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Gefährdete Skigebiete

starli schrieb:
piano schrieb:
ebenfalls akut gefährdet:
San Bernardino
Das ist doch jetzt schon seit mind. 1 Saison zu? Also nicht mehr gefährdet, sondern aktuell LSAP. Wie Super St. Bernard. Und Kanin. Oder übernehmen die Italiener?

2012/13 war kein Skibetrieb in San Bernardino. Diesen Winter soll das Skigebiet laut Medienberichten auch geschlossen bleiben. Genau kann ich die Situation dort aber nicht beurteilen.
 
Werna76 schrieb:
Ums Stuhleck braucht man sich aus heutiger Sicht definitv keine wirtschaftlichen Sorgen machen.
Aufgrund aktueller Infos möchte ich diese Aussage hiermit zurückziehen und auf "dem Stuhleck gehts im Vergleich zu den anderen Gebieten in der Ostregion gut" ändern.
 
Ich habe die Liste für die Schweiz ein bisschen ergänzt.
Tessiner Skigebiete: Fast alle schon einmal bankrott gegangen, über Jahre auf Finanzhilfe des Kantons angewiesen. Momentan ist der Betrieb überall gesichert (zum Teil Wochenendbetrieb), längerfristig können sie gemäss einer Studie allesamt nicht rentabel geführt werden.
Kerenzer Berg: Seilbahnen sind vor ein Paar Jahren ebenfalls bankrott gegangen. Hauptbeschäftigungsanlagen abgerissen. Sessellift von Rentnern weiterbetrieben. Seit diesem Jahr wieder offiziell Skibetrieb am Sessel und kleinem Skilift.
Balmberg: Ein Erdrutsch hat auf diese Saison den längsten Skilift lahmgelegt. Das Skigebiet ist ohnehin sehr tief gelegen und nicht schneesicher. (btw: Die übrigen Juraskigebiete sind auch nicht gerade Schneesicher)
Chateau d'Oex und Iseneau sind beide nicht im Masterplan des kt. Waadts zur Skigebietsenwicklung enthalten
Pischa und Sasolas stehen schon seit Jahren auf der Abschussliste der jeweiligen Skiregionen.


Österreich
-Lammeralm
-Unterberg - Pernitz (auch wenn es diese Saison anscheinend doch weitergeht)
-Sankt Corona (Umbau nach dieser Saison?)
-Aflenzer Bürgeralm
-Muckenkogel
-Furthnerlifte
-Flattnitz
-Petzen
-Innerkrems
-Simonhöhe
-Zwölferhorn (Konzession läuft glaube ich 2017 aus)
-Koralpe
-Glungezer
-Rangger Köpfl
-Kellerjoch - Schwaz
-Venet
-11er/Neustift
-Gerlosstein

Deutschland
-Hochfelln
-Wendelstein (Skibetrieb relativ sicher)
-Unternberg
-Taubenstein

Italien
-Haideralm
-Fedaia Korblift

Schweiz
- Bernina Lagalb
- Gstaad-Rellerli
- Flims-Cassons
- San Bernardino
- Tessiner Skigebiete
- Kerenzer Berg
- Balmberg
- Chateau d'Oex - La Braye
- Diablerets - Iseneau
- Davos - Pischa
- Sasolas-Luven (Teil Skigebiet Obersaxen)
 
Chateau d'Oex und Iseneau sind beide nicht im Masterplan des kt. Waadts zur Skigebietsenwicklung enthalten

Château d'Oex wird vermutlich durch eine Reaktivierung von Les Moulins verschwinden. Hingegen Isenau ist neuerdings Bestandteil vom Masterplan.
 
ergänzt: Lungern Schönbüel / Innerschweiz Kanton Obwalden
Betreiber Konkurs, Käufer keine in Sicht

Österreich
-Lammeralm
-Unterberg - Pernitz (auch wenn es diese Saison anscheinend doch weitergeht)
-Sankt Corona (Umbau nach dieser Saison?)
-Aflenzer Bürgeralm
-Muckenkogel
-Furthnerlifte
-Flattnitz
-Petzen
-Innerkrems
-Simonhöhe
-Zwölferhorn (Konzession läuft glaube ich 2017 aus)
-Koralpe
-Glungezer
-Rangger Köpfl
-Kellerjoch - Schwaz
-Venet
-11er/Neustift
-Gerlosstein

Deutschland
-Hochfelln
-Wendelstein (Skibetrieb relativ sicher)
-Unternberg
-Taubenstein

Italien
-Haideralm
-Fedaia Korblift

Schweiz
- Bernina Lagalb
- Gstaad-Rellerli
- Flims-Cassons
- San Bernardino
- Tessiner Skigebiete
- Kerenzer Berg
- Balmberg
- Chateau d'Oex - La Braye
- Diablerets - Iseneau
- Davos - Pischa
- Sasolas-Luven (Teil Skigebiet Obersaxen)
- Lungern Schönbüel
 
Ich fürchte für die Gebiete im osten Östereichs schaut es nach dieser bislang eher nicht übermäßig zufriedenstellenden Saison allsamt suboptimal aus.
 
Klosterwappen schrieb:
Ich fürchte für die Gebiete im osten Östereichs schaut es nach dieser bislang eher nicht übermäßig zufriedenstellenden Saison allsamt suboptimal aus.

Ja, wobei generell fast alle Skigebiete im Osten Österreichs gefährdet sein dürften. Als ungefährdet würde ich folgende Skigebiete betrachten: Stuhleck, Hirschenkogel, Jauerling (Sonowboard-Weltcup), Mönichkirchen, Hochkar (ist einfach zu groß, um zu verschwinden), Annaberg (siehe Hochkar) und Lackenhof (siehe Hochkar).
 
Der Königsberg tut mir echt schon Leid. Letzte Saison hatten sie mitte Dezember 3-4 Betriebstage und dann ca. ein Monat zu. Doch heuer liefen glaube ich höchstens 2 von 6 Liften(da ist jetzt der Babylift auch dazugezählt), was Anfang Dezmeber der Fall war.. Als ich gestern auf die Webcam schaute, sah es nicht viel anders aus, als damals im August, wie ich dort die Trassen abmarschierte. Traurig aber wahr. Das Gebiet wurde ja 2012 von neuen Betreibern "gerettet", doch die heurige Saison macht ihnen bisher wirklich einen Strich durch die Rechnung. Aber wem in den Ostalpen geht es nicht ähnlich?
 
Also ich kann mich an keinen so schlechten Winter in den östlichen Ostalpen erinnern, so wie er jetzt ist.
Die heurige Skisaison dürfte wohl allen Schigebieten hier deutliche Verluste bringen.
Aber eine Ausnahme gibts wohl auch, den Arabichllift, dort ist schon seit 30.11.2013 geöffnet und musste noch nicht geschlossen werden. Beschneiung ist ja auch so gut wie nicht vorhanden, also hat man damit auch keine großen Kosten. Die dürften Heuer bis jetzt eine aussergewöhnlich gute Skisaison gehabt haben, fällt ja sämtliche Konkurrenz aus.
 
Der späte Wintereinbruch in der laufenden Saison hat in der Steiermark zu einer ersten Insolvenz eines Skiliftbetreibers geführt. Die Bruggraber Alpl Lifte im Bezirk Bruck-Mürzzuschlag konnten wegen der schlechten Schneelage erst im Februar den Skibetrieb aufnehmen. Die GmbH ist u.a. deswegen mit gut 213.000 Euro überschuldet, so die Kreditschützer KSV1870, AKV und Creditreform am Dienstag.

http://derstandard.at/1389859974077/Skiliftbetreiber-am-steirischen-Alpl-insolvent

und

http://wirtschaftsblatt.at/home/nachrichten/oesterreich/steiermark/1561113/Skigebiet-in-der-Steiermark-ist-pleite
 
Hallo was meint ihr ,das es bei diesem schneearmen Winter,noch mehr niedergelegene Skigebiete ihre Pforten für immer dicht machen,weil sie keine technische Beschneiung haben.Oder zu klein,nur Schlepplifte usw.
In den letzten 26 Jahren gab es schon öfters ja solche Winter.Oder es geht nur noch mit Sommerbetrieb oder andere Möglichkeiten wie Sommerrodelbahnen usw.
Zb die Buronlifte Wertach hatten erst drei Betriebstage und da war wenig los.Blässelift lief noch gar nicht den Winter.
Freundlichen Gruss :D
 
Pedro schrieb:
Hallo was meint ihr ,das es bei diesem schneearmen Winter,noch mehr niedergelegene Skigebiete ihre Pforten für immer dicht machen,weil sie keine technische Beschneiung haben.Oder zu klein,nur Schlepplifte usw.
In den letzten 26 Jahren gab es schon öfters ja solche Winter.Oder es geht nur noch mit Sommerbetrieb oder andere Möglichkeiten wie Sommerrodelbahnen usw.
Zb die Buronlifte Wertach hatten erst drei Betriebstage und da war wenig los.Blässelift lief noch gar nicht den Winter.
Freundlichen Gruss :D

Der schneearme Winter (in den Nordalpen) ist sicher nicht gut für die Kleinskigebiete. Dadurch wird der Nachteil gegenüber den großen Skigebieten noch größer, da kleine Skigebiete in der Regel in puncto Beschneiung mit diesen nicht mithalten können.
 
Naja, eine Ausdünnung im Ostalpencard Gebiet ist eigentlich eh ganz gut. Wenn da 5-10 der kleinen Gebiete wegfallen, gibt das Raum zum überlegen für die größeren, und die übrigbleibenden kleinen Gebiete....

Es tut mir zwar auch leid für die kleinen Gebiete, aber da gibts ein paar die einfach nicht tragbar sind. Ich kann mich etwa an Sonntage! mit 50cm Neuschnee, perfektem Sonnenschein und -2° im Tal im Feber auf der Gemeindealpe erinnern - und da waren grad 200-300 Skifahrer. Parkplatz halb voll... Sowas kann nicht tragbar sein. Dabei ist der Berg - die Gemeindealpe super interresant für ein viel größeres Skigebiet als derzeit... (eine Verbindung mit dem Östscher - und es wäre ein Traumgebiet)

Wenn St Corona weg ist, würde Mönichkirchen evtl halbwegs laufen. Hoffentlich bleiben halt hier im Osten jene Skigebiete mit genügend Naturschnee (in normalen Wintern) und auch anspruchsvollen Pisten bestehen, bzw werden evtl dann sogar ausgebaut werden können.

Gäbe es am Hochkar etwa 2 Talbafahrten plus Gondel aus Tal rauf, dazu noch östlich vom Leckerplan 1-2 Lifte, es wäre absolut Wochenurlaubstauglich und könnte mit den großen Gebieten im Westen locker konkurrieren (genug Schnee gibts ja sogar dieses Jahr - Karabfahrt ist obwohl kein Kunstschnee möglich seit knapp 4 Wochen offen, aber im Prinzip von Anfang an befahrbar gewesen). Dazu würde eine Gondel ins Tal viel Freeridemöglichkeiten offenbaren. Diese Saison läuft ürbrigens wie ich finde sehr gut am Hochkar. Selbst unter der Woche ist immer einiges los - zig Schlulklassen und Reisegruppen sieht man. Und selbst so einige Deutsche scheinen sich hierher zu verirren - das sah vor ein paar Jahren noch anders aus (dafür ist es am Wochenende eher leerer derzeit).

Das Gebiete wie Lagalb, San Bernardino oder Pischa schließen, ist schon tragischer. Weil das sind wirklich attraktive Gebiete wo einfach halt keine modernen Lifte stehen... Ähnlich Bovec (Kanin). In Österreich sperren zum Glück primär die Minigebiete die hauptsächlich aus Schleppern bestehen zu...


In der Slowakei machen sies ja vor. Nizke Tatra - Jasna/Chopok - wird ausgebaut zum Top Gebiet. Schade für kleine Gebiete drumerhum die sicherlich schließen müssen/mussten, aber wirtschaftlich sicher die beste Investition...
 
extremecarver schrieb:
Naja, eine Ausdünnung im Ostalpencard Gebiet ist eigentlich eh ganz gut. Wenn da 5-10 der kleinen Gebiete wegfallen, gibt das Raum zum überlegen für die größeren, und die übrigbleibenden kleinen Gebiete....

Es tut mir zwar auch leid für die kleinen Gebiete, aber da gibts ein paar die einfach nicht tragbar sind. Ich kann mich etwa an Sonntage! mit 50cm Neuschnee, perfektem Sonnenschein und -2° im Tal im Feber auf der Gemeindealpe erinnern - und da waren grad 200-300 Skifahrer. Parkplatz halb voll... Sowas kann nicht tragbar sein. Dabei ist der Berg - die Gemeindealpe super interresant für ein viel größeres Skigebiet als derzeit... (eine Verbindung mit dem Östscher - und es wäre ein Traumgebiet)

Wenn St Corona weg ist, würde Mönichkirchen evtl halbwegs laufen. Hoffentlich bleiben halt hier im Osten jene Skigebiete mit genügend Naturschnee (in normalen Wintern) und auch anspruchsvollen Pisten bestehen, bzw werden evtl dann sogar ausgebaut werden können.

Gäbe es am Hochkar etwa 2 Talbafahrten plus Gondel aus Tal rauf, dazu noch östlich vom Leckerplan 1-2 Lifte, es wäre absolut Wochenurlaubstauglich und könnte mit den großen Gebieten im Westen locker konkurrieren (genug Schnee gibts ja sogar dieses Jahr - Karabfahrt ist obwohl kein Kunstschnee möglich seit knapp 4 Wochen offen, aber im Prinzip von Anfang an befahrbar gewesen). Dazu würde eine Gondel ins Tal viel Freeridemöglichkeiten offenbaren. Diese Saison läuft ürbrigens wie ich finde sehr gut am Hochkar. Selbst unter der Woche ist immer einiges los - zig Schlulklassen und Reisegruppen sieht man. Und selbst so einige Deutsche scheinen sich hierher zu verirren - das sah vor ein paar Jahren noch anders aus (dafür ist es am Wochenende eher leerer derzeit).

Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass ein Zusperren der kleinen Skigebiete im österreichischen Ostalpenraum den etwas größeren Skigebieten hilft. Deine Argumentation kann ich keinesfalls befürworten. Wie du gesagt hast, sind in den kleinen Skigebieten meistens nur sehr wenige Leute. Wenn die woanders hinfahren bringt es den neuen Zielgebieten sicher auch nicht sehr viel, nur dass es da dann noch voller ist, was eh super ist, da dann die Bergbahnbetreiber noch mehr Gewinn machen (laut deiner Argumentation, was dir anscheinend auch am wichtigsten ist).

Und deine Ausbaupläne kannst du höchstwahrscheinlich auch vergessen. Wir sind nicht mehr in den 70er- und 80er-Jahren, als bei einer neuen Bahn die Ökoheinis noch nicht auf die Barrikaden gestiegen sind, einfach weil es noch nicht so viele gab und deren Lobby nicht so stark war.
 
Naja, teils gibt es ja schon Genehmigungen (Talgondel samt Abfahrten am Hochkar, es mangelt nur am Geld...).

Und klar, wenn ein paar zusperren, dann reichts für die anderen trotzdem nicht direkt aus. Aber unter der Annahme dass das Land NÖ (und in der Steiermark spielts dasselbe) - seine Fördertöpfe nicht verkleinert - sondern nur auf weniger Gebiete auschüttet, so wäre das zusperrren von ein paar Gebieten, schon eindeutig sinnvoll.

BTW - heute am Hochkar extrem voll. Teils 7-8min anstehen bei den Bahnen im Zentralbereich (3-Vierersessel). Auch an den anderen Bahnen musste man fast den ganzen Tag etwas anstehen... Naja - wird auch am Teilbetrieb vom Ötscher liegen dass es am Hochkar so voll ist.
 
extremecarver schrieb:
Naja, teils gibt es ja schon Genehmigungen (Talgondel samt Abfahrten am Hochkar, es mangelt nur am Geld...).

Und klar, wenn ein paar zusperren, dann reichts für die anderen trotzdem nicht direkt aus. Aber unter der Annahme dass das Land NÖ (und in der Steiermark spielts dasselbe) - seine Fördertöpfe nicht verkleinert - sondern nur auf weniger Gebiete auschüttet, so wäre das zusperrren von ein paar Gebieten, schon eindeutig sinnvoll.

BTW - heute am Hochkar extrem voll. Teils 7-8min anstehen bei den Bahnen im Zentralbereich (3-Vierersessel). Auch an den anderen Bahnen musste man fast den ganzen Tag etwas anstehen... Naja - wird auch am Teilbetrieb vom Ötscher liegen dass es am Hochkar so voll ist.

Ja, das mit der Genehmigung der Bahn am Hochkar stimmt wohl. Allerdings ist das auch schon ein paar Jahre her. Falls da wirklich noch eine neue Bahn kommen sollte, könnte ich mir gut vorstellen, dass dann doch der große Aufschrei unter den Umweltschützern kommt und so weiter. Das ist aber nur Spekulation. Falls da etwas kommt, glaub ich es erst wenn die Bagger anrollen.

Klar, in puncto Wirtschaftlichkeit wäre das Zusperren von einigen kleinen Gebieten sicher besser. Allerdings würden daraus noch mehr Nachteile für die Skifahrer resultieren, da sich alles auf einer noch kleineren Fläche konzentrieren würde. Die Skifahrer-Sicht ist mehr generell wichtiger als die Sicht der Bargbahnen, auch wenn das nicht immer umzusetzen ist. Schließlich bin ich an meinen Vorteilen mehr interessiert als an denen der Bergbahnbetreiber, auch wenn das egoistisch klingt. Deinen Standpunkt kann ich nicht vertreten.

Das die knappe Schneelage dem Hochkar entgegenkommt ist offensichtlich. Wenn kleinere Gebiete in der Umgebung zusperren, wird es noch voller, was wohl auch nicht in deinem Interesse liegt(?) ;)
 
Was kleinere Oberbayrische und Allgäuer Gebiete betrifft, mach ich mir dzt. noch kaum Sorgen. Wenn aber die Winter in den nächsten Jahren genauso schlecht sind wie der diesjährige, siehts für die kleinen schlecht aus. Wenn mal so ein Ausreisser kommt gehts noch, aber dauerhaft so miese Winter wie heuer ist irgendwann tödlich für Kleingebiete.

mFg Widdi
 
Alpsee-Bergwelt im Allgäu: Die drei Schleppliftanlagen am Berg werden nach der Wintersaison 2015/16 verkauft. Gemäß aktuellem Stand wird der Skibetrieb also voraussichtlich im März 2016 endgültig eingestellt.

Grüntenlifte im Allgäu: Der Liftbetrieb wurde im Oktober 2015 von der lokalen Allgäuer Gründerfamilie an einen Schweizer Firmenliquidator und Betreiber von Briefkastenfirmen ohne persönliche Affinität zum Skisport verkauft. Für Außenstehende ist derzeit kein Grund ersichtlich, der den Käufer zur Aufnahme des operativen Skibetriebs in der Wintersaison 2015/16 motivieren könnte. Zu den erforderlichen Investitionen ins Skigebiet hat er sich bislang nicht geäußert.
 
Ich habe mal die "alte" Liste rausgesucht und ein paar Ergänzungen gemacht. Über Korrekturen und Ergänzungen würde ich mich freuen. Neuer Inhalt ist fettgedruckt.

Österreich
-Lammeralm (Neuer Investor hat das Skigebiet übernommen, eine neue Homepage wird demnächst online gehen und in der Saison 2015/16 wird es Skibetrieb geben)
-Unterberg - Pernitz (Neuer Betreiber, aktuell ist das Skigebiet wohl nicht gefährdet)
-Sankt Corona (Die 4 SB und der ESL wurden abgebaut, aktuell wird Skibetrieb am SL Hannesen (jetzt Simas-Lift) und im neuen Kinderland angeboten)
-Aflenzer Bürgeralm (Geplanter Skibetrieb bei den kurzen SL auf der Alm. Der Fortbestand des Skigebietes ist wahrscheinlich sehr gefährdet)
-Muckenkogel
-Furthnerlifte
-Flattnitz
-Petzen (Neuer Betreiber, der Skibetrieb ist wohl vorerst gesichert)
-Innerkrems
-Simonhöhe
-Zwölferhorn (Konzession läuft glaube ich 2017 aus)
-Koralpe (Neue Betreibergesellschaft. Außerdem gibt es ein Liftprojekt. Aktuell wahrscheinlich nicht gefährdet)
-Glungezer
-Rangger Köpfl
-Kellerjoch - Schwaz
-Venet
-11er/Neustift
-Gerlosstein
-Alpl

Deutschland
-Hochfelln
-Wendelstein (Skibetrieb relativ sicher)
-Unternberg
-Taubenstein (LSAP, bzw. nur mehr Sommerbetrieb)
-Alpsee-Bergwelt
-Grüntenlifte

Italien
-Haideralm
-Fedaia Korblift

Schweiz
- Bernina Lagalb
- Gstaad-Rellerli
- Flims-Cassons
- San Bernardino
- Tessiner Skigebiete
- Kerenzer Berg
- Balmberg
- Chateau d'Oex - La Braye
- Diablerets - Iseneau
- Davos - Pischa
- Sasolas-Luven (Teil Skigebiet Obersaxen)
- Lungern Schönbüel[/quote]


Generell ist zu sagen, dass es ziemlich unklar ist, wo man die Grenze zieht ob ein Skigebiet gefährdet ist oder nicht. Man kann also darüber streiten, ob man ein Skigebiet in diese Liste aufnehmen möchte oder nicht. Trotzdem finde ich so eine Übersicht nicht schlecht ;)
 
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