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Gletscher-Abschmelzung

Schick in Bezug auf die Variante MIT Klimaschutz...und genau deshalb unseriös... schade ETH
 
^^Da ist mal wieder einer freundlich…

Nico05 schrieb:
Der Aletschgletscher schmilzt. Dieses Jahr hat er bereits einen Meter verloren, und es wird weitergehen...
Das „Gute“ ist, dass es beim Aletschgletscher mit seinen 23km weniger auffällt als bei anderen Gletschern. Aber das Bild aus der Luft ist trotzdem traurig:
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9.7.22, also noch vor der aktuellen Hitzewelle
 
Bergwanderer schrieb:
Zu dem erwähnten Artikel von meteosuisse:
vergleicht mal die Bilder seit Juli 2015 mit den aktuellen Bildern der Webcam der Konkordiahütte. Wir hatten 2015, 2017, 2018 und 2020 eine ähnliche Situation: https://www.foto-webcam.eu/webcam/konkordiahuette/2015/07/17/1400

Und hier noch was zu Abkühlen. :wink:
Antarctic morning rush: https://twitter.com/buitengebieden/status/1551309463503650816
Danke Dir. Wie gut das es Archive gibt.

:wink:
An den Befrackten kann man grosse Unterschiede in der Fortbewegungsart erkennen... welche Parallelen zum Denken von uns Menschen...
:wink:

Dank auch an snowflat s Link
- die wichtige Information zum Einordnen kommt, wie oft, am Ende:
"Wenn das so weitergeht, könnte der Negativrekord aus dem Jahr 2003 gebrochen werden, ist Huss überzeugt. Damals verloren die Gletscher fast 4 Prozent ihrer Gesamtmasse."
 
Neandertaler schrieb:
Hier im Artikel ist das Video von Tux das schön zeigt, warum der Betrieb nur noch sehr eingeschränkt möglich ist: https://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/schweiz-alpengletscher-schmelzen-mit-rekordtempo-a-67d589a9-a327-497c-aa02-2976fae66272

Die Entwicklung der letzten paar Jahre und die Aussage in dem Artikel, dass Zustände wie dieses Jahr in Modellen eigentlich erst in einigen Jahrzehnten erwartet wurde, bestätigen mal wieder, dass wenn es um den Klimawandel geht keiner einen Funken Ahnung hat und der Prozess schon längst nicht mehr zu stoppen ist. Man muss wohl einfach akzeptieren, dass wir diesen Planeten unter dem Gesichtspunkt dass er für den Mensch bewohnbar ist gegen die Wand gefahren haben. Man sollte die nächsten Jahre wohl einfach noch genießen solange es noch geht.

Die nächste Generation wird sicherlich keine schönen Zustände mehr vorfinden, selbst wenn wir morgen kein Gramm Co2 mehr ausstoßen würden. Momentan gibt es in den Alpen ja fast keinen Gletscher mehr bei dem man überhaupt noch ein Nährgebiet vorfindet.
 
Julian96 schrieb:
Die Entwicklung der letzten paar Jahre und die Aussage in dem Artikel, dass Zustände wie dieses Jahr in Modellen eigentlich erst in einigen Jahrzehnten erwartet wurde, bestätigen mal wieder, dass wenn es um den Klimawandel geht keiner einen Funken Ahnung hat und der Prozess schon längst nicht mehr zu stoppen ist. Man muss wohl einfach akzeptieren, dass wir diesen Planeten unter dem Gesichtspunkt dass er für den Mensch bewohnbar ist gegen die Wand gefahren haben. Man sollte die nächsten Jahre wohl einfach noch genießen solange es noch geht.

Die nächste Generation wird sicherlich keine schönen Zustände mehr vorfinden, selbst wenn wir morgen kein Gramm Co2 mehr ausstoßen würden. Momentan gibt es in den Alpen ja fast keinen Gletscher mehr bei dem man überhaupt noch ein Nährgebiet vorfindet.


Ich denke auch, dass man sich darauf einrichten muss, dass das Alpengebiet etwa 4 Grad wärmer werden wird, was bedeutet, dass Gletscher nur noch oberhalb von 3600 m Seehöhe existieren können.

Hinzu kommen noch zahlreiche weitere Effekte, die den CO2-Ausstoß beschleunigen.

Eine sehr effektive Methode, den CO2-Ausstoß zu maximieren, ist z.B. Krieg zu führen. Angefangen von der Waffenproduktion, über die Verbrennung von fossilen Energien, verschleudeter Ressourcen usw. werden Einsparbemühungen der Normalbürger mehrfach negativ überkompensiert. Jedes Tankerunglück ist im Vergleich zum Krieg Kindergartengeburtstag.

4 Grad Klimaerwärmung entsprechen ca. 600 Höhenmetern. Auf dem Nebelhorn werden dann Bäume wachsen; in Zermatt liegt aktuell die Baumgrenze an der Riffelalp; künftig wird sie am Rotenboden sein.

Wenn man sich das überlegt, dann ist klar, dass bis auf ein paar Minigletscher im Bereich von Zermatt und Chamonix, die sich eng an die Nordseite der Signalkuppe oder des Mount Blancs kuscheln, das gesamte Alpengebiet etwa im Jahr 2100 gletscherfrei sein wird.

4 Grad Klimaerwärmung entspricht der Temperaturdifferenz zwischen September und November. In München werden wir dann also regelmäßig am 1. Advent das spätsommerliche Oktoberfestwetter haben. 4 Grad Temperaturdifferenz entspricht dem Klimavergleich zwischen München und Florenz. Florenz hingegen wird dann schon längst das Klima von Nordafrika bekommen haben und 4 Grad ist gerade der kritische Bereich, in dem Gelbfieber und Malaria an der Kippe stehen, nach Europa überzuschwappen.
 
Das sehe ich ähnlich wie Du, @ThomasK. Die Alpen werden dann zum großen Teil wieder "gletscherfrei" sein. Nur diesmal geht es im historischen Vergleich schneller. https://www.scinexx.de/news/geowissen/alpen-eisfrei-noch-vor-6-000-jahren/

Ein Grund, weshalb sich die hohen Investitionen der Zermatter Bergbahnen AG an Klein Matterhorn und Testa Grigia, auf Sicht der nächsten Jahrzehnte, lohnen werden.
 
ThomasK schrieb:
Julian96 schrieb:
Die Entwicklung der letzten paar Jahre und die Aussage in dem Artikel, dass Zustände wie dieses Jahr in Modellen eigentlich erst in einigen Jahrzehnten erwartet wurde, bestätigen mal wieder, dass wenn es um den Klimawandel geht keiner einen Funken Ahnung hat und der Prozess schon längst nicht mehr zu stoppen ist. Man muss wohl einfach akzeptieren, dass wir diesen Planeten unter dem Gesichtspunkt dass er für den Mensch bewohnbar ist gegen die Wand gefahren haben. Man sollte die nächsten Jahre wohl einfach noch genießen solange es noch geht.

Die nächste Generation wird sicherlich keine schönen Zustände mehr vorfinden, selbst wenn wir morgen kein Gramm Co2 mehr ausstoßen würden. Momentan gibt es in den Alpen ja fast keinen Gletscher mehr bei dem man überhaupt noch ein Nährgebiet vorfindet.



4 Grad Klimaerwärmung entspricht der Temperaturdifferenz zwischen September und November. In München werden wir dann also regelmäßig am 1. Advent das spätsommerliche Oktoberfestwetter haben. 4 Grad Temperaturdifferenz entspricht dem Klimavergleich zwischen München und Florenz. Florenz hingegen wird dann schon längst das Klima von Nordafrika bekommen haben und 4 Grad ist gerade der kritische Bereich, in dem Gelbfieber und Malaria an der Kippe stehen, nach Europa überzuschwappen.

Vom negativen effekt auf den skisport mal abgesehen, liest sich das ja gut ;) Es fehlt dann aber immer noch an Sonne, sprich der Nebel ist dann 4 Grad wärmer ;)
 
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GruselGrusel
 
Julian96 schrieb:
Neandertaler schrieb:
Hier im Artikel ist das Video von Tux das schön zeigt, warum der Betrieb nur noch sehr eingeschränkt möglich ist: https://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/schweiz-alpengletscher-schmelzen-mit-rekordtempo-a-67d589a9-a327-497c-aa02-2976fae66272

Die Entwicklung der letzten paar Jahre und die Aussage in dem Artikel, dass Zustände wie dieses Jahr in Modellen eigentlich erst in einigen Jahrzehnten erwartet wurde, bestätigen mal wieder, dass wenn es um den Klimawandel geht keiner einen Funken Ahnung hat und der Prozess schon längst nicht mehr zu stoppen ist. Man muss wohl einfach akzeptieren, dass wir diesen Planeten unter dem Gesichtspunkt dass er für den Mensch bewohnbar ist gegen die Wand gefahren haben. Man sollte die nächsten Jahre wohl einfach noch genießen solange es noch geht.

Die nächste Generation wird sicherlich keine schönen Zustände mehr vorfinden, selbst wenn wir morgen kein Gramm Co2 mehr ausstoßen würden. Momentan gibt es in den Alpen ja fast keinen Gletscher mehr bei dem man überhaupt noch ein Nährgebiet vorfindet.

sorry, aber genau diese Einstellung hat uns dahin gebracht, wo wir nun sind! Ja, der Klimawandel ist da. Ja, es wird wärmer. Ja, es gibt extreme Wetterereignisse. Aber noch können wir zumindest die weiteren Steigerungen verringern bzw. stoppen! Wenn dir das Wasser bis zum Hals steht, versuchst du dann den Wasserhahn abzudrehen oder kommst du mit "Mei, bisher kann ich ja noch atmen, ist ja alles gar nicht so schlimm - nutzen wir die Zeit noch irgendwie"?
 
kaldini schrieb:
Aber noch können wir zumindest die weiteren Steigerungen verringern bzw. stoppen!
Können wir das? Bisher änderte sich das Klima durch Sonnenaktivität, Vulkanausbrüche, veränderte Meeresströmungen, Meteoriteneinschläge etc.. Vor ein paar tausend Jahren kam dann die zunehmende Rodung der Wälder und Umwandlung in Ackerflächen dazu, vor ein paar hundert Jahren die Nutzung fossiler Energieträger. Wärmer wurde es bereits vorher, sonst wäre hier noch alles Eis und Gletscher. So warm wie jetzt war es nicht nur vor 1.000, sondern auch vor 2.000 Jahren, zu Zeiten des römischen Imperiums. Dessen Zusammenbruch fällt übrigens mit einer Kälteperiode zusammen, dem Pessimum der Völkerwanderungszeit. Kälte war offenbar in der Vergangenheit ein größeres Problem als Wärme. Ich finde es zwar auch schade um die Gletscher, aber ich denke nicht, dass wir da viel ändern können.
 
NeusserGletscher schrieb:
So warm wie jetzt war es nicht nur vor 1.000, sondern auch vor 2.000 Jahren, zu Zeiten des römischen Imperiums.
Die Leier wird jetzt seit 30 Jahren erzählt. Seit dem ist es nochmal 1°C wärmer geworden, die Römerzeit vermutlich gleich mit?

NeusserGletscher schrieb:
Kälte war offenbar in der Vergangenheit ein größeres Problem als Wärme.
Deshalb sind die führenden Industrienationen auch ausnahmlos in den Tropen beheimatet.
 
Julian96 schrieb:
...
Man sollte die nächsten Jahre wohl einfach noch genießen solange es noch geht.

Die nächste Generation wird sicherlich keine schönen Zustände mehr vorfinden, selbst wenn wir morgen kein Gramm Co2 mehr ausstoßen würden.
...
In einer Wüste gibt's viel Sand in den man den Kopf stecken kann.

Übrigens hatte der Wetterbericht für den Südschwarzwald heute Recht, es hat geregnet. Um ein Haar hätte ich fast die Scheibenwischer eingeschaltet. Der Spuk war aber nach 2 Minuten wieder vorbei, jetzt kommen wieder viel schöne sonnige Tage mit 30 und mehr Grad, da freut sich der Urlauber und graust dem Landwirt.
 
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