Auf Wunsch von Marius!
Anfahrt:
Wir haben den Tag in La Rosiere verbracht, deshalb waren wir in einer knappen Stunde in Val d’Isere.
Wetter:
Samstag und Sonntag Regen bis hoch hinauf, Montags noch Wolken, Dienstag strahlender Sonnenschein, Mittwoch waren wir in Les Arcs bei Sonnenschein, Donnerstag wieder wolkig, Freitag erst Schnee bzw. ganz unten Regen, um 14 Uhr riss es auf und die Sonne kam bei 25cm Neuschnee raus, das waren geile Stunden
Es war viel viel viel zu warm die Woche über, dadurch bildeten sich auch nachmittags große Sulzbuckel auf den Pisten.
Schnee war zu weich, da zu warm. Genug war vorhanden, die Pisten waren, wenn nicht wegen Lawinengefahr gesperrt, fahrbar. Leider war die Präparation auch unter aller Sau, lag sicherlich teilweise an den warmen Temperaturen, aber Rillen und Kanten waren usus auf den Pisten und manche wurden gar nicht präpariert.
So gut wie alle Lifte waren offen, nur die Gletscher-SL an der Grande Motte waren wie immer zu. Sehr negativ war, dass einige Pisten fast die ganze Woche zu waren, insbesonders die Santons und die Epaule, um von der Bellevarde wieder nach Val d’Isere zu kommen (da bleib nur noch die Face übrig, die war unten natürlich nicht präpariert), sowie die „L“ an der Laisinant 6KSB. Tunnel war eh klar zu
Hach, früher, ja früher da war alles besser bzw. ich kannte es halt nicht anders. Da waren noch Zeiten, als ich 1 Woche die Schule habe sausen lassen um mal nach Tignes zum ski fahren zu kommen. Damals (muss so 1993 rum gewesen sein) hat mir das Gebiet noch supermegatoll gefallen. Ich schaffte es dann noch 2x dahin (zuletzt 2004), das Gebiet hatte sich in meinen Top 5 Skigebieten oben festgesetzt, wanderte aber, als ich meinen Horizont erweiterte, langsam aber stetig hinunter – zuerst kamen die Trois Vallees und setzten sich davor, dann noch Dolomiti Superski, zuletzt dann Serre-Chevalier und auch Paradiski. Auch hatte ich mich selber skifahrtechnisch verändert, statt egal-wo-Hauptsache-runter war ich nun eher auf steile, präparierte Pisten find ich geil gewechselt. So wurde es mal wieder Zeit, in den Espace Killy zu fahren. Gewohnt haben wir diesmal in La Daille, die Wohnung war ok. Das Wetter war viel zu warm und auch nicht so toll, aber daran kann man nix ändern. 5 Tage waren wir eigentlich überall auf den Pisten unterwegs (wir, da Thomasg auch dabei war, mit Roderich haben wir uns auch getroffen), 1 Tag zwischendrin machten wir einen Ausflug nach Les Arcs. Das Gebiet selber muss ich wohl nicht vorstellen, gibt dazu ja genug Berichte.
Aber, ja leider aber, hat es mir diesmal gar nicht, wirklich gar nicht mehr gefallen. Warum? Darüber hab ich nun länger
gerätselt. Zum einen muss ich sagen, kommt sicherlich ein Teil vom Wetter. Aber es gibt auch strukturelle Dinge, die mir missfallen. Irgendwie ist Espace Killy noch für mich das „alte“ Frankreich, sprich schwarze Pisten werden per se nicht präpariert, Beschneiung ist mau und die Gebiete sind groß. Um Glück sind viele der alten langen fixen SBs durch kuppelbare Bahnen ersetzt worden, nur passt nun nicht mehr das Verhältnis zwischen Transportvolumen der Bahn und den Abfahrten. Von der Bellevarde gibt es eigentlich 3 Abfahrten nach Val d’Isere, davon 2 schwarze (also unpräpariert), nur wenn dann die blaue wegen Lawinengefahr zu ist (und 1 schwarze auch noch), warum wird dann die Face nicht präpariert? Auch die Solaise finde ich ist kein Hang für die Massen, nur muss jeder die rote bzw. schwarze Abfahrt runter, dafür sind die einfach zu eng (die schwarze ging meist einen Tick besser als die rote, aber beide sind von völlig überforderten Skifahrern überfüllt). Der Bereich Madelaine/Glacier gefiel mir ganz gut, ist aber doch etwas zu flach und da fehlt einfach irgendws – vor allem wenn die L wegen Lawinengefahr die ganze Woche zu ist. Laissinant hat dann noch 1 rote Abfahrt, oben irgendwie Serpentinen und dann mal ein netter Hang, der aber auch zu schmal ist. Am Pissaillies ist die neue 4KSB Pyramide gut mit den beiden Abfahrten, auch die 4KSB am Gletscher war ein Lichtblick (nur leider mit den 4 Abfahrten und entsprechend vielen Leuten total überlastet). Von der Bellevarde nach La Daille die Abfahrten waren leider schon am Vormittag verbuckelt, die Schneeschüssel oben ist ja ein grün-blaues Meer und meist langweilig zu fahren. Tommeuses gefällt mir immer wieder sehr gut, schöne Carvinghänge – aber da fährt auch jeder und es herrscht ein guter Rummel. Gut sind die neuen 6KSBs in Tignes, nur ist die Abfahrt an der Tufs nun heillos überlastet (selbst bei uns, es war nicht viel los ansonsten), warum hier keine zweite Abfahrt präpariert wird (ach so, ist eine schwarze, die darf man ja nicht präparieren) kann ich nicht verstehen. Auch die Abfahrt nach Le Lac ist nix für die Allgemeinheit, am Ende der Steilhang überfordert die meisten. Grande Motte, wenn mal oben offen, ist schon toll, die normale Abfahrt nach Val Claret ist aber auch total überlaufen. Gratallu ist auch viel los und da wurde nur die blaue Piste regelmässig präpariert, Merles ebenso. Palafour ist nun als 6KSB super, Sache macht immer noch Spass, schade nur dass nach der 6EUB dann eine lange Sesselliftfahrt wartet bzw. die Alternative eine lahme 4SB mit anschliessender 2SB ist. Chaudannes hat was, die Abfahrt gefällt mir immer wieder. Aber insgesamt war es einfach zu wenig, wo ich meinen Spass hatte. Dafür dann die Probleme, dass wichtige Abfahrten zu schmal sind bzw. schlecht oder nicht präpariert werden.
Fazit: so schnell nicht wieder! Wird schwer sein, die nächsten Jahre nicht lieber in die Trois Valles zu fahren, wenn ich es schon bis Moutiers geschafft habe. Ob sich manche Dinge ändern? Ich glaube es nicht, schwarze Pisten bleiben unpräpariert, die strukturellen Probleme mit zu engen wichtigen Pisten mit zu vielen Leuten drauf werden auch nicht behoben werden. Da fahr ich dann lieber in andere Gebiete! Immerhin waren die letzten 2 Stunden noch klasse
Anfahrt:
Wir haben den Tag in La Rosiere verbracht, deshalb waren wir in einer knappen Stunde in Val d’Isere.
Wetter:
Samstag und Sonntag Regen bis hoch hinauf, Montags noch Wolken, Dienstag strahlender Sonnenschein, Mittwoch waren wir in Les Arcs bei Sonnenschein, Donnerstag wieder wolkig, Freitag erst Schnee bzw. ganz unten Regen, um 14 Uhr riss es auf und die Sonne kam bei 25cm Neuschnee raus, das waren geile Stunden
Es war viel viel viel zu warm die Woche über, dadurch bildeten sich auch nachmittags große Sulzbuckel auf den Pisten.
Schnee war zu weich, da zu warm. Genug war vorhanden, die Pisten waren, wenn nicht wegen Lawinengefahr gesperrt, fahrbar. Leider war die Präparation auch unter aller Sau, lag sicherlich teilweise an den warmen Temperaturen, aber Rillen und Kanten waren usus auf den Pisten und manche wurden gar nicht präpariert.
So gut wie alle Lifte waren offen, nur die Gletscher-SL an der Grande Motte waren wie immer zu. Sehr negativ war, dass einige Pisten fast die ganze Woche zu waren, insbesonders die Santons und die Epaule, um von der Bellevarde wieder nach Val d’Isere zu kommen (da bleib nur noch die Face übrig, die war unten natürlich nicht präpariert), sowie die „L“ an der Laisinant 6KSB. Tunnel war eh klar zu
Hach, früher, ja früher da war alles besser bzw. ich kannte es halt nicht anders. Da waren noch Zeiten, als ich 1 Woche die Schule habe sausen lassen um mal nach Tignes zum ski fahren zu kommen. Damals (muss so 1993 rum gewesen sein) hat mir das Gebiet noch supermegatoll gefallen. Ich schaffte es dann noch 2x dahin (zuletzt 2004), das Gebiet hatte sich in meinen Top 5 Skigebieten oben festgesetzt, wanderte aber, als ich meinen Horizont erweiterte, langsam aber stetig hinunter – zuerst kamen die Trois Vallees und setzten sich davor, dann noch Dolomiti Superski, zuletzt dann Serre-Chevalier und auch Paradiski. Auch hatte ich mich selber skifahrtechnisch verändert, statt egal-wo-Hauptsache-runter war ich nun eher auf steile, präparierte Pisten find ich geil gewechselt. So wurde es mal wieder Zeit, in den Espace Killy zu fahren. Gewohnt haben wir diesmal in La Daille, die Wohnung war ok. Das Wetter war viel zu warm und auch nicht so toll, aber daran kann man nix ändern. 5 Tage waren wir eigentlich überall auf den Pisten unterwegs (wir, da Thomasg auch dabei war, mit Roderich haben wir uns auch getroffen), 1 Tag zwischendrin machten wir einen Ausflug nach Les Arcs. Das Gebiet selber muss ich wohl nicht vorstellen, gibt dazu ja genug Berichte.
Aber, ja leider aber, hat es mir diesmal gar nicht, wirklich gar nicht mehr gefallen. Warum? Darüber hab ich nun länger
Fazit: so schnell nicht wieder! Wird schwer sein, die nächsten Jahre nicht lieber in die Trois Valles zu fahren, wenn ich es schon bis Moutiers geschafft habe. Ob sich manche Dinge ändern? Ich glaube es nicht, schwarze Pisten bleiben unpräpariert, die strukturellen Probleme mit zu engen wichtigen Pisten mit zu vielen Leuten drauf werden auch nicht behoben werden. Da fahr ich dann lieber in andere Gebiete! Immerhin waren die letzten 2 Stunden noch klasse