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Ein professioneller Skiservice

NeusserGletscher

Jungfrau (4161m)
Ein professioneller Skiservice fängt bei dem sorgfältigen Umgang mit dem Werkstück an.

Skistapel.png


Oder?

Aus Gründen der Diskretion verschweige ich den Namen der Destination und des Geschäfts, welches sich in der Nachbarschaft des Bahnhofs der GGB befindet.
 
Finsteraarhorn schrieb:
Das sind doch einfach Leihskis, zumindest hat jeder einen Kleber des Sporthändlers drauf.

Zugegeben: Ich habe es mir und meinen Ski erspart zu testen, ob sie mit kundeneigenem Material sorgfältiger umgehen. Andererseits: Möchtest Du einen Leihski fahren, der so behandelt wurde?
 
Don´t be gentle it´s a rental... :wink:
Verstehe die Aufregung nicht. Sollen sie die Skier alle einzeln rumtragen oder was erwartest du?
Natürlich würde man mit einem eigenen Ski anders umgehen, aber so ein Transport ist bei Leihskiern durchaus normal, wenn mal eine größere Anzahl an Skiern zur Skischule, in ein Hotel oder zu einem anderen Verleihstandort gebracht werden müssen.
Nach einer Saison sind die Skier spätestens amortisiert und gehen in die Zeitverwertung.

Und ja, warum soll ein Stöckli kein Leihski sein? Die Skier gibt es doch häufig im Verleih in der CH, teilweise auch in AT oder FR.
 
Apropos Amortisation von Leihskiern.
So ein Stöckli für LP 1400.- kostet den Verleihbertrieb im Einkauf 600-800.- je nach Größe und Abnahmemenge des Verleihbetriebes.
Eine Woche Miete bringen nur für den Ski ca. 200.- D. h. das Ding ist nach 3-4 Wochen Verleih amortisiert. Und dann werden die Skier nach einer Saison noch für 500.- als gebrauchte Skier verkauft, auch wenn die 10 Wochen (=2000.- Umsatz) gefahren sind. D. h. der Erlös aus Vermierung und Verkauf liegt abzüglich Kosten (2500-700) = 1800.- (bei 10 Wochen Vermietung (eher über 2 Saisons) oder 1500-700 = 800.- (bei 5 Wochen Verleih).
Bein Neuverkauf springen nur 700.- als Gewinn (vor anderen Kosten) raus (1400-700) = 700.-
 
Mt. Cervino schrieb:
Verstehe die Aufregung nicht. Sollen sie die Skier alle einzeln rumtragen oder was erwartest du?

Aufrechter Transport in einer dafür konzipierten Halterung. So machen sie es auf der Bettmeralp. Und dort ist der Weg zwischen Geschäft und Service deutlich länger.
 
NeusserGletscher schrieb:
Ron schrieb:
Finsteraarhorn schrieb:
Das sind doch einfach Leihskis, zumindest hat jeder einen Kleber des Sporthändlers drauf.
Stöckli als Leihski ???

In der Schweiz durchaus üblich. Das könenn auch Testski sein. Mir hat mal ein Händler erzählt, an der Vermietung verdiene er mehr als am Verkauf.

Jo, hast Recht.
Wir fahren meist in Ö, da sieht mann die selten als Leihski.
 
Mt. Cervino schrieb:
Apropos Amortisation von Leihskiern.
So ein Stöckli für LP 1400.- kostet den Verleihbertrieb im Einkauf 600-800.- je nach Größe und Abnahmemenge des Verleihbetriebes.
Eine Woche Miete bringen nur für den Ski ca. 200.- D. h. das Ding ist nach 3-4 Wochen Verleih amortisiert. Und dann werden die Skier nach einer Saison noch für 500.- als gebrauchte Skier verkauft, auch wenn die 10 Wochen (=2000.- Umsatz) gefahren sind. D. h. der Erlös aus Vermierung und Verkauf liegt abzüglich Kosten (2500-700) = 1800.- (bei 10 Wochen Vermietung (eher über 2 Saisons) oder 1500-700 = 800.- (bei 5 Wochen Verleih).
Bein Neuverkauf springen nur 700.- als Gewinn (vor anderen Kosten) raus (1400-700) = 700.-

Die Rechnung geht für mich nicht auf. Für 200 € bekommt man bestimmt kein Vorjahresmodell, also reduziert sich dieses Szenario auf jeden Fall mal. Und dann hast du noch vergessen, dass du da noch nach jeder Woche einen Service machen musst, das hast du beim Verkauf nicht. Im Gegenteil, zumindest ein Teil der Kunden wird wieder kommen und dich für den Service extra bezahlen.
 
Oft können Mietkunden den Ski auch während der Zeit tauschen. Den Service machen sie aber zum Selbstkostenpreis.

Der Händler, von dem die Aussage stammt, dass er mit Vermietung mehr Geld verdient als am Verkauf, der wird das sicherlich für sich kalkuliert haben. Wäre Miete kein Geschäft, dann würden es nicht so viele Shops anbieten.
 
Ich sag ja nicht, dass es kein Geschäft ist. Ob man daran wirklich mehr verdient als am Verkauf weiß ich auch nicht, aber nur weil es viele machen bedeutet das auch nicht, dass es so ist. Wenn ich das als Laden nämlich nicht anbiete, dann machte es halt ein anderer. Ist ja nicht so, dass die Kunden dann stattdessen alle kaufen würden.
 
Das sind ja mal (teuere) Preise 8O.
Da bekommt man z. T. Leihski mit 20 oder 30 Tagen Nutzung zum höheren Preis als wenn man sie reduziert neu kauft.
Ein paar mal gegoogelt und schon habe ich 3 solche Fälle gefunden.
 
Ist doch oft so, aber es gibt genug bequeme Leute mit genug Kohle, die sich was leihen und nach Gefallen einfach kaufen. Sonst liefe es nicht so zu den Preisen. Wenn's der Markt hergibt...
 
Mt. Cervino schrieb:
Apropos Amortisation von Leihskiern.
So ein Stöckli für LP 1400.- kostet den Verleihbertrieb im Einkauf 600-800.- je nach Größe und Abnahmemenge des Verleihbetriebes.
Eine Woche Miete bringen nur für den Ski ca. 200.- D. h. das Ding ist nach 3-4 Wochen Verleih amortisiert. Und dann werden die Skier nach einer Saison noch für 500.- als gebrauchte Skier verkauft, auch wenn die 10 Wochen (=2000.- Umsatz) gefahren sind. D. h. der Erlös aus Vermierung und Verkauf liegt abzüglich Kosten (2500-700) = 1800.- (bei 10 Wochen Vermietung (eher über 2 Saisons) oder 1500-700 = 800.- (bei 5 Wochen Verleih).
Bein Neuverkauf springen nur 700.- als Gewinn (vor anderen Kosten) raus (1400-700) = 700.-

EK liegt mehr bei einem Drittel der UVP. Jeweils netto. So war's jedenfalls früher. Muss aber immer noch so sein, weil die Rabatte ja auch noch dieselben sind.

Der Rest stimmt aber vollkommen. Denn Bründl bspw. nimmt inzwischen 55€/Tag oder 262€/Woche für einen Topski. Bei online Vorbestellung gibt's so 5% Rabatt. Der Amortisationszeitpunkt liegt also bereits in der 2. Woche! Außerdem ist es selbst für die Geschäfte in Toplagen sehr schwer, Ski zum UVP abzusetzen. Ihr könnt euch ja mal alle selber fragen, wie viele Paare ihr selbst bereits zum UVP erworben habt. Ich denke, die Anzahl bleibt übersichtlich.

Kurzum, Vermietung bringt tatsächlich wesentlich mehr. Sogar noch mehr, als oben ausgeführt. Hängt auch damit zusammen, dass die besonders preisinsensitiven Kunden in der Regel Miete vorziehen.
 
Mt. Cervino schrieb:
Das sind ja mal (teuere) Preise 8O.
Da bekommt man z. T. Leihski mit 20 oder 30 Tagen Nutzung zum höheren Preis als wenn man sie reduziert neu kauft.
Ein paar mal gegoogelt und schon habe ich 3 solche Fälle gefunden.
Ich hab mir diese Jahr beim Alber nach drei Tagen Ski testen einen Nordica Spitfire DC74 um 585 Euro gegönnt. Für die drei Tage Miete für den Test wurde nix berechnet.

Auf der Webseite gibt's das gleiche Modell um 550 Euro mit zwölf Tagen Miete auf dem Buckel. Gute Marge für den Verkäufer glaub ich.
 
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