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Flugzeugabsturz in New York

Wiede

Eiger (3970m)
Der Pilot versteht sein Handwerk, dass das Teil nicht auseinander gebrochen ist!
Würd mich mal interessieren, wie lange sich so ein Teil über Wasser hält, bevor es sinkt.
Glaube nicht, dass es auf Grund liegt
 
Hat ziemlich gut geklappt. Grundsätzlich schwimmt so ein Flugzeug schon, ist ja eine Röhre. Und wenn es nicht vollläuft sinkt es auch nicht so schnell. Da sieht man aber mal wieder wie gut die Evakuierungsmaßnahmen da klappen, das wird auch regelmäßig trainiert.
 
Absolute Höchstleistung vom Piloten. Es soll ja schon schwer genug sein ein Wasserflugzeug zu landen, aber einen A320 mit zwei ausgefallen Triebwerken in einer viel befahren Wasserstraße so runterzugrigen, dass er nichts erwischt und das Flugzeug nicht auseinander bricht war ja wohl echt mal eine Glanzleistung. Respekt vor dieser Leistung.
 
auf orf.at steht auch einiges:
v.a. was er alles gleichzeitig noch hinbekommen hat:
Treibstoff ablassen, Brücke umfliegen, Passagiere warnen, Personal anleiten etc.
 
Wirklich eine tolle Leistung der Crew! Der Captain heisst übrigens Chesley Sullenberger, hat über dreissig Jahre Flugerfahrung und ist bei U.S. Airways auch in der Pilotenausbildung und als safety instructor tätig. Der richtige Mann am richtigen Ort könnte man sagen.

Als Absturzursache wird unterdessen ein sogenannter Vogelschlag als wahrscheinlichste Ursache genannt. Wenn Vögel in die Triebwerke geraten, kann das zum Totalausfall der Maschinen führen. Das könnte hier durchaus der Fall gewesen sein.
 
Ich frag ich mal, was von den Vögeln noch übrig war :twisted: .
Die Witze find ich ganz ok- und die kann man ja auch machen, solange keinem was passiert ist, finde ich :wink: .
Das war aber eine echte Meisterleistung (wie schon geschrieben) des Piloten --> Respekt! Wenn man sich bedenkt, was da alles hätte passieren können :surprised: ...
 
GMD schrieb:
Wirklich eine tolle Leistung der Crew! Der Captain heisst übrigens Chesley Sullenberger, hat über vierzig Jahre Flugerfahrung und ist bei U.S. Airways auch in der Pilotenausbildung und als safety instructor tätig. Der richtige Mann am richtigen Ort könnte man sagen.

Als Absturzursache wird unterdessen ein sogenannter Vogelschlag als wahrscheinlichste Ursache genannt. Wenn Vögel in die Triebwerke geraten, kann das zum Totalausfall der Maschinen führen. Das könnte hier durchaus der Fall gewesen sein.
Leider ist das ein gewaltiges Problem der Luftfahrt, welches sich scheinbar nicht lösen lässt. Man kann nur versuchen die Schwärme von den Flughäfen zu vertreiben.
 
Arlberg-Irrer schrieb:
Der Pilot versteht sein Handwerk, dass das Teil nicht auseinander gebrochen ist!
Würd mich mal interessieren, wie lange sich so ein Teil über Wasser hält, bevor es sinkt.
Glaube nicht, dass es auf Grund liegt
br403 schrieb:
Hat ziemlich gut geklappt. Grundsätzlich schwimmt so ein Flugzeug schon, ist ja eine Röhre. Und wenn es nicht vollläuft sinkt es auch nicht so schnell.

Da gabs am Freitag ein ganz interessantes Interview zu diesem Thema auf Ö1. Kurz zusammengefasst: Die Zeitdauer, die ein Verkehrsflugzeug nach einer Notwasserung schwimmt, muss länger sein als die Zeit, die man zum evakuieren des Flugzeugs benötigt. Das ist eine Kriterium für die Zulassung eines Flugzeugs und muss vom Hersteller garantiert werden. Ist das Flugzeug nach der Notwasserung nicht mehr intakt (z. b.: Tragfläche abgerissen, etc.), so kann diese Schwimmzeit nicht mehr garantiert werden.

mfg Andi
 
Als die den Airbus aus dem Wasser gehoben haben, sah man, dass der Boden ordentlich aufgerissen war. Also doch ganz interessant, dass das Ding nicht schneller vollgelaufen ist
 
Direkt unten im Rumpf ist ja das Gepäckabteil welches im Normalfall nicht unter Druck steht. Das heißt es gibt ein dichtes Schott zur Passagierkabiene darüber durch das auch kein Wasser kommt.
 
Hallo,

ganz kurze Korrektur:

Gepäckraum ist auch Teil der Druckkabine, allerdings nur teilweise klimatisiert.

zur mech. Beschädigung: so dick ist das Blech ja nicht und Wasser bei 200 km/h doch recht hart. Ein kleiners Loch wenn reinkommt reisst halt gleich riesig auf.


viele Grüsse

uli
 
Mmh, ich hb mal gelesen, dass der Frachtraum nur für den Fall, dass Tiere an Board sind unter Druck gesetzt wird, aber ich bin auch kein Spezialist auf dem Gebiet.
 
Mmh, ich hb mal gelesen, dass der Frachtraum nur für den Fall, dass Tiere an Board sind unter Druck gesetzt wird,
Finde ich aber sehr riskant.
Menschen machen nun mal Fehler. Und dass jemand vergisst den Knopf zu drücken, damit der Frachtraum unter Druck gesetzt wird, wäre irgendwie schon noch vorstellbar...
 
tigerfishli schrieb:
Gepäckraum ist auch Teil der Druckkabine, allerdings nur teilweise klimatisiert.
Ist meines Wissens nach richtig. Würde nur die Kabine und das Cockpit unter Druck gesetzt, entstände ein mehr oder weniger halbkreisförmiger Druckkörper. Physikalisch gesehen ist ein solcher aber sehr ungünstig, vor allem der gerade Boden müsste relativ massiv gebaut werden. Ist der Frachtraum ebenfalls unter Druck, ist der Druckkörper rund was physikalisch ideal ist.

Bei der Klimatisierung sieht das natürlich anders aus. Kühlung und Heizung müssen natürlich nur wenn nötig (sprich Tiere im Frachtraum) eingeschaltet werden. Hier lässt sich bei Nichtbedarf Energie in Form von Kerosin sparen.
 
Wie schon geschrieben ist der Gepäckraum selbstverständlich auch unter Druck. Selbstverständlich wird aber auch der Gepäckraum beheizt, wenn auch nicht auf 20°C. Denn bei Außentemperaturen von -60°C hilft auch die Isolierung nicht so viel.
 
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