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Felssturz an der Zugspitze

CrystalMountain

Rigi-Kulm (1797m)
Felssturz: Kein Weg und kein Gebäude betroffen

Rund 30 Kubikmeter Gestein sind an der Zugspitze nahe der Tiroler Zugspitzbahn abgegangen. Weder Seilbahn noch Menschen kamen in Gefahr – doch Experten warnen vor einer Zunahme solcher Ereignisse.

Garmisch-Partenkirchen – Ein gewaltiges Rumpeln – und das den ganzen Tag über. Am späteren Dienstagnachmittag hing dann eine gigantische Staubwolke an der Zugspitze. Die Aufregung war entsprechend groß. Vor allem in Grainau, wo das Geräusch, das ein Anwohner mit einem Feuerwerk verglich, sehr gut zu hören war. Auslöser war ein Felssturz, der im Bereich der Stütze drei – also der, die der Bergstation am nächsten liegt – der Tiroler Zugspitzbahn abgegangen war. „Von meinem Bürofenster aus kann ich den hellen Fleck gut sehen“, sagt Franz Dengg, Geschäftsführer des Bergbahn-Unternehmens in Ehrwald. Für ihn allerdings kein Grund zur Beunruhigung. „Die Berge bröckeln, deshalb gibt es doch auch überall Sandreißen. Das passiert immer wieder.“

Diese Einschätzung teilen Wissenschaftler. Das Gestein auf Deutschlands höchstem Berg wird schließlich vom Permafrost zusammengehalten. Da dieser mit dem Klimawandel und den steigenden Temperaturen schwindet, nehmen Gesteinsabbrüche zu. Über die Ausmaße des Ereignisses am Dienstag kann Dengg nur sagen, dass es bei weitem nicht so gewaltig war, „wie jetzt alle tun“. 20, 30 Kubikmeter seien abgegangen, schätzt er. Auch am Mittwoch bröckelte immer noch etwas nach. Und das etwa 120 Meter von seiner Bahn entfernt in Richtung Hochthörlenhütte und deutsche Grenze.

„Für unsere Bahn und die Bergstation bestand keinerlei Gefahr“, betont Laura Schaper, Sprecherin der Bayerischen Zugspitzbahn (BZB).

https://www.merkur.de/lokales/garmisch-partenkirchen/grainau-ort28748/zugspitze-broeckelt-felssturz-huellt-garmisch-in-riesige-staubwolke-94506847.html


 
es gibt vermehrt davon aus bekannten Gründen. aber der zitierte Anwohner hat recht: die kare und geröllhalden müssen ja von irgendwoher kommen. in Zeiten von Smartphones halt nur jeder drauf,wenn was abbricht.1984 hat sowas kaum einer außerhalb garmischs,grainaus oder Ehrwald was davon mitbekommen
 
peppY schrieb:
Kein Grund zu Sorge. Oder?

Naja, in Anbetracht der Tatsache dass Großteile im Inneren des höher gelegenen Zugspitzmassives (noch) Permafrostbereich sind, der den Berg kittet, bin ich nicht gerade sorglos. Wie wir alle wissen greift die Erwärmung das Eis an und es verliert seine Haltefunktion was den Berg instabiler macht.
 
Spezialwidde schrieb:
peppY schrieb:
Kein Grund zu Sorge. Oder?

Naja, in Anbetracht der Tatsache dass Großteile im Inneren des höher gelegenen Zugspitzmassives (noch) Permafrostbereich sind, der den Berg kittet, bin ich nicht gerade sorglos. Wie wir alle wissen greift die Erwärmung das Eis an und es verliert seine Haltefunktion was den Berg instabiler macht.

ich bin mir ziemlich sicher,dass das ironisch war.
ich muss meinen Post von gestern allerdings hinzufügen,bzw nochmals stärker betonen dass ich durchaus sicher bin,dass ob der Klimaerwärmung da oben um den Gipfel herum auch vermehrt sowas zu beobachten sein wird. leider haben wir ja keine vergleichsmöglichkeiten zu früheren kleineren felsstürzen ,wie oft die vorkamen in den letzten 500 jahren.ich bezweifle,dass das damals so wahnsinnig wichtig war,wenn etwas in diesem überschaubaren ausmaß passiert ist,das in Chroniken festzuhalten
 
Am besten beurteilen können das sicher die Menschen die vor Ort in den Bergen wohnen und über die Jahrzehnte selbst die Ereignisse am Berg inkl. Bergstürze, Murenabgänge etc. beobachtet haben.
Dort ist auch viel Wissen aus Erzählungen und Überlieferungen, Tagebucheinträgen und sonstigen Aufzeichnungen vorhanden, die noch über die aktuelle Lebensphase hinausgeht.

Weniger geeignet zur Beurteilung solcher Ereignisse sind viral gegangene Tiktok Videos und Facebook Posts die sich innerhalb kürzester Zeit bis u. a. in den letzten Winkel der Sahelzone und die hintere Mongolei verbreiten haben.

Zusammengefasst: Fundiertes und tradiertes Wissen und Beobachten gepaart mit gesundem Menschenverstand...
 
Natürlich war das Ironie. Das war jetzt das dritte Jahr in Folge wo in der selben Geländekammer ein beachtlicher Abgang stattgefunden hat, wobei dieser jetzt doch gottseidank glimpflich abgelaufen zu sein scheint.

Ich kann mich ungefähr bis 92 selber zurück erinnern. Derartige Ereignisse kann man in der Zeit bis 2024 in der gesamten Region an maximal 2 Händen abzählen, auch aus Erzählungen von Verwandten/Bekannten nicht. Seit 2024 sind es jetzt eng begrenzt 3 Stück gewesen, alles zur gleichen Zeit in Jahr.

Ich will auf keinen Fall den Teufel an die Wand malen. Aber das macht mir schon ziemliche Sorge!
 
Ich frag mich sowieso wie lange das noch gutgeht, von 3 Seiten zerren und vibrieren Seilbahnen am Gipfel, die beheizten Gebäude sich auch nicht unproblematisch.
 
Spezialwidde schrieb:
zonk schrieb:
ich bin mir ziemlich sicher,dass das ironisch war.

Hoffen wirs! Ich will wirklich niemandem zu nahe treten aber in Anbetracht mancher Kommentare die man manchmal so liest (also nicht unbedingt hier) hab ich den Glauben an die Menschheit so langsam fast verloren.
Da brauchst du dir nichtmal irgendwelche Kommentar anschauen.
Sogar hier Rum Forum sind ja regelmäßig dermaßende Schwurbeleien zu finden, obwohl man eigentlich meinen müsste dass Leute(wie hier), die ja regelmäßig in den Bergen sind, das auch checken müssten, aber nein, manche wollen es einfach nicht verstehen.

Ich weiß nicht wie man sowas sieht und sich dann echt hinstellen kann und irgendeine dermaßende Scheiße behauptet.

OT aus, sorry
 
Es ist auch total logisch dass gesagt wird, dass zu keiner Zeit Gefahr bestand oder es harmlos war usw. Was sollen die Betreiber auch anderes machen jetzt?

Ich mache mir da auch weniger Sorgen um die Zugspitze sondern mehr um Gamsalm und Gamskar und alles was Unterhalb liegt... Ein neuer Lift im Gamskar wird immer unwahrscheinlicher IMHO.
 
oben hat ein User zitiert was von 30 kubikmeter.kommt mir fast zu wenig vor für den Lärm,den der Sturz verursacht hat.Oder für den längeren Zeitraum,in den das runtergedonnertnist. vielleicht würde da ne 0 am Ende vergessen
 
peppY schrieb:
Ich mache mir da auch weniger Sorgen um die Zugspitze sondern mehr um Gamsalm und Gamskar und alles was Unterhalb liegt... Ein neuer Lift im Gamskar wird immer unwahrscheinlicher IMHO.

Naja, also wenn ich die Aussagen und Bilder interpretiere hat der Felssturz in einer ganz anderen Ecke stattgefunden als das Gamskar.
Das sieht alles nach der nord-nord-westlich gelegenen Geländekammer neben der Staatsgrenze aus. Also eher im Bereich zwischen der bayrischen und der tirolerischen Zugspitzbahn.
Und da ist wirklich nix was gefährdet werden könnte.
 
Da liegen rund um die Zugspitze fast überall riesen Schuttkegel und hier wird so getan als hätte es dort noch nie einen Bergrutsch oder Felsabbruch gegeben.
Schon erstaunlich was TikTok & Konsorten so alles anrichten kann...
 
Mt. Cervino schrieb:
Da liegen rund um die Zugspitze fast überall riesen Schuttkegel und hier wird so getan als hätte es dort noch nie einen Bergrutsch oder Felsabbruch gegeben.
Schon erstaunlich was TikTok & Konsorten so alles anrichten kann...

keiner tut hier so. jeder weiss,dass das halbwegs normal ist. es geht nur um die Häufigkeit in den letzten Jahren. die ist bemerkenswert
 
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