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Flüchtlingskrise

NeusserGletscher schrieb:
Staaten von Wirtschaftsflüchtlingen überrannt. Und zwar solange, bis die Sozialsysteme wegen Nicht-Finanzierbarkeit

und während unsere Rentner die jahrzente lang gearbeitet haben manchmal nur 500 Euro Rente bekommen und öfters aus Scham keine Beihilfen beantragen, bekommen Wirtschaftsflüchtlinge das volle Programm und kennen sich auch bestens mit den Gesetzen aus, was sie für Ansprüche haben.

https://www.huffingtonpost.de/entry/alters-armut-deutschland-rentner-grundsicheru_de_5a3284a0e4b091ca2685e272

Wenn man an der Staats-zitze hängt, kommt das Geld aus einem Füllhorn.
Man muss nur die Druckerpresse anmachen. Das rechtfertigt in den Gehirnwindungen der Zitzenanhänger Hundertmillionenfache Überflutung Europas.

und Europa brauch sich natürlich nicht wundern, wenn alle hierher wollen, wenn sie mit ihrer geballten Kapitalmacht, billigstes Hühnchenfleisch EU subventioniert, nach Afrika exportieren und die dortigen Hersteller in den Ruin treiben.

Amen

(Waffenlieferungen nach Saudi, die das weiter verscherbeln, erwähne ich jetzt mal nicht)
 
schwarzwaelderski schrieb:
In den vergangenen zwei Jahren hätte man genügend Zeit gehabt, um
2. Erstaufnahmezentren für Asylsuchende an der EU-Grenze und an der nordafrikanischen Küste zu errichten
3. dort über die Asylanträge zu entscheiden und
4. bei positivem Bescheid die Einreise in die EU zu ermöglichen und zu verteilen.
Nicht nur in den vergangenen zwei Jahren; was hätte beispielsweise dagegengesprochen die Botschaften personell so aufzurüsten das dort immer auch schon auch Asylanträge bearbeitet werden hätten können; dann hätten die nebst der Unterstützung und Hilfeleistung für eigener Staatsbürger eine dritte sinnvolle Aufgabe wenn man im Gegenzug die ohnehin meist sinnlosen Repräsentationsaufgaben schlicht streicht.
 
Sorry, diese Dummheit muss ich wieder mal verlinken (ggf. kann ich es ja auch unter Witze verscheiben, evtl. ist es dort besser aufgehoben):
FPÖ gegen „populistische Maßnahmen“

Mit „Nur weil sich in Deutschland im Wahlkampfgetöse die CSU medienwirksam als Garant für eine solide Flüchtlingspolitik installieren möchte, darf es keine kurzsichtigen und populistischen Maßnahmen geben, die negative Auswirkungen auch auf unser Bundesland haben könnten“, reagiert Landeshauptmann-Stellvertreter Manfred Haimbuchner (FPÖ) Dienstagvormittag in einer Aussendung auf die aktuelle Entwicklung.

Sieh mal einer an: die FPÖ ist auf einmal 'gegen populistische Maßnahmen' und kritisiert 'Wahlkampfgetöse der CSU' 8O ? Das ist ja Widerspruch in sich :irre: ...

Quelle: https://ooe.orf.at/news/stories/2922343/
 
Yep; das Fähnchem im Wind zu spielen ist bei der FPÖ aber sicher nix neues... ;D
 
miki schrieb:
Sorry, diese Dummheit muss ich wieder mal verlinken (ggf. kann ich es ja auch unter Witze verscheiben, evtl. ist es dort besser aufgehoben):
FPÖ gegen „populistische Maßnahmen“

Mit „Nur weil sich in Deutschland im Wahlkampfgetöse die CSU medienwirksam als Garant für eine solide Flüchtlingspolitik installieren möchte, darf es keine kurzsichtigen und populistischen Maßnahmen geben, die negative Auswirkungen auch auf unser Bundesland haben könnten“, reagiert Landeshauptmann-Stellvertreter Manfred Haimbuchner (FPÖ) Dienstagvormittag in einer Aussendung auf die aktuelle Entwicklung.

Sieh mal einer an: die FPÖ ist auf einmal 'gegen populistische Maßnahmen' und kritisiert 'Wahlkampfgetöse der CSU' 8O ? Das ist ja Widerspruch in sich :irre: ...

Quelle: https://ooe.orf.at/news/stories/2922343/


Eindrucksvoller kann man nicht demonstrieren, dass die Rechtspopulisten überhaupt keinen konstruktiven Plan haben, der etwas zum Lösen der Probleme beiträgt.
 
Eindrucksvoller kann man nicht demonstrieren, dass die Rechtspopulisten überhaupt keinen konstruktiven Plan haben, der etwas zum Lösen der Probleme beiträgt.
Was die Flüchtlingssituation in D angeht aber auch nicht weniger als die "anderen" Parteien... :lol:
 
Die "Achse der Willigen" will eben doch nichts anderes als sich gegenseitig den Schwarzen Peter (wie passend!) zuzuschieben. Wer hätte das Gedacht? :lol: :roll: :roll:
 
Das ist nicht das Entscheidene.
Entscheidend ist, dass Druck aufgebaut wird, damit der EU-Grenzschutz verbessert wird oder besser gesagt überhaupt mal kommt. :lol:
 
schwarzwaelderski schrieb:
Das ist nicht das Entscheidene.
Entscheidend ist, dass Druck aufgebaut wird, damit der EU-Grenzschutz verbessert wird oder besser gesagt überhaupt mal kommt. :lol:

EU-Außengrenzenschutz ist da sicherlich wichtig, das ist aber auch eigentlich nur gemeinsam bewältigbar. Und mit klaren Regeln, wie man dennoch um Asyl ansuchen kann - und da wird es schon wieder sehr schwierig.
Aber was es jetzt die Diskussion überhaupt soll, an den Binnengrenzen die eh schon sinnlosen Kontrollen noch massiv zu verstärken, am Ende noch am Brenner, was zu einem riesen Chaos führt. Der einzige Grund dafür ist ja wohl eine anstehende Wahl in einem deutschen Bundesland. Ansonsten wäre das Thema doch eh nur noch ein Randthema und würde nicht zu ernsthaften Regierungskrisen führen, die ganz Europa ins Zittern bringt... Flüchtlinge kommen ja zur Zeit kaum.

Und gleichzeitig wird dann in Österreich mal schnell über den Sommer die neue Arbeitszeitregelung eingeführt, neben dem 12-h Tag und 60h Woche auch Verkürzung der Ruhezeiten beinhaltet. Merkt aber niemand wegen
FLÜCHTLINGE
 
Skitobi schrieb:
Und gleichzeitig wird dann in Österreich mal schnell über den Sommer die neue Arbeitszeitregelung eingeführt, neben dem 12-h Tag und 60h Woche auch Verkürzung der Ruhezeiten beinhaltet.
Und das mit einem so langem Durchrechnungszeitraum das man schlimmstenfalls 7 Wochen am Stück 12/60 Stunden durcharbeiten müsste; dazu noch ne Beweislastumkehr sprich früher musste der AG den Bedarf begründen und jetzt aber der AN nachweisen warum er die Stunden nicht leisten kann. Ich hoffe nur das bei der nächsten Nationalratswahl die rechten Parteien (wobei die sich ja auch immer ihren Einsatz für Familien auf ihre Fahne geheftet hatten - die wurde wohl an der Pforte zum Bundeskanzleramt abgegeben...) dann die Quittung für diese Sauerei bekommen :!:

Mich wundert´s ehrlich gestanden immer mehr das an den Grenzkontrollstellen überhaupt illegal Einreisende ausgefiltert werden denn ein Schlepper der seine Aufgabe auch nur halbwegs ernst nähme suchte sich für seine Kunden Wege mit viel höherem Erfolgspotential... :wink:
 
EU-Außengrenzenschutz ist da sicherlich wichtig, das ist aber auch eigentlich nur gemeinsam bewältigbar.
Das ist immer die Propaganda in D. "CSU will an der Grenze zurückweisen, die Kanzlerin setzt dagegen auf eine europäische Lösung." Ich fasse kurz zusammen "Gut oder böse".

Fakt ist, ohne dass D beginnt, zurückzuweisen, wird es in der EU kaum Mehrheiten geben, die Zusammenarbeit zu verbessern. Die Italiener lassen einfach die sogenannten "Rettungsschiffe" nicht mehr anlegen und das was doch nach Italien kommt, wird entweder einfach durchreisen gelassen oder die Leute reisen eben nach ihrer Registrierung in I nach D weiter.
Welches Interesse soll also I haben, an dieser Situation etwas zu ändern?

Und mit klaren Regeln, wie man dennoch um Asyl ansuchen kann - und da wird es schon wieder sehr schwierig.
Die gibt es bereits. Man muss sie nur umsetzen. Das heißt Erstaufnahmeeinrichtungen und Asylverfahren an den Außengrenzen und in Nordafrika. Entsprechende Abkommen will man dort nicht.
Warum nicht? Weil von den Sozialgeldern ein Großteil in die Heimatländer überwiesen wird. Die hätten davon gar nichts. Also: Sachleistungen statt Geld.
Dagegen wehrt sich die SPD. Die SPD macht nur Faxen und torpediert jeden mühsam errungenen Fortschritt.

Flüchtlinge kommen ja zur Zeit kaum.
Bestes Argument. Warten wir erst ab, bis die Situation wieder völlig unkontrollierbar ist.

und würde nicht zu ernsthaften Regierungskrisen führen, die ganz Europa ins Zittern bringt...
Mach aus "zittern" "lachen", dann passt es wieder. Und die CSU ist doch jetzt schon fast wieder für einen faulen Kompromiss eingeknickt. Solange Du keine wirksamen Binnengrenzkontrollen hast, sondern weiterhin die drei Autobahnübergänge kontrollierst, ist das Ergebnis äußerst schwach. Ich bin sehr gespannt, was sich da alles wieder als Heißluft herausstellen wird.

Aber was es jetzt die Diskussion überhaupt soll, an den Binnengrenzen die eh schon sinnlosen Kontrollen noch massiv zu verstärken, am Ende noch am Brenner, was zu einem riesen Chaos führt.
Seh es doch mal umgekehrt. Die Verstärkung macht diese bislang völlig überflüssigen Grenzkontrollen überhaupt erst sinnvoll.

Es ist eben eine schlechte Verhandlungsposition, zu sagen, wir brauchen mit XYZ Abkommen, diese Abkommen sind alternativlos, nützen XYZ nichts und national entgegenzusetzen haben wir auch nichts.
Das war schon beim Türkei-Abkommen so, bei dem uns jeder zurückgenommene Kopf einen dreistelligen Eurobetrag kostet.
Das ist bei den ganzen Rücknahmeabkommen so.
Und so wird es auch bei den kommenden bilateralen Abkommen mit Österreich, Italien usw. sein.
Kurz und knapp, so arbeitet unsere Regierung in D.
 
schwarzwaelderski schrieb:
Weil von den Sozialgeldern ein Großteil in die Heimatländer überwiesen wird.
Dazu würd ich gerne mal einen gerichtsfesten Faktenbeweis sehen denn ich glaube kaum das die Sozialhilfe so üppig bemessen ist das man die Familie in der Heimat auch noch in notablem Ausmass sponsern kann.
 
Yep - zum Beispiel. Ich denke mal nicht das man davon noch großartig Geld in die Heimat schicken kann.

Das die Lohnentwicklung in den letzten Jahrzehnten so verlief wie sie verlief ist Resultat der Wahlausgänge die wir selbst und nicht die Flüchtlinge zu verantworten haben; wer jene Parteien wählt die sich die Steuern und Abgaben nicht dort holen wo der meiste Reibach gemacht wird sondern dort wo es für die Regierungen am einfachsten ist braucht sich darüber auch nicht zu beschweren :!:
 
Petz schrieb:
... wer jene Parteien wählt die sich die Steuern und Abgaben nicht dort holen wo der meiste Reibach gemacht wird sondern dort wo es für die Regierungen am einfachsten ist braucht sich darüber auch nicht zu beschweren :!:

Welche Parteien hätten es denn in einer Koalition nicht genau so gemacht? Seit Jahrzehnten wird uns eingehämmert, die Länder befänden sich in einem Wettbewerb um immer günstigere Standortbedingungen sprich niedrigere Steuern für Konzerne und Kapitaleinkünfte. Also steigt die Belastung der Arbeitseinkommen mit Steuern und Abgaben, wenn man Steuern und Abgaben auf Kapitaleinkünfte und Vermögen verringert.

"Die Flüchtlinge" tragen daran keine Schuld. Allerdings wirst Du kaum bestreiten können, dass sich die Situation für die Nettozahler nicht verbessert, wenn man zusätzlich in nicht unerheblichem Umfang Kostgänger ins Land holt, die nicht immer nur wegen Krieg oder Folter ihre Heimat verlassen haben.
 
Müsste ja auch keine Koalition sein denn ich hätt gegen eine entsprechende Regierung die mit absoluter Mehrheit ausgestattet wäre auch nix einzuwenden :wink: . Zumindest von den Linken und auch den Piraten würd ich erwarten das sie hier deutlich wirksam tätig werden.
Und ich vermute mal das allein die Summe mit der der Export von landwirtschaftlichen Produkten und Lebensmitteln sinnlos gefördert wird (und die u. a. die Bauern in jenen afrikanischen Ländern in den Ruin treibt aus denen ein großer Teil der Flüchtlinge kommt) jene übersteigt die deren Versorgung bei uns erfordert; von den Einkünften die der Staat aus Waffenexporten lukriert red ich da mal noch gar nicht.
 
Zumindest den Linken ist da richtig was zuzutrauen.
Ich erinnere mich noch gut an die Erfolge und deren prosperierende Wirtschaft als sie 40 Jahre lang in der DDR das Sagen hatten. :biggrin:
 
Petz schrieb:
Müsste ja auch keine Koalition sein denn ich hätt gegen eine entsprechende Regierung die mit absoluter Mehrheit ausgestattet wäre auch nix einzuwenden :wink: . Zumindest von den Linken und auch den Piraten würd ich erwarten das sie hier deutlich wirksam tätig werden.
Und ich vermute mal das allein die Summe mit der der Export von landwirtschaftlichen Produkten und Lebensmitteln sinnlos gefördert wird (und die u. a. die Bauern in jenen afrikanischen Ländern in den Ruin treibt aus denen ein großer Teil der Flüchtlinge kommt) jene übersteigt die deren Versorgung bei uns erfordert; von den Einkünften die der Staat aus Waffenexporten lukriert red ich da mal noch gar nicht.
Korrekt! Und wie man hier schön im Forum sehen kann, werden solche Fakten nicht zur Kenntnis genommen, weil es viel einfacher ist vermeintlich einfache Lösungen und Vorurteile zu bedienen als mal das Hirn einzuschalten.
"Linke" Politik ist halt nicht grundsätzlich gleichzusetzen mit DDR oder anderen gescheiterten Staaten, so wie einige Foristen das reflexhaft tun.

Ein wenig kann ich das sogar verstehen, weil uns allen betriebswirtschaftliches Denken ala "schwäbische Hausfrau" seit >50 Jahren eingehämmert wird. Da fällt es den meisten (auch Politikern) schwer - sehr schwer in größeren Dimenstionen zu denken. VWL aka Volkswirtschaft aka Makroökonomie ist halt diametral anders. Wenn Staaten sparen, reduzieren sie nicht ihre Schulden, wie gemeinhin gedacht. Sie steigern sie dadurch. Denn wenn Staat spart, sparen Unternehmen und Bürger ebenso. Alle zusammen konsumieren weniger, zahlen weniger Steuern, verstärken die Sparabsichten und ziehen die ganze VW in die Rezession.
Aber was rede ich. Ich empfehle lieber lesen: makroskop.eu
 
biofleisch schrieb:
Korrekt! Und wie man hier schön im Forum sehen kann, werden solche Fakten nicht zur Kenntnis genommen, weil es viel einfacher ist vermeintlich einfache Lösungen und Vorurteile zu bedienen als mal das Hirn einzuschalten.
"Linke" Politik ist halt nicht grundsätzlich gleichzusetzen mit DDR oder anderen gescheiterten Staaten, so wie einige Foristen das reflexhaft tun.

Ein wenig kann ich das sogar verstehen, weil uns allen betriebswirtschaftliches Denken ala "schwäbische Hausfrau" seit >50 Jahren eingehämmert wird. Da fällt es den meisten (auch Politikern) schwer - sehr schwer in größeren Dimenstionen zu denken. VWL aka Volkswirtschaft aka Makroökonomie ist halt diametral anders. Wenn Staaten sparen, reduzieren sie nicht ihre Schulden, wie gemeinhin gedacht. Sie steigern sie dadurch. Denn wenn Staat spart, sparen Unternehmen und Bürger ebenso. Alle zusammen konsumieren weniger, zahlen weniger Steuern, verstärken die Sparabsichten und ziehen die ganze VW in die Rezession.
Aber was rede ich. Ich empfehle lieber lesen: makroskop.eu
Linke Politik nicht generell, die linke Politik der "Linken" jedoch schon :wink:
Und das ist nunmal die einzige Alternative, die wir in Deutschland haben.
 
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