albe-fr
Zugspitze (2962m)
- Registriert
- 01. Okt. 2018
- Beiträge
- 3.032
- Reaktionspunkte
- 559
Folge dem Video um zu sehen, wie unsere Website als Web-App auf dem Startbildschirm installiert werden kann.
Anmerkung: Diese Funktion ist in einigen Browsern möglicherweise nicht verfügbar.
Das Alpinforum ist erfolgreich auf die neue Forensoftware XenForo umgezogen. Benutzerkonten und Foreninhalte wurden übernommen, sodass ihr euch wie gewohnt anmelden könnt.
Schaut euch gerne um und probiert die neuen Funktionen aus. Solltet ihr Fehler oder Unstimmigkeiten entdecken, meldet sie bitte im entsprechenden Thema.
Alle Informationen zur Migration und zum neuen Forum findet ihr hier:
Viel Spaß im neuen Alpinforum!
Euer Alpinforum-Team
Das „Gute“ ist, dass es beim Aletschgletscher mit seinen 23km weniger auffällt als bei anderen Gletschern. Aber das Bild aus der Luft ist trotzdem traurig:Nico05 schrieb:Der Aletschgletscher schmilzt. Dieses Jahr hat er bereits einen Meter verloren, und es wird weitergehen...
Quelle: Gletscher verlieren in einer Woche 300 Mio Tonnen Eis!Noch nie war die Schneelage auf den Gletschern im Wallis so dramatisch wie derzeit. Weil es zu wenig geschneit hat und zu früh zu heiss war. Mit der Folge, dass die Schweizer Gletscher dieses Jahr mehr schmelzen könnten als jemals zuvor.
Danke Dir. Wie gut das es Archive gibt.Bergwanderer schrieb:Zu dem erwähnten Artikel von meteosuisse:
vergleicht mal die Bilder seit Juli 2015 mit den aktuellen Bildern der Webcam der Konkordiahütte. Wir hatten 2015, 2017, 2018 und 2020 eine ähnliche Situation: https://www.foto-webcam.eu/webcam/konkordiahuette/2015/07/17/1400
Und hier noch was zu Abkühlen.![]()
Antarctic morning rush: https://twitter.com/buitengebieden/status/1551309463503650816
In den Schweizer Alpen führt die andauernde Hitze zu einer enormen Gletscherschmelze. Einige Flüsse führen Hochwasser, während im Mittelland dagegen akuter Wassermangel herrscht.
Neandertaler schrieb:Hier im Artikel ist das Video von Tux das schön zeigt, warum der Betrieb nur noch sehr eingeschränkt möglich ist: https://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/schweiz-alpengletscher-schmelzen-mit-rekordtempo-a-67d589a9-a327-497c-aa02-2976fae66272
Julian96 schrieb:Die Entwicklung der letzten paar Jahre und die Aussage in dem Artikel, dass Zustände wie dieses Jahr in Modellen eigentlich erst in einigen Jahrzehnten erwartet wurde, bestätigen mal wieder, dass wenn es um den Klimawandel geht keiner einen Funken Ahnung hat und der Prozess schon längst nicht mehr zu stoppen ist. Man muss wohl einfach akzeptieren, dass wir diesen Planeten unter dem Gesichtspunkt dass er für den Mensch bewohnbar ist gegen die Wand gefahren haben. Man sollte die nächsten Jahre wohl einfach noch genießen solange es noch geht.
Die nächste Generation wird sicherlich keine schönen Zustände mehr vorfinden, selbst wenn wir morgen kein Gramm Co2 mehr ausstoßen würden. Momentan gibt es in den Alpen ja fast keinen Gletscher mehr bei dem man überhaupt noch ein Nährgebiet vorfindet.
ThomasK schrieb:Julian96 schrieb:Die Entwicklung der letzten paar Jahre und die Aussage in dem Artikel, dass Zustände wie dieses Jahr in Modellen eigentlich erst in einigen Jahrzehnten erwartet wurde, bestätigen mal wieder, dass wenn es um den Klimawandel geht keiner einen Funken Ahnung hat und der Prozess schon längst nicht mehr zu stoppen ist. Man muss wohl einfach akzeptieren, dass wir diesen Planeten unter dem Gesichtspunkt dass er für den Mensch bewohnbar ist gegen die Wand gefahren haben. Man sollte die nächsten Jahre wohl einfach noch genießen solange es noch geht.
Die nächste Generation wird sicherlich keine schönen Zustände mehr vorfinden, selbst wenn wir morgen kein Gramm Co2 mehr ausstoßen würden. Momentan gibt es in den Alpen ja fast keinen Gletscher mehr bei dem man überhaupt noch ein Nährgebiet vorfindet.
4 Grad Klimaerwärmung entspricht der Temperaturdifferenz zwischen September und November. In München werden wir dann also regelmäßig am 1. Advent das spätsommerliche Oktoberfestwetter haben. 4 Grad Temperaturdifferenz entspricht dem Klimavergleich zwischen München und Florenz. Florenz hingegen wird dann schon längst das Klima von Nordafrika bekommen haben und 4 Grad ist gerade der kritische Bereich, in dem Gelbfieber und Malaria an der Kippe stehen, nach Europa überzuschwappen.
Julian96 schrieb:Neandertaler schrieb:Hier im Artikel ist das Video von Tux das schön zeigt, warum der Betrieb nur noch sehr eingeschränkt möglich ist: https://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/schweiz-alpengletscher-schmelzen-mit-rekordtempo-a-67d589a9-a327-497c-aa02-2976fae66272
Die Entwicklung der letzten paar Jahre und die Aussage in dem Artikel, dass Zustände wie dieses Jahr in Modellen eigentlich erst in einigen Jahrzehnten erwartet wurde, bestätigen mal wieder, dass wenn es um den Klimawandel geht keiner einen Funken Ahnung hat und der Prozess schon längst nicht mehr zu stoppen ist. Man muss wohl einfach akzeptieren, dass wir diesen Planeten unter dem Gesichtspunkt dass er für den Mensch bewohnbar ist gegen die Wand gefahren haben. Man sollte die nächsten Jahre wohl einfach noch genießen solange es noch geht.
Die nächste Generation wird sicherlich keine schönen Zustände mehr vorfinden, selbst wenn wir morgen kein Gramm Co2 mehr ausstoßen würden. Momentan gibt es in den Alpen ja fast keinen Gletscher mehr bei dem man überhaupt noch ein Nährgebiet vorfindet.
Können wir das? Bisher änderte sich das Klima durch Sonnenaktivität, Vulkanausbrüche, veränderte Meeresströmungen, Meteoriteneinschläge etc.. Vor ein paar tausend Jahren kam dann die zunehmende Rodung der Wälder und Umwandlung in Ackerflächen dazu, vor ein paar hundert Jahren die Nutzung fossiler Energieträger. Wärmer wurde es bereits vorher, sonst wäre hier noch alles Eis und Gletscher. So warm wie jetzt war es nicht nur vor 1.000, sondern auch vor 2.000 Jahren, zu Zeiten des römischen Imperiums. Dessen Zusammenbruch fällt übrigens mit einer Kälteperiode zusammen, dem Pessimum der Völkerwanderungszeit. Kälte war offenbar in der Vergangenheit ein größeres Problem als Wärme. Ich finde es zwar auch schade um die Gletscher, aber ich denke nicht, dass wir da viel ändern können.kaldini schrieb:Aber noch können wir zumindest die weiteren Steigerungen verringern bzw. stoppen!
Die Leier wird jetzt seit 30 Jahren erzählt. Seit dem ist es nochmal 1°C wärmer geworden, die Römerzeit vermutlich gleich mit?NeusserGletscher schrieb:So warm wie jetzt war es nicht nur vor 1.000, sondern auch vor 2.000 Jahren, zu Zeiten des römischen Imperiums.
Deshalb sind die führenden Industrienationen auch ausnahmlos in den Tropen beheimatet.NeusserGletscher schrieb:Kälte war offenbar in der Vergangenheit ein größeres Problem als Wärme.
In einer Wüste gibt's viel Sand in den man den Kopf stecken kann.Julian96 schrieb:...
Man sollte die nächsten Jahre wohl einfach noch genießen solange es noch geht.
Die nächste Generation wird sicherlich keine schönen Zustände mehr vorfinden, selbst wenn wir morgen kein Gramm Co2 mehr ausstoßen würden.
...
Wir verwenden essentielle Cookies, damit diese Website funktioniert, und optionale Cookies, um den Komfort bei der Nutzung zu verbessern.
Siehe weitere Informationen und konfiguriere deine Einstellungen