Harzwinter
Wildspitze (3774m)
Da die Diskussion über Stützenausführung und Fundamente des vor ca. 25 Jahren demontierten Altglashüttener Skilifts Kapellenkopf hier mit geradezu unterhaltsamer Ernsthaftigkeit geführt wird, habe ich nachgeschaut, was das Archiv dazu noch hergibt. In der Tat beinhaltet eine 1971 gelaufene Schwarzweiß-Ansichtskarte von Altglashütten ein real 4x3 cm kleines Teilbildchen des Skihangs, das ich bislang übersehen habe. Der Schwarzweiß-Ansichtskartendruck gibt erfreulicherweise mehr Details wieder als entsprechender Farbdruck. Und so erkenne ich auf dem winzigen Bildausschnitt im Gegensatz zum bereits 2010 eingestellten Foto eindeutig zwei Portalstützen am Hang: http://www.harzwinter.de/alpinforum/altglashuetten/altglashuetten_skilift_kapellenkopf_ca_1970.jpg - Unten links ist übrigens die Talstation des Schwarzenbachlifts zu sehen.
Wer mag, kann für ein paar Euro noch diese Ansichtskarte erwerben und hoffen, dass sie mehr zeigt. Das Vorschaubild ist nicht eindeutig.
Ein Nachtrag noch zum ehemaligen Skihang Kapellenkopf: Ich habe mich immer gefragt, warum an diesem doch recht steilen Hang überhaupt eine Abfahrt und ein Lift angelegt wurden. Die Antwort ist die selbe wie bei ähnlich steilen Skihängen, z.B. dem im Nordschwarzwälder Bad Herrenalb: An dem Hang stand früher die lokale Skisprungschanze, und er sollte nach deren Ende eine wintersportliche Nachnutzung erfahren. Das belegt dieses Ansichtskartenbild (zum Wucherpreis), oder dieses hier. Man muss wirklich dreimal hinschauen, um glauben zu können, dass auch diese Fotos den Kapellenkopf zeigen. Nur eben nach dem WK II um 1950 für Reparationszwecke total abgeholzt und mit der Skisprungschanze bestückt. Wenn man den Wegverlauf und die Hangmodellierung von 1950 verinnerlicht hat, erkennt man beides auf den späteren Skihangfotos wieder.
Wer mag, kann für ein paar Euro noch diese Ansichtskarte erwerben und hoffen, dass sie mehr zeigt. Das Vorschaubild ist nicht eindeutig.
Ein Nachtrag noch zum ehemaligen Skihang Kapellenkopf: Ich habe mich immer gefragt, warum an diesem doch recht steilen Hang überhaupt eine Abfahrt und ein Lift angelegt wurden. Die Antwort ist die selbe wie bei ähnlich steilen Skihängen, z.B. dem im Nordschwarzwälder Bad Herrenalb: An dem Hang stand früher die lokale Skisprungschanze, und er sollte nach deren Ende eine wintersportliche Nachnutzung erfahren. Das belegt dieses Ansichtskartenbild (zum Wucherpreis), oder dieses hier. Man muss wirklich dreimal hinschauen, um glauben zu können, dass auch diese Fotos den Kapellenkopf zeigen. Nur eben nach dem WK II um 1950 für Reparationszwecke total abgeholzt und mit der Skisprungschanze bestückt. Wenn man den Wegverlauf und die Hangmodellierung von 1950 verinnerlicht hat, erkennt man beides auf den späteren Skihangfotos wieder.