noisi
Matterhorn (4478m)
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Gerade dort müsste eine entsprechend große Seitenmoräne geben, so es dort zum Höhepunkt der Kleinen Eiszeit Eis gegeben hätte - was ich ausschließe.L&S schrieb:Durch die Steilheit des Geländes wundert es mich nicht, dass man am Südostende kaum was sieht, was aber meiner Meinung nach an Rutschen und Muren liegen könnte.
Sehr unwahrscheinlich. Am bergseitigen Ende des oberen Sees findet sich eine große und vermoorte Verlandungszone. Diese kann sich unmöglich innerhalb der letzten 150 Jahre gebildet haben. Wäre komplett von einer Gletscherzunge überfahren worden, hätte diese das Material ausgeräumt.L&S schrieb:Der Schuttkegel in den See kann durchaus 'neu' sein!
Für eine so große Gletscherzunge fehlt einfach das Einzugsgebiet. Damit eine Gletscherzunge den See erreicht, müsste eine imaginäre Gleichgewichtslinie um 2.200m liegen. Das ist für die Kleine Eiszeit auszuschließen, denn selbst oberhalb der Steilstufe finden sich noch späteiszeitliche Endmoränen. Der auf der alten Zeichnnung abgebildete Gletscherstand, dürfte dem maximalen sehr nahe kommen.L&S schrieb:Wenn ich mir dort die kleine Eiszeit vorstelle, dann halte ich es für möglich, dass der Gletscher von oben und unten zur Mitte hin entstehen könnte.
Oben vom Kar und unten von immer größer werdenden Lawinenresten und abbrechnenden Gletscherteilen....
Nacheiszeitliche Moränenstaffeln vor dem Rotgüldenkees. Zwischen frischen 1980er Moräne und der 1850er liegen gerade ein mal 250m.
Rotgüldenkees in der Franzisco-Josephinische Landesaufnahme (1870-1880). Keine Gletscherzunge am Obersee. Ein derart mächtiger Eiskörper, wäre nicht in 20-30 Jahren abgeschmolzen.