SkiFan_2013
Meeresspiegel (0m)
Wir haben unseren diesjährigen Winterurlaub in Nauders vom 29.12.2013 - 12.1.2014 verbracht. Der Ort, die Unterkunft und die alternativen Freizeitmöglichkeiten (Lama-Trekking, Kutschfahrten, Wandern, Rodeln etc.) haben uns sehr gefallen.
Hauptsächlich sind wir, zwei Erwachsene und unsere 9-jährige Tochter, jedoch zum Skifahren hergekommen. Wir haben Nauders aufgrund der auf ihren web-Seiten vielfach umworbenen Familienfreundlichkeit ausgewählt. Auf den Pisten von Nauders herrscht jedoch alles andere als Familienfreundlichkeit - stattdessen befanden wir uns - und vor allem unsere Tochter als fortgeschrittene Anfängerin - mehrfach regelrecht in Lebensgefahr!
Die Pisten am Tallift und am Goldseelift, die beide für langsame Fahranfänger ausgelegt sind, werden auch von rücksichtslosen Rasern mitbenutzt, die von darüber liegenden roten Pisten oftmals Schuss herunterkommen und teilweise die Fahranfänger - darunter viele Kinder! - regelrecht als Slalomstangen benutzen. Familienfreundlich würde jedoch heißen, dass Pisten für Fahranfänger isoliert von anderen Pisten sind, um sie für Raser uninteressant zu machen. Ein gutes Beispiel hierfür ist der Pofellift II vor Reschen.
Genauso unmöglich waren auch die anderen blauen Abfahrten Zirmabfahrt West, Waldabfahrt und Avagrassabfahrt. Ein entspanntes Fahren ohne Zusammenstöße zu befürchten, war zu keinem Zeitpunkt möglich. Es herrschten teilweise chaotische Verhältnisse!
Auf den schwierigen Pisten (nicht für Familien geeignet) trennte sich dann meist die Spreu vom Weizen, hier war entspanntes und sehr abwechslungsreiches Fahren (landschaftlich auch reizvoll) möglich - dies als einzige positive Bemerkung.
Auffällig ist auch die laute Party-Musik auf allen Hütten gewesen - Ballermann läßt grüßen. Ruhige Plätze, die zum Rasten und Verweilen einladen, sucht man vergebens.
Damit verbunden, verwundert auch die vielerorts beobachtete übermäßige Konsumierung von Alkohol u.a. in diversen Schirmbars auf und am Berg. Lautstarke Zeitgenossen jeglichen Alters scheinen neben dem Skifahren das regelrechte Saufen zum zweiten Hobby zu machen. Diesen Skifahrern möchte man auf der Piste lieber nicht begegnen.
Generell ist aufgefallen, dass sich die Menschen auf und an den Pisten unfreundlich und extrem rücksichtslos verhielten.
Bei teilweise handgreiflichen Streitereien am Eingang der Bergbahn war niemand vom Personal (zwecks etwaiger Schlichtung) zu sehen.
Überhaupt haben wir eine Pistenaufsicht vermisst, wie es sie in anderen Skigebieten und Ländern bereits gibt
Ähnliche Zustände fanden wir auf den zwei großen blauen Pisten im Skigebiet Schöneben vor.
So etwas haben wir in den 20 bzw. 40 Jahren in denen wir Ski fahren noch nicht erlebt! Mit unserem Kind sind wir die letzten Jahre in Ehrwald und im Klein-Walser Tal gewesen, dort findet man grundsätzlich andere Verhältnisse vor. Dies war unser erster und letzter Ski-Urlaub in Nauders. Aufgrund der reizvollen Landschaft in und um Nauders, denken wir jedoch über einen Aufenthalt im Sommer nach. Unseren nächsten Skiurlaub werden wir in einem sogenannten entschleunigten Skigebiet verbringen.
Hauptsächlich sind wir, zwei Erwachsene und unsere 9-jährige Tochter, jedoch zum Skifahren hergekommen. Wir haben Nauders aufgrund der auf ihren web-Seiten vielfach umworbenen Familienfreundlichkeit ausgewählt. Auf den Pisten von Nauders herrscht jedoch alles andere als Familienfreundlichkeit - stattdessen befanden wir uns - und vor allem unsere Tochter als fortgeschrittene Anfängerin - mehrfach regelrecht in Lebensgefahr!
Die Pisten am Tallift und am Goldseelift, die beide für langsame Fahranfänger ausgelegt sind, werden auch von rücksichtslosen Rasern mitbenutzt, die von darüber liegenden roten Pisten oftmals Schuss herunterkommen und teilweise die Fahranfänger - darunter viele Kinder! - regelrecht als Slalomstangen benutzen. Familienfreundlich würde jedoch heißen, dass Pisten für Fahranfänger isoliert von anderen Pisten sind, um sie für Raser uninteressant zu machen. Ein gutes Beispiel hierfür ist der Pofellift II vor Reschen.
Genauso unmöglich waren auch die anderen blauen Abfahrten Zirmabfahrt West, Waldabfahrt und Avagrassabfahrt. Ein entspanntes Fahren ohne Zusammenstöße zu befürchten, war zu keinem Zeitpunkt möglich. Es herrschten teilweise chaotische Verhältnisse!
Auf den schwierigen Pisten (nicht für Familien geeignet) trennte sich dann meist die Spreu vom Weizen, hier war entspanntes und sehr abwechslungsreiches Fahren (landschaftlich auch reizvoll) möglich - dies als einzige positive Bemerkung.
Auffällig ist auch die laute Party-Musik auf allen Hütten gewesen - Ballermann läßt grüßen. Ruhige Plätze, die zum Rasten und Verweilen einladen, sucht man vergebens.
Damit verbunden, verwundert auch die vielerorts beobachtete übermäßige Konsumierung von Alkohol u.a. in diversen Schirmbars auf und am Berg. Lautstarke Zeitgenossen jeglichen Alters scheinen neben dem Skifahren das regelrechte Saufen zum zweiten Hobby zu machen. Diesen Skifahrern möchte man auf der Piste lieber nicht begegnen.
Generell ist aufgefallen, dass sich die Menschen auf und an den Pisten unfreundlich und extrem rücksichtslos verhielten.
Bei teilweise handgreiflichen Streitereien am Eingang der Bergbahn war niemand vom Personal (zwecks etwaiger Schlichtung) zu sehen.
Überhaupt haben wir eine Pistenaufsicht vermisst, wie es sie in anderen Skigebieten und Ländern bereits gibt
Ähnliche Zustände fanden wir auf den zwei großen blauen Pisten im Skigebiet Schöneben vor.
So etwas haben wir in den 20 bzw. 40 Jahren in denen wir Ski fahren noch nicht erlebt! Mit unserem Kind sind wir die letzten Jahre in Ehrwald und im Klein-Walser Tal gewesen, dort findet man grundsätzlich andere Verhältnisse vor. Dies war unser erster und letzter Ski-Urlaub in Nauders. Aufgrund der reizvollen Landschaft in und um Nauders, denken wir jedoch über einen Aufenthalt im Sommer nach. Unseren nächsten Skiurlaub werden wir in einem sogenannten entschleunigten Skigebiet verbringen.