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E-Mountain-Bike

Illhorn

Großer Müggelberg (115m)
Bitte kommt jetzt nicht auch noch mit den zur Zeit so hypen E-Mounten-Bikes die Wanderwege hoch zu fahren. Es ist meistens fast zu schmal zum Kreuzen - die Downhiller, die oft die Geschwindigkeit falsch einschätzen, wenn da auch Fussgänger unterwegs sind, genügen voll und ganz.
Danke.
 
Ich bin zwar auch äußerst skeptisch, was E-Bikes und dem drum herum anbelangt, aber etwas mehr "Hintergrundinfos", weshalb du eine Diskussion dazu gestartet hast, wären schon hilfreich. ;)

P.S.: In Österreich darfst ja eh kaum Wanderwege offiziell befahren (egal ob rauf oder runter, ob mit oder ohne E).
 
Ich bekomme immer mehr das Gefühl, dass du deine eigenen Vorstellungen von der Freizeitgestaltung als ziemlich alternativlos ansiehst und alles andere böse ist. Oder täuscht der Eindruck?
 
Seilbahnjunkie schrieb:
Ich bekomme immer mehr das Gefühl, dass du deine eigenen Vorstellungen von der Freizeitgestaltung als ziemlich alternativlos ansiehst und alles andere böse ist. Oder täuscht der Eindruck?
Hast du schon mal aus der Nähe Downhiller Pisten im alpinen Gelände angeschaut? Aus der Frage zu schliessen, wohl eher nicht.
 
Sorry, ich werde aus deinen Beiträgen leider auch nicht schlau. :bahnhof:
"Downhiller Pisten"? Im ersten Beitrag hast du von Wanderwegen geschrieben, jetzt wirfst du einen anderen Begriff in das Thema, ohne näher drauf einzugehen, was du damit willst?
Bist du gegen Bikepark, gegen das Befahren von Wanderwegen, nur gegen E-MTB oder gegen alles? :gruebel:
 
Stimmt, habe mich etwas unklar ausgedrückt.

Es gibt ja in der Tat Orte mit spezifischen Downhill-Pisten, die niemand anders (Fussgänger) betreten darf - schon aus Sicherheitsgründen. Man muss sich aber diese Pisten mal von nahe ansehen. Da werden sich sicher bald Probleme bei Starkregen auftreten, die dann zu noch grösserer Erosion führen werden - Hangrutsche könnten die Folge sein. Einmal mehr, der Mensch bemächtigt sich der Natur und zerstört sie.

Aber es gibt zu viele Orte, wo Biker und Fussgänger/Wanderer auf dem selben Pfad unterwegs sind. Da sind die Probleme in letzter Zeit von Biker, die runter fahren, nicht wirklich kleiner geworden. Und die Problematik der Erosion ist hier genau die selbe. Fussgänger/Wanderer haben längst nicht solchen Einfluss auf das Gelände. Und überall Parallel-Pfade für Wanderer und Biker einzurichten, ist wohl auch keine generelle Lösung - oft fehlt es auch schlicht am Platz.

Und jetzt - das war das OP - sollen also noch diese Pfade von unten E-MTB befahren werden. Also wieder auf den Wanderwegen? Sorry, aber das kommt auf Dauer nicht gut.
 
Wie oft und vor allem wo rutscht denn so ein Bikepark ab? Ich bekomme sicher nicht alles mit, aber davon habe ich noch nie was gehört. Bikeparks gibt es nicht erst seit gestern.
 
natürlich rutscht ein Bikepark nicht ab. Einer möglichen Erosion wird durch regelmäßige Trailpflege sowieso vorgebeugt.
Bei uns im Schwarzwald/ in Freiburg arbeiten Forstamt und Mountainbike-Verein quasi Hand in Hand. Und beide Seiten sind damit sehr zufrieden. Im Endeffekt wird durch den Trailbau sogar noch Waldpflege betrieben. (Das Forstamt hat natürlich sowieso ein Interesse daran, dass sein bewirtschaftetes Gebiet schön zugänglich ist.)

Durch E-MTB wird das Problem auch nicht wirklich verschärft, außer das dann Leute die ohne "E" nur noch wandern würden wieder mit dem Fahrrad raus und rauf gehen.
 
Also ich sehe beim Wandern geschädigte Vegetationsschichten weniger von Mountainbikern als vielmehr durch die Beweidung mit Vieh - hauptsächlich durch Kühe.
 
Illhorn schrieb:
Stimmt, habe mich etwas unklar ausgedrückt.

Es gibt ja in der Tat Orte mit spezifischen Downhill-Pisten, die niemand anders (Fussgänger) betreten darf - schon aus Sicherheitsgründen. Man muss sich aber diese Pisten mal von nahe ansehen. Da werden sich sicher bald Probleme bei Starkregen auftreten, die dann zu noch grösserer Erosion führen werden - Hangrutsche könnten die Folge sein.

Ja, es gibt Bikeparks mit diversen Wegen runter, die nur für Räder gemacht wurden. Ich bin jetzt nicht einer, der viel in Parks unterwegs ist, aber am Geißkopf, Ochsenkopf, in Osternohe, Leogang und Saalbach war ich schon, viele andere kenne ich von Videos. Die Parks gibt es nicht erst seit wenigen Jahren.
Alle haben mehr oder weniger gemeinsam, dass die Gebiete im Winter zum Skifahren benutzt werden. Meines Erachtens bietet eine gerodete Fläche fürs Skifahren um ein zigfaches höheres Risiko, als die rel. dünnen Lines, welche oftmals auch noch immer wieder durch Waldstücke und so zwischen Bäumen hindurch gehen. Auf die Gefahr eines Hangrutsches bin ich da bisher noch nicht gekommen und kann es auch nicht wirklich nachvollziehen.

Illhorn schrieb:
Einmal mehr, der Mensch bemächtigt sich der Natur und zerstört sie.

Skifahren ist ok, Wandern ist ok, aber MTB nicht? Wie groß sind die Flächen, die fürs Skifahren bearbeitet wurden? Dass fürs MTB extra Wege angelegt werden, hat vor allem in Österreich auch mit dem lieben Gesetz und dem Geld zu tun. Aber die paar km, die bisher extra für MTB angelegt wurden, sind im Vergleich zu Skigebiete und Wanderwegen ein Witz und vernachlässigbar klein.



Illhorn schrieb:
Aber es gibt zu viele Orte, wo Biker und Fussgänger/Wanderer auf dem selben Pfad unterwegs sind. Da sind die Probleme in letzter Zeit von Biker, die runter fahren, nicht wirklich kleiner geworden. Und die Problematik der Erosion ist hier genau die selbe. Fussgänger/Wanderer haben längst nicht solchen Einfluss auf das Gelände. Und überall Parallel-Pfade für Wanderer und Biker einzurichten, ist wohl auch keine generelle Lösung - oft fehlt es auch schlicht am Platz.

Und jetzt - das war das OP - sollen also noch diese Pfade von unten E-MTB befahren werden. Also wieder auf den Wanderwegen? Sorry, aber das kommt auf Dauer nicht gut.

Nein, in Österreich gibt es quasi überhaupt keine Orte, wo Biker und Wanderer den gleichen Pfad benutzen dürfen, außer breite Schotterstraßen. In Italien und der Schweiz sieht es zum Glück (noch) etwas anders aus und da bin ich froh drum. Ich teile gerne den Weg mit Wanderern, halte für sie an, bin freundlich und hin und wieder ergibt sich ein nettes Gespräch. Die Probleme werden von den Medien und paar engstirnigen Wanderern herauf beschworen. In der Realität gibt es weit aus weniger Probleme zwischen den verschiedenen Naturnutzern. Schwarze Schafe gibt es leider überall, aber deshalb sollte man auch nicht verallgemeinern.

Getrennte Wege halte ich für keine gute Lösung. Die können das Angebot nur ergänzen. Für richtige Downhiller und Leute, die gerne Springen, gibt es die Bikeparks. Für die, die gerne Touren fahren sollten überall die Wanderwege für alle erlaubt sein und dafür mehr Aufklärung gemacht werden. Bei uns stehen an "kritischen" Stellen immer mal wieder solche Schilder
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. Solche sensibilisieren und schaffen gegenseitigen Respekt! Passt! Und genauso müssen sich auch E-MTB verhalten.
 
E-Mountainbike ist quasi wie mit einem Motorrad den Berg hoch!
Sowas aber dann als Sport zu vermarkten finde ich ungeheuerlich!
 
Und was ist dann Skifahren??

Ich sehe das Problem nicht, Konflikte gibt es nur wenige und "schuld" sind sowieso immer die anderen... entweder die Biker, die es vor 40 Jahren ja noch nicht gab oder dann die Wanderer, die sich weigern, auch nur mal 50cm auf die Seite zu stehen.
 
JohannesSKI schrieb:
E-Mountainbike ist quasi wie mit einem Motorrad den Berg hoch!
Sowas aber dann als Sport zu vermarkten finde ich ungeheuerlich!

Oder wie beim Skifahren mit dem Lift hoch?
Früher hieß es auch mal "Carbon statt Kondition"....wie schon geschrieben, bin ich auch kein Freund der E-Bikes. Aber technischer Fortschritt gehört überall dazu und den wird man auch nicht verhindern können/wollen. Dies zu verteufeln bringt uns aber in keinster Weise weiter.

Viele, verstehen auch nicht, was beim Downhill Sport ist, wenn sie nur mit Gondel rauf kommen und dann "nur" runterfahren. Erst wenn man das mal selber macht und merkt, dass der Puls oft höher ist als beim rauf treten und man nach paar Stunden platt ist versteht, dass das auch auf eine gewisse Art und Weise sehr anstrengend sein kann und somit berechtigterweise als Sport bezeichnet wird.

Beim E-Bike kommt es eben auch darauf an, was der Fahrer daraus macht. Natürlich ist die Gefahr groß, dass man da etwas "faul" wird, aber trotzdem kann man die Dinger wohl auch als Sportgerät einsetzen, wenn man wirklich will. Als "Biobiker" tut man sich jedenfalls keinen Gefallen, die Schuld bei anderen zu suchen. Jeder muss seinen Beitrag für ein friedliches Miteinander leisten, auch die Wanderer, Nordic-Walker, Reiter, Schwammerlsucher, Geocacher usw.!
 
JohannesSKI schrieb:
E-Mountainbike ist quasi wie mit einem Motorrad den Berg hoch!
Sowas aber dann als Sport zu vermarkten finde ich ungeheuerlich!

Nur mal so am Rande gefragt: Bist Du jemals mit einem e-MTB einen wirklich steilen Berg rauf?

Eigentlich kann ich mir die Antwort selber geben: natürlich nicht, sonst würdest Du keinen solchen Blödsinn schreiben! :evil: :evil: :evil:

Wie scratch schon richtig erwähnte: es kommt drauf an, was man draus macht. Aber eines ist ganz sicher: ohne eigenes Zutun kommt kein e-Bike den Berg rauf. Und wenn ich an mein Limit will dann erhöhe ich halt die Geschwindigkeit und komme so problemlos selbst mit Turbo-Unterstützung an meine Grenzen. Übrigens selbst Profi-Fahrer trainieren zeitweise mit e-Bikes und das sicher nicht weil es sich fährt wie ein Motorrad. Aber es dürfte sinnlos sein mit Dir darüber zu diskutieren solange Du es nicht mal richtig selbst probiert hast. Und die Betonung liegt auf RICHTIG.
 
schwabenzorro schrieb:
Nur mal so am Rande gefragt: Bist Du jemals mit einem e-MTB einen wirklich steilen Berg rauf?

Eigentlich kann ich mir die Antwort selber geben: natürlich nicht, sonst würdest Du keinen solchen Blödsinn schreiben! :evil: :evil: :evil:

Dem ist nichts hinzuzufügen...
 
Na gut, ich finde es völlig lächerlich. Außerdem spricht auch die Unfallstatistik klar gegen Elektrofahrräder.
 
JohannesSKI schrieb:
... Außerdem spricht auch die Unfallstatistik klar gegen Elektrofahrräder.

Welche Statistik, von wem erstellt, welche Daten wurden erhoben, von wem und wieviele, was wurde verglichen?

Ziemlich pauschale Aussage also die in der Form wenig bis bis gar nix aussagt, was aber ja nichts Neues bei Statistiken ist.
Meistens werfen sie nämlich mehr Fragen auf als sie beantworten, mal ganz abgesehen davon, dass ich es da gerne mit Churchill halte der auch nur Statistiken glaubte, die er selbst gefälscht hatte. :biggrin:
 
schwabenzorro schrieb:
JohannesSKI schrieb:
E-Mountainbike ist quasi wie mit einem Motorrad den Berg hoch!
Sowas aber dann als Sport zu vermarkten finde ich ungeheuerlich!

Nur mal so am Rande gefragt: Bist Du jemals mit einem e-MTB einen wirklich steilen Berg rauf?

Eigentlich kann ich mir die Antwort selber geben: natürlich nicht, sonst würdest Du keinen solchen Blödsinn schreiben! :evil: :evil: :evil:

Wie scratch schon richtig erwähnte: es kommt drauf an, was man draus macht. Aber eines ist ganz sicher: ohne eigenes Zutun kommt kein e-Bike den Berg rauf. Und wenn ich an mein Limit will dann erhöhe ich halt die Geschwindigkeit und komme so problemlos selbst mit Turbo-Unterstützung an meine Grenzen. Übrigens selbst Profi-Fahrer trainieren zeitweise mit e-Bikes und das sicher nicht weil es sich fährt wie ein Motorrad. Aber es dürfte sinnlos sein mit Dir darüber zu diskutieren solange Du es nicht mal richtig selbst probiert hast. Und die Betonung liegt auf RICHTIG.

Das echte E-Bike kann mit einem Gasgriffs auch ohne Treten bewegt werden. Die erlaubte Höchstgeschwindigkeit liegt bei 20 km/h. Rechtlich gesehen gilt ein E-Bike als Leichtmofa und bedarf daher einer Betriebserlaubnis. Das E-Bike ist zudem versicherungspflichtig. (https://utopia.de/ratgeber/e-bikes-vorteile-nachteile/)
Ich glaube vielleicht meint ihr Pedelecs, welche nicht alleine laufen, dann sollte der Thread aber auch so beschriftet sein.
 
Ein Pedelec darf bis max. 25km/h unterstützen, hat evtl. eine Schiebehilfe mit Schrittgeschwindigkeit und benötigt keine Zulassung.
Ein S Pedelec und E-Bike darf bis 20/45 km/h únterstützen, dürfen ohne zu Strampeln bis 18km/h schnell sein und benötigen eine Zulassung bzw. ein kleines Kennzeichen.
Aus diesem Grund dürfen S-Pedelec's und E-Bikes sowieso nicht im Wald genutzt werden.

Die meisten verkauften Exemplare sind ja Pedelecs... ohne S
 
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