Meier Michael schrieb:
1.) Linearmotor
2) Universal und Spaltmotor
3.) Schrittmotor und Elektronikmotor
4.) Synchron Kleinmotor, Scheibenläufermotor
5.) Servomotor.
zu1: Hat mit Seilbahnen nichts zu tun. Das sind Synchronmotoren, die sich nicht drehen, sondern in eine Laufbahn eingebaut sind. Der Ständer ist sozusagen abgewickelt, der Läufer zu einem Schlitten umfunktioniert. Der Motor kann also nur auf der Bahn hin- und herfahren. Verwendet wird das vor allem in Vorschubantrieben von Werkzeugmaschinen
zu2:
Spaltmotor habe ich noch nie gehört. Universalmotoren sind Gleichstrom-Reihenschlussmotoren. Sie werden Universalmotoren genannt, weil sie mit Gleich- und Wechselspannung laufen. Verwendung finden sie hauptsächlich in Elektrowerkzeugen, weil sie verhältnismäßig große Leistung auf kleinem Raum bringen. Sind allerdings durchweg Kleinmotoren im Leistungsbereich bis etwa 2kW und extreme Schnelläufer.
zu3:
Dies sind beides permanenterregte Synchronmaschinen. Meist so aufgebaut, der der Läufer mit Permanentmagneten beklebt ist und im Ständer eine Drehstromwicklung sitzt. Die Motoren laufen - von Sonderbauformen abgesehen - nur mit Synchrondrehzahl. Asynchrones Verhalten zeigen sie nur, wenn ein asynchroner Dämpferkäfig vorhanden ist. Aufgrund des Einsatzbereiches ist das aber kaum der Fall. Verwendet werden sie auch oft in Vorschubantrieben oder dort, wo hohe Dynamik gebraucht wird (z.B. Roboterarme).
Schrittmotoren folgen dem gleichen Prinzip (permanenterregter Synchronmotor), haben allerdings speziell geformte Ständer- und Läuferbleche, die keinen kontinuierlich rundlaufenden Betrieb gewährleisten. Stattdessen drehen sich diese Maschinen immer um einen bestimmten Minimalwinkel weiter, der durch die Polform bedingt ist. Verwendung auch in Vorschubantrieben bei kleinen Maschinen und in der Computertechnik (Diskettenlaufwerke, Scannervorschub...) Gut erkennbar am komisch knarzend klingenden Laufgeräusch.
zu4:
Synchronkleinmotor, Scheibenläufermotor sind zwei paar Stiefel.
Synchronkleinmotoren sind auch zuallermeist permanenterregte Maschinen, die bei bestimmten Festdrehzahlen laufen sollen. (Beispiel: Festplattenantreib)
Scheibenläufer ist eine Aussage über die Form des Läufers - nicht über den Motortyp. Diese Läufer sind sehr kurz, haben aber einen großen Durchmesser. Sie sehen also wie eine Scheibe aus und nicht (wie sonst üblich) wie eine Tonne. Verwendung findet das bei sehr hochpoligen Maschinen (Windkraftgeneratoren) oder Motoren, die aus Einbaugründen sehr kurz sein müssen.
zu5:
Servomotoren sind das gleiche, wie Elektronikmotoren. Weitere Namen dafür: elektronischer Gleichstrommotor, Brushless DC-Motor
Wenn noch weitere Fragen sind, dann machen wir das besser per Mail - das wird sonst zu lang.