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Feuerkogel

Dachstein schrieb:
Dem muss ich widersprechen - wie wir oben waren, waren erstaunlich viele deutsche Gäste oben. Dürften im Hüttendorf wohnen.

logisch, fürchterlich genug wenn nicht einmal in den stärksten wochen einer saison was "los" wäre ...
vorschlag: zahlen vom dezember und januar ohne weihnachtsgäste, dazu die zahlen vom februar und märz und eine rechnung ohne anspruch auf irgendwas, ... mit wie viel geld jede einzelne liftkarte in - sagen wir - 15 jahren hochgerechnet subventioniert wird, wenn man auch noch die einheimischentarife (für die ich voll bin) miteinbezieht.

die arbeitsplatzsituation in ebensee ist natürlich immer ein argument, durch die neue gsollbahn enstehen wieviele "wintersaisonarbeitsplätze"?

ich habe zu viele fragen, ich weiß ...
ich mag den feuerkogel immer, aber ich mochte ihn eben "vorher" noch mehr.
 
firngleiter schrieb:
die arbeitsplatzsituation in ebensee ist natürlich immer ein argument, durch die neue gsollbahn enstehen wieviele "wintersaisonarbeitsplätze"?

Die Frage ist falsch gestellt: die Frage lautet: wie viele Arbeitsplätze sichert der Skibetrieb am Feuerkogel allgemein? Und das sind nicht so wenige. Man darf nie aufhören, ein Skigebiet einzeln zu betrachten, sondern muss es im Verbund mit der Region sehen. Das wird häufig vergessen.
Was für mich in Ebensee eindeutig fehlt, sind qualitativ hochwertige Beherrbergungsbetriebe. Nur das ist ein Fall für die Privaten. Stichwort Entwicklung des Plateaus hängt nicht nur vom Skigebiet ab, sondern von denen, die dort oben ihre Hütten und Gasthöfe haben. Ein lifttechnisch ausgebautes Skigebiet macht nur dann Sinn, wenn auch entsprechende Unterkünfte vorhanden sind. Der Ausbau Feuerkogel bietet damit den in Ebensee angesiedelten Betrieben die Chance, sich zu entwickeln. Stichwort von der Uni: Leitbetriebekonzept. Und nebenbei: das Land Oberösterreich ist an und für sich selber eine Art Leitbetrieb. Und diese Leitbetriebe sind genau für solche Investitionen da; sie stützen damit eine Region und ermöglichen Anderen das Überleben.

MFG Dachstein
 
mein ausgangspunkt für die arbeitsplatzdiskussion war der unterscheid zum feuerkogel alt.
weil ich ja die situation dort ausreichend fand - für die region und die "gäste".

die summe der investitionen rechnet sich am kogel nicht.
es muss sich auch nicht jede investition rechnen. das ist auch klar.
z.b. der rückbau von flüssen oder solarenergiekonzepte sind auch nicht kostendeckend ...
arbeitsplätze sind gerade in ebensee wichtig, doch fehlt am sattel jeder bezug von ausgewogenheit an finanziellem einsatz und ertrag bei der arbeitsplatzschaffung.
arbeitsplätze als grund für eine schigebietserweiterung nach unten sind ein denkbar schlechtes argument.
neue beherbergungsbetriebe am sattel rechnen sich leider kaum, da das schifahrerische angebot für einen längeren aufenthalt zu "dünn" ist. (ähnlich dünn wie die schneeauflage)
und die tote saisonzeit (frühling/herbst) killt dort oben alles.
die wenigen wanderer können keinen betrieb am leben erhalten.

kurzum: der feuerkopgel wird nie ein topschigebiet, egal, was dort noch gebaut, planiert, investiert wird.
nur meine privatmeinung, nicht mehr, nicht weniger.
da ich nun knapp an einer kreisdiskussion vorbeischramme, möchte ich meine beträge zum feuerkogel mal beenden und weiter beobachten was ihr so berichtet ...
 
firngleiter schrieb:
arbeitsplätze als grund für eine schigebietserweiterung nach unten sind ein denkbar schlechtes argument.

Naja, nach oben gehts wohl kaum mehr. ;)

neue beherbergungsbetriebe am sattel rechnen sich leider kaum, da das schifahrerische angebot für einen längeren aufenthalt zu "dünn" ist. (ähnlich dünn wie die schneeauflage)

Ich denke, dass sich ein Angebot in einem solchen Skigebiet nicht alleine Skifahren sein kann. Hier ist imo. auch eine gewisse Entwicklung von Nöten. Der Ausbau / Attraktivierung der Anlagen am Feuerkogel sind ein Anfang, aber keinesfalls das Ende. Soll bedeuten, dass sich zeitgleich mit der Skigebietsentwicklung auch die Privaten was einfallen zu lassen haben, um neue Gästeschichten anzusprechen. Skifahren da oben ist ein Angebot. Stichwort: wie bringt man den Gast dazu, trotz eines kleinen Skigebietes dort einen Urlaub zu verbringen? Alleine wegen einem Skigebiet vermutlich nicht. ;)

MFG Dachstein
 
:lol:
Der Skibetrieb ist bei teils guten, teils etwas steinigen Bedingungen für Sie geöffnet! Die Gsoll Achtergondelbahn und der Sessellift Grubersunk sind wegen des starken Windes geschlossen!

Sehr fair, dass man die Besucher darauf hinweist!
 
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