GIFWilli59 schrieb:
a) Leuchtet im Wesentlichen ein.
Gerne greife ich deine Rechnung auf

Allerdings dieses Mal die 8MGD Giggijoch. Die hatte auf 2700 m Länge in Sölden 98 Kabinen.
Dann hat man sie in Hochoetz wieder aufgebaut, allerdings auf 1700 m Länge. Dort könnte man nun 80 Kabinen einsetzen und die Bahn hätte dann 3600 P/h (vorausgesetzt, man kann die Stützen so verteilen, dass das passt).
Das habe ich doch gerade Erklärt: Das ginge nur, wenn Du den Abstand der Gondeln verkürzen würdest.
Wenn Du jetzt auf 1700m Länge 80 Kabinen hängen wolltest, müsstest Du den Abstand reduzieren (genau Ausrechnen ist jetzt nicht ganz so einfach, da ja immer ein paar Gondeln im Stationsumlauf sind...)
Überschlagrechnung: Sagen wir mal, es sind 10 Gondeln in den Stationen.
Bei 2700m Länge und 98 Kabinen wären also 88 Kabinen auf 5400m Seil verteilt, d.h. wir haben einen Gondelabstand von ca. 61,3m
Bei 1700m Länge und 80 Kabinen wäre das also 70 Kabinen auf 3400m Seil, macht einen Abstand von ca. 48,5m
Und das geht aus verschiedenen Gründen idR. nicht:
a) Abstand der Gondeln in der Station:
Wird die Gondel-Folgezeit verkürzt, sind ja mehr Gondeln in der Station und im Umlauf - idR. ist hier aber nicht genug Platz für mehr Gondeln.
Auch ist die Gesamte Statik der Station in der Regel nicht für mehr Gondeln ausgelegt..
b) Auch vom Seil her geht es nicht.
Würdest Du jetzt den FBM Abstand verringern, hättest Du mehr Gondeln auf der gleichen Seillänge - also auch mehr Last auf dem Seil
Dafür ist das Seil aber idR. nicht ausgelegt (es sei denn, die Bahn wurde gleich mit Reserve für Ausbau geplant).
c) Es gibt teilweise behördliche Vorgaben für die Folgezeiten - weiß ich jetzt aber für EUBs nicht aus dem Kopf
d) Die Leute müssen auch irgendwie Zeit zum Ein- und Aussteigen haben..
Du musst also bei einer Verkürzung der Bahn den FBM-Abstand beibehalten - und halt entsprechend viele Gondeln aussortieren
Wie gesagt: Ausnahme ist nur, wenn die Bahn bereits für einen Ausbau ausgelegt wurde und entsprechend über-Dimensioniert wurde.