Meine alltime fevourites:
Da wäre erstmal der Combes A et B in Les menuires (Frankreich). Ein Stangenschlepper - meines Erachtens von Montaz. Der zweite Lifte war selten in Betrieb und dem entsprechend schlecht gingen die Federn, gerade im Hochwinter! WIr haben Sprünge von fast 2 m beim Anfahren gehabt! Hammer!
Ebenfalls 3 Vallées: In Courchevel 1650, ganz außen gibt's einen SChlepper (ich glaub der heißt Signal), der hat ein zielmliches Steilstück - kurz, aber happig.
Ein besonderes Abenteuer ist auch der Balma Lift in Alagna. Das ist ein Korblift vom selben Typ wie die alten Laurinlifte am Rosengarten. Der erste Hammer ist die Talstation: ein ca. 8m x 6m großer Betonblock von etwa 6 oder 7 Metern Höhe. Unten ein kleines Loch zum reingehen. Drinnen ist erst mal ast stockdunkel - durch irgendein kleines Loch hoch oben in der Wand fällt so ein bisschen Zwielicht. Dan erkennt man, dass der Block innen total hohl ist, jedemenge SChrott und verbranntes Zeug au dem Boden liegt und dass an der Wand befestigt eine ziemlich wackelige Treppe hochführt. Wenn man die obskure Holzding dann hochgeht, quert man in ca. 3 m Höhe die Außenmauer und läut dann nochmal ca. 3 m außen an der Wand hoch, bis man oben eine Holzplattform findet: der Einstieg. Man übergibt dem Angestellten die Ski, der sie am anderen Ende der Plattform in den nächsten kommenden Korb stellt und rennt dann zu zweit (!!!) in Skischuhen (!!) wie bekloppt dem gar nicht so langsamen Korb hinterher und hat ca. 5 m (also ca. 2,5 sekunden) für beide (!!) zum Einsteigen - danach geht's ja ca 5 m in die Tiefe. Mal ganz abgesehen davon, dass man au der kurzen Strecke niemals auch noch die Tür zukriegt, ist der Korb schonmal derbe eng - d.h. der hintere darf auch noch aufpassen, dass er bei dem Gewackel nicht gleich wieder hinten rausfliegt (außerdem rasten die Türen auch manchmal nicht richtig ein).
So, wenn man den ersten Schock überwunden hat stellt man als nächstes fest, dass die Körbe unglaublich instabil sind. Eine kleine Drehung, und die geraten ganz schön ins wanken - und da das Gitter nur etwa bis zur Hüte reicht ist auch das nicht ganz ohne.
Damit nicht genug: gleich die erste Stütze ist abgebrochen, d.h. das Seil wird hier nicht mehrniedergehalten, sondern geht munter die ersten 600 / 700 meter hinter der Station frei in der Luft bis zur nächsten Felsbarriere. Während dort die Körbe nur wenige Zentimeter über dem Schnee hängen (da muss man beim Abfahren ziemlich aufpassen, nicht in die Liftlinie zu kommen), hängen die Körbe vor der Felskante mal locker 35 bis 40 Meter hoch in der Luft! Da ist in jedem Falls die höchste Überfahrtshöhe, die ich je in einer nicht geschlossenen Kabine erlebt hab! Ich hab nun wirklich nicht gerade Höhenangst, aber in dem wackeligen Ding, hat mir das echt gereicht - zumal man auchnoch deutlich besser nach unten sehen kann als in einem Sessellift.
Der Rest der Auffahrt ist dann geradezu harmlos, bis auf die Tatsache, dass man oben dann schön gegen die Fahrtrichtung aussteigen darf! Und die Skipasskontrollautomaten stehen auch oben - damit man weiß, wofürman bezahlt oder was ?!?
Ach so, direkt vorne aus der Station läuft übrigens die ganze Zeit eine blaugrüne Flüssigkeit aus einem in der Luft hängenden Rohr, so dass der ganze Schnee auf 10 m vor der Station blau-grün ist - aber sowas müsste man ja eigentlich bei so einem Lift geradezu erwarten.
(P.S. trotzdem natürlich einer der coolsten Lite aller Zeiten!!)
Bei Bedarf kann ich auch Photos - demnächst sogar auch Videos von der Auffahrt posten!
Gruß [trincerone]