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Fellhorn 7.2.2008 - Tagestripp

Anfahrt:
Aus dem Raum Stuttgart 2,5h (jeweils hin und zurück)

Wetter:
Anfangs wolkig mit sonnigen Abschnitten und mit leichtem Schneefall, ab Mittag heiter

Schneehöhe/Pistenzustand:

1,40 am Berg unten Kunstschnee
Am Morgen frischer Pulverschnee ab 13.00 Uhr sulzig und stark aufgeworfen

Offene Anlagen:
Alle, außer Fellhornbahn I

Offene Pisten:
lt. Pistanplannzeige alle, obwohl auf den Bildschirmen einige als gesperrt gemeldet waren (mir sind aber keine gesperrten aufgefallen)

Meisten gefahren:
Fellhornlift

Wenigsten gefahren:
Kanzelwandbahn
Möserbahn (gar nicht, zu viel Andrang)

Gefallen:
- kurze Anfahrtszeit
- toller Pulverschnee am Vormittag
- überaus akzeptable Wartezeiten an den meisten Liften für die Faschingsferien

Nicht gefallen:
- Pistenzustand am Nachmittag
- Scheidtobelbahn wurde erst um 9.25 Uhr geöffnet (man kehrte gemächlich den Schnee von den Sesseln, obwohl avisierte Öffnungszeit 8.45 Uhr!!!)

Fazit I:
Für mich war es ein super Tag. War kurz vor halb neun am Fellhorn und konnte vormittags den wunderbaren Pulverschnee genießen. Ab Mittag gestaltete es sich sehr anspruchsvoll, aber da ich um 14.30 Uhr ja schon sechs Stunden auf den Skiern stand (Mittagspause ausgelassen) war das genau richtig zum Aufhören.
Dafür gibt es:
4 von 5

ABER:

Fazit II:
Für alle, die später starteten und auf den Nachmittag spekulierten, war der Pistenzustand ein Fiasko. Man stand selbst auf blauen Pisten skistiefelhoch im Sulz. Ich fuhr an drei verunglückten Skifahrern vorbei, das reicht normalerweise für drei Tage. Niemand machte Anstalten, den aufgeworfenen Schnee nachzupräparieren. Auch hat man wohl am Abend zuvor zuletzt präpariert, so dass durch das warme und sonnenreiche Wetter vor allem für weniger Konditionierte und Geübte die nun zu Sulz mutierte Pulverschneeauflage ein Fiasko darstellte. Es war echt übel zuzusehen, wie sich der Großteil der Skifahrer durch den aufgeworfenen Schnee quälte. Auch bei der Talabfahrt an die Fellhornbahn versank man im aufgeworfenen Kunstschnee. Dazu kommt, dass die meisten Fellhornabfahrten viel Kuppen haben, die brettglatten Autobahnen gibt es nicht oder haben zumindest solche Zubringer. Wenn ich haupstächlich am Nachmittag gefahren wäre, käme nicht mehr als
1 von 5 in die Bewertung!
 
ich persönlich finde es nicht so schlecht, wenn es mal etwas buckliger ist auf den Pisten. Ist doch mal was anders. Gerade wenn man den ganzen Vormittag auf schön gewalzten Pisten gefahren ist, macht es mir Nachmittags sogar mehr Spaß mal durch die Buckel zu fahren. Am besten ist es, wenn der Schnee noch sulzig-nass ist, dann kann man durchcarven, als wenn nix wäre.

Aber dazu sollte man schon Skifahren können. Ansonsten setzt man sich halt in die Sonne und genießt dort den Tag. Wer dann noch fährt, wenn es ihm kein Spaß macht, oder er sich dabei überanstrengt, ist am Ende ja auch selbst schuld, wenn er sich verletzt.
 
Ich war gestern am Fellhorn und muss sagen, dass die Wartezeiten von der Kanzelwandbahn mal abgesehen ertragbar waren. Einsteigen würde ich immer auf der Fellhornerseite. Dort gabe es um 12.00 Uhr keine Schlange, An der Kanzelwandbahn sind die Leute über 20min angestanden.

Ich denke mal, dass an der Steinplatte eine Zwischenpräparierung deutlich einfacher ist, da es am Fellhorn einige Engstellen usw gibt. Des Weiteren ist das Gelände sicherlich am Fellhorn steiler und es wird ohne Winde nicht möglich sein den Schnee wieder nach oben zubringen.
 
also ich finde es nicht so schlimm wenn die pisten am nachmittag verbuckelt sind durch den gefallenene neuschnee

ich fahr dann einfach ins gelände und genieße den super neuschnee, wie zum beispiel am vergangenem donnerstag bei 30cm neuschnee
einfach herrlicher powder
 
dama schrieb:
ich persönlich finde es nicht so schlecht, wenn es mal etwas buckliger ist auf den Pisten. Ist doch mal was anders. Gerade wenn man den ganzen Vormittag auf schön gewalzten Pisten gefahren ist, macht es mir Nachmittags sogar mehr Spaß mal durch die Buckel zu fahren. Am besten ist es, wenn der Schnee noch sulzig-nass ist, dann kann man durchcarven, als wenn nix wäre.

Aber dazu sollte man schon Skifahren können. Ansonsten setzt man sich halt in die Sonne und genießt dort den Tag. Wer dann noch fährt, wenn es ihm kein Spaß macht, oder er sich dabei überanstrengt, ist am Ende ja auch selbst schuld, wenn er sich verletzt.

Prinzipiell gebe ich dir Recht, aber
- ich hatte schon ein wenig Sorge, dass mir irgendein Depp reinrutscht, war zweimal schon knapp,
- werden wir bei den Wintern davon ausgehen müssen, dass immer mehr Leute in alpine Skigebiete kommen, die eigentlich auf einem Buckel z.B. der Schwäbischen Alb besser aufgehoben wären.

Die Frage ist, ob man nicht auf einem Teil der Pisten die Buckel sommers glätten kann. Oder ist das ökologisch eine Super-GAU?

Übrigens war die österrische Seite, das habe ich vergessen, besser präpariert. Die Talabfahrt war perfekt, leider waren auch am Donnerstag doch noch recht viele Leute an der Talstation zum Auffahren. Deswegen habe ich es bei einer Abfahrt belassen.
 
Ich finde es schade, dass die Leute (passend zu dem Stiel der in diesem Forum herrscht)sich scheinbar nicht bewusst sind dass es auch Menschen gibt, die körperlich (inzwischen) eingeschränkt sind, aber trotzdem das Recht (haben sollten) das zu machen zu was sie Lust haben. Das sind genau diese Leute die bei solchen Pistenzuständen Probleme haben(die aber noch lange keine Gefährdung für andere Darstellen)
Bsp.: Meine eltern sind Mitte 50 und haben teilweise schon beim Aufstehen schmerzen und wollt Ihr allen Ernstes dass diese leute (ALSO AUCH IHR in einigen Jahren) nicht mehr skifahren nur dass IHR die Sau rauslassen könnt?
Anderes Beispiel zuletzt habe ich einen trisomie erkrankten (Downsyndrom) auf der Psite gesehen der alleine Skigefahren ist: Seine Bewegungen sind stark eingeschränkt aber er fährt und hat sichtlich Spass dabei. Es als SCHADE ZU BEZEICHNEN DAS DIESE LEUTE AUF DER PISTE STEHEN HALTE ICH WENIGER ALS FRECHHEIT SONDERN DAS ZEIGT NUR DAS DIE WELT IMMER MEHR AUS EGOISTEN BESTEHET DIE IMMER NUR DEN EIGENEN NACHTEIL ERKENNT.
 
So also ich war auch die ganze Woche am Fellhorn ,allerdings nicht als "Touri" ,sondern um den Park zu shapen . Die Talabfahrt war wirklich jeden Abend sehr verbuckelt und eisig ,das liegt aber an der momentanen Wettersituation . Außerdem werden die Pisten jede Nacht präpariert . Als ich um 8 Uhr auf dem Berg war ,waren die Bullies sogar nochmal draußen um den Neuschnee in den Griff zu bekommen . Am Fellhorn fährt grundsätzlich tagsüber keine Raupe was meiner Meinung nach auch seinen Grund hat . An diesem Tag war ich selber auch 2 Stunden fahren ,davon bin ich allerdings 0,0 Meter auf der Piste gefahren, sonder war zu Fuss und im Hinterland unterwegs ,selber Schuld wer da noch Piste fährt :roll: :wink:
 
Skifanatiker schrieb:
Ich finde es schade, dass die Leute (passend zu dem Stiel der in diesem Forum herrscht)sich scheinbar nicht bewusst sind dass es auch Menschen gibt, die körperlich (inzwischen) eingeschränkt sind, aber trotzdem das Recht (haben sollten) das zu machen zu was sie Lust haben.

Genau darum geht es. Wobei natürlich nicht jeder auf jeder Piste und in jedem Terrain fahren muss. Sonst müssen wir bald die Berge einebnen, dass jeder hochkommt ;-)
 
Skifanatiker schrieb:
Ich finde es schade, dass die Leute (passend zu dem Stiel der in diesem Forum herrscht)sich scheinbar nicht bewusst sind dass es auch Menschen gibt, die körperlich (inzwischen) eingeschränkt sind, aber trotzdem das Recht (haben sollten) das zu machen zu was sie Lust haben. Das sind genau diese Leute die bei solchen Pistenzuständen Probleme haben(die aber noch lange keine Gefährdung für andere Darstellen)
Bsp.: Meine eltern sind Mitte 50 und haben teilweise schon beim Aufstehen schmerzen und wollt Ihr allen Ernstes dass diese leute (ALSO AUCH IHR in einigen Jahren) nicht mehr skifahren nur dass IHR die Sau rauslassen könnt?
Anderes Beispiel zuletzt habe ich einen trisomie erkrankten (Downsyndrom) auf der Psite gesehen der alleine Skigefahren ist: Seine Bewegungen sind stark eingeschränkt aber er fährt und hat sichtlich Spass dabei. Es als SCHADE ZU BEZEICHNEN DAS DIESE LEUTE AUF DER PISTE STEHEN HALTE ICH WENIGER ALS FRECHHEIT SONDERN DAS ZEIGT NUR DAS DIE WELT IMMER MEHR AUS EGOISTEN BESTEHET DIE IMMER NUR DEN EIGENEN NACHTEIL ERKENNT.

Findest du nicht, dass du hier etwas überreagierst? Ich habe jetzt mehrfach die Posts in diesem Topic durchgelesen und noch keine Aussage gefunden, die irgend jemandem das Skifahren verbieten will. Und wenn ich sehe, was sich auf vielen anspruchsvollen Pisten inzwischen rumtreibt, dann frage ich mich wirklich, wo die Leute ihr Hirn gelassen haben. DAS ist das Problem inzwischen, dass sich nämlich die Leute, die einfach auf den blauen Pisten bleiben sollten, sich auch an die roten und schwarzen trauen, auf denen sie absolut nichts verloren haben.
Abgesehen davon hätten ein paar Satzzeichen deinem Post auch gut getan.
 
Skifanatiker hat Folgendes geschrieben:
Ich finde es schade, dass die Leute (passend zu dem Stiel der in diesem Forum herrscht)sich scheinbar nicht bewusst sind dass es auch Menschen gibt, die körperlich (inzwischen) eingeschränkt sind, aber trotzdem das Recht (haben sollten) das zu machen zu was sie Lust haben.


Genau darum geht es. Wobei natürlich nicht jeder auf jeder Piste und in jedem Terrain fahren muss. Sonst müssen wir bald die Berge einebnen, dass jeder hochkommt Wink


Haben in diesem Fall sicher nicht. Skifahren ist ja (leider) nicht durch das Grundrecht auf gleiche Lebensverhältnisse abgedeckt.

Außerdem: Ich verstehe, was Du meinst, bloß können dadurch nicht die Gesetzmäßigkeiten der Natur außer Kraft gesetzt werden. Klar wollen auch ältere Leute Skifahren, bloß wenn es zu warm ist und zu viel los ist und dadurch die Pisten nicht in perfektem Zustand sein können, dann gehts halt nicht. Früher hat sich da auch keiner beschwert, sondern hat sich halt dann, wenn er keinen Spaß mehr hatte vor die Hütte gesetzt.
Anderes Beispiel: Ich würde auch gerne direkt hinter unserem Haus Hochseesegeln, bloß ist das im Allgäu halt schwierig. Aber deshalb verlange ich nicht gleich, dass mir ein See ausgebuddelt wird. :wink:

Die Denkweise, dass ich in der Natur alles so kriegen sollte (und könnte) wie ich es will ist einfach falsch (und interessanterweise auch oft großstädtisch). Skifahren ist immer noch Freiluftsport. Das heißt, die Ausübung wird von natürlichen Faktoren beeinflußt, und die kann keiner beeinflussen. Wems nicht passt, der muss halt in die Skihalle gehen. :twisted: :wink:
 
@Timm:
Selbst wenn die Buckel im Sommer eingeebnet würden, würden bei viel Betrieb immer noch Hügel entstehen. Die entstehen ja durch den abgerutschten Schnee.
 
Abgesehen davon hätten ein paar Satzzeichen deinem Post auch gut getan.
:evil: :evil: :evil: :evil:
damit, lieber thomasg, fange ich morgen wieder an!
^^Komma trennt eine Apposition ab
:D

sooo...wegen mir können wir zurück zum thema :roll:
 
komische Diskussion...

ich will es mal nicht werten - nur schreiben, was mir so auffällt.

Es ist halt ein Trend, dass in den letzten Jahren immer besser und immer perfekter gewalzt wurde. Dazu haben sich das Skifahren mit den Carvern ernorm vereinfacht. Ein Nebeneffekt, war, dass man auf platten Pisten mit Carvern viel schneller fahren konnte.

Was ist passiert - der Durchschnittsskifahrer tut sich zwar immer leichter Skizufahren - ist aber nicht besser geworden. Sondern kann heute eher schlechter mit den Elementen umgehen, als früher.
Was passiert, wenn die Buckel am Nachmittag auftreten? Die kommen nämlich automatisch - Eis und Buckel sind nach einige Zeit nach der Präparierung logisch - an der einen Stelle wird der Schnee weggerutscht, bis er härter wird - sprich, wo er als letztes zu Eis gefroren ist und wird dorthin geschoben, wo er am leichtesten liegenbleibt - ein Buckel entsteht. Mit noch nicht verfestigtem Neuschnee geht das halt unheimlich schnell - da ja darunter im Normalfall eine harte Kunstschneeeisschicht liegt. Also gibt es große Buckel nach größeren Schneefällen, während es ohne Schneefälle nachmittags eher eisig wird.
Dazu kommen die konditionellen Mängel der Skifahrer am Nachmittag - da ja Skifahrer sich heute viel leichter tun als früher, wird auch die Vorbereitung vernachlässigt - wer geht denn heute noch regelmäßig zur Skigymnastik (das hört sich ja schon ätzend an, und klingt nach den 80ern). Auf jeden Fall haben viele nachmittags Probleme - entweder auf dem Eis zu fahren - da man ja im exakten Fahren auf der Kante erstens technische Probleme und dazu auch konditionelle Mängel hat, oder man hat Probleme die Geschiwindigkeit zu kontrollieren - und rast viel zu schnell und unkontrolliert in die Buckel.

Dementsprechend habe ich folgende Thesen dazu:

1. Dementsprechend sollte in der Ausbildung der Skifahrer wieder viel mehr exaktes Fahren gelehrt werden, auch sollte wieder mehr Vorbereitung gemacht werden (muss ja nicht Skigymnastik sein, Skifit im Fitnesstudio,Ballsport, oder was auch immer hört sich doch besser an).
2. Dementsprechend sollte im mittleren bis schweren Bereich eigentlich eher weniger, denn mehr präpariert werden - gerade so Marketingmonster wie die Harakiri sind da doch erschreckend und gefährlich - suggerrieren sie doch dass jeder Depp extreme Pisten fahren kann.
3. Das Image von Buckelpisten gehört aufgewertet - wenn jeder Lust auf Buckel hat, wird es besser...
4. Langsamfahrbereich/Anfängerbereiche wie in USA sollten auch bei uns mehr eingeführt werden

Wenn man das hingebekommt würde es sicher besser klappen...


- übrgns snd alle Schrbfhlr vllkmmn absichtlch -
 
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