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Dynamic Pricing: Unfug oder Fortschritt?

ski-chrigel

Ski to the Max
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Da dieses Thema bis jetzt noch kein Mod ausgelagert hat, komme ich halt doch nochmal hier damit: Bis jetzt ist der von einigen Schwarzmalern prophezeite Preisschock nicht eingetreten, obwohl morgen und übermorgen perfekte Wetter- und Schneebedingungen herrschen:
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Klar, die stärksten Tage sind erst ab 27.12. und da sieht es wettermässig nicht mehr so gut aus, aber von einem 100er sind wir ja schon mal weit entfernt!
 
ski-chrigel schrieb:
Bis jetzt ist der von einigen Schwarzmalern prophezeite Preisschock nicht eingetreten
Da die Einführung eines neuen Ticketsystems nur am Rande was mit Infrastruktur zu tun hat, der Faktencheck in Kürze: 2016/17 kostete die Tageskarte je nach Uhrzeit noch ab 60 Franken abwärts, beispielsweise ab 12:00 "nur" noch 52 Franken. In der Spitze hat sich nach Deinem Snapshot der Preis um 13% erhöht. 6 Tage kosten nach Deiner Grafik 372 Franken, 2016/17 musste man dafür unabhängig von Wetter und Spitzenzeiten lediglich 273 Franken hinlegen (+32%). Wo fängt bei Dir die Grenze zum Preisschock an? Gut, dass sie zurückgerudert sind und nun doch wieder Mehrtageskarten anbieten. Dabei steht auf der HP immer noch "Ausser für Jahresabonnemente und Einzelfahrten gibt es keine festen Preise."
 
8.- mehr für eine Tageskarte in einem deutlich verbesserten Skigebiet ist für mich jedenfalls kein Preisschock. Hier war von „nach oben offen“ und „100.-„ die Rede... Ich schrieb ja mal, dass sie es sicher unterlassen würden, über 80.- zu gehen, das wäre für mich die Preisschockgrenze, und da sind wir dann doch weit davon entfernt. Aber schauen wir mal, wie‘s weitergeht. Die nächsten Tage pendelt es sich bei 61.- ein. Spannend wird es wohl erst wieder im Februar, wenn die Verbindung zum Oberalp (hoffentlich*) offen ist und gleichzeitig vielerorts Ferien sind.

*nach den unfreiwillig öffentlichen Aussagen von Peter Furger im Facebook-Video bin ich da nicht mehr so zuversichtlich.
 
@NeusserGletscher
Wirf doch nicht mit Zahlen um dich, die durchs Band falsche sind.

Der Preis für eine Tageskarte hat sich bislang um max. 13% erhöht. Dabei wurden aber in den vergangenen Jahren zahlreiche neue Bahnen gebaut und der Preis vorher kaum angepasst.
6 Tage kosten für die nächsten Tage max. CHF 290 und sicherlich keine CHF 372. Woher hast du solche Fantasiezahlen? In der Regel kostet die 6-Tageskarte zwischen CHF 220 und CHF 230, zum Vergleich: Im Winter 2013/14 kostete sie bereits CHF 260. Jugendliche zahlen momentan max. CHF 195, genau gleich viel wie vor vier Jahren. Kinder nur max. CHF 101, das sind 22% weniger als vor vier Jahren. Und gerade Mehrtageskarten kann man problemlos im Voraus kaufen und dann sparst du garantiert nochmals 20% auf die hier genannten Preise.

Deine verlinkten Mehrtageskarten sind nicht nur für das Skigebiet Andermatt - Sedrun, sondern auch noch für Disentis gültig und sind IMMER teurer als der variable Mehrtageskartenpreis von Andermatt - Sedrun. Dadurch hast du für Mehrtageskarten faktisch eine Preisobergrenze. 2 Tage für max. CHF 63/Tag, 3 Tage für max. CHF 60/Tag, 4 Tage für max. CHF 57/Tag, usw.
 
Schleitheim schrieb:
6 Tage kosten für die nächsten Tage max. CHF 290 und sicherlich keine CHF 372. Woher hast du solche Fantasiezahlen?
Steht in meinem Posting. Ich habe die Tagespreise der von Ski-Chrigel verlinkten Grafik addiert. Das wäre wohl der Preis für 6 Tage gewesen, wenn es bei der ursprünglichen Ankündigung, keine Mehrtageskarten mit festem Preis anzubieten, geblieben wäre. Falls ich da jetzt einen gedanklichen Fehler mache, dann liegt es wohl auch nach dem nicht gerade übersichtlichen Preissystem.
 
Addierst du in jedem Skigebiet jeweils die Tageskartepreise zusammen? :nichtzufassen:
Genauso wie in jedem anderen Skigebiet gibt es Mehrtageskarten, die günstiger sind als für jeden Tag eine einzelne Tageskarte. Und die Mehrtageskarten sind noch immer nicht zu einem festen Preis erhältlich!
Schau dir doch die Seite https://ski.ticketcorner.ch/resort/93 einige Sekunden an und diskutiere dann weiter.
 
Hahahaha ich wollte gerade dasselbe schreiben.

#troll
 
Mein Fehler, aber leicht zu erklären. Als ich zuletzt auf die Seite geschaut habe, gab es diese Übersicht und damit die Auswahl zwischen Tagespass und Mehrtageskarte noch nicht. Wie ist das jetzt zu verstehen, beim Kauf von Mehrtagespässen gilt der Preis, der für den ersten Tag der Gültigkeit angezeigt wird? Dann wären ja 259 Franken für 30 Tage ab dem 8.1. ein echtes Schnäppchen. Schon der 14-Tagespass kostet 4 Tage später 270 Franken und mehr. Wo ist da die Logik?

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20151225-30Tage-2.png

(Beide Screenshots vom 25.12. ca. 8:15)

IMHO ist diese willkürliche Festlegung von Preisen nur die Bestätigung dafür, dass es für Mehrtageskarten überhaupt keinen Sinn macht, die Preise per Dynamic Pricing auszuwürfeln. Es ist Schwachfug in Reinkultur, wenn 14 Tage teurer sind als der 30 Tages Pass im selben Zeitraum, nur weil dessen Gültigkeit 4 Tage früher beginnt. Das kann man auch mit noch so wohlfeil gewählten Argumenten wie Auslastung oder Wetter nicht mehr begründen. Denn Auslastung und Wetter sind am 12.1. genau gleich, egal, ob ich nun den 30-Tages Pass zum 8.1. oder den 14-Tages Pass zum 12.1. wähle. Den Schnäppchenjägern kann ich nur empfehlen, rechtzeitig zu buchen, bevor sie den Fehler in der Programmierung entdecken. Denn immerhin sind die gewürftelten Preise derzeit günstiger als die fixen Preise für das gesamte Skigebiet incl Disentis und - oh WUnder - auch günstiger als die Preise vom letzten Jahr. Insofern ist die von mir befürchtete Preiserhöhung durch die Hintertüre bislang nicht eingetreten. Punkt für Ski-Chrigel. :wink:

Edit: defekte Screenshots repariert
 
Kössen schrieb:
simmonelli schrieb:
simmonelli schrieb:
Weiss jemand, ob man auch 2 Tageswahltickets auf 1 Skikarte vorab kaufen kann?

Ja geht. Ich habe extra nachgefragt, weil ich auch 2 Tage benötige. Man darf allerdings keine anderen Mehrtagespässe in Andermatt auf der gleichen Karte kaufen. Das bringt wohl das System durcheinander. Und für jeden Tageswahlskipass eine eigene Bestellung - man kann also nicht in einem Rutsch 3 Tageswahlpässe für die gleiche Karte kaufen.

Ich hatte die selbe Frage und als Antwort wurde mir geschrieben, dass es möglich verschiedene Tageskarten auf eine Karte zu laden. Dies geht aber nur bei fixierten Tageskarten. Für 2 Tageswahltickets in Andermatt braucht man zwei Skikarten, da die Skiarena sonst keine korrekte Funktion garantiert.

Ich hatte im Skigebiet keine Probleme mit der "Kombination" von gekaufter Tageskarte und Tages-Wahlkarten. Für den 24.12 habe ich schon länger eine Tageskarte gekauft, anschliessend habe ich noch mehrere im Preis reduzierte Tageswahlkarten auf den Skipass geladen. Am 24.12 nutzte ich die Tageskarte, am 25.12 konnte ich eine Tageswahlkarte problemlos einsetzen - die restlichen folgen irgendeinmal in der Saison.
 
Dass diese zehn Aktionstage unlimitiert sind haben wir hier bereits einmal diskutiert und ist auch in der Medienmittelung vom 29.09.2017 so erwähnt.
Die Preise im neuen flexiblen Modell sind von verschiedenen Faktoren abhängig. Für Frühbucher und Familien wird Skifahren generell günstiger. Auch an Wochentagen oder in der Zwischensaison profitieren die Gäste der SkiArena Andermatt-Sedrun von deutlich tieferen Preisen. An den zehn Wochentagen vom 8. bis 12. und 15. bis 19. Januar 2018 kostet die Tageskarte jeweils pauschal nur 10 Franken für alle. Die SkiArena Andermatt-Sedrun verfügt über 20 moderne Transportanlagen, 120 km Pisten und wird zum grössten Skigebiet der Zentralschweiz und - dank der Vielfältigkeit und Schneesicherheit - zu einem der attraktivsten der Schweiz ausgebaut.
 
Welch ein Marketing-Geschwafel :evil: :
"Eine transparente Kommunikation unterstützt die Akzeptanz der Gäste" als Motto und dann das:
"Diese Abstufung ist neu nicht mehr so stark degressiv wie aktuell. Dennoch wird ein 6-Tage-Skipass in der Vorsaison neu günstiger sein als aktuell im Grundtarif." Kann man eine Preiserhöhung noch verschwurbelter beschreiben? Außerdem widerspricht das der vorangegangenen Aussage "die Nebensaison bleibt auf dem aktuellen Preisniveau" - für den 6-Tages-Pass (und wohl aufwärts) gilt das eben genau nicht, wenn man die zitierte Aussage richtig liest.
:flop: :flop: :flop:
 
Wer sagt den das die Tagespreise am Lifthäusel immer die teuersten sein müssen?
Wenn nach 30 cm Neuschnee in Zermatt morgens um 9 mal wieder nur 2 Anlagen laufen, dann sollte ein Tagespaß ja auch maximal 10 Prozent des eigentlichen Tagespreises kosten :biggrin:
 
Bin mal gespannt. Wie so oft wird man dann wohl hier künftig als Familie, die auf die Ferien angewiesen ist, der Depp sein.
"Hochsaison und Wochenpass teurer wie bislang".
 
Aus dem Artikel in Z-inside:
«Buchen zum richtigen Zeitpunkt für den gewünschten
Zeitpunkt zum optimalen Preis.»

Das ist nichts anders als das Verlagern des Kosten- und Geschäftsrisikos auf den Kunden, nur anders formuliert.

Bei einem Flug oder einer Bahnfahrt kann ich Dynamic Pricing noch verstehen, da bekommt der Kunde eine klare und kalkulierbare Gegenleistung (Beförderung von A nach B), ebenso bei einem Hotel (Übernachtung von X bis Y). Und bei Nichterbringen der Leistung durch das Unternehmen bekommt er sein Geld zurück.

Bei einem Skigebiet ist aber für einen frühbuchenden Kunden das Risiko nicht genau abschätzbar: schlechte Schneelage, schlechtes Wetter, wegen Sturm nur eingeschränkter Betrieb, gerade diesen Januar war das ja auch in Zermatt ein Thema.

Als kurzfristiger Tageskartenerwerber oder Mehrkartenkäufter kann ich (morgens) klar kalkulieren, ob sich das Fahren heute bzw. die nächsten Tage lohnt, z.B. ob ich wegen des nur eingeschränkten Liftangebots oder vieler gesperrter Pisten wirklich die Kosten für einen Skipass aufwende oder den einen oder anderen Tag etwas anderes mache.

Wenn ich drei Monate im voraus einen Skipass kaufe, muss ich mich als Kunde festlegen, ohne die Qualität der Gegenleistung zu kennen. Da müsste der Rabatt schon erheblich sein, um dieses Risiko auszugleichen.

Zudem: Gerade als Familie mit kleinen Kindern kauft man Skipässe doch oft erst kurzfristig (wenn sie nicht Teil eines Packages sind), es kann doch immer sein, dass ein oder mehrere Kinder wegen Erkältung, Magen-Darm usw. nicht Skifahren können und ein Erwachsener dann zu Hause bzw. im Hotel bleiben muss. Die Möglichkeit, einen Wochenskipass zu teilen, geht ja heute wegen der Fotoerkennung nicht mehr.

Zum Thema Stockhorn: Ich habe Zweifel, ob das auf der Agenda wirklich weit oben steht. So super die Pisten/Routen am Stockhorn und Triftji sind, es war nach meinem Eindruck die letzten Jahre eher selten geöffnet und als ich das letzte Mal dort war, eher leer. Für eine zuverlässige Abfahrt bis ins Tal müsste zumindest für den unteren Teil Beschneiung her.
 
Mit dynamischen Preisen knackt Zermatt bestimmt die 100-Franken-Marke, man ist ja jetzt bereits mit 92 Franken in den Alpen mit Abstand Erster.

In Andermatt haben sie den Standardpreis von 60 auf 73 Franken erhöht.
 
Hm, dass mit der Fertigstellung der 3S eine Erhöhung des Skipasspreises erfolgt, war ja irgendwie abzusehen. Die bisherigen CHF 79.-/92.- sind ja nun doch schon eine gültig, oder?

Dass es jedoch gleich ein dynamisches System sein muss, finde ich sehr unschön, auch wenn es wohl dem aktuellen Zeitgeist entspricht. :(

Ich könnte ihnen aber verzeihen, wenn dafür in 2019 nicht nur der Kumme-Ersatz, sondern gleich auch Rosenritz und Garten gebaut werden. **Träumermodusaus** :):)

Wann sind denn genau Vorsaison und Nebensaison? Für mich persönlich könnte das immerhin positive Nebenwirkungen haben, da wir oft Anfang Dezember und Ende Januar für jeweils ein 4-Tage-Wochenende nach Zermatt gehen.
 
Ich habe ja nichts gegen Dynamic Pricing, aber man sollte halt ehrlich sagen, was die Konsequenzen sind und sich nicht hinter einem kaum verständlichen Marketingkauderwelsch verstecken - insoweit richtet sich meine Kritik gezielt gegen Zermatt. Warum sagen die nicht offen, daß es in der Nebensaison ab 6 Tagen teurer wird als der bisherige Tarif? (Sonst wäre die Aussage ja sinnlos, daß es in der Vorsaison günstiger bleibt als aktuell im Grundtarif (was immer das ist)).
 
Ich würde es besonders interessant finden, wenn jemand auch schon Erfahrung mit den Angeboten gemacht hat (wie Frans in Laax zB) und wie das auch mit einem Urlaub, der ja weiter im Voraus geplant wird, funktioniert hat.
 
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