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Elektromotoren

Michael Meier

Aconcagua (6960m)
Registriert
18. Juni 2002
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12
Ich brauch mal eure Hilfe. Ich habe hier 5 Motoren die ich nid ganz durchgecheckt habe. Vielleicht kennt sich hier jemand aus. Kann mir jemand sagen was die Funktion, Die Einsatzorte, die Vor und Nachteile und die Drehzahlbereiche, Drehmomente und Leistung/Wirkungsgrad von folgenden Elektromotoren sind??
1.) Linearmotor
2) Universal und Spaltmotor
3.) Schrittmotor und Elektronikmotor
4.) Synchron Kleinmotor, Scheibenläufermotor
5.) Servomotor.

Kann mir jemand helfen?? Habe keinen Plan was ich da anstellen soll. Die anderen Motoren (Synchron, Asynchron Gleistrom usw. sind mir klar aber die hier???

Merci :P
 
@MM: Ich werd morgen mal einen unserer Ingenieure auf der Arbeit fragen, die beschäftigen sich den ganzen Tag mit den Dingern. :)
 
Meier Michael schrieb:
1.) Linearmotor
2) Universal und Spaltmotor
3.) Schrittmotor und Elektronikmotor
4.) Synchron Kleinmotor, Scheibenläufermotor
5.) Servomotor.

zu1: Hat mit Seilbahnen nichts zu tun. Das sind Synchronmotoren, die sich nicht drehen, sondern in eine Laufbahn eingebaut sind. Der Ständer ist sozusagen abgewickelt, der Läufer zu einem Schlitten umfunktioniert. Der Motor kann also nur auf der Bahn hin- und herfahren. Verwendet wird das vor allem in Vorschubantrieben von Werkzeugmaschinen

zu2:
Spaltmotor habe ich noch nie gehört. Universalmotoren sind Gleichstrom-Reihenschlussmotoren. Sie werden Universalmotoren genannt, weil sie mit Gleich- und Wechselspannung laufen. Verwendung finden sie hauptsächlich in Elektrowerkzeugen, weil sie verhältnismäßig große Leistung auf kleinem Raum bringen. Sind allerdings durchweg Kleinmotoren im Leistungsbereich bis etwa 2kW und extreme Schnelläufer.

zu3:
Dies sind beides permanenterregte Synchronmaschinen. Meist so aufgebaut, der der Läufer mit Permanentmagneten beklebt ist und im Ständer eine Drehstromwicklung sitzt. Die Motoren laufen - von Sonderbauformen abgesehen - nur mit Synchrondrehzahl. Asynchrones Verhalten zeigen sie nur, wenn ein asynchroner Dämpferkäfig vorhanden ist. Aufgrund des Einsatzbereiches ist das aber kaum der Fall. Verwendet werden sie auch oft in Vorschubantrieben oder dort, wo hohe Dynamik gebraucht wird (z.B. Roboterarme).
Schrittmotoren folgen dem gleichen Prinzip (permanenterregter Synchronmotor), haben allerdings speziell geformte Ständer- und Läuferbleche, die keinen kontinuierlich rundlaufenden Betrieb gewährleisten. Stattdessen drehen sich diese Maschinen immer um einen bestimmten Minimalwinkel weiter, der durch die Polform bedingt ist. Verwendung auch in Vorschubantrieben bei kleinen Maschinen und in der Computertechnik (Diskettenlaufwerke, Scannervorschub...) Gut erkennbar am komisch knarzend klingenden Laufgeräusch.

zu4:
Synchronkleinmotor, Scheibenläufermotor sind zwei paar Stiefel.
Synchronkleinmotoren sind auch zuallermeist permanenterregte Maschinen, die bei bestimmten Festdrehzahlen laufen sollen. (Beispiel: Festplattenantreib)
Scheibenläufer ist eine Aussage über die Form des Läufers - nicht über den Motortyp. Diese Läufer sind sehr kurz, haben aber einen großen Durchmesser. Sie sehen also wie eine Scheibe aus und nicht (wie sonst üblich) wie eine Tonne. Verwendung findet das bei sehr hochpoligen Maschinen (Windkraftgeneratoren) oder Motoren, die aus Einbaugründen sehr kurz sein müssen.

zu5:
Servomotoren sind das gleiche, wie Elektronikmotoren. Weitere Namen dafür: elektronischer Gleichstrommotor, Brushless DC-Motor

Wenn noch weitere Fragen sind, dann machen wir das besser per Mail - das wird sonst zu lang.
 
Danke Claus, dann hat sich das Thema für mich ja erledigt :lol:
 
zu zwei: spaltmotor sind die dinger welche in den lüftern eingebaut sind.
z.b. netzteil vom pc oder prozessorkühler.
wie das ding funktioniert weiss ich nicht, aber wenn du die drehrichtung wechseln willst musst du den rotierenden teil ausbauen und umgekehrt wieder einbauen. (theorie)
meine stifti als kurzschlussmechaniker ist doch schon ein weilchen her, da vergisst man solche sachen eben wieder.
 
Vielen Dank Claus. Wirklich Super. Linearmoto ich Trottel das ist das gleiche wie ein Linearbeschleuniger! :lol: Und ich habs nicht gemerkt. :roll:
Gell Schrittmotoren brauchen eine Eigene Schrittsteuerung. Glaub sowas hab ich schonmal in nen Roboter eingebaut. Eigendlich ganz leicht. Hab nur die Begriffe nicht so ganz zuordnen können sind alles Spezialformen der "Normalen Elektromotoren. Kannst du mir etwas über das Anlaufvverhalten der einzelnen Typen sagen?? Was ist das überhaupt?? Gibt es dazu irgen welche Speziellen Kennlinien?
 
In nem Lufter?
Da is einfach ne Art spule drin die sich durch stromimpulse (magneten) immer eiter dreht. Haben wir in physik gemacht, ist ja wohl der einfachste elektromotor dens gibt, oder?
 
Meier Michael schrieb:
Kannst du mir etwas über das Anlaufverhalten der einzelnen Typen sagen?? Was ist das überhaupt?? Gibt es dazu irgen welche Speziellen Kennlinien?

Wenn Du nicht mal selbst weißt, was das sein soll, dann kann ich Dir jetzt viel erzählen. Kennlinien gibt es viele Drehmoment-Drehzahl-Kennlinien könnte man so mit als das aussagefähigste bezeichnen. Anlaufverhalten kann man schlimmstenfalls auch mit Differntialgleichungen beschreiben - aber das geht hier sicher zu weit. Wozu willst Du das alles auf einmal denn wissen?
 
Ich hab meinen Tag heute ohne Chef genutzt und mal den Kieser ausgegraben. Da ist so einiges drinn. Hab das ganze eigendlich grut gefunden. Auf der Aufgabestellung steht nid viel aussagekräftiges. Kennlinien gibt es wie du schon gesagt hast viele. Auf der Aufgabe steht aber nicht was für eine. Hab jetzt halt einfach dejenigen genommen die im Kieser vorgegeben sind. Glaub so sollte es hinhauen. :wink:
 
Spaltpolmotoren sind grundsätzlich Asynchronmotoren. Diese laufen aber nur mit mindestens einer zweiten Statorwicklung mit versetztem Drehfeld von selbst an. Bei Spaltpolmotoren gibt es nur eine Statorwicklung, jedoch wird durch einen, längs durch das Feldpaket geführten Kupferring das Magnetfeld des Stators so verändert, das der Motor selber anläuft.
Verbreitete Anwendungsgebiete sind Kleinventilatoren und z. B. Waschmaschinenentleerungspumpen. Die Motoren werden auch nur bis zu einer Leistung von etwa 100 Watt angewendet.
Eine genauere Funktionsbeschreibung habe ich in meinen Büchern nicht gefunden. Der Wirkungsgrad ist relativ miserabel, da immer hohe Motorerwärmung auftritt und Kühlung erfordert und abgesehen von den Ventilatormotoren wo die entsprechende Kühlung gewährleistet ist sie auch nur für Kurzzeitbetrieb eingesetzt werden.

Grüße von Markus
 
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