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Das nächste ist mein erstes mit einer Disc Brake, und mit Carbon Felgen...
Ein Scott Foil 20, mit mechanischer Shimano Ultegra..
Dieses ist gleichzeitig mein Winterradl, um den Akku meines Bergradls zu schonen....
Ich würde gern einmal das Fahrverhalten dieses Radls mit dem schönen Bianchi von 3303 vergleichen,
denn von der Bauart ähneln sich beide Radl schon sehr...

Obwohl ich von einer elektronischen Schaltung inzwischen komplett überzeugt bin...
( eine Akkuladung reicht je nach Häufigkeit des Schaltens im Sommer bis zu 1000 KM )

Haben alle Akkus bei Temperaturen unter 5 Grad noch einen großen Nachteil...
die Entladung beschleunigt sich immens bei Kälte...

DSC_1060.JPG
 
Nun zum Schluß noch mein MTB, dort bin ich nach wie vor noch Old-School unterwegs ... :mrgreen:
und kann mich einfach nicht von meinem 3-fach Kettenblatt trennen....
Es ist ein Giant Carbon XTC...
und bin damit nach wie vor noch voll zufrieden... :D

IMG_20200425_163706.jpg


DSC00066s.jpg
 
Highlander schrieb:
Haben alle Akkus bei Temperaturen unter 5 Grad noch einen großen Nachteil...
die Entladung beschleunigt sich immens bei Kälte...

Das Problem haben leider alle Akkus die auf Lithiumbasis beruhen. Der Elektrolyt wird bei Kälte steif, das erhöht den Innenwiderstand des Akkus. Das heißt: Er muss mehr Verlustleistung innerhalb der Zelle umsetzen und um den Betrag verringert sich die entnehmbare Energiemenge. Das erstaunt auch so manchen E Bikefahrer. Da kann sich die Reichweite glatt mal halbieren (je größer der Entladestrom desto schlimmer der Effekt weil dann mehr Spannung am Innenwiderstand abfällt und wir wissen ja Leistung ist gleich Spannung mal Strom). Aus dem Grund sind NiMH Akkus immernoch verbreitet weil die das Problem bei Kälte nicht in dem Maße haben. Kannst du den Akku entnehmen? Ich würde den immer bei Zimmertemperatur lagern und unmittelbar vor dem Gebrauch einsetzen. Das gilt auch fürs E Bike. Dann kann sich der Akku durch den Betrieb selbst warm halten, außerdem dauert es einige Stunden bis der Elektrolyt erhärtet, va wenn Strom fließt reduziert das ein Gelieren. Zum Glück ist das aber komplett reversibel und schädigt den Akku nicht (im Gegensatz zu Hitze im Sommer...). LiPo Zellen haben das Problem genauso, nicht nur LiIon.
 
:!:
judyclt schrieb:
Highlander schrieb:

Oldschool kann auch cool sein.
Mit einem klassischen, leichten Hardtail lässt es sich besonders mit 3fach Kurbel einfach gut klettern. Daher habe ich meins auch noch, obwohl ich meistens doch das moderne 29er HT mit XX1 wähle.

am Ende ist es doch meist eine Preisfrage - ich fahr nen 26" hardtail, das fahrfertig (mit Pedalen und flaschentraeger) bei around 8.8 kg liegt um da bei 'nem 29er in einem vergleichbarem Gewichtsbereich zu landen müsste ich im fünfstelligem Bereich inverstieren, das ist es mir nicht wert.
 
Wenn man Räder mit modernen Geometrien fährt merkt man spürbar, dass Gewicht nicht mehr das Nonplusultra ist.

Ich bekomme die Gewichte allerdings auch nicht aus dem Kopf (der Nagel sitzt halt tief...) und dann wird es preislich mittlerweile wirklich übel :(
 
Spezialwidde schrieb:
Highlander schrieb:
Haben alle Akkus bei Temperaturen unter 5 Grad noch einen großen Nachteil...
die Entladung beschleunigt sich immens bei Kälte...

Das Problem haben leider alle Akkus die auf Lithiumbasis beruhen. Der Elektrolyt wird bei Kälte steif, das erhöht den Innenwiderstand des Akkus. Das heißt: Er muss mehr Verlustleistung innerhalb der Zelle umsetzen und um den Betrag verringert sich die entnehmbare Energiemenge. Das erstaunt auch so manchen E Bikefahrer. Da kann sich die Reichweite glatt mal halbieren (je größer der Entladestrom desto schlimmer der Effekt weil dann mehr Spannung am Innenwiderstand abfällt und wir wissen ja Leistung ist gleich Spannung mal Strom). Aus dem Grund sind NiMH Akkus immernoch verbreitet weil die das Problem bei Kälte nicht in dem Maße haben. Kannst du den Akku entnehmen? Ich würde den immer bei Zimmertemperatur lagern und unmittelbar vor dem Gebrauch einsetzen. Das gilt auch fürs E Bike. Dann kann sich der Akku durch den Betrieb selbst warm halten, außerdem dauert es einige Stunden bis der Elektrolyt erhärtet, va wenn Strom fließt reduziert das ein Gelieren. Zum Glück ist das aber komplett reversibel und schädigt den Akku nicht (im Gegensatz zu Hitze im Sommer...). LiPo Zellen haben das Problem genauso, nicht nur LiIon.

Ich bilde mir ein, dass man das unter 10 Grad schon merkt....
 
Pancho schrieb:
Ich bilde mir ein, dass man das unter 10 Grad schon merkt....
Das ist keine Einbildung. Bei Zellentemperaturen kleiner 15°C erhöht sich der Innenwiderstand bereits. Je kälter desto höher wird er und damit die Verlustleistung bei fließendem Strom. Um den Betrag der umgesetzten Verlustleistung reduziert sich die verfügbare Nutzenergie. Anders bei Überhitzung, dabei geht das Elektrodenmaterial kaputt und degeneriert. Das verringert dann die Kapazität irreversibel.
 
Ich bin da grundsätzlich bei dir, die Fahrradindustrie scheint das Thema aber (abgesehen von Kinderrädern im gehobenen Segment) mittlerweile gerne mal auszublenden.
 
Stimmt, kann man sich anscheinend leisten, da die Leute die schweren Böcke auch für 5000€ aufwärts immer noch kaufen.
 
judyclt schrieb:
Stimmt, kann man sich anscheinend leisten, da die Leute die schweren Böcke auch für 5000€ aufwärts immer noch kaufen.

Moment, wenn du in die Preisklasse gehst, bekommst Du eigentlich ganz vernünftige Raeder - in der letzten bike war da z.b. das
Scott Scale RC fuer ~6 KEUR, das immerhin mit 9.5 kg hinkommt. Klar, das SL liegt dann direkt bei 14 KEUR (und wiegt immer noch 100 g mehr als mein 26" mit 3x9 Schaltung). Was mich da wundert, ist dass die Rahmen in den letzten 15 Jahren nicht leichter geworden sind. Meiner lag damals schon mit Steuersatz unter 'nem Kilo und so viel grösser sind die fuer 'nen 29" auch nicht.
 
judyclt schrieb:
Stimmt, kann man sich anscheinend leisten, da die Leute die schweren Böcke auch für 5000€ aufwärts immer noch kaufen.

Jobrad machts.

Die Teileknappheit trug gut dazu bei.
Inzwischen gibts teils ordentliche Rabatte weil das neue Modell tatsächlich kommt und das alte raus muss.

Wenn ich bedenk das mein Angesehenes Bike im Januar 2022, was man nur vor bestellen konte mit Liefertermin erstes halbjahr 2023,
Inzwischen ein Nachfolger hat und teils mit ordentlich Rabatt abverkauft wird. Dann jetzt bald gelifert werden könnte. :D
Alles richtig gemacht und mein alten Bock weitergefahren, es scheint sich etwas zu normalisieren.
 
Ralf321 schrieb:
judyclt schrieb:
Stimmt, kann man sich anscheinend leisten, da die Leute die schweren Böcke auch für 5000€ aufwärts immer noch kaufen.

Jobrad machts.

eben nicht, weil Fahrräder da ja im Unterschied zu Dienstwagen, ein Preislimit besitzen.

Mal abgesehen davon, dass das Jobrad Modell halt schlecht fuer die Alterssicherung ist.
 
albe-fr schrieb:
Ralf321 schrieb:
judyclt schrieb:
Stimmt, kann man sich anscheinend leisten, da die Leute die schweren Böcke auch für 5000€ aufwärts immer noch kaufen.

Jobrad machts.

eben nicht, weil Fahrräder da ja im Unterschied zu Dienstwagen, ein Preislimit besitzen.

Mal abgesehen davon, dass das Jobrad Modell halt schlecht fuer die Alterssicherung ist.
aha, wie hoch ist das Limit und wo stehts?
 
albe-fr schrieb:
ortlerrudi schrieb:
aha, wie hoch ist das Limit und wo stehts?

11900 EUR --> https://www.jobrad.org/fachhandel/faq.html

Anfang letzten Jahres waren es sogar nur 8500 EUR.
Bei dem Limit von 11.900.- bis du aber schon ziemlich exklusiv unterwegs und kannst dir bis dahin sicherlich 90% aller erhältlichen Fahrräder als Jobrad anschaffen.
Für den Preis hast du ja vor 2, 3 Jahren noch z. B. einen neuen rabattierten Fiat Panda bekommen.
Beim Dienstwagen wäre ein vergleichbares Limit dann bei 119.000.-. Da könnte man auch fast alles kaufen bis auf die Exoten und vielleicht die größeren S-Klasse, 7er BWM oder die stärkeren Porsches fernab der Standardmotorisierungen.
Dann kann man das Limit auch gleich weglassen. Beim Fahrrad und beim Auto. Alles nur eine Neid Diskussion.
 
albe-fr schrieb:
ortlerrudi schrieb:
aha, wie hoch ist das Limit und wo stehts?

11900 EUR --> https://www.jobrad.org/fachhandel/faq.html

Anfang letzten Jahres waren es sogar nur 8500 EUR.

Das Limit sollte den meisten Reichen, leider blockt da aber je nach Arbeitgeber ein niedrigeres Limt rein. Habe hier zb 4600€, Was fast alles intressante inzwischen ausschliesst.

Händler meinte aber das fast alle per Jobrad kaufen, kaum einer so.
 
Mt. Cervino schrieb:
albe-fr schrieb:
ortlerrudi schrieb:
aha, wie hoch ist das Limit und wo stehts?

11900 EUR --> https://www.jobrad.org/fachhandel/faq.html

Anfang letzten Jahres waren es sogar nur 8500 EUR.
Bei dem Limit von 11.900.- bis du aber schon ziemlich exklusiv unterwegs und kannst dir bis dahin sicherlich 90% aller erhältlichen Fahrräder als Jobrad anschaffen.
Für den Preis hast du ja vor 2, 3 Jahren noch z. B. einen neuen rabattierten Fiat Panda bekommen.
Beim Dienstwagen wäre ein vergleichbares Limit dann bei 119.000.-. Da könnte man auch fast alles kaufen bis auf die Exoten und vielleicht die größeren S-Klasse, 7er BWM oder die stärkeren Porsches fernab der Standardmotorisierungen.
Dann kann man das Limit auch gleich weglassen. Beim Fahrrad und beim Auto. Alles nur eine Neid Diskussion.
Das das Limit fuer die meisten ausreicht ist schon klar, es schliesst aus meiner Sicht aber fast alle interessanten Fullys aus. Und ich frage mich, warum man es eingeführt hat, wo es doch vermutlich bei 99% der Käufer eh nicht zuschlägt... Und beim Vergleich mit. den Dienstwagen, alleine im meinem Bekanntenkreis sind mindestens drei Fahrzeuge dabei, die die 119K locker reissen - Porsche... und da bekaemst de den basismotorisierten 911er gerade noch, da darfst du keine Ledersitze ordern - ein Cabrio oder Allrad so und so nicht.
 
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