Angeblich wird in den 4Vallées auf diesen Winter ein ganz neues System getestet, vergleichbar mit "Easy-Ride" bei den SBB: Es wird über den Tag jede Fahrt registriert, am Abend wird dann das günstigste Ticket verrechnet. Das tönt jetzt relativ einfach, ist aber in einem Gebiet mit verschiedenen Gesellschaften und Tarifen sehr kompliziert, nur ein Beispiel: Ein Skifahrer startet in Nendaz, macht dort zwei Fahrten und wechselt dann in den Sektor Verbier, dort bleibt er bis fast am Schluss, dann fährt er zurück nach Nendaz.
Aktuell wäre es klar: Tageskarte ganzes Gebiet, fertig. Vielleicht wäre es aber günstiger eine Tageskarte Nendaz kombiniert mit einer Halbtageskarte Verbier... oder zwei Einzelfahrten Nendaz kombiniert mit einer Tages- (oder Halbtages)karte in Verbier.
Kombinationen gibt es gefühlt unendliche, da in jedem Fall die günstigste zu finden ist ein ziemlicher Rechenaufwand, dazu muss auch an jede mögliche Kombination gedacht und berechnet werden. Noch komplizierter wird es, wenn damit nicht nur Tages- sondern auch Mehrtageskarten berechnet werden sollen, aber das kommt sicher noch nicht auf diese Saison.
Quelle: Ein Programmierer, der momentan ganz schön am Fluchen über die Datenflut ist