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Gletscher-Abschmelzung

1. Teil von Slupetzkys Gletschertagebuch 2010 ist online.
http://science.orf.at/stories/1654694/

Zwar vor Beginn der aktuellen, kühlen Witterungsperiode. Aber ansonsten wie befürchtet.
 
Bleibt zu hoffen, das der Rest des Sommers nicht noch mehr Schaden anrichtet :rolleyes:
Dann käme man wohl mit einem blauen Auge davon.....
 
Mitte Juli hatte es auf der Gnif. Hütte auf dem Monte Rosa in der Spitze + 8,8°.

Mittlerweile hat sich wieder einiges relativiert, der Juli ist doch nicht der wärmste seit 120 Jahren sondern eher der 6. oder 7. wärmste (blalblalbabl). Nächste Woche wirds auch nicht so heiß. Dann gilt es noch 6 Wochen zu überstehen. :wink:
 
Auf absehbare Zeit ist keine SüdWest-Strömung, die ja die heißesten Temperaturen bringt, absehbar.
Es ist eher NW angesagt.
 
Das hat mit der aktuellen Schneesituation in den Skigebieten eigentlich nicht viel zu tun.
Der Link müsste eigentlich in "Die große Klimadiskussion" -->viewtopic.php?f=35&t=22965
 
Tja, dann gehts halt dahin mit den Gletschern....
Seien wir doch mal ehrlich - wieviel % der Skipisten liegen denn noch auf Gletschern ?
Von daher istder Rückang der Gletscher wohl nicht so schlimm, mal von ihrer Funktion als Süsswasserspeicher abgesehen.
 
Ich bin eigentlich nicht der Ansicht, dass Gletscher nur zum Schifahren oder als Süßwasserresservoir benötigt werden.
Was wären die Alpen ohne Gletscher? Sie wären lang nicht mehr so schön und es würden viele Touristen wegbleiben. Ich finde , dass die Gletscher einfach zu den Alpen dazugehören und es erschreckend ist, wenn man hört dass es sie bald nicht mehr gibt.

Gruß
blackforest
 
blackforest schrieb:
Ich bin eigentlich nicht der Ansicht, dass Gletscher nur zum Schifahren oder als Süßwasserresservoir benötigt werden.
Was wären die Alpen ohne Gletscher? Sie wären lang nicht mehr so schön und es würden viele Touristen wegbleiben. Ich finde , dass die Gletscher einfach zu den Alpen dazugehören und es erschreckend ist, wenn man hört dass es sie bald nicht mehr gibt.

Gruß
blackforest

Dem kann ich nur zustimmen.
Obwohl selbst begeisterter Skifahrer und auch zwischendurch mal auf einem Gletscher unterwegs kann ich nur sagen, der schönste Gletscher ist der ohne Skifahrer.

Alpen ohne Gletscher ist für mich kaum vorstellbar.
Ich hoffe sehr, dass ich auch in 20 Jahren Gletscher noch vernünftig zu Fuß erreichen kann. Alles andere will ich mir gar nicht vorstellen.


Gruß!
 
Ich war jetzt 2mal im Herbst in den Dolomiten zum Wandern. Dort ist es auch ohne Gletscher schön- Ausnahme Marmolada natürlich.
Und so ein Gletscher ist eh immer von einer Geröllhalde umgeben und sieht v.a. im Spätsommer für mich nicht so schön aus. Mit etwas Neuschnee ist das natürlich ganz anders.
 
Muss auch mal sagen, dass mir ein sauberer Alpengipfel lieber ist als die schlammigen Gletscherreste...

Ich sehs wirklich eher als Problem für den Wasserhaushalt. Sommerskifahren ist eh vernachlässigbar und die Touristen kommen eh auch ohne Gletscher. Nur haben halt z.B. Tux, Sölden und co dann im Sommer etwas weniger Gäste...
 
Wer redet denn von Sommerski? Im Sommer machen die BB ihr Geld mit den Ausflugstouristen... die paar skifahrenden Freaks im Sommer decken meist wohl ned mal die Stromkosten der Lifte...
 
Dachstein schrieb:
Ach was - Bergstürze gabs immer schon. Köfels, Tschirgant, Flims, Fernpass und viele mehr! Und diese sind nicht an den Permafrost gekoppelt. Ein Bergsturz ist nicht automatisch ein Indikator für Permafrost.
:arrow: Ich stimme vollstens zu!
 
Ungeachtet der nicht Klimawandel bedingten Felsstürze, Erdrutsche etc. wird (natürlich nicht überall) in den entsprechenden Höhenlagen und Expositionen (zB Nordhänge um die 3000m) und Gletscherrückzugsgebieten das Gelände je nach Beschaffenhait, Ausrichtung und Vergletscherung durch den Klimawandel tendenziell instabil.
Durch die signifikante Erwärmung der letzten 10-20 Jahre gibt es jedenfalls immer mal wieder Pässe, Hänge etc. die im Sommer wegen Steinschlag quasi nicht mehr sicher begehbar sind. (zB Pass Casnil Nord oder wie oben beschrieben)
Allerdings ist das nur ein vorübergehender Zustand, bis sich die aufgetauten Bereich durch Erosion und ggf. Bewuchs wieder beruhigt und/oder stabilisiert haben.

Insgesamt wäre ein stabiles Klima durchaus vorteilhaft, auch wenn ich nicht glaube, dass der Klimawandel insgesamt Nachteile für die Menschen bringt. Er hat ja auch Vorteile. Die Nachteile hinsichtlich Sommerski sind mE allerdings über allem Anderen stehend ;)
Florian schrieb:
Dachstein schrieb:
Ach was - Bergstürze gabs immer schon. Köfels, Tschirgant, Flims, Fernpass und viele mehr! Und diese sind nicht an den Permafrost gekoppelt. Ein Bergsturz ist nicht automatisch ein Indikator für Permafrost.
:arrow: Ich stimme vollstens zu!
 
bamigoreng schrieb:
Aussage von History HD, bei einer Doku über Dinosaurier:

[...]
die Dinosaurier hatten 3 Möglichkeiten um mit dem Klimawechsel umzugehen:
- sterben
- mit den Änderungen lernen umzugehen
- umziehen
[...]

Was denkt ihr, könnte man diese Aussage auch in ein parr Millionen Jahre über uns Menschen machen?
Ein kleiner Gedankenanstoss...

Einige Menschen behaupten ja, noch über eine vierte Möglichkeit zu verfügen: Den Klimawandel aufzuhalten bzw. generell Einfluss auf das Klima zu nehmen. Ich behaupte dagegen, dass es darauf ankommt mit veränderten Bedingungen richtig umzugehen. Das traue ich der Menschheit grundsätzlich zu und wage, entgegen verbreiteter Meinung, die optimistische Prognose, dass uns das Schicksal der Dinosaurier nicht ereilen wird.
 
Mhhh... als Pessimist hoffe ich für Mutter Erde, dass Sie sich der Menschheit entledigt... Andererseits arbeiten die Menschen zielgerichtet auf ihre eigene Ausrottung hin(Umweltverschmutzung, Entwaldung, Verwüstung, Auslaugen der Böden, etc), sodass Mutter Natur gar nix mehr dazu tun muss...

Aber auch wenn die Menschheit die kommenden Probleme überstehen wird, müssen das nicht unbedingt die "Europäischen Rassen" sein. Eher werden die Asiaten, Inder und Afrikaner die Zukunft gestalten, da sich die "Westliche Zivilisation" selbst auf ein Mindestmass an Bevölkerung zurückentwickelt...
 
Af schrieb:
Mhhh... als Pessimist hoffe ich für Mutter Erde, dass Sie sich der Menschheit entledigt.

Sorry fürs Offtopic aber die Frage muss ich noch stellen:
Wieso hoffst du für Mutter Erde dass sie sich ihrer großartigsten Schöpfung entledigt?
 
bamigoreng schrieb:
[...]
die Dinosaurier hatten 3 Möglichkeiten um mit dem Klimawechsel umzugehen:
- sterben
- mit den Änderungen lernen umzugehen
- umziehen
[...]

Was denkt ihr, könnte man diese Aussage auch in ein parr Millionen Jahre über uns Menschen machen?
Die Menschheit hat sich in ihrem kurzen Dasein schon öfters ans Klima angepasst, auch aktuell ist es so. Oder wieso meinst du, könnte es sonst Menschen geben, die Jahrein, Jahraus bei Minus 40° leben können und wollen. Oder andere, die bei Plus 40° leben.... Dann wird sich die Menscheit eben entweder an den Polen oder am Äquator konzentrieren. Nene, da gibt's wesentlich schlimmere Naturereignisse, die der Menschheit gefährlich werden könnte, als ein paar Grad höhere Durchschnittstemperatur.
 
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