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Engelberg 2023/24

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Schneedepots verwenden wir auch im Deutschen. Die „Depotweltmeister“ sind ja die Kaunertaler und Pitztaler. Hingegen ist „Einzahlungen“ eine nicht vorhanden Übersetzung vermutlich aus Deepl oder so. Die Einzahlungen gibt es nur im Finanzbereich.

Ja, vielleicht lernen sie daraus und machen nächsten Frühling Depots. Aber da diese jetzt nicht vorhanden sind, geht es auch nicht.
 
ski-chrigel schrieb:
Ja, vielleicht lernen sie daraus und machen nächsten Frühling Depots. Aber da diese jetzt nicht vorhanden sind, geht es auch nicht.

Der gesamte Gletscherlift ist doch ein riesiges Depot. Beide Pisten sind komplett vermattet. An der Diavolezza wurde unter den selben Umständen auch schon eine Piste zustande gebracht.
Man könnte zumindest den Gletscherlift öffnen (Talfahrt halt mit dem Ice-Flyer) wenn man wollen würde.
Aber dass man nicht will zeigt sich mittlerweile schon fast überall (Pistenpräparation, Verkürzung der Saison im Frühling, Tageskartenpreise etc.)
 
Wenn dem so wäre, warum betreiben sie dann den Aufwand der Vermattung?
Wenn sie nicht wollten wäre es doch ein leichtes nicht zu vermatten und eine Nichtöffnung auf den resultierenden Gletscherschwund und Schneemangel zu schieben.
 
Wie oben bereits geschrieben, ist „Einzahlungen“ eine falsche Übersetzung. Snowfarming ist völlig klar. Sollten sie zukünftig unbedingt machen, falls sie den Herbstskibetrieb noch wollen.
 
noisi schrieb:
Wenn dem so wäre, warum betreiben sie dann den Aufwand der Vermattung?
Wenn sie nicht wollten wäre es doch ein leichtes nicht zu vermatten und eine Nichtöffnung auf den resultierenden Gletscherschwund und Schneemangel zu schieben.

Den Gletscher brauchen sie noch für die zahlreichen Touristen, welche so auch im Sommer zum ersten Mal in ihrem Leben Schnee sehen können. Vorallem für das Snowtubing, braucht es den Gletscher unbedingt. Die Snow factory und die drei Schneekanonen an der Talstation des Ice-Flyer dienen nicht primär dem Skibetrieb.
Ich denke auch, dass man den Gletscher nicht einfach so abschmelzen lassen kann, schlussendlich hat man sonst im Bereich Rotegg plötzlich Skiuntaugliches Gelände was nicht gut wäre.
Ich denke die Strategie der Bergbahnen ist, dass man weiterhin Skibetrieb ab Oktober anbietet, aber nur wenn durch eine gute Schneelage wenig Aufwand zur Öffnung benötigt wird.
Ein Öffnen auf Biegen und brechen, wie man es teilweise am Kaunertaler-, Pitztaler- oder Hintertuxer-Gletscher macht, wird es in Engelberg wohl nicht geben.
 
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Schnee bis etwa zur Baumgrenze. Hier Blick zur Fürenalp.
 
Seilbahnfan 05 schrieb:
ski-chrigel schrieb:
Ja, vielleicht lernen sie daraus und machen nächsten Frühling Depots. Aber da diese jetzt nicht vorhanden sind, geht es auch nicht.
Aber dass man nicht will zeigt sich mittlerweile schon fast überall (Pistenpräparation, Verkürzung der Saison im Frühling, Tageskartenpreise etc.)
Ich kann mir vorstellen, dass aktuell vor allem auch die Nachhaltigkeitsthematik eine grosse Rolle spielt und sie nicht unbedingt auf Biegen und Brechen öffnen möchten. Der Druck aus diesem Bereich nimmt immer mehr zu. Eine nachhaltige Öffnung des Resorts kann somit erst mit der ersten grossen Packung Naturschnee erfolgen, marketingmässig macht dies schon Sinn :D
 
jetzt mal ernsthaft die aktuelle Situation betrachtend, wer hat denn bei dem derzeitigen geilen Wetter (neben den der 3 AF Skizophrenen) bock auf Skifahren? Keiner... also laesst man die toteisfelder halt vor sich herduempeln und wartet auf die tage, die auch Publikum anziehen, also frühestens, wenns mal 80 cm runtergeseiht hat.
 
Naja, neben denen, die Du da beleidigst, würden gerne die Teams der Sportmittelschule Engelberg und ein paar andere Clubs trainieren. Erfahrungsgemäss ist da im Herbst gar nicht wenig los.
 
unabhängig davon - wann hat es mal 80cm geschneit - geschenkt -
Er merkt es halt nicht - auch eine Art Schizophrenie.

Obwohl Skizophrenie dringend mal in die Diagnosekatalog aufgenommen werden müsste,

"Skizophrenie:
eine mit saisonal stark schwankender Inzidenz versehene Erkrankung ,
Führt sehr selten zum Tod, aber fast immer zu sehr guter Laune und nachweisbarer Steigerung der Lebensqualität."

Ich geh das mal an.
 
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