad1d#p5149904
Oha, die Abfahrt habe ich komplett verdrängt. Ich hätte schwören können das wir dort nicht gefahren sind. So können einen die Erinnerungen täuschen.
 
Danke für‘s Schreiben. Wenn ich mal dazu komme hänge ich evtl. noch ein paar Bilder an.
Highlight der Woche für mich Civetta. Wehe die bauen irgendwas aus oder um bis ich das nächste mal da vorbeikomme. Meines Erachtens sollte man da auch nicht auf irgendwelchen Bus-Touren durchhetzen. Lieber ein bisschen Zeit nehmen.
Flop der Woche definitiv Kronplatz. Mal von den Umständen wie Sturm und Bus-Gurkerei abgesehen hauptsächlich wegen Ambiente und Publikum. Mein letzter Besuch dort war 1992, also exakt vor 30 Jahren. Ich habe nicht das Gefühl, irgendwas verpasst zu haben. Immerhin ist das mit dem Kunstschnee besser geworden über die Jahre, solche Eisplatten wie damals gibts zum Glück nicht mehr, auch nicht anderswo.
Seiser Alm kannte ich auch nur aus uralten Kindheitserinnerungen vom Sommer und aus dem Spätherbst Anfang November vor über 20 Jahren. Da war Puflatsch noch ein ESL. Interessant, das mal im Winter gesehen zu haben.
Cortina mochte ich schon vor drei Jahren. Bin gespannt, wie sehr das in den nächsten Jahren weiter banalisiert wird. Die neue Abfahrt vom Col Druscie zur Mittelstation der EUB weckt schlimmste Befürchtungen. Die neue Verbindungsbahn nach Cinque Torre ist aber eine sinnvolle Verbesserung. Mit dem Ersatzbau für den Tofana-Bus kann ich wiederum ganz gut leben, immerhin eine schöne 4KSB mit Winkelstation und keine Plastik-EUB.
 
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