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Drei Zinnen 2022/23

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Also es kommt auf den Lift drauf an. Wenn ihr am Helm starten wollt, dann habt ihr morgens bis circa 10 Uhr einen angenehmen Andrang auf den Talabfahrten (auch nach Vierschach). Danach gehen eigentlich nur noch der Mittelstations 6er und der Helmjet mit wenig Wartzeiten (wenige FBM). Falls ihr auf die Rotwand wechselt, empfehle ich so früh wie möglich an der Stiergartenbahn zu sein. Ab 10:30 Uhr kann es sich dort gut stauen.
Die "Tre Cime" ist eigentlich ganztägig recht leer, ist jedoch auch eine Transferpiste und deswegen oft sehr voll, obwohl die Bahn recht leer ist.
Die Rotwand EUB ist morgens und am Nachmittag recht leer. Zur Mittagszeit kann das aber in Moos sehr voll werden. Sprich hier auf jeden Fall mit Wartezeiten gegen Mittag planen (viele wollen hier zur Rudihütte essen oder die Rodelbahn verwenden).
Ab 13-14 Uhr wird es eigentlich überall wieder recht leer.
An der Signaue EUB hat man Phasenweise grossen Andrang. Am Trainingslift Porzen kann man auch oft ohne grossen Andrang fahren.
 
Danke für deine Erläuterungen. Wir nehmen wie's kommt.

Weisst du, warum in Padola nur eine Piste offen war? Aufgrund der Schneelage sollte doch mehr möglich sein...
Vielleicht fahr ich mal mit dem Auto dorthin. Den Verbindungspisten nach Padola werde ich meiden, da meine Frau
(fährt Snowboard) und mein Sohn kaum begeistert von ein bisschen schieben sein werden :biggrin: .

Ansonsten bin ich ja mit dem Bus von Moos aus schnell an der Rotwand- oder Helmbahn. Ich denke,
dass der Start an der Rotwand und dann später weiter gegen den Helm besser ist, um gegen den
Strom zu schwimmen.
 
Monoman schrieb:
Danke für deine Erläuterungen. Wir nehmen wie's kommt.

Weisst du, warum in Padola nur eine Piste offen war? Aufgrund der Schneelage sollte doch mehr möglich sein...
Vielleicht fahr ich mal mit dem Auto dorthin. Den Verbindungspisten nach Padola werde ich meiden, da meine Frau
(fährt Snowboard) und mein Sohn kaum begeistert von ein bisschen schieben sein werden :biggrin: .

Ansonsten bin ich ja mit dem Bus von Moos aus schnell an der Rotwand- oder Helmbahn. Ich denke,
dass der Start an der Rotwand und dann später weiter gegen den Helm besser ist, um gegen den
Strom zu schwimmen.

Hallo,

interessant wäre, wo du in Sexten-Moos wohnst…
Brauchst du wirklich den Bus um zur nächsten Bahn/Lift zu gelangen?
Apropos Bus. Du kannst dein Auto ruhig stehen lassen um nach Padola zu gelangen.
Auch dorthin fährt ein Skibus.
Man kann bequem z. B. bei der Signauebahn/Nähe Hütte Hennstoll einsteigen und ist in ca. 35 Minuten in Padola.
Wenn du Lust hast, kannst du einen Zwischenausstieg beim Kreuzbergpass einlegen.
Da gibts zwar nur 2 Schlepper mit 2 Pisten, aber es ist nie wirklich viel los.
Für ein Stünderl kann man dort schon mal fahren und einen Espresso auf der Terrasse des Hotels Kreuzbergpass mit Blick auf Berge und Pisten schlürfen und dann weiter oder wieder mit den Bus zurückfahren.
Der Schnee ist dort eigentlich immer sehr gut und die Pisten laden zum Carven ein…

Da ich stets Mitte Januar in Sexten-Moos bin, kann ich zum Füllegrad an Fasching nix sagen.
Aber wo ist es zu dieser Zeit wirklich leer? 😉
Wenn ich nach Sexten fahre, hab ich dort nie wirklich Probleme mit Wartezeiten gehabt.
Aber es stimmt. Am Nachmittag ist es bei der Rotwand immer weniger voll als am Vormittag.
Auch, weil es dann dort recht schattig ist.
Weniger frequentiert ist auch ganz oft die Schwarze nach Vierschach.
Den meisten ist sie zu steil und sie weichen lieber auf die Rote aus.
Von Vierschach aus könntest du z. B. auch gleich mal einen Abstecher zum Skigebiet Haunold/Innichen einlegen. Geht ebenfalls ein Bus hin.
Mach ich hin und wieder - insbesondere wenn das Wetter/Sicht nicht so gut sind.

Am besten ist es tatsächlich sich vor Ort selbst ein Bild zu machen.
Wenn man sich bisschen besser auskennt und das geht in Sexten eigentlich ziemlich schnell, dann wird sich schon zurecht gefunden.
Mei und wenn man vielleicht mal 5 oder 10 Minuten irgendwo warten muss ist es auch nicht so schlimm…man ist schließlich im Urlaub.
Und bei der Umgebung ist es eigentlich auch noch Genuss.
 
Danke für die Infos. Ich wohne bei der der Bushaltestelle Moos Kirche. Da fährt ja ca. alle 15 Minuten ein Bus enweder zur Rotwand oder
zur Helmbahn. Ich weiss natürlich, dass ich via Bruggerleite Lift ebenfalls zur Helmbahn komme - einfach ein paar Minuten zu Fuss
dahin. Auch den Fahrplan nach Padola habe ich gefunden. Ist schon praktisch mit den guten Busverbindungen.
 
Monoman schrieb:
Danke für die Infos. Ich wohne bei der der Bushaltestelle Moos Kirche. Da fährt ja ca. alle 15 Minuten ein Bus enweder zur Rotwand oder
zur Helmbahn. Ich weiss natürlich, dass ich via Bruggerleite Lift ebenfalls zur Helmbahn komme - einfach ein paar Minuten zu Fuss
dahin. Auch den Fahrplan nach Padola habe ich gefunden. Ist schon praktisch mit den guten Busverbindungen.

Gern geschehen.
Da du sehr zentral wohnst, kannst du entscheiden, ob Bus oder Bruggerleite.
Für mich stellt sich die Frage nicht, denn meine Unterkunft liegt quasi am Bruggerlift, der nie stark frequentiert ist.
Von der Kirche dorthin ist es wirklich nicht weit.
Höchstens 5 Minuten. Allerdings etwas bergauf.
Der Tellerlift ist nicht besonders lang und der Skiweg zum Helmjet recht gemütlich (wenn man es laufen lässt muss man auch kaum schieben) und idyllisch vorbei an Höfe.
Dauert auch höchstens 5 Minuten.
Es kann aber sein, dass man nach dem Ausstieg vom Bruggerleite kurz die Ski abschnallen muss um Kontakt mit Asphalt zu vermeiden (je nach Schneelage), da es einmal über eine kleine Bergstraße geht.

Solltet ihr am Ende des Tages keinen Bus nehmen und abfahren wollen, dann empfiehlt sich der Rückweg über Helm/Helmhang jedoch nur bedingt und zur Not, da man dann doch länger
anschieben und nach oben „kraxeln“ muss bzw. der Alternative sehr schmal, bucklig und vereist ist.
Hier empfiehlt sich die neue Moosabfahrt, die nach ca. 2/3 der 3Zinnen-Piste rechts abzweigt.
 
Bin heute vom Kronplatz über Percha mit dem Pustertal-Express ins Skigebiet Drei Zinnen gefahren. Die winterliche Kulisse nahm mit jedem Kilometer zu, in Vierschach sah es tatsächlich ziemlich jahreszeitgemäß aus. Mit der Gondel gings hoch zum Helm, dann erstmal die schwarze Talabfahrt runter, ziemlich gute Verhältnisse. Danach einmal die Runde durchs Gebiet: Hasenköpfl (hatte ab dem frühen Nachmittag einen technischen Defekt und war zumindest zeitweise gesperrt), dann weiter über Helmjet (echte Bereicherung im Vergleich zur bisherigen Pendelbahn) und Stiergarten-8EUB die Piste der 8EUB Drei Zinnen runter. Die fand ich mit am schwächsten, tatsächlich war sie auch gut frequentiert. Hoch zur Signaue und weiter runter Richtung Moos. Leider war Holzriese 2 gesperrt und man musste die Umfahrung nutzen. Eigentlich fand ich alle Pisten heute ziemlich, ziemlich gut, ab dem Nachmittag musste man ganz unten auf dem letzten Hang Richtung Vierschach ein paar kleinere Abstriche machen und der Schnee wurde leicht sulzig.
Ich war schon öfter im Gebiet unterwegs, vor 7-8 Jahren kannte das gefühlt noch niemand, das scheint sich mittlerweile geändert zu haben - und auch zurecht. Es war zumindest heute mehr los als gestern am Kronplatz, die Sonne lockte aber auch im Vergleich zu gestern.
Wer gegenwärtig auf der Suche nach einem Gebiet mit langen, schönen Abfahrten ist, das auch ausreichend (nicht übermäßig, aber immerhin ausreichend!) Schnee auf den Pisten und drumrum bereithält, sollte über einen Besuch bei den Drei Zinnen nachdenken.
 
Lagebericht aus dem Skigebiet 3Zinnen

Ich war von Sonntag, 15.1. bis Freitag, 20.1.23
vor Ort.
Sexten zeigt sich mittlerweile ordentlich verschneit.
Bei der staufreien Anreise am Sonntag über Innsbruck, Brenner, Sterzing, Pustertal sah es nicht gerade winterlich aus.
Kronplatz unten -außer den Abfahrten- alles ziemlich grün.
Nähe Toblach, dann Innichen und kurz darauf in Sexten änderte sich das Bild, wobei die Südhänge neben den Pisten auch erst einmal keinen Schnee aufwiesen.

Sonntag Nachmittag begann es dann gleich einmal bis in die Morgenstunden zu schneien.
Der Montag zeigte sich mal bedeckt, mal etwas freundlicher mit einzelnen Schneeschauern tagsüber. Und dann begann das gleiche Spiel wie am Vortag.
Am späten Nachmittag fing es wieder zu schneien an.
Dienstag dann rieselte es fast den ganzen Tag über ziemlich ergiebig.
Mittwoch war definitiv der beste Tag mit Sonne, Wolkenmix ohne Schneefall, (allerdings stampfte ich da beim Wandern durchs wunderschöne Innerfeldtal bis zur Dreischusterhütte und wieder zurück durch tiefen Schnee) was sich am Donnerstag erneut änderte. Ab Mittag begann es wieder zu flocken…
Und so verwandelte sich die Landschaft jeden Tag mehr ringsherum in einen weißen Traum.

Wir fahren seit Jahren immer um die gleiche Zeit, aber so wenig Sonne sah ich dort eigentlich noch nie.
Hat mir nicht viel ausgemacht, denn ich war von den tief winterlichen Verhältnissen durchaus begeistert und konnte mich kaum satt sehen.
Man sollte tatsächlich den benötigten Schneefall durchaus auch genießen, wobei ich jetzt eh mehr die Genuss-Skifahrerin bin und nicht von 8.30 Uhr bis Betriebsende permanent (durch)fahren muss und gerne mal für einen Tag Pause mache um z. B. Winterwanderungen einzulegen. (so wie diesmal auch)

Leider war ich mit den Pistenverhältnissen -trotz guter Schneelage- nicht immer und überall völlig zufrieden. (Es gab jedoch eine rühmliche Ausnahme. Dazu später mehr)
Aufgrund des Dauerfrostes wurde zum vorhandenen frischen Pulverschnee weiter ordentlich auf Vorrat beschneit.
Teilweise auch noch tagsüber, so dass sich neben dem nächtlichen gefallenen Neuschnee üppige Kunstschneehaufen auf den Pisten befanden.
Leider verband sich das Ganze auch wegen des Untergrundes und der Kälte nicht wirklich vernünftig.
Das bedeutete, dass auf einigen Pisten schnell der viele lose Schnee zur Seite geschoben und der Untergrund sehr hart und ruppig wurde.
„Paradebeispiel“ die Drei-Zinnen-Piste.
Aber das ist Jammern auf hohem Niveau…wenn man jedoch weiß, welch gute Pistenverhältnisse die Jahre zuvor herrschten, dann wird man -auf gut bayrisch- gschleckert.
Aber ich -als bekennender Sulzfan- (darum geht es Ende März nochmals in den Skiurlaub) fuhr halt dann öfters die Pisten, die nach meinem Geschmack griffiger und weicher waren.
Es gab dafür keine einzige apere Stelle, alles weiß wohin das Auge reicht und bei 3 Skitagen begegnete mir auch kein einziger Stein auf der Piste.
Auch gestaltete sich die Bodensicht meist ordentlich, so dass man beim Fahren eher selten beeinträchtigt war. Sogar bei Schneefall.
Geöffnet war im Sextner Skigebiet soweit alles.
In Padola weiß ich es nicht, denn dort war ich diesmal nicht.
Überaus positiv in der sogenannten Nebensaison: Keinerlei Wartezeiten an den Liftanlagen.
Ich kam hin und konnte nahezu überall sofort einsteigen. Es waren in ganz seltenen Fällen mal 4 oder 5 Leute vor einem.
Aber das schlechte Wetter animierte Viele, nicht allzu lange zu fahren und sich lieber in den Hütten oder Hotelsaunen aufzuhalten.

Das es auch anders und besser geht, bewies das kleine, schnuckelige Skigebiet von Innichen, dem Haunold mit seiner eigentlich eher geringen Höhenlage von ca. 1.100 m bis 1.600 m.
Dorthin fuhr ich am Dienstag mit dem Skibus (dauert knapp von Vierschach oder Sexten rund 12 Minuten) und war ca. um 11.00 Uhr dort.
Was soll ich schreiben?
Es war trotz Schneefalls einer der besten und schönsten Skitage in den letzten Jahren.
Grund: Man hatte den ganzen Tag über, aber insbesondere ab 14.00 Uhr fast ein Privat-Skigebiet mit traumhaften Pistenverhältnissen, so dass ich es fast bedauerte als ich um 16.15 Uhr den letzten Sessellift nochmals final nach oben nahm.
Jede Piste mit einer butterweichen, ca. 2-5 Zentimeter Pulverschneeauflage, die aufgrund des Schneefalls im Laufe des Tages noch weitere zunahm.
Aber aufgrund der wenigen Fahrer kam es zu keinerlei nennenswerten Haufenbildungen und man konnte je nach Lust und Laune die ganze Breite der Piste zum Carven nutzen.
Man fand am Nachmittag sogar noch an den Seiten oder bei bestimmten Pisten nicht zerfahrene Stellen, wo man entweder im frischen Pulverschnee oder jungfräulichen Pistenraupenspuren seine Schwünge ziehen konnte.
Wenn man solche Pistenverhältnissen mit nur ein paar Dutzend Skifahrer im gesamte Skigebiet, das immerhin rund 20 Kilometer Pisten aufweist, darf man sich wirklich glücklich schätzen und kann beim Fahren eigentlich nur laut jubeln, was ich tatsächlich auch mal tat. 😁

Die meisten Gäste stammten entweder aus Italien und Slowenien, deren Lieblingsgetränk auf den Hütten mit Abstand der Bombardino war. :D
Des Weiteren kamen nicht gerade wenige aus Polen, Ungarn, Slowakei, Tschechien.
Deutsche waren natürlich auch vertreten, (überwiegend aus Bayern oder BaWü) aber ausnahmsweise mal nicht als Hauptgruppe.
Paar Österreicher konnte man auch ausmachen.
Aber so gut wie keine Schweizer oder gar Holländer.

Alles in Allem war es wieder ein wundervoller Aufenthalt in Sexten-Moos.
Wer geruhsame Winteridylle (man kann ja dort auch hervorragend Langlaufen, Rodeln, Winterwandern oder schöne Ausflüge in der Umgebung tätigen) ohne Remmidemmi schätzt, der ist hier bestens aufgehoben.
Allerdings wundert es mich, dass man auf der Website den Schneebericht nicht regelmäßig aktualisiert und pflegt.
Bedeutet doch auch Werbung.
Dort stehen immer noch 55 Zentimeter am Berg, wie in Weihnachten herum und Angaben zum letzten Schneefall fehlen ganz.
Also in den 5 Tagen Aufenthalt hat es bestimmt gute 20-25 Zentimeter Neuschnee gegeben.

Mit vielen Fotos kann ich leider nicht dienen.
Insbesondere nicht vom Skigebiet.
Ich mag nicht ständig meine warmen Handschuhe ausziehen um zu knipsen. 😉
Aber ein paar Impressionen lasse ich euch gerne
da.
 

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Der Ausblick kommt mir bekannt vor. Berghotel oder Alpenblick? :wink:
Danke für die schönen Eindrücke. Zum Haunold muss ich auch unbedingt mal hin. Da ebenfalls Sulz- und Schönwetterfan war es bislang immer zu spät, wenn ich Ende März oder im April in der Gegend war.
 
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