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Engelberg/Titlis 20. April 2016 - Saisonabschluss

Engelberg/Titlis 20. April 2016 - Saisonabschluss

Anfahrt: Ettlingen - A5 - A98 - Rheinfelden - A2 - Luzern - Stans - Engelberg in 3:00 h
Wetter: Kaiserwetter, -1°C (Berg morgens) bis +16°C (Tal nachmittags)
Schnee: geschätzt 50-150 cm kompakter Altschnee, nachmittags auffirnend, im Gipfelbereich Pulver. Talabfahrt geschlossen, aber noch großenteils fahrbar.
Anlagen geöffnet: 8EUB Engelberg-Trübsee-Stand, oberhalb 1800 m alle außer DSB Rindertitlis. Gerschnialp/Untertrübsee Saisonschluss.
Wartezeiten: keine
Gefallen: Frühjahrsski mit vergleichsweise großem Angebot vor landschaftlich toller Kulisse
Nicht gefallen: Pistenpräparation im auffirnenden Bereich
Bewertung: 6 von 6 Punkten

Eigentlich wollten Frau Harzwinter und ich am Wochenende des 16./17. April den Abschluss der Skisaison begehen, ersatzweise am 23./24. April. Das Wetter verdarb uns jedoch das Spiel, und so zog ich am 20. April unter Einsatz eines Urlaubstages allein los. Wegen der kürzeren Anfahrt von Ettlingen aus machte der Engelberger Titlis das Rennen vor dem Zugspitzplatt. Das Oberstdorfer Nebelhorn war ausnahmsweise bereits seit 18. April im Saisonschluss, und die Anfahrt nach Les Diablerets, wo ich seit Jahren mal Frühjahrsskifahren möchte, ist für einen Tag schlichtweg zu weit.

In Engelberg bot sich bei der Ankunft das gewohnte Frühjahrsbild: An den Brunni-Südhängen ist sozusagen die Wandersaison schon eröffnet, während am Titlis noch bis weit ins Frühjahr hinein Ski gefahren wird. Mit der neuen 8EUB Engelberg-Stand, die den Stopp auf der Gerschnialp und das Umsteigen am Trübsee einspart, ist man sicherlich eine Viertelstunde schneller an der Pendelbahn Titlis Rotair als bisher - angesichts der langen Beförderungsstrecke eine feine Sache. Auf diese Weise entfällt auch die initiale, mehrminütige morgendliche Wartezeit im Tal. Mit der Verlegung des Kassenbereichs aus dem alten ins neue Talstationsgebäude im Sommer 2016 ist dann auch das temporäre, umständliche Zusatzgelaufe in Skistiefeln zum Einstiegsbereich Geschichte.

Die Pendelbahn Titlis Rotair traf ich abfahrbereit mit geschlossener Tür an. Irgendetwas verzögerte jedoch die Abfahrt, also öffnete der nette Kabinenbegleiter das Schiebetor am Perron und die Kabinentür wieder - allein für mich. Vielen Dank! Auch ansonsten kann ich über die Freundlichkeit des Personals am Titlis - im Gegensatz zu anderen Forenmitgliedern - seit Jahren nur Positives berichten.

Oben auf dem Kleintitlis gab es wieder den gewohnten Auflauf asiatischer Touristen, die - teils in Mänteln, teils in Sari und Flipflops - ihren Spaß im Schnee hatten. IceFlyer- und Roteggpiste boten Pulverschnee, denn am Vortag hatte es bis ins Tal hinunter einige Zentimeter Neuschnee gegeben. Die Skiroute Rotegg fand ich erstmals seit mehreren Jahren wieder bestens präpariert vor, glattgebügelt wie ein Babypopo und entsprechend problemlos zu fahren. An den Abfahrten unterhalb von Laubersgrat und Stand konnte davon leider nicht die Rede sein. Lustlose Präparation hatte hier die Pisten in abschüssige Eislaufplätze verwandelt, doch damit nicht genug - Rillen, Niveauunterschiede und mit der Raupenkette meterweise herausgerissene Schneebrocken schränkten hier bis zum Mittag den Fahrspaß erheblich ein. Den ganzen Winter lang bin ich nicht auf derartigen Eis- und Trümmerflächen unterwegs gewesen. Seit 14 Jahren bin ich mehr oder weniger regelmäßig im Frühjahr am Titlis unterwegs, aber so übel war die Präparierung des nachts gefrierenden Firnschnees noch nie. Die spürbaren Qualitätsprobleme bei der Präparation haben m.E. vor ca. 5 Jahren begonnen, Tendenz steigend. :( Falls die Titlisbahnen hier mitlesen: Leute, so geht das nicht! Bitte startet bei der Präparation eine Qualitätsoffensive, holt Euch Knowhow und/oder ein, zwei für Frühjahrsschnee besser geeignetere Pistenraupen. Andere Skigebiete können das doch auch! Die Kunden der Frühlings-Skiabos werden es Euch danken.

Mittagessen gab es für mich wie immer bei schönem Wetter am Titlis im Trübseehotel, denn dort ist es dann am wärmsten. Das Trübseehotel hat seine Terrasse großzügig aufs Dach der neuen EUB-Mittelstation ausgedehnt und mit neuen Tischen und Bänken versehen - sehr schön und einladend. Ich gebe zu, dass es mir in der warmen Frühjahrssonne auf der Terrasse sehr schwer gefallen ist, die Mittagspause zu beenden und die skisportlichen Aktivitäten wieder aufzunehmen. :D

Im Jochpassgebiet waren die Pistenverhältnisse besser als am Laubersgrat, leider mit Ausnahme der schwarzen Direktabfahrt vom Jochstock, die genau so vereist war wie die Pisten am Laubersgrat. Wer auf so einer Fläche stürzt, rutscht mit steigender Geschwindigkeit ab bis zum finalen Aufprall. Wie schon beim Besuch von Forenuser ski-chrigel eine Woche zuvor waren die aufgefirnten Abfahrten am Engstlensee in diesem Teilgebiet am besten zu fahren.

Nachmittags ging es noch einmal auf den Kleintitlis hinauf, und die inzwischen aufgefirnten Abfahrten am Laubersgrat boten nun endlich den erwarteten Skispaß. Eine zweite Runde am Jochstock habe ich nicht mehr geschafft - die 6KSB Jochstock schließt in diesem Frühjahr schon um 16:00 Uhr, was reichlich früh ist. In den letzten Jahren war es 16:15 Uhr, meine ich. So blieb es bei einer finalen Fahrt in den Jochpass.

In Engelberg ist es Tradition, dass man die Talabfahrt eine gute Woche nach ihrer offiziellen Schließung noch problemlos fahren kann - mit ein-, zweimal Abschnallen des Sportgeräts zwischendurch, versteht sich. In den letzten Jahren begab sich z.T. die halbe Besucherschar aus dem Höhenskigebiet auf die offiziell geschlossene Talstrecke. Daraus scheinen die Titlisbahnen gelernt zu haben. Erste Engpässe auf der Talabfahrt werden im Rahmen der offiziellen Öffnung wohl in Kauf genommen, und die Abfahrt wird erst geschlossen, wenn die Unzulänglichkeiten überhand nehmen.

In der dicken Schneedecke im Kanonenrohr hatten irgendwelchen Pappnasen mit Skidoos oder Quads 30 cm tiefe Rinnen hinterlassen, was das Befahren mit Ski behinderte. Damit muss man bei offiziell geschlossener Abfahrt natürlich rechnen, insofern schimpfe ich als reiner Pistenfahrer nicht. Doch wer sich hier spaßeshalber mit Fahrzeugen durch den Schnee arbeitet, sollte daran denken, dass über diese Strecke noch längere Zeit Tourenskifahrer herunterfahren, die so einer unnötigen Verletzungsgefahr ausgesetzt werden.

Bis weit hinter Untertrübsee war die Talabfahrt nach wie vor von der Schneelage her problemlos zu befahren. Erst im Wald oberhalb Engelbergs kamen die ersten aperen Flächen, die dreimaliges Abschnallen des Equipments erforderten. Die letzten ca. 300 m der Talabfahrt waren dann ein schneefreier Wanderweg. :D

Das war's für mich mit dem Skifahren in der Wintersaison 2015/16. Ich blicke zufrieden zurück auf 30 meist gute Skitage, 2 Rodeltage und den Besuch von insgesamt 20-25 Skigebieten, je nachdem, wie man die Verbundgebiete einteilt. Weniger zufrieden bin ich mit der zeitlich argen Konzentration der Skitage auf die Monate Januar bis März, bedingt durch den schneelosen Dezember und die frühen Osterferien. Das war in den vergangenen Jahren entspannter - Jammern auf hohem Niveau. :D


Meine 50 Saisonschlussfotos vom Titlis:

Anfahrt durchs frühlingsgrüne Engelberger Tal.
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Seilbahnparkplatz in Engelberg mit der neuen 8EUB nach Trübsee und Stand. Hinten auf der Wiese die Reste der beschneiten Talabfahrt.
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Bergfahrt in der 8EUB zum Trübsee. Gegenüber auf dem Südhang des Brunni-Gebiets ist schon bis über 2000 m der Frühling eingekehrt. Der Parkplatz jenseits der Engelberger Aa wurde bei meinem Besuch saniert; die Tagesbesucher benutzten den Parkplatz am rechten Bildrand.
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Saisonschluss auf der Gerschnialp, auf der die neue Bahn keine Station hat.
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Die neue 8EUB erfordert auf Trübsee kein Umsteigen, sondern fährt nach Passieren der Zwischenstation weiter zum Stand. Das spart insgesamt wohl eine Viertelstunde Zeit.
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Die neue EUB hat ein paar interessante Stützenfundamente erhalten. Nach wie vor liegt viel Schnee am Trübsee und oberhalb.
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Strecke der neuen 8EUB zum Stand.
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Die PB Titlis Rotair habe ich eigentlich knapp verpasst, aber der Kabinenführer öffnet Rolltor und Kabinentür noch einmal für mich.
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Aushängeschild PB Titlis Rotair mit den erneuerten Kabinen von 2014.
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Stationskomplex Stand mit der Bergstation der neuen EUB.
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Bis zur Bergstation Kleintitlis brauche ich nur rund eine halbe Stunde.
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Auf 3000 m gibt es dann den gewohnten Prachtblick durchs Gadmental und Aaretal auf die Berner Viertausender mit ...
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... Finsteraarhorn und ...
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... Mönch, Rosenhorn, Mittelhorn und Wetterhorn, ...
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... und durch eine Lücke in den Berner Gipfeln schaut man in die Walliser Alpen mit Alphubel und Mischabelgruppe/Dom - sehr schön! Weiter links wären teilverdeckt noch Allalinhorn und Monte Rosa zu sehen.
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Zoom von der Bergstation Kleintitlis zum Mürrener Schilthorn. Links der Bildmitte erkennt man die Station Birg. Unterhalb der Bildmitte die Pyramide des Wengener Lauberhorns, darunter sind die Liftanlagen und Pisten des Grindelwalder Skigebiets Männlichen zu erkennen.
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Blick vom Winter in den Frühling. Hinten der Pilatus überm Vierwaldstätter See.
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Piste IceFlyer mit Pulverschnee.
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IceFlyer Bergstation.
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Dito von der Strecke gesehen mit Blick zum Fleckistock.
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Zoom ins Skigebiet Melchsee-Frutt, das schon längst im Saisonschluss ist - ein Jammer bei der prächtigen Schneelage. :( Ob links der Bildmitte der Balmeregglift oder die KSB Erzegg startet, kann ich nicht einordnen.
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Gletscherlift Rotegg mit wunderbar zu befahrenden Pulverpisten.
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Und das ist die Skiroute Rotegg nach Stand bei meinem Besuch - glattpräpariert und kaum wiederzuerkennen, wenn man hier die bekannte Buckelstrecke erwartet. :D
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Präparierte Skiroute Rotegg, bei meinem Besuch auch für Anfänger zu befahren.
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Mein Winter hört mit diesem Skitag auf ... :D Werbung an der Station Stand.
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Strecke PB Titlis Rotair. Unglaublich, wie zerfahren das Geländeskigebiet nach dem Neuschnee vom Vortag ist!
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Die eigentlich schöne Abfahrt vom Stand - vormittags eine einzige Eisfläche, ein ernster Fall für Schlittschuhe. Mit Ski rutschte man auf der Kante haltlos 100 Höhenmeter ab. Erst am Nachmittag ließ sich die aufgefirnte Piste gut befahren.
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4KSB Laubersgrat gegen die Schneeschüssel des Trübsees.
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Eigentlich schöne Abfahrten am Laubersgrat ... bei besserer Präparation. Die bösen Details mit Rillen, Niveauunterschieden und von der Raupenkette brockenweise aus der Oberfläche herausgerissenem Schnee sieht man hier leider nicht.
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Schwarze Abfahrt am Laubersgrat - die war die schlimmste, was man auf dem Foto auch z.T. erkennen kann.
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Stationskomplex Trübsee.
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Das Trübseehotel nutzt das Dach der neuen EUB-Mittelstation als vergrößerte Terrasse mit neuen Tischen und Bänken - sehr gelungen! In der Sonnenwärme der Terrasse verbringe ich die Mittagspause.
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Querung im Trübseehopper zum Jochpass gegen den Graustock.
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4KSB und Abfahrt Jochpass.
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6KSB Jochstock Xpress.
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6KSB Jochstock Xpress gegen den Engstlensee.
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Zoom vom Jochstock auf Schwarzhorn und Wildgärst überm Aaretal - dahinter liegt das Skigebiet Grindelwald/First, und auf dem Höhenzug davor steht in Bildmitte die Hasliberger Bergstation Planplatten/Alpentower.
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Schöne Standardabfahrt vom Jochstock, wo sich die Vereisung in Grenzen hielt.
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Berghaus Jochpass.
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Schwarze Direktabfahrt vom Jochstock, leider genau so vereist wie die Abfahrten am Laubersgrat.
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Abfahrt vom Jochpass zum Engstlensee, aufgefirnt und schön zu fahren.
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Engstlensee mit Talstation der gleichnamigen 2KSB.
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Strecke 6KSB Jochstock Xpress mit der schwarzen Abfahrt.
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Blick vom Jochstock auf Engelberg, Brunnigebiet und den Risetenstock darüber.
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Variante Jochpassabfahrt. Am Vortag sind zwei Neuschneelawinen bis auf die Piste abgegangen.
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Talabfahrt oberster Teil.
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Kanonenrohr, leider von irgendwelchen Fahrzeugen zerfahren.
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Talabfahrt bei Untertrübsee, problemlos zu fahren.
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Unterhalb des Waldgebiets in Richtung Eienwäldli wurde der Schnee dann langsam knapp; dreimaliges Abschnallen und Tragen war angesagt. :D
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Ende des Schnees ca. 300 m vor der Talstation der Titlisbahnen ... und dies ist auch das Ende meiner Skisaison 2015/16.
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Mich hast du auf deinen Bildern nicht erwischt. Dafür ärgere ich mich jetzt, dass ich die Talabfahrt nicht gefahren bin. Ich bin davon ausgegangen, dass die Piste schon deutlich schlechter war, da ski-chrigel bereits zwei Wochen zuvor von den schlechter werdenden Bedingungen geschrieben hat.
Aber warum bist du nicht am Morgen am Jochpass gefahren, wo die Pisten schon früher weich wurden (ausser Jochstock), anstelle der vereisten Laubersgrat-Pisten?
 
Schleitheim schrieb:
Mich hast du auf deinen Bildern nicht erwischt. [...] Aber warum bist du nicht am Morgen am Jochpass gefahren, wo die Pisten schon früher weich wurden (ausser Jochstock), anstelle der vereisten Laubersgrat-Pisten?
Habe beim Verlassen der Terrasse des Trübseehotels leider kein Foto mehr gemacht, sonst wärst Du dort drauf.
Bei mir hat es Tradition, in Skigebieten zunächst zum höchsten Punkt zu fahren. Folglich fahre ich zuerst auf den Gletscherpisten und anschließend am Laubersgrat, weil der halt unmittelbar anschließt. Aber Du hast Recht, den Laubersgrat sollte man im Frühjahr ausschließlich auf den Nachmittag legen.
 
Ich machte zu Beginn auch eine Abfahrt vom Titlis bis zum Trübsee hinunter und kam unten schon ganz verschwitzt an. Ob du mich auf einem Foto später erwischt hättest, bin ich mir nicht sicher. Ich war nicht allzu lange auf der Terasse, ungefähr 12:10-12:40.
 
@Harzwinter:

Wunderbarer Bericht. Du schaffst es immer wieder, dass ich mir auch Gebiete anschaue, von denen ich nicht (mehr) so Fan bin. Aber dieser Engelberg-Bericht ist wirklich sehr eindrücklich. Die Rotegg-Piste ist ja der Hammer - habe ich so glattgewalzt auch noch nie gesehen. Die teilweise knallharten Eisbahnen am Laubersgrat und am Jochstock sind hingegen unter anderem genau das, was ich an Engelberg nicht besonders mag. Als Jugendlicher war ich übrigens sehr oft in Engelberg, weswegen ich das Gebiet Titlis/Jochpass recht gut kenne...

Grosses Kino sind Deine Zooms, vor allem die Aufnahme mit Schilthorn und Männlichen hat es mir angetan!
 
Danke für die Blumen! :D

So so, ein Zoomfan ... dafür ist bei mir dieser Digitalknecht hier verantwortlich, der 30fach optisch zoomt. Wie man sieht, kann er das recht gut. Schöne Farben machen, Sonnenuntergänge fotografieren und Akkukapazität kann er auch ganz prima. Alles andere kann er dafür gar nicht gut, z.B. Bildschärfe, Blitzlichtfotos oder ... Schnee fotografieren. Letzteres kann er (ernsthaft!) nur im Gegenlichtmodus mit Nachbelichtung, eine negative Premiere für mich bei Digicams und eine Blamage in dieser Preisklasse. Folglich: Warnung vor diesem Gerät, mit dem die beiden Nachfolgemodelle angeblich technisch noch viel gemeinsam haben.

Aber ich schweife ab. Hier sind noch ein paar Zoomfotos vom Skitag am Titlis:

Zoom vom Laubersgrat zur Engelberger Fürenalp. Man sieht Pendelbahn-Bergstation, Berggasthaus und die präparierte Rodelbahn oberhalb der beiden Gebäude.
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Zoom zum Berner Gantrischmassiv. Der Vorberg oben rechts im Bild ist der Birehubel mit einer Straße und einem Gebäude am Hang.
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Stärkerer Zoom nach Melchsee-Frutt. Man sieht unten links die Liftstützen von Balmeregg- und Erzegglift und rechts das dicke Hotel Frutt Lodge mit dem Aufzugsturm davor. Die merkwürdige, helle Horizontallinie unten im Bild ist der Staudamm des Tannensees, der im Winter weitegehend abgelassen wird.
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Zoom zum Säntis und Altmann - ich wusste bis zu meinem Besuch am 20.4. nicht, dass man sie vom Titlis shen kann.
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Noch ein Zoom zum Schilthorn, auf dem man unten mittig die Grindelwalder Läger-Sesselbahn und unten rechts die Männlichen-EUB noch besser erkennt. Leider ist dort bereits Saisonschluss, weshalb keine Pisten mehr präpariert sind.
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Hier ein Zusatzbild zum Zoom zur Walliser Mischabelgruppe aus dem Bericht, das den Bereich weiter links zeigt. Rechts im Bild zum Verständnis nochmals der Alphubel. Am linken Bildrand sind nebeneinander Rimpfischhorn und Allalinhorn zu sehen.
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Und wenn man ganz genau hinschaut, entdeckt man auf der Gletscherfläche unterm Allalinhorn so einen komischen, diagonalen Strich, der dort in der Natur nicht vorkommen kann - das ist keine Gletscherspalte. Ich behaupte, dass es sich hier um das Trassenstück des Feechatzlifts handelt, das von Pistenraupen in die Gletscherfläche gearbeitet wird. Das GE-Bild stützt meine Vermutung jedenfalls. Wenn's stimmt - Respekt, der Lift ist vom Titlis 90 km entfernt!
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Wahnsinn die Zoom-Aufnahmen nach Saas-Fee! Tolle Bilder! ;D
 
Grossartig, dieser Zusatz-Super-Einsatz mit den weiteren Zoom-Bildern. Ja, optischer Zoom ist zwar praktisch, aber eigentlich nicht wirklich brauchbar, wenn jemand höhere Ansprüche an die Bildqualität stellt. Dennoch hast Du Erstaunliches aus Deiner kleinen, neuen Kiste herausgeholt...

Was ich wirklich grossartig finde, dass Du all diese weit entfernten Berge und Skigebiete rausgekitzelt hast.

Noch eine Anmerkung zu Deiner neuen Digicam: Dass Schneefotos nur im Gegenlichtmodus mit Nachbearbeitung gemacht werden können - ui, da würde ich mich bald nach einer neuen umsehen...
 
Meinen Digicam-Pflegefall hab' ich schon seit 15 Monaten ... und schon einmal auf Garantie instand setzen lassen, nachdem das Ding nur noch Schneeflächen ablichtete, wo gar keine waren. :rolleyes: Die Cam erhielt eine neue optische Einheit und neueste Firmware - und ist wieder exakt so schlecht wie nach dem Neukauf. :lach: Es ist meine zweite Cam dieses Herstellers, der bei mir nun endgültig aus der Produktauswahl herausfliegt. Ein so mangelhaftes und schlecht getestetes Gerät darf von einem Markenhersteller gar nicht auf den Markt gebracht werden ...
 
Oh, das ist bitter. Du hast aber Geduld...15 Monate sind eine lange Zeit!

Ich fotografiere seit Jahren mit einer Digicamera eines grossen Herstellers, dessen Name mit C beginnt. Bin sehr, sehr zufrieden damit. Diese Kamera, einschliesslich der Nachfolgemodelle, hat mich noch nie im Stich gelassen.
 
Habe nochmals nachgeforscht: Das bildlich festgehaltene Artefakt auf dem Zoomfoto vom Feegletscher ist nicht die Trasse des Feechatzlifts - es ist die Halfpipe des Sommerski-Funparks! Trotzdem beeindruckend, dass die Kontur über 90 km Luftliniendistanz im Zoom sichtbar ist. Und wenn man weiß, wo sich die Trasse des Gletscher-Doppellifts Allalin befindet, kann man sogar diese ganz schwach links oberhalb der Halfpipe ausmachen.
 
Nee...Lifte von Saas-Fee kann man keine sehen...leider knapp 2 verschiedene Ebenen von Bergen dazwischen... :!:
 
Danke für den interessanten Bericht, den ich unwillkürlich mit meinen zwei kürzlichen Besuchen vergleiche und vieles wiedererkenne. Tolle Bilder, va. die Zooms. Du solltest unbedingt mal mit mir auf nen Alpenflug mitkommen. Da werden die Distanzen plötzlich sehr klein.
Schön, dass Du im Ggs zu mir gute Erfahrungen mit dem Personal machtest. Gibt Anlässlich zu Hoffnung oder es liegt an mir (nur müsste man mir dann noch erklären, wieso mir in anderen Gebieten keine Unfreundlichkeit entgegnet). A propos: Auf meinen Ärger hin mit dem Trübsee-EUB-Personal hane ich den Bahnen ein Mail geschrieben. Und wen wunderts, KEINE Antwort erhalten. Wieso erstaunt mich das nicht? Kritikmanagement ist Chefsache und dort beginnt auch die lausige Pistenpräparation. Ich glaube nicht, dass hier einer mitliest. Leider nicht...
Was ich nicht verstehe: Wie kannst Du bei solch mangelhafter Präparierung und eisigen Pisten 6 von 6 Punkten vergeben? Das steht doch in keinem Verhältnis zu einem Traumskitag mit Pulver und perfekten Pisten zB im Februar. Oder gibst Du dann 8 von 6 Punkten? ;D

Sorry @ Schleitheim. Es war nicht meine Absicht, Dich von der Talabfahrt abzuhalten. Da ich Fussmärsche in Kauf nehme, hätte ich es sicher auch wieder versucht.
 
Also, Alpenrundflug, da wäre ich glatt dabei! Spass beiseite, a propos fehlendes CRM Bergbahnen Engelberg: wir haben den Bergbahnen Engstligenalp in Adelboden auch eine Mail geschrieben betr. mangelhafter Pistenpräparierung - und postwendend recht ausführlich Antwort erhalten. Sehr vorbildlich.

Guter Einwand wegen 6/6 Punkten
 
Machen wir doch mal einen AF-Rundflug. Kosten :4 halten sich im Rahmen.
 
ski-chrigel schrieb:
Sorry @ Schleitheim. Es war nicht meine Absicht, Dich von der Talabfahrt abzuhalten. Da ich Fussmärsche in Kauf nehme, hätte ich es sicher auch wieder versucht.

Kein Problem, es wäre zeitlich eh nicht aufgegangen, da ich mit der letzten Fahrt um 16:10 Uhr auf den Titlis wollte und auch den 17:01-Zug im Tal erwischen wollte.
 
ski-chrigel schrieb:
Was ich nicht verstehe: Wie kannst Du bei solch mangelhafter Präparierung und eisigen Pisten 6 von 6 Punkten vergeben? Das steht doch in keinem Verhältnis zu einem Traumskitag mit Pulver und perfekten Pisten zB im Februar. Oder gibst Du dann 8 von 6 Punkten? ;D
Die 6 von 6 Punkten sind für den Gesamttag. Es war alles prima bis auf die vormittags wirklich gefährlichen Abfahrten am Laubersgrat, die man allerdings mit einer Querung von der Abfahrt vom Stand im Pistenplan von ganz rechts zur Abfahrt vom Laubersgrat ganz links gut umgehen konnte, und die Schwarze am Jochstock. Das wären bei mir 5/6 Punkten. Als unerwarteten Bonus obendrauf gab es den Pulverschnee im Gipfelbereich, die präparierte Roteggroute, die schöne, neue Trübseeterrasse und die Talabfahrt. Dann bin ich wieder bei 6/6 Punkten, gemessen auch daran, dass es ringsum wohl keine Alpinski-Alternativen mehr gab (ob der Gemsstock unter der Woche noch aufgemacht hat, wage ich zu bezweifeln). Und wenn ich Ende April noch von 3000 m bis 1100 m abfahren kann, sind meine Erwartungen an einen Saisonschlusstag übertroffen. :D
 
Ok, somit ist Deine Wertungstabelle den entsprechenden jahreszeitlichen Erwartungen angepasst und weniger, soweit das bei einer Bewertung überhaupt möglich ist, objektiven Kriterien. :wink: Somit muss ich letzten Montag/Dienstag in Ischgl 10 von 6 Punkten geben :lol: :lol: :lol:
 
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