3303 schrieb:
Klar war das schon immer selbstverständlich. Bis Ostern war sie immer offen, wenn die Verhältnisse OK waren, egal wie spät das war.
Ja, aber bis jetzt war ja auch immer Corviglia offen (und damit der Anschluss an die Signalbahn), der St. Moritzer Ortsbus verkehrte nach Winterfahrplan, und es hatten sicherlich auch noch mehr Hotels offen als das dieses Jahr der Fall war.
Ich will ja auch gar nicht sagen, dass man die Betreiber jetzt in den Himmel loben müsste für eine Dienstleistung, die EIGENTLICH normal sein sollte, aber wenn man es sich leicht hätte machen wollen, hätte man sicherlich auch gute Argumente finden können, um sie gleichzeitig mit Corviglia zu schließen.
3303 schrieb:
Volle Preise kassieren aber nur die halbe Leistung bringen
Das kann man aus der Kundensicht sicher so sehen, und das ist auch irgendwie verständlich. Aber der Betrieb eines Skigebiet ist nunmal nicht von dem Beitrag eines Einzelnen finanzierbar, sondern nur über die Massen. Wenn nur noch halb so viele Leute da sind, muss man entweder das Angebot halbieren; oder man müsste die Preise theoretisch sogar noch verdoppeln, um das Angebot identisch zu behalten.
Im übrigen würde ich als Gast das Angebot aber auch gar nicht als halbiert empfinden, wenn ich merke, dass mir immer noch herrlich lange Abfahrten zur Verfügung stehen, und ich diese aber nicht mit vielen Leuten teilen muss. Klar, mehr Abwechslung wäre stets willkommen, aber ich denke, wer jetzt Ende April unterwegs ist, auch nicht mehr unbedingt mit 30 offenen Anlagen rechnet.
Jetzt kann man natürlich sagen, dass die Bergbahnen dafür sorgen sollen, dass NICHT nur noch halb so viele Leute kommen, sondern das Gebiet bis in den Mai hinein mit hunderten von Leuten gefüllt bleibt. Aber ich bezweifele, dass sie diese Probleme alleine lösen könnten. Da müsste man die Hotels überzeugen, offen zu bleiben, attraktive Angebote schnüren, usw… Auch die Gemeinden müssten das vielleicht noch intensiver mit fördern.