Vadret
Gaislachkogl (3058m)
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St. Moritz hat im sich im April dieses Jahres offiziell für die FIS Alpinen Ski-Weltmeisterschaften beworben. Im Dorf selbst herrscht grossen Optimismus, dass die Spiele an St. Moritz vergeben werden. An den Dorfeingängen weisen bereits heute grosse WM-Fahnen auf die Kandidatur hin.
Unten sieht ihr noch das offizielle WM-Logo und einen Bericht aus http://www.skionline.ch.
Unten sieht ihr noch das offizielle WM-Logo und einen Bericht aus http://www.skionline.ch.
Quelle: http://www.skionline.chDrei WM-Konkurrenten für St. Moritz
Si-Sports. St. Moritz wird es bei der Wahl des alpinen WM-Austragungsortes 2013 mit drei Konkurrenten zu tun bekommen. Fristgemäss haben sich auch Schladming (Ö), Cortina d´Ampezzo (It) und Vail (USA) für die Übernahme der Titelkämpfe beworben.
Für die diversen Weltmeisterschaften der Jahre 2012 und 2013, die am FIS-Kongress 2008 Ende Mai in Kapstadt (SA) vergeben werden, haben sich zwölf Kandidaten gemeldet. So viele Bewerber gab es noch nie, seit eine Einschreibegebühr in sechsstelliger Höhe verlangt wird.
Für die nordischen WM 2013 bewerben sich Falun (Sd), Lahti (Fi), Oberstdorf (De), Val di Fiemme (It) und Zakopane (Pol). Vikersund (No) und Harrachov (Tsch) duellieren sich um die Durchführung der Skiflug-Weltmeisterschaft 2012; einzig für die Freestyle-WM 2013 hat sich mit Voss (No) nur ein Bewerber gemeldet. Und für die Snowboard-WM 2013 hat gar niemand Interesse bekundet. Deshalb wurde die Bewerbungsfrist um einen Monat bis zum 28. Mai 2007 verlängert.
Der härteste Gegner von St. Moritz dürfte Schladming sein, falls Salzburg nicht die Olympischen Spiele 2014 zugesprochen erhält. Schladming bewarb sich bereits für 2009 und 2011, unterlag aber Val d´Isère und Garmisch-Partenkirchen. Österreich veranstaltete letztmals 2001 eine alpine WM (St. Anton), die Schweiz 2003 (St. Moritz) und Italien 2005 (Bormio). Vail, das ursprünglich im Zehn-Jahres-Turnus Weltmeisterschaften organisieren wollte und 1989 und 1999 an der Reihe war, ist nach einem Unterbruch von 14 Jahren ebenfalls ein ernsthafter Konkurrent.
Die Einschreibegebühr beträgt 400'000 Franken und 200 Trainingstage für alpine Bewerber, 150'000 Franken und 200 Trainingstage für nordische Bewerber sowie 100 000 Franken und 200 Trainingstage für die übrigen Kandidaten (Skiflug-WM ohne Trainingstage). Bei einer zweiten Kandidatur reduziert sich die Gebühr um 25%, bei der dritten, wie zum Beispiel Schladming, um 50%.
Die "registration fee" wird seit dem FIS-Kongress 1996 in Christchurch erhoben, weil zuvor insbesondere von den kleinen Nationen ein richtiger Basar veranstaltet wurde und sich verschiedene FIS-Delegierte für ihre Länderstimmen bezahlen liessen. Seither entscheidet der 17-köpfige FIS-Vorstand über die Vergabe von Weltmeisterschaften.

