Cumulonimbus
Massada (5m)
Hi,
manch einer mag sich fragen, wo ich denn solange gesteckt habe. Wie bekannt sein dürfte, habe ich im Dezember meinen Traumjob als Pistengeräteführer in Zürs in Angriff genommen. Allerdings wurde mir auch sehr schnell klar, dass das absolut kein Zuckerschlecken wird. Das ist mentale Höchstleistung über viele Stunden hinweg, die die Akteure dort verbringen. Konzentration vom aus der Garage fahren bis die Raupe wieder in selbiger steht.
Nunden, nach anfänglichen grossen Fortschritten beim Erlernen die Pistenraupe
zu führen, stellten sich mir bereits nach kurzer Zeit arge Zweifel ein, ob das genau das ist was ich gesucht habe. Die fehlende Ortkenntnis und die fehlende Möglichkeit die Pisten per Ski abzufahren erschwerten mir die Einarbeitung sehr stark. Besonders heftig waren die Bedingungen als Nebel, Schneefall und Schneetreiben die Sicht auf wenige Dekameter reduzierten und ich mich oft gefragt habe, wo ich gerade stehe und auf welcher Seite der Wegweiser. Nicht immer waren die Pfeile eindeutig zu erkennen. Da ging mir oft die Düse kann ich Euch sagen. Hinzu kam der Stress und die doch sehr ungewohnten und unregelmässigen Arbeitszeiten.
Nun, nach wenigen Wochen habe ich mich dazu entschlossen, den saisonalen Übergangsjob zu beenden. Grund dafür waren auch pers. Gründe. Hauptausschlaggebend war aber die Überforderung als Nicht-Skifahrer und fehlender Geländekenntnis. Noch oft hadere ich mit mir, ob ich mich hätte nicht noch weiter durchbeissen sollen.
Jedoch bekam ich einen deutlichen Einblick in die Arbeit des Pistengeräteführers und muss meinen Hut ziehen vor allen Pistengeräteführern die oft auch gestresst ihre Runden ziehen, die Fräse gen Berg stellen, die Ohrwatscheln ein und ausklappen um möglichst alle Knollen zu verdecken.
Also, beim nächsten Mal meckern bitte einmal selber mitfahren und gucken was es da zu tun gibt.
Jedenfalls eine sehr einprägsame Erfahrung die ich auf ner alten 280D, einer 300er Solo und einer 500er Leitner gesammelt habe. Übrigens, die 500er Leitner hat mir am besten getaugt, war aber auch sehr sensibel zu führen.
Ein Hoch auf alle Pistengeräteführer!
Gruss
Stefan
manch einer mag sich fragen, wo ich denn solange gesteckt habe. Wie bekannt sein dürfte, habe ich im Dezember meinen Traumjob als Pistengeräteführer in Zürs in Angriff genommen. Allerdings wurde mir auch sehr schnell klar, dass das absolut kein Zuckerschlecken wird. Das ist mentale Höchstleistung über viele Stunden hinweg, die die Akteure dort verbringen. Konzentration vom aus der Garage fahren bis die Raupe wieder in selbiger steht.
Nunden, nach anfänglichen grossen Fortschritten beim Erlernen die Pistenraupe
Nun, nach wenigen Wochen habe ich mich dazu entschlossen, den saisonalen Übergangsjob zu beenden. Grund dafür waren auch pers. Gründe. Hauptausschlaggebend war aber die Überforderung als Nicht-Skifahrer und fehlender Geländekenntnis. Noch oft hadere ich mit mir, ob ich mich hätte nicht noch weiter durchbeissen sollen.
Jedoch bekam ich einen deutlichen Einblick in die Arbeit des Pistengeräteführers und muss meinen Hut ziehen vor allen Pistengeräteführern die oft auch gestresst ihre Runden ziehen, die Fräse gen Berg stellen, die Ohrwatscheln ein und ausklappen um möglichst alle Knollen zu verdecken.
Also, beim nächsten Mal meckern bitte einmal selber mitfahren und gucken was es da zu tun gibt.
Jedenfalls eine sehr einprägsame Erfahrung die ich auf ner alten 280D, einer 300er Solo und einer 500er Leitner gesammelt habe. Übrigens, die 500er Leitner hat mir am besten getaugt, war aber auch sehr sensibel zu führen.
Ein Hoch auf alle Pistengeräteführer!
Gruss
Stefan

Na endlich hast du es eingesehen wird auch langsam Zeit.