Inbetriebnahme 1. Teilstrecke Länge 1265 m ab 12/1953, 2. Teilstrecke Länge 1610 m ab 01/1954. 186 Doppelsessel, Förderleistung 600 P/h. Ab 1961 sukzessiver Austausch der Sessel durch 101 viersitzige Kunststoffkabinen, Förderleistung sinkt auf 450 P/h.
Winter 1976 502.224 beförderte Personen, Sommer 106.704 beförderte Personen, Defizit ne halbe Million Euro pro Jahr.........Scan und Daten aus dem schon erwähnten Buch von Walther Kreuz.
Wobei böse Zungen behaupteten das das "Fetzndachl" auf dem Sessel eigentlich deshalb angebracht wurde um die Passagiere vor Treffern der runterfallenden Fettbatzen des Laufwerks zu bewahren.........
Die Bahn war absolut geil zum Fahren und der Einkupplungsvorgang einfach unbeschreiblich. Die, auf dem Sesselbild sichtbaren zwei Kuppelhebel hingen im ausgekuppelten Zustand nach unten und wurden am Ende der Beschleunigungsstrecke um ca. 115 Grad nach oben geschlagen. Schiefe Ebene zum Beschleunigen runter, dann ein heftiger Ruck in Verbindung mit nem gewaltigen Kracher und raus aus der Station.
Manchmal klarerweise auch Kuppelfehler dann Schnellbremsung manchmal schon halb aus der Station draußen, minutenlanges grelles Alarmklingeln und lauteste Flüche der Liftbediensteten die händisch und manchmal unter Zuhilfenahme einer Brechstange die verkeilte Gondel bzw. früher Sessel wieder rauspflücken und zurück zum Anfang der schiefen Ebene bugsieren durften.
In den ersten Jahren gabs auch keinen Umlaufförderer d. h. alle Gondeln wurden von den Mitarbeitern händisch in den Stationen bewegt und am Anfang der schiefen Ebene nach Ampelsignal auf dieselbige geschickt.
Einfach nur Kult und ich ärger mich heute grün und blau das ich nicht ein Video von dem Dinosaurier gemacht hab als sie noch lief.