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Flutlichtskifahren in Winterberg 14.01.22

Eigentlich sollte dieser Ausflug ganz anders ablaufen, aber mehr als drei Tage im Voraus zu planen ist im Moment eher suboptimal.
Nach dem mir die Planungen also um die Ohren geflogen sind, ging es am Freitag um 13:00 Uhr aus der mecklenburgischen Heimat in Richtung Sauerland.
Der Freitagsverkehr raubte mir schon auf den ersten zehn Kilometern die letzten Nerven, aber in einer ländlichen Gegend fahren halt auch mal Traktoren umher. Bis zur Auffahrt auf die A7 bei Soltau verlief es auch weiter recht zäh. Der Verkehr auf den Autobahnen hielt sich in Grenzen, so dass man recht schnell voran kam. Um 16:45 nahm ich einen der gerade freiwerdenden Parkplätze bei Möppi in Beschlag.

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^ Die Vorbereitungen für den Flutlichtabend liefen schon
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^ Auch die Piste am Sürenberg wurde nochmal in Form gebracht
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^ Bei dem Blick zur Büre-Herloh-Bahn kann man schon den Nebel erkennen, der sich den ganzen Abend in einigen Bereichen halten sollte. Das war aber nicht weiter störend, bis auf die immer wieder vereisende Skibrille. Das ging mir nachher so auf den Sack, dass ich das Ding oben gelassen habe und unter Tränen die Abfahrten bewältigen musste :lach: . Generell sah es in Winterberg recht winterlich aus. Ich hatte schon arge Befürchtungen, dass mich der Nieselregen der mich auf der Fahrt begleitete, mich auch beim Skifahren begleiten würde. Das wäre dem Spaß sicherlich nicht gerade zuträglich gewesen. Kurz vor dem Ziel gab es dann doch die erwünschten Aufheiterungen und eine geschlossene Schneedecke. Das Thermometer zeigte bei Ankunft auf dem Parkplatz - 1° C an.
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^ Kurz vorm Freischalten der Drehkreuze, der zweite Sessel war dann meiner. Hier gab es dann auch die erste Verzögerung, einer der Mitfahrer aus dem ersten Sessel, musst das Förderband erst genauer inspizieren. Nach dem das abgeschlossen war, konnte endlich gestartet werden.
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^ Der Dunst hielt sich hartnäckig in den Bereichen um Poppenberg, Büre-Herrloh und Rauher Busch. In den anderen Bereichen war davon fast nichts zu merken.
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^ Kurz vor der Poppenbergbergstation dann plötzlich klare Sicht
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^ Dann ging es nach zweimal Poppenberg über die kleine Büre zum Brembergexpress mit seinen zwei Pisten. Die Qualität der Pisten waren recht unterschiedlich von weichen Teppich am Poppenberg über etwas knollige am Quickjet bis zu irgendeiner komischen Konsistenz am Sürenberg war alles dabei. Die Sürenbergpiste war mit Abstand die schlechteste Piste des Abends, eine Mischung zwischen, im oberen flachen Bereich ganz anehmbar und hart, fast eisig im mittleren Bereich, dazu eine sehr unruhige Präparierung und laufende Scherbeneismacher. Aus den Gründen auch nur zweimal gefahren.
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^ Von der Sürenbergpiste ergab sich dann aber dieser Blick auf das Nebelmeer
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^ An der kleinen Büre, das Bild enstand ziemlich am Anfang des Abends, später kam es hier zu Haufenbildung, was dann für einige doch eine größere Herausforderung darstellen sollte.
Weiter gingen dann die Reise in Richtung Rauher Busch, musste ja alles gefahren werden auch die flachen Geschichten
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^ An der Bergstation Büre Herrloh
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^ Hier der Blick auf die rote Variante im oberen Bereich. Der Untergrund kam nur neben der Piste durch. Bei allen meinen Besuchen in Winterberg ist mir aufgefallen, dass hier die größte Chance besteht umgenietet zu werden. Wie einige hier im Schuss, ohne jegliche Kontrolle die Piste runterbrettern geht eigenlich garnicht. Die würden eine Piste mit Kurve nie überleben, da sie nicht in der lage wären dies zu fahren. Aber zum Glück waren diese Kamikazefahrer ziemlich schnell verschwunden.
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^ Endlich am Rauhen Busch. Das Foto ist leider etwas verwackelt, aber ich wollte vor lauter Angst, das isch schieben muss, auf dieser Piste nicht anhalten. Auch nur einmal gefahren.
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^ Dann zurück in Richtung Büre Bremberg Express, hier die Absperrung der "Unterdemliftvariante", die auch recht häufig befahren wurde.
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^ Die linke Variante der Pisten am Quickjet, wie schon geschrieben, war diese etwas knollig, aber trotzdem super zu fahren.
Eigentlich hatte ich mir geschworen, ja alles zu fahren was offen hat. Also musste das Förderband Poppenberg II auch daren glauben.
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^ Auf dem Förderband. Ich habe ja schon gesehen, dass sich Leute mit dem Ein- oder Ausstieg eines Förderbandes schwer tun. Öfters auch mit Berechtigung wenn die nicht angelegt oder gepflegt sind. Wie man aber von dem fahrenden Förerband, als Erwachsener runter fallen kann bleibt mir ein Rätsel.
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^ Die Snowmaker liefen uach hier
Nach einigen abschließenden Fahrten am Poppenberg war dann um ca. 22:00 Uhr Schluss. Es gab den ganzen Abend fast keine Wartezeiten, mehr als zwei Sessel musste man nicht warten. Außer beim Brembergexpress oder wenn mal wieder ein Lift aus irgendeinem Grund stand. Cirka 22:15 Uhr und nach 50 Liftfahrten verließ ich dann umgezogen Möppisparkplatz in Richtung Heimat, wo ich dann 2:15 glücklich und zufrieden ins Bett fiel.

Edit: Text nach gebessert
 
So viele Stunden Autofahrt für Winterberg. Wahnsinn, da muss der Entzug schon groß sein. :D

Aber: Hauptsache man hat Spaß.
 
Da ich Freitag am Vormittag in Winterberg war, kann ich deine Eindrücke bestätigen. Ich komme aus Ostfriesland, weil der Entzug eben da ist. Kann aber in OB übernachten, dass macht die Anreise einfacher.

Mit dem Sürenberg kann ich mich auch nicht anfreunden. Der obere Teil ist okay aber danach macht der Hang keinen Spaß. Die linke Piste am Quickjet fahre ich auch sehr gerne. Bin dann im unteren Teil abgezweigt zum Schanzenlift. Das war für einige eine große Herausforderung.

Danke für deinen Bericht
 
skilinde schrieb:
So viele Stunden Autofahrt für Winterberg. Wahnsinn, da muss der Entzug schon groß sein. :D

Aber: Hauptsache man hat Spaß.
Die Leidensfähigkeit für das Skifahren ist schon groß. Der Grund für die Tour war eine Mischung aus: unbedingt mal Flutlichtfahren in Winterberg und wer weiß wann man das nächste Mal zum Skifahren kommt. Geplant ist vieles aber ob das klappt...
spinne08 schrieb:
Da ich Freitag am Vormittag in Winterberg war, kann ich deine Eindrücke bestätigen. Ich komme aus Ostfriesland, weil der Entzug eben da ist. Kann aber in OB übernachten, dass macht die Anreise einfacher.

Mit dem Sürenberg kann ich mich auch nicht anfreunden. Der obere Teil ist okay aber danach macht der Hang keinen Spaß. Die linke Piste am Quickjet fahre ich auch sehr gerne. Bin dann im unteren Teil abgezweigt zum Schanzenlift. Das war für einige eine große Herausforderung.

Danke für deinen Bericht
Die Entfernung unserer Wohnorte zu Winterg dürfte ja fast gleich sein mit ca.360 km.

Im Nachhinein wäre es wohl schlauer gewesen den Flutlichtabend am Diensatg zu nehmen, eine Nacht im Hotel zu verbringen und den Mittwoch (in der Hoffnung auf weniger Andrang) als normalen Skitag mit zu nehmen, evtl. auch in Willingen
 
Meckelbörger schrieb:
Im Nachhinein wäre es wohl schlauer gewesen den Flutlichtabend am Diensatg zu nehmen, eine Nacht im Hotel zu verbringen und den Mittwoch (in der Hoffnung auf weniger Andrang) als normalen Skitag mit zu nehmen, evtl. auch in Willingen
Die Frage brannte mir auch auf der Zunge. Zumal ja Wochenende ist.
Und ich werde schon blöd angeguckt, wenn ich zusammen 150km vormittags vor der Arbeit zum Ski fahren fahre..
 
chrissi5 schrieb:
Meckelbörger schrieb:
Im Nachhinein wäre es wohl schlauer gewesen den Flutlichtabend am Diensatg zu nehmen, eine Nacht im Hotel zu verbringen und den Mittwoch (in der Hoffnung auf weniger Andrang) als normalen Skitag mit zu nehmen, evtl. auch in Willingen
Die Frage brannte mir auch auf der Zunge. Zumal ja Wochenende ist.
Und ich werde schon blöd angeguckt, wenn ich zusammen 150km vormittags vor der Arbeit zum Ski fahren fahre..
Das kostet in der Woche aber Urlaubstage :x
 
Man wundert sich als quasi Einheimischer immer über die von sonst wo her Anreisenden, aber wahrscheinlich würde ich es genauso wie ihr aus dem hohen Norden machen. Was bleibt einem da für 1-2 Tage auch anderes übrig, wenn man auf die Bretter will.
Interessant finde ich, dass der Sürenberg fast grundsätzlich schlecht pärpariert und zu fahren ist. Woran liegt das? Ein ähnlich geneigter und ausgerichteter und mindestens genauso frequentierter Hang ist doch am Quickjet. Und der ist fast immer super zu fahren. So ja auch bei euch.
 
judyclt schrieb:
Man wundert sich als quasi Einheimischer immer über die von sonst wo her Anreisenden, aber wahrscheinlich würde ich es genauso wie ihr aus dem hohen Norden machen. Was bleibt einem da für 1-2 Tage auch anderes übrig, wenn man auf die Bretter will.
Interessant finde ich, dass der Sürenberg fast grundsätzlich schlecht pärpariert und zu fahren ist. Woran liegt das? Ein ähnlich geneigter und ausgerichteter und mindestens genauso frequentierter Hang ist doch am Quickjet. Und der ist fast immer super zu fahren. So ja auch bei euch.

Vielleicht liegt es am Snowmaker dort🤷‍♂️
Die Schneebeschaffenheit am Sürenberg fanden auch wir letztes Jahr seltsam 🤔
 
icedtea schrieb:
judyclt schrieb:
Man wundert sich als quasi Einheimischer immer über die von sonst wo her Anreisenden, aber wahrscheinlich würde ich es genauso wie ihr aus dem hohen Norden machen. Was bleibt einem da für 1-2 Tage auch anderes übrig, wenn man auf die Bretter will.
Interessant finde ich, dass der Sürenberg fast grundsätzlich schlecht pärpariert und zu fahren ist. Woran liegt das? Ein ähnlich geneigter und ausgerichteter und mindestens genauso frequentierter Hang ist doch am Quickjet. Und der ist fast immer super zu fahren. So ja auch bei euch.

Vielleicht liegt es am Snowmaker dort🤷‍♂️
Die Schneebeschaffenheit am Sürenberg fanden auch wir letztes Jahr seltsam 🤔
Also ich fand es Freitag Vormittag ganz gut, es wurde durch die Sonne auch irgendwann weich. Später wurde dann wieder beeist, da dachte ich mir schon, dass es dann wohl wieder seltsamer zu fahren ist.
 
chrissi5 schrieb:
Er war aber jetzt am Freitag dort. Irgendeine Unterkunft wird man für eine Nacht schon finden.
Ich habe ja einleitend schon geschrieben, dass die ursprüngliche planunge eine andere war. Über eine Übernachtung hatte ich auch nachgedacht, aber aufgrund des aufgebrauchten Ticketkontigents für Sonnabend wieder verworfen.
GIFWilli59 schrieb:
Also ich fand es Freitag Vormittag ganz gut, es wurde durch die Sonne auch irgendwann weich. Später wurde dann wieder beeist, da dachte ich mir schon, dass es dann wohl wieder seltsamer zu fahren ist.
Auf den Snowmaker hätte ich weiche und tiefe Verhältnisse geschoben, aber nicht die unruhige Präparierung.
 
judyclt schrieb:
Man wundert sich als quasi Einheimischer immer über die von sonst wo her Anreisenden, aber wahrscheinlich würde ich es genauso wie ihr aus dem hohen Norden machen. Was bleibt einem da für 1-2 Tage auch anderes übrig, wenn man auf die Bretter will.
Interessant finde ich, dass der Sürenberg fast grundsätzlich schlecht pärpariert und zu fahren ist. Woran liegt das? Ein ähnlich geneigter und ausgerichteter und mindestens genauso frequentierter Hang ist doch am Quickjet. Und der ist fast immer super zu fahren. So ja auch bei euch.

Meine Meinung: Der Hang fällt auch seitlich und das muss man mögen. Ferner ist die Präparierung am Hang sehr unterschiedlich.
 
icedtea schrieb:
judyclt schrieb:
Man wundert sich als quasi Einheimischer immer über die von sonst wo her Anreisenden, aber wahrscheinlich würde ich es genauso wie ihr aus dem hohen Norden machen. Was bleibt einem da für 1-2 Tage auch anderes übrig, wenn man auf die Bretter will.
Interessant finde ich, dass der Sürenberg fast grundsätzlich schlecht pärpariert und zu fahren ist. Woran liegt das? Ein ähnlich geneigter und ausgerichteter und mindestens genauso frequentierter Hang ist doch am Quickjet. Und der ist fast immer super zu fahren. So ja auch bei euch.

Vielleicht liegt es am Snowmaker dort🤷‍♂️
Die Schneebeschaffenheit am Sürenberg fanden auch wir letztes Jahr seltsam 🤔

Was man selber macht ist immer irgendwie akzeptabel und ok aber bei anderen wundert man sich ;-). Ich fahre öfter mal für ein normales Wochenende vom Sauerland ins Allgäu. Habe dann auch mindestens 1200km auf der Uhr für 2 Tage in den Bergen. Da ich das nur bei gutem Wetter mache ist es mir die Fahrt wert. Und so muss es wohl auch für jemanden aus dem echten Flachland sein, der 720km für einen Flutlichtabend in Winterberg im Auto verbringt. Sehr schön, dass die Leidenschaft bei dir soweit geht! :D
 
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