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Geißkopf / 9.3.2010

Wohin? In Frage kamen entweder eine Tagestour zum Geißkopf und nach St. Englmar oder eine Runde Hoherbogen, Eck und Riedlberg. St. Englmar schied rasch aus, da der Nordhanglift am Pröller momentan unter der Woche geschlossen ist. Für das Restgebiet lohnt die Anfahrt nicht. Ebenso sind der Riedlberg und das Eck schon unter der Woche geschlossen. So muss der Hohebogen eben bis zum nächsten Winter warten. Schließlich endete es bei einem Vormittag am Geißkopf.
Die Anfahrt von Zwiesel aus gestaltete sich in gut 20 Minuten problemlos. Um Punkt halb neun stand ich bei frostigen -8°C als stolzer Besitzer einer Dreistundenkarte, nun endlich auch hier auf Keycard (;-)), zum sehr fairen Preis von 12 Euro an der Talstation der Geißkopfbahn. Dafür bekommt man fünf Schlepplifte, eine Sesselbahn und acht perfekt präparierte Pisten geboten.

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Nach Skifahren sieht das aber nicht aus!? Nochmal Glück gehabt - die Aufnahme ist fast genau auf den Tag drei Jahre alt. Damals war die Saison bereits Anfang März beendet.

Heute schien zwar auch wieder die Sonne, dafür lagen diesmal laut Homepage aber immerhin 60 - 90cm Schnee, was wie üblich etwas übertrieben war.


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Alles offen - so soll es sein!

Die ersten Fahrten blieb der Foto in der Tasche. Es war einfach zu genial zu fahren und das unterbricht man nur ungerne.


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Auf den letzten Metern der Geißkopf Herrenabfahrt. Dahinter die Kasse und die Parkplätze.


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Die Herrenabfahrt ist von unten nur zu zwei Dritteln einsehbar.


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Auch die Geißkopf-Familienabfahrt sah mehr als perfekt aus.


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Also nichts wie rauf. Rechts der PHB-Einersessel, links der Parallellift von LST mit kuriosem Seilscheibeneinstieg. Ich hatte den Eindruck, als wäre der Schlepper getuned worden. Früher lief er ähnlich langsam wie die Sesselbahn. Heute überholte man die wenigen Sesselliftnutzer aber in Windeseile auf der Strecke.


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Sowas steht bei Mr. Burns sicher auch in der Garage. :lol:


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Runter geht's über die Familienabfahrt.


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Noch Fragen? :cool:


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Nach einer Stunde wurde es Zeit die Pisten zu wechseln.


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Links zweigt der Nordhang 2 ab, rechts die Herrenabfahrt.


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Eindeutig die schönste und beste Piste am Berg!


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Was will man mehr?


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Die Forsthauslifte von oben.


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Der Nordhang lässt sich ganz gut durch die Forsthauspisten nach unten verlängern.


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Und so legt man eine ordentliche Strecke vom dahintergelegenen Gipfel zurück.


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Rauf geht's mit den Forsthausliften. Anschließend heißt es in den Nordhangschlepper umsteigen.


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Am Nordhang staute es sich öfter. Immer wenn wieder eine Schulklasse ankam, hatte der Lift gut zu tun.


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Aber bei diesem Anblick schadet die ein oder andere Minute Pause nicht.


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"Bayerisch Sahara" an der Nordhang-Talstation.


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Nach einer weiteren Liftfahrt war ich am 1121m hohen Einödriegel angekommen.


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Steigt man ein paar Meter auf...


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...öffnet sich der Blick in die Donauebene.


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Auch in den Graflinger Winkel kann man von hier oben blicken.


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Die Riegel-Herrenabfahrt ist die anspruchvollste Piste im Skigebiet. Seit einem Jahr ist auch dieser Hang beschneibar. Damit sind die Schneeprobleme an der Kante endlich vom Tisch.


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Zoom auf die Kreisstadt Regen.


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Da man keine Windenmaschine besitzt, schafft man es nicht das Steilstück auf voller Breite zu präparieren.


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Fünf von gut zehn blauen Helferlein. Für ein Gebiet diese Größe eigentlich zu wenig.


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Das war's nach drei Stunden tollem Skifahren! Auch um halb zwölf waren gerade einmal drei Parkharven gut gefüllt. Die meisten Autos hatten einheimische Kennzeichen.
 
Schöner Bericht!

Auch wenn Du am Geißkopf einen tollen Vormittag hattest, ist es eigtl. schade, dass Du nicht zum Hohen Bogen gefahren bist, denn da ist es zur Zeit leer wie nie mit für Hohen Bogen-Verhältnissen viel Schnee... Nächsten Sonntag ist letzter Betriebstag (aber das weißt Du ja wohl wg. "nächstes Jahr"); wir werden wohl nochmal hinschauen.

Die relativ neue Nordhangpiste ist echt toll; hat mir auch am Besten gefallen!

Der Schlepper neben dem Sessellift war aber schon immer (seit ca. 10 Jahren) deutlich schneller! Zumindest an Wochenenden lief er - seit ich ihn kenne - immer viel schneller.
 
Ja, das hast du Recht, das ist durchaus außergewöhnlich, dass am Hohenbogen noch im März so viel Schnee bis unten liegt. Mich interessiert das Gebiet wirklich, da ich dort noch nie zum Skifahren war. Allerdings war der Gedanke nicht sehr erwärmend, einen halben Tag auf eine lange und langsame Sesselbahn angewiesen zu sein - bei fast -10°C und eisigem Wind.
 
Hey
endlich mal ein Bericht aus einem Gebiet, in dem praktisch auch jedes Jahr mindestens 3 mal unterwegs bin.
Heuer hab ichs leider noch nicht geschafft, aber ich hoffe mal, dass die heuer auch bis Ostern fahren, so wie die letzten Jahre und dann komm ich vielleicht auch noch hin.

Musstet ihr eigentlich die normalen Preise bezahlen oder habt ihr schon Nachsaisontarife erhalten.
Die Nachsaisiontarife sind dann die Gruppentarife, die unten angegeben sind.
Könnte aber auch sein, dass die diese erst ab dann ausgeben, wenn der Riegellift aufgrund zu geringer Nachfragen nicht mehr läuft.
 
Nein, noch gelten die regulären Preise. So lange alles offen ist spricht auch nichts dagegen.
 
flo schrieb:
Ja, das hast du Recht, das ist durchaus außergewöhnlich, dass am Hohenbogen noch im März so viel Schnee bis unten liegt. Mich interessiert das Gebiet wirklich, da ich dort noch nie zum Skifahren war. Allerdings war der Gedanke nicht sehr erwärmend, einen halben Tag auf eine lange und langsame Sesselbahn angewiesen zu sein - bei fast -10°C und eisigem Wind.

Ja, die lahme Sesselbahn ist bei den Temperaturen wirklich immer recht hart. Dafür sind die Pisten schön leer ;-)
 
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