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Drogen in Skiorten

Halte den Bericht nicht für Sensationshascherei aber meiner Vermutung nach wird das Problem möglichst unter den Teppich gekehrt um die Fremdenverkehrsumsätze nicht zu beeinträchtigen - in der örtlichen Presse stand jedenfalls davon nichts; abgesehen davon ist mir ein bekiffter oder bekokster Typ bei weitem lieber als ein Besoffener wobei anzumerken ist, das Alkohol auch ne bewußtseinsverändernde Droge ist - sich also "nur" die Konsumschwerpunkte offenbar verschieben.
 
In St. Moritz ist schon länger bekannt, dass im Winter oft gekokst wird.
Dies kam vor ein oder zwei Jahren mal gross in der Presse
Anhand der Kokainspuren im Abwasser kann der ungefähren Kokainkonsum eines Ortes gemessen werden.
Kokain ist übrigens auch in Grossstädten stark verbreitet...
 
Denke mal auch, daß sich die Änderung des Konsumverhaltens sicher nicht auf die Schiorte beschränkt sondern eine generelle Entwicklung darstellt wobei der Haupttrend sicher zu jenen Drogen geht die auf möglichst preisgünstige Art und Weise ein "Abtauchen" ermöglichen.
 
billyray schrieb:
Wo Nachfrage, da Angebot - schätze ich mal.
Interessant ist in diesem Zusammenhang nur das exakt die, die am lautesten nach freier Marktwirtschaft gebrüllt haben immer auch jene waren die die Drogengesetzgebung am restriktivsten handhaben.
 
Sowas nenne ich politische Inkonsequenz oder gehässiger ausgedrückt schizophrene Vorgangsweise, man könnte es auch mit "Wasser predigen und Wein saufen" umschreiben; bin auch absolut sicher das dieselbe Gruppe vergleichbar restriktiven Vorschriften den Alkohol betreffend sicher nicht zustimmen würde.
 
Petz schrieb:
Halte den Bericht nicht für Sensationshascherei aber meiner Vermutung nach wird das Problem möglichst unter den Teppich gekehrt um die Fremdenverkehrsumsätze nicht zu beeinträchtigen - in der örtlichen Presse stand jedenfalls davon nichts; abgesehen davon ist mir ein bekiffter oder bekokster Typ bei weitem lieber als ein Besoffener wobei anzumerken ist, das Alkohol auch ne bewußtseinsverändernde Droge ist - sich also "nur" die Konsumschwerpunkte offenbar verschieben.

Bullshit!

Drogen aller Art (Alkohol, Hasch etc.) haben beim Skisport nichts zu suchen!
Allerdings gilt für die Wintersportorte, dass sie kein "Paradies" sind und daher dort ebenso Drogen verbreitet sind, wie im Rest der Welt. Wahrscheinlich sogar noch mehr, da das Klientel mehr Geld besitzt und sich die "Drogen" leisten kann!
 
911er schrieb:
Allerdings gilt für die Wintersportorte, dass sie kein "Paradies" sind und daher dort ebenso Drogen verbreitet sind, wie im Rest der Welt.
Ich denke wie 911er, dass der Bericht genau so gut über Badeorte oder was immer sein könnte. Ich habe nie Zeichen von Drogenkonsum (ausser Akohol, Tabak) in Skiorten gesehen aber das heisst, nicht mehr oder weniger als ich ihn in Städten bemerkt habe. Wahrscheinlich bin ich zu naiv auf diesem Gebiet.
 
911er schrieb:
Petz schrieb:
Halte den Bericht nicht für Sensationshascherei aber meiner Vermutung nach wird das Problem möglichst unter den Teppich gekehrt um die Fremdenverkehrsumsätze nicht zu beeinträchtigen - in der örtlichen Presse stand jedenfalls davon nichts; abgesehen davon ist mir ein bekiffter oder bekokster Typ bei weitem lieber als ein Besoffener wobei anzumerken ist, das Alkohol auch ne bewußtseinsverändernde Droge ist - sich also "nur" die Konsumschwerpunkte offenbar verschieben.

Bullshit!

Drogen aller Art (Alkohol, Hasch etc.) haben beim Skisport nichts zu suchen!
Allerdings gilt für die Wintersportorte, dass sie kein "Paradies" sind und daher dort ebenso Drogen verbreitet sind, wie im Rest der Welt. Wahrscheinlich sogar noch mehr, da das Klientel mehr Geld besitzt und sich die "Drogen" leisten kann!

Hicks ! Nur wären dann alle Hütten pleite.
 
911er schrieb:
Hmmmh, dann mach ich auch nen Drogenhandel auf. Sonst wäre ich ja arbeitslos...... :lol:
Theoretisch hätte dieses auch wirtschaftspolitische Vorteile:
Konkurrenz belebt das Geschäft, Preise fallen, Steuern zur Behandlungsfinanzierung Abhängiger können erhoben werden und die Beschaffungskriminalität würde sich von selbst erledigen. Ohne auf das medizinische Pro oder Kontra einer Freigabe eingehen zu wollen ist es aber so, daß sich Mafia und Konsorten zum größten Teil aus dem Drogenhandel finanzieren und ich wär mir allein aus diesem Grunde nicht sicher ob nicht:
1) Es unter Umständen das kleinere Übel wäre mehr Drogensüchtige und Drogentote in Kauf zu nehmen aber im Gegenzug die Macht, die gesamten Strukturen und den Handel des weltweit organisierten Verbrechens binnen kurzer Zeit austrocknen zu können.
2) Dieses und die politische Einflußnahme des organisierten Verbrechens auch eine, von vielen als praktikabler bewertete liberalere Drogenpolitik bis dato verhinderte - an einen arbeitslosen Berlusconi könnt ich mich sicher recht problemlos gewöhnen ;D .
 
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