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Folgen des Winters

Es gibt immer eine technische Lösung. Ob die Sache dann rentabel ist, wird auf einem anderen Blatt stehen.

Es kann ja in 10 Jahren auch wieder eine kalte Phase beginnen. Aber wer will das Risiko eingehen? Das ist ja generell das Problem beim Klimawandel.
 
Da wo schon Millionen/Milliarden in den Ausbau von großen Gebieten Investiert wurde wird man das Risiko auch eingehen die Zeit zu "überbrücken" bis hoffentlich mal wieder eine Kaltphase kommt. Schon nur weil man das Investierte Geld ja verlieren würde wenn man den Kopf in den Sand steckt.


Gruß Hell
 
Kunden kaufen keine Skier – Händler verzweifelt

Für einige Händler wird die Lage kritisch, weshalb sie bereits aus Verzweiflung mit Rabattaktionen begonnen haben. "Die sägen die Äste ab, von denen andere die Äpfel ernten wollen", schimpft Kim Roether als Chef des anderen großen Handelsverbunds Intersport. Auch die Skihersteller kritisieren die Entwertung ihres Produkts durch Ramschaktionen. Dagegen jubeln derzeit alle, die Fahrräder verkaufen. Einzelne Hersteller seien bereits bis Ostern ausverkauft, weiß Letzing. "Das Hauptgeschäft läuft im Winter", sagt der Präsident des heimischen Sportfachhandels, Werner Haizmann.
Quelle: http://www.badische-zeitung.de/nachrichten/wirtschaft/kunden-kaufen-keine-skier-haendler-verzweifelt
 
Chlosterdörfler schrieb:
Gibt es bald amerkanische Verhältnisse in den Alpen: «Die kleinen Skigebiete gehen ein, einige wenige grosse überleben.»
Nachdem ich den Artikel gelesen habe, kann ich nur vom Schlechten Journalismus reden. Wenn Vail Resorts irgend ein Skigebiet kauft, werden die Skigebiete dadurch nicht automatisch grösser. Dazu müsste man sie verbinden, was bei den Distanzen ein Problem sein dürfte. Ausserdem, wenn man auf Skitown nach sieht, gibt es im Osten noch genug kleine Skigebiete, auch wenn ab und zu eines dicht macht. Und ohne diese Skigebiete, wo es sich auch weniger betuchte leisten können, das Ski oder Snowboarden zu lernen, würden auch weniger Leute in die Rocky Mountains kommen. Den in Nordamerika ist Wintersport um einiges Teurer als bei uns. Dann gibt es noch ein Kritikpunkt. Das Klima in Nordamerika und Europa kann man nicht vergleichen. Durch den Golfstrom ist es bei uns einiges wärmer. So das bei gleichen Höhenlagen bei uns kein Schnee fällt und auch keine Bescheiung rentabel wäre.
 
Wombat schrieb:
Chlosterdörfler schrieb:
Gibt es bald amerkanische Verhältnisse in den Alpen: «Die kleinen Skigebiete gehen ein, einige wenige grosse überleben.»
Nachdem ich den Artikel gelesen habe, kann ich nur vom Schlechten Journalismus reden. Wenn Vail Resorts irgend ein Skigebiet kauft, werden die Skigebiete dadurch nicht automatisch grösser. Dazu müsste man sie verbinden, was bei den Distanzen ein Problem sein dürfte. Ausserdem, wenn man auf Skitown nach sieht, gibt es im Osten noch genug kleine Skigebiete, auch wenn ab und zu eines dicht macht. Und ohne diese Skigebiete, wo es sich auch weniger betuchte leisten können, das Ski oder Snowboarden zu lernen, würden auch weniger Leute in die Rocky Mountains kommen. Den in Nordamerika ist Wintersport um einiges Teurer als bei uns. Dann gibt es noch ein Kritikpunkt. Das Klima in Nordamerika und Europa kann man nicht vergleichen. Durch den Golfstrom ist es bei uns einiges wärmer. So das bei gleichen Höhenlagen bei uns kein Schnee fällt und auch keine Bescheiung rentabel wäre.

Hier wird sich der ein oder andere vielleicht mal über die Skipasspreisentwicklung gedanken machen. Wäre kein Fehler, die Preise steigen ständig und es wird immer blöder - gleich gemachte Skigebiete, gleiche Abfahrten, "toller Komfort".

In USA ist die Lage tatsächlich anders. Das Klima ist nicht zu vergleichen. Insbesondere im oben diskutierten Problem ist von Colorado die Rede. Wir liegen hier auf dem Breitengrad von Barcelona bis Valencia. Die südlichere Lage sorgt für deutlich höhere Sonnenstände. Damit ist dort generell November - Februar super - dann wird die Sonne sehr stark - der Champagne Powder geht kaputt. Die Höhenlage ist eine ganz andere - in Vail startet man auf 2600m - bis 3500m ca. - Copper Mountain bis 3800m, Telluride noch höher mit Hiking. Somit sind diese Gebiete aus diesem Grund schneesicherer. Weiterhin sorgt dort der kontinentale Einfluss für kältere Phasen und geringere Wahrscheinlichkeiten für Wärmeeinbrüche. In den Alpen ist ständig warmer Westwind / Südwestwind - der macht alles kaputt (siehe Nov und Dez dieses Jahr und eigentlich weitgehend in den Nordalpen auch letztes Jahr).
Es wird eine Weile dauern, bis die Leute nicht mehr buchen, ich werde Weihnachten jedoch nicht mehr fix buchen und bei so einer Schneelage wie dieses Jahr nicht mehr fahren - wozu auch?
 
@beatle
Wombat schrieb:
Das Klima in Nordamerika und Europa kann man nicht vergleichen. Durch den Golfstrom ist es bei uns einiges wärmer. So das bei gleichen Höhenlagen bei uns kein Schnee fällt und auch keine Bescheiung rentabel wäre.
Ich habe mich dabei vor allem auf den Osten der USA bezogen. Da gibt es Skigebiete die nur ein paar Dutzend Meter über dem Meer liegen. Ausserdem darf man nicht vergessen das New York etwa auf dem Breitengrad von Neapel liegt. Ich möchte mal einen Blizzard von New York in Neapel sehen. :biggrin:
 
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