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Einstellung meiner Bindung auf den Skischuh

tschakalaka

Massada (5m)
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21. März 2026
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Hallo zusammen,

ich würde mich über ein wenig Unterstützung freuen, wie man seine Bindung mit dem Skischuh einstellt. Vor allem geht es um den Z-Wert und auch Anpressdruck.

Ich komme aus dem Bereich Snowboard, aber versuche mich jetzt seit letzter Saison auch auf Skiern.

Ich bräuchte auch noch ein paar Infos zu vielleicht außerstandardmäßigen Listen.

Mal schauen, was hier so kommt ;)

VG
tschaka
 
Nachdem der Forumsinhaber ca. 8h gebraucht hat um mich freizuschalten, habe ich mir selbst geholfen. Ich habe selbst eine Lösung durch externe Links und Rechner gefunden.

Es kann ja nicht angehen, das in einem Ski Forum 8h auf eine Genehmigung gewartet wird.

Gruß
 
Der Foreninhaber der dich nach 8 Stunden freigeschaltet hat hofft, dein Ski löst beim Sturz nach Selbststudium dann genauso gut aus, wie der Ski den er vor zwei Wochen anhatte als es ihn mit hoher Geschwindigkeit gewickelt hat, und er sich den Oberschenkelknochen gebrochen, das Kreuzband und den Meniskus gerissen und seinen linken Fuß in ein Holi Farbenbad getunkt hat.

Viel Erfolg dir beim Skifahren :bussi:
 
F. Feser schrieb:
Der Foreninhaber der dich nach 8 Stunden freigeschaltet hat hofft, dein Ski löst beim Sturz nach Selbststudium dann genauso gut aus, wie der Ski den er vor zwei Wochen anhatte als es ihn mit hoher Geschwindigkeit gewickelt hat, und er sich den Oberschenkelknochen gebrochen, das Kreuzband und den Meniskus gerissen und seinen linken Fuß in ein Holi Farbenbad getunkt hat.

Nicht zu vergessen, er wurde auf der Piste vergessen, von der Pistenraupe überfahren und starb dann durch Erfrierung in der Folgenacht!
 
Guter Einstand hier im Forum tschakalaka :wink:.

Und gute Besserung an den Foreninhaber - auch ohne Pistenraupe und Erfrierungen...
 
Nachdem der Forumsinhaber ca. 8h gebraucht hat um mich freizuschalten,
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2. Ich habe den Beitrag zwar gesehen, wollte aber eine "Zweitmeinung" der Kollegen abwarten, da ich einen Shitstorm befürchtete. Also das Abklären hatte noch zusätzlich Zeit gekostet.

Das heisst manchmal geht es schnell, manchmal halt auch nicht.
 
TPD schrieb:
...wollte aber eine "Zweitmeinung" der Kollegen abwarten, da ich einen Shitstorm befürchtete...

wieso Shitstorm, war hier wieder was rassistisch, diskriminierend, frauenfeindlich, beleidigend, verletzend, weitere 10000.... folgen.... ??
 
Weil es zum Z-Wert in diesem Forum schon Diskussionen gab.
Ein Profi wird die gewünschten Tipps nicht geben und auf einen Laien sollte man besser nicht hören. Ausser man will unbedingt seine eigene Gesundheit gefährden.
 
Was mich immer wundert, ob hier der Z-Wert oder auch in der Elektrik (zumindest bis zu einem gewissen Maße), dass alle externen Hilfen, immer so negativ dargestellt werden. Immer diese schwarz/weiß-Malerei. Ein dazwischen gibt es nicht, warum auch immer.

Nehmen wir mal, für mich, aktuell den Z-Wert. Ich habe jetzt, aus der Familie, von Nachbarn, von Freunden, 8 Paar Skier zusammen gekratzt. Bei allen wurde eine "Fachwerkstatt" aufgesucht, für den Z-Wert.

Komisch, bei allen kommt exakt der Wert raus, wie auch bei 2 verschiedenen Online-Rechnern. Ein Kumpel von mir macht es seit 40 Jahren selber!
 
Naja, als Anfänger würde ich mich herantasten.
Ich fahre schon 35 Jahre Ski und habe seit fast 20 Jahren den gleichen Wert eingestellt bei meinen eigenen Skis.
Bei mir als gutem Pistenfahrer passt die Formel Körpergewicht durch 10 ganz gut, eher etwas mehr .
Schon ewig nicht mehr geschmissen (auf Holzkopf klopf).

Wenn ich mal Ski vom Verleih habe, muss ich die immer hochdrehen.
Diesen November nicht drauf geachtet, und die Ski machten sich im Tiefschnee selbständig.
 
don pipone schrieb:
16er Bindung immer auf 15,5.

Alles andere ist Kindergarten.

Ich habe gerne geholfen.

wobei ich ne 16er Bindung gar nicht erst anfassen würde. da wäre mir das Risiko dass sie zu leicht aufgeht zu groß.
Würde eher höherwertige Bindungen nehmen - da ist man sicher (also aufm OP Tisch... Nachdem der TE ja mit Ironie so gut kann schreib ichs lieber dazu bevor ich nachher ne Klage am Hals hab :-D)
 
tschakalaka schrieb:
Komisch, bei allen kommt exakt der Wert raus, wie auch bei 2 verschiedenen Online-Rechnern. Ein Kumpel von mir macht es seit 40 Jahren selber!

Wobei der Wert, den Du auf der Bindung abliest, keineswegs dem bei der Einstellung ermittelten Auslösewert entsprechen muss. Die Skalen bieten oft nur einen groben Anhaltspunkt. Das sind keine Präsizionsmessgeräte, mit denen Du den Z-Wert einer maschinellen Einstellung überprüfen kannst.
 
Wobei relativ viele Skishops auch einfach nach der Skala gehen, oder?
 
Beim Verleih wurde bei mir bislang stets nach Skala eingestellt. Jedenfalls vor Jahren, als ich mit Leihmaterial unterwegs war. Da wird dann allerdings auch nicht der größtmögliche Z-Wert eingestellt.

Bei der Einstellung mittels Bindungsmessgerät wird die Bindung über den Schuh ausgelöst und dabei geprüft, ob das gemessene Drehmoment im Toleranzfeld des zuvor ermittelten Sollwerts liegt. Der Wert auf der Skala dient dabei nur zur groben Voreinstellung.
 
tschakalaka schrieb:
Nehmen wir mal, für mich, aktuell den Z-Wert. Ich habe jetzt, aus der Familie, von Nachbarn, von Freunden, 8 Paar Skier zusammen gekratzt. Bei allen wurde eine "Fachwerkstatt" aufgesucht, für den Z-Wert.

Komisch, bei allen kommt exakt der Wert raus, wie auch bei 2 verschiedenen Online-Rechnern. Ein Kumpel von mir macht es seit 40 Jahren selber!

Die Ermittlung des Z-Wertes ist in DIN ISO 11088 geregelt. Die Tabelle dafür ist über google leicht zu finden. Parameter sind Körpergrösse, Gewicht und Sohlenlänge. Dann kommt noch eine Korrektur für den Fahrstil und das Lebensalter. Es gibt online auch Rechner die einem das Lesen der Tabelle abnehmen. Inhaltlich ist das nichts anderes.

Den Z-Wert selbst zu ermitteln sollte kein Problem sein. Die Montage ist für Laien fehleranfällig. Und selbst wenn man alles richtig gemacht hat ist ein Funktionstest sinnvoll.

Die Norm ist für den touristischen Skilauf ausgelegt. Es gibt Fälle für die wesentlich höhere Werte erforderlich sind. Rennsport zum Beispiel, oder extreme Freeride-Abfahrten. Wenn ein Sturz einen tödlichen Absturz bedeutet muss eine Fehlauslösung um jeden Preis verhindert werden.

Und dann gibt es noch den sehr offensiven Freizeitfahrer der mit dem Z-Wert der Norm nicht auskommt. Z 20 wie im Weltcup braucht er auch nicht. Da hilft wohl nur herantasten und die Risiken abwägen. Fehlauslösungen bei hoher Geschwindigkeit sind auch riskant.
 
Schneefuchs schrieb:
Und dann gibt es noch den sehr offensiven Freizeitfahrer der mit dem Z-Wert der Norm nicht auskommt. Z 20 wie im Weltcup braucht er auch nicht. Da hilft wohl nur herantasten und die Risiken abwägen. Fehlauslösungen bei hoher Geschwindigkeit sind auch riskant.

Der maximale nach DIN einstellbare Wert liegt bei 11,5. Und dies auch nur in einem Spezialfall. In der Regel ist alles über 10 (von wenigen Ausnahmen abgesehen) außerhalb der Norm.

Selbst die Norm ist ein Kompromiss zwischen Fahrsicherheit und sicherer Auslösung. Man hat zwei sich widersprechende Ziele und da muss am Ende jeder selber abwägen, welche Einstellung bei dem vorgesehenen Einsatz für ihn der beste Kompromiss ist. Ein Sturz im freien Gelände abseits der Zivilisation wegen einer Fehlauslösung ist u.U. gravierender als ein erhöhtes Risiko, dass bei einem Sturz die Bindung nicht auslöst. Bei normaler Fahrweise auf der Piste wird man dies ggf. anders gewichten.
 
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