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FBM am Spleiß

jojo2

Fichtelberg (1214,6m)
Hi,

ich war am Wochenende nach über 20 Jahren nochmal in der Skihalle in Neuss. Mir ist aufgefallen, dass an der Sesselbahn und an beiden Schleppliften im kompletten Bereich des Spleiß keine FBM geklemmt waren. Sehr komisch auf einmal so ne riesen Lücke da drin zu haben.

Jetzt frag ich mich warum die das gemacht haben, hält der Spleiß dadurch wirklich länger? Die Anlagen sind ja alle relativ kurz und gefühlt haben auch alle ein Update in der Geschwindigkeit bekommen.
Bei der 4SB ist auf jeden Fall auch das Förderband weg.
 
Grundsätzlich kann man im Spleißbereich schon Fahrzeuge montieren, jedoch auf gar keinen Fall direkt auf die Knoten.

Bei den Schleppliften wo ich gearbeitet habe haben wir immer nach dem letzten Knoten zum Gehänge montieren begonnen, dadurch, dass sich dann am Schluss der Abstand dann oftmals nicht genau ausging und eine größere Lücke blieb war dann auch im Spleiß kein FBM montiert.

Kann aber natürlich sein, dass bei den besonders kurzen Anlagen durch den häufigen Umlauf um die Scheibe dann Schäden entstanden sind die man so verhindern will. Oder es wurde ihnen bei einer Seilüberprüfung so vorgeschrieben. Den genauen Grund wissen sie vermutlich nur vor Ort.
 
Gar nicht, meine Aussagen bezogen sich nur auf fixe Bahnen. Bei den kuppelbaren wird das Seil ja ausschließlich mit abgekuppelten FBM umgelenkt, von dem her sollte es da keine Probleme geben. Und auf der Strecke gibt es ja keine so scharfen Ablenkungen sodass hier auch keine Schäden zu erwarten sind.
 
Ganz früher wurde bei kuppelbaren Bahnen schon nicht auf dem Spleiß gekuppelt.

Zur erkennung des Spleiß wurden häufig radioaktive Isotope ins Seil eingesetzt, dann konnte die Steuerung Anfang und Ende des Spleiß erkennen.
 
Seilbahnjunkie schrieb:
Wie wird das denn dann bei kuppelbaren Anlagen verhindert?

Da ist die Chance sehr, sehr, sehr gering.
Und sollte es mal vorkommen dann wird die
+10 Prozent Blende wahrscheinlich abstellen oder die geometrische Blende.

Dann ist es halt abhängig was man macht bzw. wie man vorgeht.
 
Wost.EUB schrieb:
Da ist die Chance sehr, sehr, sehr gering.
Und sollte es mal vorkommen dann wird die
+10 Prozent Blende wahrscheinlich abstellen oder die geometrische Blende.

Dann ist es halt abhängig was man macht bzw. wie man vorgeht.

Bei kuppelbaren Anlagen passiert es viel öfter als man denkt dass die FBM auf dem spleiss aufgeklemmt werden. In der Regel sollten die Blenden da nicht ansprechen sofern der Durchmesser vom Spleissknoten innerhalb der Toleranz liegt
 
sennah82 schrieb:
Wost.EUB schrieb:
Da ist die Chance sehr, sehr, sehr gering.
Und sollte es mal vorkommen dann wird die
+10 Prozent Blende wahrscheinlich abstellen oder die geometrische Blende.

Dann ist es halt abhängig was man macht bzw. wie man vorgeht.

Bei kuppelbaren Anlagen passiert es viel öfter als man denkt dass die FBM auf dem spleiss aufgeklemmt werden. In der Regel sollten die Blenden da nicht ansprechen sofern der Durchmesser vom Spleissknoten innerhalb der Toleranz liegt

Deswegen verwendet man bei kuppelbaren Anlagen auch eine andere Machart des Spleissknotens der zwar aufwändiger ist aber dafür geringere Durchmesserabweichungen zum Nenndurchmesser hat.
 
Zu den dix geklemmten kann ich nichts sagen, da hab ich in den letzten 5 Jahren zwei mal die Sessel runter geholt, aber nie montiert oder geschoben.
Bei den Giovanolas konnte/durfte man nicht auf drm Spleiss kuppeln da man dort mit einer geo.etrischen Blende extrem knapp ging und auch der Verriegelungshebel nicht richtig hätte einrasten können. Die Toleranzmassr waren da überall sehr knapp, kein vergleich zu modernen Anlagen.
Spleissmarkierung war wie von jojo beschrieben.
 
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