Pistencruiser
Gaislachkogl (3058m)
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Zugspitze - nördlicher Schneeferner 20/08/20
nördlicher Schneeferner 20.08.20
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Martin_D schrieb:Trotzdem stimmt es natürlich: schneearmer Winter + moderater Sommer ist für die Gletscher besser als ein schneereicher Winter + heißer Sommer. Das zeigt der Vergleich 2020 mit 2021 ganz deutlich.
Stehen die oberen Stützen schon auf Fels?Pistencruiser schrieb:Zugspitze - nördlicher Schneeferner 20/08/20
IMG-20200820-WA0004.jpg
Warten wir mal die Massenbilanzmessungen ab. Es war zwar lange recht kühl, im August dann aber doch längere Zeit sehr heiß.gorner schrieb:2020 gab es auch bei uns im Winter zwar relativ wenig Schnee und einen ziemlich milden Winter. Aber dieser Sommer ist doch im Vergleich zu den beiden Vorjahren zumindest hier bei uns nicht so extrem heiss und der Gletscher weniger geschmolzen. Das ist zumindest mein Eindruck.
Die jahrelangen Schneeverschiebungen machen sich bemerkbar, nicht nur an der Eishöhe, auch an der Schuttbedeckung. Im verschobenen Schnee sind Jahr für Jahr kleinere Schuttmengen eingelagert, die summieren sich natürlich irgendwann.Pistencruiser schrieb:Nein, denke ich nicht! Es sieht eher so aus, als ob da Schutt auf dem Resteis liegen würde.
christopher91 schrieb:Also erste Infos von Messungen aus verschiedenen kleineren Gletschern im Kaunertal zeigen einen unterdurchschnittlichen Rückgang. Denke dies ist im Pitztal ähnlich.
ZAMG - Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik
Mit dem zu Ende gehenden Sommer endet auch die Schmelzsaison auf den Gletschern. Bevor der erste herbstliche Schnee die Gletscher mit frischem Weiß zudeckt, wird das aktuell Hochdruckwetter in ganz Österreich noch von zahlreichen Gletschermessern genutzt um die jährlichen Messungen durchzuführen. Unter der Schirmherrschaft des Alpenvereins werden in Österreich rund 90 Gletscher vermessen. Auch einige Kollegen der ZAMG sind Teil dieses Messteams. So wird der südlichste Gletscher Österreichs das Eiskar in den Karnischen Alpen von einem Meteorologen der ZAMG in Klagenfurt, die südliche Venedigergruppe von einem Meteorologen der ZAMG in Innsbruck und die Sonnblickgletscher von Meteorologen der ZAMG in Wien vermessen.
Das heurige Gletscherhaushaltsjahr war sehr konträr zum letzten Jahr. Der Frühwinter brachte im Süden extrem starke Schneefälle. Der Hoch- und Spätwinter war dann allgemein eher schneearm. Der Sommer zunächst "nur" durchschnittlich warm, der sehr milde und feuchte August hat jedoch nochmals für starke Schnee- und Eisschmelze bis in die höchsten Gletscherregionen gesorgt.
Die Ergebnisse der Messungen werden im Herbst gesammelt und über den Winter ausgewertet. Im Frühjahr gibt es dann die traditionelle Pressekonferenz des Alpenvereins mit der Präsentation des fertigen Messberichtes.
Eines ist aber beim Blick auf zwei der größten Gletscher Österreichs (vgl Bild: links Pasterze, rechts Hintereisferner, oben 2019 unten 2020; Quelle: www.foto-webcam.eu) schon klar. Auch das Gletscherhaushaltsjahr 2019/20 wird teils große Rückzugswerte bringen (# Klimawandel).
gernot schrieb:christopher91 schrieb:Also erste Infos von Messungen aus verschiedenen kleineren Gletschern im Kaunertal zeigen einen unterdurchschnittlichen Rückgang. Denke dies ist im Pitztal ähnlich.
Via Web zugänglich?
christopher91 schrieb:Also erste Infos von Messungen aus verschiedenen kleineren Gletschern im Kaunertal zeigen einen unterdurchschnittlichen Rückgang. Denke dies ist im Pitztal ähnlich.
Spechti schrieb:christopher91 schrieb:Also erste Infos von Messungen aus verschiedenen kleineren Gletschern im Kaunertal zeigen einen unterdurchschnittlichen Rückgang. Denke dies ist im Pitztal ähnlich.
Hatte mich beim ersten Blick nach Monaten auf die Webcam Richtung Brunnenkogelschlepper echt erschrocken, müsste da wirklich mal ein Vergleichsbild zum letzten Herbst suchen. Wäre schön wenn ich mich über den Eisverlust täuschen würde...
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