Kahlenberg | August 2013 | 'Einmal LSAP komplett bitte'
Mitte August kam ein länger geplanter Verwandtschaftsbesuch in Saarbrücken zustande. Zu diesem Anlass besuchte ich einige, wenn auch nicht alle, lifttechnisch interessanten Ziele im und rund um das Saarland. Dass letztlich die DSB am Kahlenberg dazugehörte, versteht sich ja von selbst. Die Anreise zur Talstation sollte eigentlich recht unkompliziert sein, liegt diese doch direkt am Rastplatz Kahlenberg an der A6. Zum Zeitpunkt meines Besuches war dieser jedoch durch eine Baustelle blockiert, also fuhr ich die nächste Ausfahrt ab und gurkte noch ein paar Minuten durch die Gegend, bis ich schließlich richtig war
^Kurz zum Titel: die DSB bietet dem gemeinen lsap-Freund wirklich alles, was er sich wünschen kann!
^Der Parkplatz (nicht Rastplatz) unterhalb der Talstation wird wohl von Fußgängern noch genutzt, ich parkte lieber im Wohngebiet.
^Kurzer Fußweg vom Parkplatz zur Talstation, rechts geht es zum Rastplatz der A6. Durch den Zaun wäre ich vermutlich ohnehin nicht zum Lift gekommen?
^Am Ziel angekommen: Blick auf Talstation und Strecke. Man kann kaum was erkennen? Tja, die komplette Anlage ist inzwischen praktisch ein Teil des Waldes geworden!
^Das Kassenhäuschen. Dahinter befindet sich der Einstieg
^Genau dort, beim Antrieb
^Ich erkannte ja selbst nix und wechselte vom hellen Sommerwetter in das dunkle Gestrüp. Ohne Blitz war es fast zu dunkel
^Blick auf den Antrieb, ohne Machete kommt man kaum durch.
^Wo ich bei der Herstellerfrage wäre. Stimmt das Baujahr 1973, sollte die Anlage doch von PHB sein und nicht PWH (PWH gab es meines Wissens nach erst ab 1980?). Dafür sprächen die Sessel mit PHB-Aufschrift und ein PHB-Stützenschild. Auch hat man an der Abspannung an der Bergstation 1992 wohl noch etwas gewechselt, evtl. erfolgte durch PWH noch ein Umbau?
^Stationsausfahrt, von der Strecke ist nichts zu sehen.
^Blick von vorn auf Stütze 1, dahinter befände sich direkt der Einstieg.
^Stütze 1
^In Bildmitte ist ganz leicht das PWH-Schild am Antrieb zu erkennen.
^Dann ging es zur Bergstation. An einen Aufstieg in der Trasse war durch den Bewuchs nicht zu denken. Praktischerweise führt nebenan eine Straße hinauf
^An 3 der 5 Stützen ist das Seil entgleist.
^Und überall hängen die Sessel in den Bäumen!
^Stütze 3, das Förderseil liegt fernab der RoBa fast am Boden.
^Und mit ihm ein Sessel. Bei einigen Bildern hatte ich nach 2 Wochen am PC Schwierigkeiten, überhaupt etwas außer Bäumen und Gestrüpp zu erkennen... Daher die doch recht hohe Auflösung im Bericht
^Stütze 4 mit ähnlichem Bild.
^Die restliche Strecke zur Bergstation verschwindet einfach im Baumwipfel. Wär doch was für die Spezies ausm Rateforum gewesen...
^Ausblick an der Kahlenberghütte. Durchaus nett, aber deswegen war ich ja nicht dort.
^Kahlenberghütte. Etwas oberhalb ist die Bergstation. Ich fand sie auch nicht auf Anhieb
^Bergstation samt Abspannung. Hier ist die Natur noch nicht ganz so weit, wie im Tal. Aber lang dauerts wohl nimmer.
^Seitenansicht
^Nachdem die gesamte Anlage ungesichert dasteht, hat man zumindest den ehem. Ausstiegsbereich abgesperrt.
^'Neuer' Seilzug von 1992. War dann nicht mehr lang in Benutzung.
^Ausstiegsbereich von unten
^Über die Leiter von Stütze 5 gabs dann noch die Frontalansicht
^Nachdem dann alle noch vorhandenen oder lockeren Schrauben fotografiert waren, ging es vorbei an den dort üblichen Motiven zurück ins Tal.
^Infotafel an der Kahlenberghütte
^Zum Schluss nochmal der Sessel kurz vor der Talstation. Eigentlich hatte ich mir vorgenommen, nicht in jene depperte Euphorierhetorik zu verfallen. Aber vor Ort dacht ich mir schon, dass es für mich die bislang interessanteste oder beste oder krasseste oder ...oder... lsap-Besichtigung war. Wer mit Zeit in der Gegend ist, sollte sich das ganze ruhig mal anschauen. Vllt schaffts auch wer im Winter rauf, damit man mehr von der Trasse sieht.