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ESL und ein ganz besonderes Exemplar

Cruzader

Rigi-Kulm (1797m)
Registriert
06. Sep. 2007
Beiträge
2.138
Reaktionspunkte
239
Welcher Lift ist gesucht?
Wer kennt seine Besonderheiten bzw. Alleinstellungsmerkmale?

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Letzter ESL in NÖ? Gebaut von Girak 1964, erneuert in den 90ern? Talstation knapp unter 500 m :wink: .
 
miki schrieb:
Letzter ESL in NÖ? Gebaut von Girak 1964, erneuert in den 90ern? Talstation knapp unter 500 m :wink: .

Ja, der letzte in NÖ.
Aber auch Österreich-weit ist der Lift sehr besonders.
Der Lift wurde in den 90ern gebaut, die Vorgänger-Anlage dürfte 1964 gebaut worden sein.
Die Talstation befindet sich unter 500m
 
Ach ja. Die Vorgängeranlage bin ich in den 70-er Jahren des öfteren gefahren, inclusive der 3 Schlepplifte, die schon lange ganz verschwunden sind ......
Und auch mit dem Sessellift kann man nur mehr im Sommer fahren.
 
Die Bahn erschließt einen Kogel, der so ähnlich heißt, wie ein blutsaugendes Tier...
 
gerrit schrieb:
Ach ja. Die Vorgängeranlage bin ich in den 70-er Jahren des öfteren gefahren, inclusive der 3 Schlepplifte, die schon lange ganz verschwunden sind ......
Und auch mit dem Sessellift kann man nur mehr im Sommer fahren.

Und der vierte Schlepplift, bist du den auch gefahren?
 
.. und in der Nähe der Talstation gibt es ein bekanntes Kloster sowie ein Universitätsklinikum.
Einen Ort weiter im Talinneren gab es dereinst auch einen SL; mittlerweile wurde dort an etwas anderer Stelle eine Sommerrodelbahn errichtet.
 
Klosterwappen schrieb:
.. und in der Nähe der Talstation gibt es ein bekanntes Kloster sowie ein Universitätsklinikum.
Aus verschiedenen Gründen sehe ich mich gezwungen, diesen Satz zu korrigieren:
...und in der Nähe der Talstation gibt es ein bekanntes Kloster und ein ehemaliges Bezirkskrankenhaus, das sich aus fragwürdigen Gründen Universitätsklinikum nennt.

@Cruzader
So wirklich in Erinnerung hab ich nur 3 Schlepper. Einen oben in der Nähe der Bergstation, der ein bißchen weiter rauf ging, den langen, der etwas rechts der Mittelstation begann und leicht schräg ziemlich steil raufging und den auf der Hinterseite am K.....b....
 
gerrit schrieb:
Klosterwappen schrieb:
.. und in der Nähe der Talstation gibt es ein bekanntes Kloster sowie ein Universitätsklinikum.
Aus verschiedenen Gründen sehe ich mich gezwungen, diesen Satz zu korrigieren:
...und in der Nähe der Talstation gibt es ein bekanntes Kloster und ein ehemaliges Bezirkskrankenhaus, das sich aus fragwürdigen Gründen Universitätsklinikum nennt.

Was glaubst du warum ich das Universitätsklinikum so betont habe.
Ich kenne das Haus - die Leute dort machen sicher gute Arbeit.
Aber dieses kleine Knusperhäuschen der Basisversorgung Universitätsklinikum zu nennen, ist schon vermessen.

Niederösterreich hat aber zwischenzeitig eine hohe Dichte an Universitätskliniken
Wr. Neustadt
Neunkirchen
Krems
Tulln
St. Pölten und eben
...
Wenn ich mir § 2a Abs 2 des Niederösterreichischen Krankenanstaltengesetzes ist es mit den Universitätskliniken in diesem Bundesland nicht so weit - sind doch schließlich alle die Kliniken von Privatuniversitäten.

Krankenanstalten, die neben den Aufgaben gemäß § 1 ganz oder teilweise der Forschung und Lehre einer Medizinischen Universität dienen, gelten als Zentralkrankenanstalten im Sinne des Abs. 1 lit.c. Dies gilt nicht für Medizinische Privatuniversitäten.

Damit stellt sich mir natürlich die Frage: Ist überall ein wirkliches Universitätsklinikum drin, wo diese Bezeichnung draufsteht?
 
Ist zwar schon komplett Off Topic, aber es bietet sich an:
Die Sache hat mich vor Jahren (2014) einmal zu einem Gedicht inspiriert, das ich in meiner Ärztezeitungskolumne verwendet habe:

Einst war es ein Bezirkspital
und sein Budget recht klein und schmal,
bis dann ein Landeshauptmann fand:
„So geht das nicht, Du kommst zum Land!
Das muss man merken und darum
nenn ich Dich Landesklinikum!“
Es ging auch eine Weile gut,
die Ärzte taten, was man tut
um kranke Menschen zu betreuen.
Das tat den Landeshauptmann freuen.
Zunächst um Posten ein Gerangel,
doch dann kam er, der Ärztemangel.
Viele Ärzte fanden`s dumm,
die Arbeit dort im Klinikum.
So blieben manche Stellen leer,
die Arbeit für den Rest war schwer.
Der Landeshauptmann, ganz ein Schlauer,
wurd` Universitäts-Erbauer.
Denn wenn aus Wien kommt keiner raus,
„Doktoren machen wir zu Haus`!“
So ward unser Bezirksspital
Universitätsklinikum mit einem mal.
Zwar ohne Lehrer und Dozenten,
die die Studenten bilden könnten,
drum wurden viele über Nacht
zum „Ass-Prof“einfach schnell gemacht,
auf welcher Basis ist egal!
Denn ein Taferl vor´s Spital,
drauf „Universitätsklinikum“ zu hängen
(das Versmaß damit auch zu sprengen…)
das geht sehr leicht, doch ist´s nur Schein!
Es fehlt der Inhalt! Reinen Wein
will man den Wählern nicht einschenken.
Und deshalb kann ich auch nur denken:
für uns´ren Landeschef ist wohl
Fürst Potemkin ein Idol,
der einst im fernen Russenland
das Potemkin´sche Dorf erfand!
 
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