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Fragen zu DM-Technik

Af

Cho Oyu (8201m)
So, ich mach ma n neues Topic auf, da kein anderes auf meine Fragen zutrifft.

Frage1: In alten DM-Jahrbüchern hab ich gefunden, dass der Vorgänger der UNI-G Verkleidung die UNI-S Verkleidung ist.

Ist das jetzt nur die Verkleidung die UNI-G oder UNI-S heisst, oder ist auch die Technik innendrin anders?

Frage 2: Warum wurden die "Aliensessel" (Skydancer) z.B. bei der Topliner 4KSB/B von DM nicht weiterproduziert?

So, weitere Fragen folgen demnächst sicher.
 
Was deine erste Frage angeht, bezieht sich die Bezeichnung Uni-g zwar nur auf die Verkleidung, allerdings wurde, als Uni-g eingeführt wurde ebenfalls ein komplett neues Stationssystem eingeführt. Von daher trifft das auch auf die Technik zu. Uni-s war die Vorgängerverkleidung mit einer älteren Technik. Die einzige Ausnahme, dass eine Bahn mit Uni-s-Technik und Uni-g-Verkleidung errichtet wurde, ist die 8-MGD Grosseck in Lungau (International 2001, Seite 26). Ansonsten gilt, dass die Uni-s Stationen eine eigene Technik und dass die Uni-g Stationen eine eigene Technik haben.

Ansonsten bin ich aber de Meinung, dass die Vorgängerstationen von Uni-g nur Uni hießen und nicht Uni-s. So steht es zumindest in den Jahrbüchern 2000-2002.

Zu deiner zweiten Frage kann ich jedoch leider nichts sagen.

Ansonsten guck mal auf meine Homepage, dort gibt es eine Übersicht der Bauarten von Doppelmayr!!
 
Es gab auch noch UNI-L und UNI-M.


Zur Frage 2: Warscheinlich war die Nachfrage nach diesem Modell nicht so hoch.
 
besonders hübsch war der skydancer ja nicht,eher futuristisch.halt reine geschmackssache.
 
Zu Frage 2. Eine erhöhte Torsionsbeanspruchung durch Einzelfahrer die ganz aussen Sitzen. Irgend wo im DM Buch steht was darüber. Von wegen Klemmen und so. Buch liegt leider in meinem Archiv in Basel.
 
Aha, hätte schwören können, dass die letzten Jahre auch neue Bahnen mit UNI-S Verkleidung gebaut wurden....

Was war denn UNI-L und M? Sind das die Abwandlungen der UNI-S?

Hmm, Das mit den Aufhängungen hab ich mir auch schon gedacht... Aber ich fand, die sahen Stylisch aus. War leider noch nicht dringesessen.
 
Ich denke, dass es neben der Stationslänge auch etwas mit der Stationsausführung zu tun hatte.

Die damaligen 4er-Sesselbahnen waren sozusagen eine light-Version:

sattelbahn_02.jpg


die 6er- und 8er-Sesselbahnen waren die medium-Version:

penken-express.jpg


und die Kabinenbahnen waren dann die große Version:

acherkoglbahn-2.jpg
 
Mein Senft;
Sei froh, dass Du in keinem Skydancer gesessen bist. Für Leute üner 1,85 und Menschen mit Platzangst eine Qual.
Sehr eng und Laut. Bin kein Freund dieses Modelles.

Die Stationslänge bei den Sesselbahnen und Gondelbahnen hängt Stark davon ab, ob es ein Bubble ist oder nicht, da mit Bubble die Haubenschliesszeit vorgegeben ist und mit einer kurzen Station nicht möglich ist.
Weiterskommt es auf die Gescheindigkeit der Bahn an, 4,5 5 oder 6meter Bahn.
Je schneller desto länger die Station in der Regel.

Aber ausnahmen Bestätigen die Regel natürlich.
 
Ich bin der Ansicht, dass sich die Technik beim Designwechsel nicht verändert hat. Die grosse Änderung war der Umstieg von der Creisselsklemme zur selbst entwickelten Torsionsfederklemme. Die typische Doppelmayr-Station wie sie auf Martins Fotos zu sehen ist, entstand kurz darauf.
 
GMD schrieb:
Ich bin der Ansicht, dass sich die Technik beim Designwechsel nicht verändert hat. Die grosse Änderung war der Umstieg von der Creisselsklemme zur selbst entwickelten Torsionsfederklemme. Die typische Doppelmayr-Station wie sie auf Martins Fotos zu sehen ist, entstand kurz darauf.
Wenn man es so sieht, hast du vollkommen recht! Die Kuppeltechnik und die Klemmen vom Uni-s/l/m-System wurden beim Uni-g-System übernommen. Trotzdem ist eine Uni-g-Station vom Aufbau her vollkommen anders entwickelt! Wenn man mal die Stationsträger oder die Reifenförderer etc. anguckt bemerkt man durchaus eine Weiterentwicklung! Zusammenfassend kann man also sagen, dass die Kuppeltechnik, also das wesentliche, was eine solche Bahn ausmacht übernommen wurde (inkl der Stützen) und die Veränderung zwischen Uni-g und seinen Vorgängern halt der verbesserte modulare Aufbau der Station ist!
 
Zwischen UNI-G hat sich sehr wohl vieles Geändert. Schon nur die Umlenkscheibe. Vergleich das mal. Oder die Anordnung der Spannzylinder welche wieder nach innen versetzt wurden (Siehe Entgleisung eines Spannwagens wegen einem Defekten Spannzylinder)
Übrigens gibt es auch Bahnen mit diesen Gugelhopfformabdeckung. Zum Beispiel die 4KSB auf der Tauplitz.

Meines Wissens sind die UNI-S nur für Bergförderung und ohne Fussgänger konstruiert (kürzere Ein und Austiegsbereiche) Sprich Sportbahnen.
 
Hmm, könnt fast hinkommen. Die 4KSB Astbergbahn in Going ist ne längere (verglichen zur 4KSB Talsen in Kitz), und hier werden auch Rodler und Wanderer befördert.

Also die Talsen ist meiner Ansicht nach eine UNI-S, jedoch fährt die Bahn mittlerweile mit 6 m/s. Die Bahn reißt beim Beschleunigen ganz schön an den Sesseln. Kann mir gar nicht vorstellen, dass das auf Dauer gesund ist für die Aufhängungen.

Hmm, aber die Bergstation der 15EUB-Steinplatte ist von der Länge her aber eine UNI-M mit Aus- und Zustieg. Irdgendwie muss UNI-M auch für Gondelbahnen funktionieren.
 
Also die Talsen ist meiner Ansicht nach eine UNI-S, jedoch fährt die Bahn mittlerweile mit 6 m/s. Die Bahn reißt beim Beschleunigen ganz schön an den Sesseln. Kann mir gar nicht vorstellen, dass das auf Dauer gesund ist für die Aufhängungen.

6 m/s, ist das dann eine Ausnahmegenehmigung?
Ich meinte immer für KSBs in Österreich gelte 5m/s als Maximum, oder hab ich da was falsch verstanden?

Maximus
 
5 m/s warum sollte es eine Ausnahme geben? :idea:

Wenn das so wäre würden andere auch eine Außnahme verlangen.
 
Häh? Die fährt nur mit 5m/s? Hmmm, naja, dann hab ichs mir nur eingebildet. Aber die fährt subjektiv gesehen wesentlich schneller als die Standard KSBs bei Vollgas. Macht evtl. auch die kurze Beschleunigungstrecke.
 
Martin schrieb:
Ich denke, dass es neben der Stationslänge auch etwas mit der Stationsausführung zu tun hatte.

Die damaligen 4er-Sesselbahnen waren sozusagen eine light-Version:

DM_Uni_2.jpg


die 6er- und 8er-Sesselbahnen waren die medium-Version:

DM_Uni_1.jpg

Ich war mal so frei und habe die Bilder ergänzt (gerade etwas langweilig...)
Wo ist der Unterschied zwischen der Light- und der Medium-Version? Offenbar sind die gleich groß, beides Mal sind es 17 Seitenteile.

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EDIT: Hatte zunächst die beiden Bilder vertauscht.....
 
Fenster sind doch schmaler. Sieht man daran dass das Fenster zum Öffnen beim Ersten Bild auf Stelle 4 kommt auf Bild 2 erst bei Nummer 8 :wink:
 
Wenn es also tatsächlich so wäre, dass die 4-er und die 6er-Sesselbahn gleich lang wären, so bemerkt man trotzdem einen Unterschied beim Stationssteher. Vllt bezieht sich die Bezeichnung ja nicht nur auf die Länge sondern auch auf die "Schwere" der Bahn. Der Stationssteher der 4er-Sesselbahn hat z.B. einen Stahlaufsatz, der weder bei den 6er oder 8er-Sesselbahnen noch bei den Gondelbahnen zu finden ist (nur bei 4er-Gondelbahnen).
 
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