Ich sehe es ähnlich wie TPD:
Es ist eigentlich nicht einzusehen, warum ich die Dopingfolgen von geldgierigen, erfolgshungrigen Sportlern mitfinanzieren sollte - u.a. mit meinem Krankenkassenbeitrag.
Die Spätfolgen sind eben nicht zu unterschätzen. Andererseits:einen toten Sportler muß man ja nicht unbedingt mitfinanzieren

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Eine kleine Geschichte zu mir (wen es interessiert):
Ich kann aus eigener Erfahrung in der Leichtathletik sagen, daß es -zumindest damals als Jugendlicher- einfach war, an bestimmte Substanzen zu gelangen. Ich war Ende der 80er an der Schwelle zum Leistungssport. Im Rhein-Main-Gebiet gab und gibt es eine Reihe erfolgreicher und finanzstarker Vereine. Nach einem relativ erfolgreichen Wettkampf zog mich (als für einen "armen" Verein startender Sportler) ein Betreuuer eines dieser Vereine zu sich und bot mir, falls ich dem Verein als Aktiver beitreten sollte regelmäßige finanzielle Unterstützung, monatliche Sportkleidung, eine gute Mannschaft im Mehrkampf/Erfolg, die erforderliche medizinische Kontrolle und ganz direkt leistungsfördernde Präparate, an die er ohne Problem gelange (darüber solle ich mir keine Sorgen machen!!!). Wohlgemerkt, ich war damals erst im Alter von 17 Jahren! Natürlich habe ich abgelehnt, aus verschiedenen Gründen. Und bin dann im Mittelmaß "versunken", was mich aber nicht weiter störte, denn mir sollte der Sport einfach nur Spaß machen und das Studium nicht darunter leiden.
Was ich damit sagen wollte: Es beginnt schon früh und man gelangt, wenn man nicht aufpaßt, ganz schnell in einen Sog hinein, aus dem man sich nicht so einfach mehr retten kann. Ich will damit nicht sagen, daß der Sportler das Opfer ist, eher aber, daß der Sportler früh genug sagen sollte: Stop, bis hierhin und nicht weiter! Da fängt es an. Klar, die Versuchung ist groß...
Übrigens sollten sich die abstimmenden Forumsmitglieder dazu mal äußern, warum sie Doping freigeben würden. Die Argumente wären sicher interessant

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