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(Gleitschirm-) Fliegen

Würdet ihr auch gern mal Gleitschirmfliegen probieren wollen?

  • Hmmm, da wird mir sicher übel

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  • Hmmm, zu gefährlich

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  • Ich bleib lieber auf dem Boden der Tatsachen

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  • Ja, warum nicht. Als Tandempassagier ganz gerne

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  • Wo kann ich mich anmelden?

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  • Wo bitte gehts zur nächsten Flugschule?

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  • Umfrageteilnehmer
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tipe schrieb:
Wie weit bist du denn? Hast du schon die "A" und wo fliegst du?

Ja. 1993 mit dem Fliegen angefangen 94 dann die A-Prfg. und noch ein paar Starts. Dann ging mir die obligatorische Vereinsmeierei doch zunehmend auf den Zeiger und ich hab mich mehr den Individualsportarten zugewendet :wink:
Irgendwann hats mich dann aber doch wieder gejuckt: Sept. 2003 wieder angefangen auf dem Hornberg. Ab 2004 dann auch in EDPM am fliegen. Und a bissle Urlaubsfliegen in U'Wössen ist einfach ne schöne Gegend.

@Kris

Objektiv gesehen passiert in beiden Sportarten zuviel.
Allerdings so haben mir GS-Flieger selber erzählt kommt man beim GS-Fliegen einfach auch in Situationen wo die Manövrierfähigkeit des Schirms verloren geht. Das ist beim Segelfliegen eher selten der Fall bzw. man muss eben aufpassen. Der Vater eines Bekannten wurde z.B. beim Hangfliegen an der Seceda von einer Böe erfasst worauf hin der Schirm zusammenklappte -> erlitt beim folgenden Absturz mittlere Verletzungen. Jetzt kann zumindest dieser Faktor = technisches Versagen beim Segelfliegen fast ausgeschlossen werden. Lass mich aber da gerne eines besseren belehren, bin selber noch nie GS geflogen.
 
Hmm, Donzdorf soso, scheint ein ganz netter Platz zu sein, habt einen ordentlichen Knick in der Bahn, wenn ich mal vorbeikomme lande ich mal bei euch.
 
Mit etwa 250 Segelflugstunden und einer absolvierten GS - Grundschulung darf ich auch mal meinen Senf dazugeben, oder? Ganz subjektiv gesehen finde ich Gleitschirrmfliegen doch wesentlich gefährlicher als Segelfliegen. Ich sehe es genau so wie octane: sehr oft kann man lesen das sich ein Schirm zusammenklappte, was zu einem Unfall geführt hat. Das bei einem Segelfleiger in einer Turbulenz eine Tragfläche abreisst passiert hingegen heutzutage sehr sehr selten :wink: (die älteren Piloten in unserem Verein, die schon in den 60er und 70ern mit Holzsegelern 'made in YU' flogen, wussten zwar auch von solchen Vorfällen ...).

Ja, auch mir ging
die obligatorische Vereinsmeierei
ordentlich auf die Nerven, so sehr das ich deswegen die Fliegerei gelassen habe. Andererseits macht aber gerade die Tatsche, das Segelfliegen generell besser organisiert ist als Gleitschirmfliegen, die Segelfliegerei auch sicherer als GS. Wenn bei uns im Verein die Wetterverhältnisse keinen sicheren Flugbetrieb zuliessen (böiger Wind / starke Gewitterneigung / etc. etc), wurde eben nicht gestartet. Oder man liess nur die erfahrenen Piloten fliegen. OK, manchmal hat man schon übertrieben mit dem Sicherheitswahn (vor allem wir, damals 16- bis 20-jährige Burschen haben es so gesehen :wink: ), aber Fact ist: in meinen 8 Jahren im Fliegeverein hatten wir zwar einige Brüche an unseren Segelflugzeugen, auch mit Totalschaden, aber keinen einzigen Unfall mit Personenschaden!

Bei GS sah es damals ganz anders aus: Grundausbildung gemacht, dann irgendwo einen gebrauchten Schirm kaufen und losfliegen! Sowas wie Reserveschirm war bei uns im Jahr 1989 ein Fremdwort. Es lebe die Freiheit! Mit meinen Segelflieger - Erfahrungen hatte ich doch schon einige Kenntnisse z. B. in Meteorologie und war immer wieder erschrocken als ich sah wie Leute, die absolut keine Ahnung von Wetter, Wind und Turbulenzen hatten, wagemutig auf Berggipfeln ihre Schirme auspackten und Richtung Abgrund losrannten :x . Es grenzt an ein Wunder das trotzdem noch so wenig passierte, mit ein paar gebrochenen Beinen und einigen Baumlandungen sind die meisten von den Kollegen die mit mir die Grundausbildung gemacht haben noch billig davongekommen. Ich hatte damals als Student (leider? oder gottseidank??) nicht das nötige Geld um einen GS zu kaufen, deshalb habe ich den Sport nach der Grundausbildung gelassen.

Ich lasse mich aber gerne des besseren lehren, ich weiss das gerade bei den Gleitschirmen zwischen 1989 und heute Welten liegen, sowohl die Schirme als auch die restliche Ausrüstung haben sich unglaublich weiterentwickelt. Wenn ich manchmal bei einer Bergtour GS - Flieger bei Startvorbereitungen beobachte mache ich nur grosse Augen 8O , für 50% der Utensilien weiss ich nicht mal wozu sie gut sind :oops: . Die segelfliegerei hingegen hat sich schon seit einigen Jahrzehnten kaum weiterentwickelt, ich sehe auf octane's Bildern das selbst noch die Ka8 oder ASK13 (oder bei uns die Blanik) weiterhin fleissig fliegen :wink: .
 
miki schrieb:
Mit etwa 250 Segelflugstunden und einer absolvierten GS - Grundschulung darf ich auch mal meinen Senf dazugeben, oder?

Hey nochmal ein Flieger jetzt sind wir schon 4 hier im Forum den Autor dieses Threads (von dem in letzter Zeit wenig zu lesen ist) mit eingeschlossen

miki schrieb:
Die segelfliegerei hingegen hat sich schon seit einigen Jahrzehnten kaum weiterentwickelt, ich sehe auf octane's Bildern das selbst noch die Ka8 oder ASK13 (oder bei uns die Blanik) weiterhin fleissig fliegen :wink: .

Naja so ganz würde ich das jetzt nicht unterschreiben:
 

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OK, ich will ja nichts sagen das beim Segelfliegen nichts weitergeht. Aber: den Untersched zwischen z. B. 1985, als ich mit dem Fliegen angefangen habe, und 2005 kann ich beim besten Willen nicht als weltbewegend bezeichnen. Der uralte st. Cirrus hat eine Gleitzahl von 1:38, der superneue Discus maximal 1:43. Vom Aussehen her bemerkt ein Laie kaum den Unterschied. Der Gleitschirm und die damit verbundene Ausrüstung hat hingegen gerade in den letzten 20 Jahren eine rasante Entwicklung durchgemacht. Zwischen einem Gleitschirm aus 1985 und heute bestehen doch wesentlich grössere Unterschiede als zwischen Cirrus und Discus.

Auf jeden Fall wünsche ich dir viele schöne Flugtage, egal ob mit Ka8 oder Discus2 :wink: .
 
Aufs fliegen möchte ich nicht verzichten, Samstag gehts endlich nach Frankreich, unsere neue ASW 28-18 mal so richtig schön ausfliegen.

@Miki zu deinem Vergleicht mit dem St. Cirrus, ASW 28 Gleitzahl mit 15m Ohren 45, mit 18m Ohren 48, ausserdem hat sich sehr viel mehr getan als der reine Gleitzahlvergleich aussagt, man muss sich nurmal die Flugeigenschaften der neueren Standartklassemuster ansehen und sie mit den Kunststoffflugzeugen der 1. Generation vergleichen (ASW 19, LS1, St. Cirrus, etc.). Die heutigen Muster sind in aller Regel deutlich gutmütiger und vor allem im niedrigen Geschwindigkeitsbereich wesentlich stabiler (wenn ich so die 19 mit der 28 vergleiche, dann ist das schon ein Quantensprung der weit über das hinausgeht was die Gleitzahl oder die anderen Leistungswerte schon aussagen). Weiterhin muss man berücksichtigen das mit der Einführung der Laminarprofile und der GFK / CFK Bauweise kaum mehr spektakuläre Sprünge möglich sind, ein mehr an Oberflächengüte ist kaum mehr machbar und würde wenn doch auch nicht mehr viel Verbesserungspotential bieten. Wenn man auf hohem Niveau angekommen ist bleibt nunmal nicht mehr viel übrig. ;-)
 
Auch ich halte sowohl Segelfliegen alsauch GS-Fliegen für sehr ästhetische und sicher mit tollen Eindrücken verbundene Sportarten, ich hab früher mal vorgehabt, auch so einen Gleitschirmkurs zu machen (Segelfliegen wär mir wegen des erheblichen technischen und organisatorischen Aufwands nicht so sympathisch). Hab aber zu diesem Zeitpunkt gerade ein paar Monate in einem Rehab-Zentrum gearbeitet und dort einige Patienten gesehen, die mit ihrem Schirm wo dagegengekracht sind und andere, die (ohne Schirm) von diversen Wänden abgestürzt sind, da hab ich das mit dem Kurs gleich wieder bleibenlassen. Und Bergsteigen tu ich nur dort, wo mein Hund auch raufkommt (der ist aber beunruhigend schwindelfrei...).
 
tipe schrieb:
Aufs fliegen möchte ich nicht verzichten, Samstag gehts endlich nach Frankreich, unsere neue ASW 28-18 mal so richtig schön ausfliegen.

@Miki zu deinem Vergleicht mit dem St. Cirrus, ASW 28 Gleitzahl mit 15m Ohren 45, mit 18m Ohren 48, ausserdem hat sich sehr viel mehr getan als der reine Gleitzahlvergleich aussagt, man muss sich nurmal die Flugeigenschaften der neueren Standartklassemuster ansehen und sie mit den Kunststoffflugzeugen der 1. Generation vergleichen (ASW 19, LS1, St. Cirrus, etc.). Die heutigen Muster sind in aller Regel deutlich gutmütiger und vor allem im niedrigen Geschwindigkeitsbereich wesentlich stabiler (wenn ich so die 19 mit der 28 vergleiche, dann ist das schon ein Quantensprung der weit über das hinausgeht was die Gleitzahl oder die anderen Leistungswerte schon aussagen). Weiterhin muss man berücksichtigen das mit der Einführung der Laminarprofile und der GFK / CFK Bauweise kaum mehr spektakuläre Sprünge möglich sind, ein mehr an Oberflächengüte ist kaum mehr machbar und würde wenn doch auch nicht mehr viel Verbesserungspotential bieten. Wenn man auf hohem Niveau angekommen ist bleibt nunmal nicht mehr viel übrig. ;-)

Das ist eindeutig deutsch!
Aber verstehen tue ich trotzdem ned viel! :D
 
Das ist halt Fliegerlatein. Jetzt kannst du dir wenigstens vorstellen, wieviel ein Laie versteht, wenn er zwei Alpinforumler beim fachsimpeln über Seilbahnen belauscht! :)

Also alles habe ich auch nicht verstanden. Aber die Gleitzahl kenne ich. Sie bezeichnet die Distanz in Kilometern, die ein Flugzeug im Segelflug bei völliger Abwesenheit von Wind und Thermik (was es also nur theoretisch gibt) aus 1000m Höhe zurücklegen kann.

Mit den Ohren sind die senkrechten Flächen an den Flügelenden gemeint. Der Fachausdruck dafür lautet Winglets. Sie verbessern die Aerodynamik des Flügels und helfen so bessere Gleitzahlen zu erreichen. Bei Motorflugzeugen sparen sie Treibstoff ein und erhöhen die Reichweite.
 
Nein Wingets haben nichts mit den Ohren zu tun, Ohren sind Ansteckflächen mit denen man die Spannweite des Flugzeugs verändern kann, entweder 15 oder 18m, Winglets haben beide.
Die Erklärung zu Gleitzahl ist allerdings richtig.

Falls es jemand interessiert wie Winglets funktionieren:
An der Oberseite der Tragfläche herscht Unterdruck, auf der Unterseite Überdruck, am Flächenende will sich der Druck natürlich ausgleichen, dieser Ausgleich ruft Verwirbelungen hervor die Widerstand produzieren, die Winglets reduzieren den Druckausgleich und damit auch den Widerstand, der Effekt ist allerdings umso kleiner desto größer die Fluggeschwindigkeit ist, da dann der Stirnwiderstand der Winglets stark ansteigt.
 
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