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⛷️ Alpinforum-Tippspiel: Skiweltcup 2026/2027 🏆
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Ich habe eine Verständnisfrage: So, wie das auf Bildern der Kabinen aussieht, haben die unter dem Kabinenboden 4 Stangen, an denen ein Transportgestell zum Lastentransport oder eventuell auch ein Ballastgewicht befestigt werden kann.
Befestigungsstangen
Dass dort tatsächlich etwas untergehängt werden kann, sieht man z.B. in diesem Bildausschnitt aus dem verlinkten Video aus dem 20-min-Artikel:
Lastgestell unter Kabine
Pendelbahnkabinen bei Windgefahr und insbesondere bei Leerfahrt mit Ballast auszustatten, ist ja gängige Praxis. Dafür gibt es viele Beispiele.
Frage deshalb: War bei der abgestürzten talwärts leer fahrenden Kabine ein Ballast montiert oder nicht?
Ereignete sich der Absturz in dem Spannfeld talwärts nach der ersten Stütze unterhalb der Bergstation oder noch oberhalb? Bilder dazu gibt es in diesem Beitrag, z.B. dieses: Anhang anzeigen 113805
An welcher Stelle befand sich das Fahrzeug als es abstürtzte?
Dass was Wind während dem Personentransport-Betrieb der Anlage trotz Eintgleiseschutz des Laufwerks zu einer Entgleisung mit Absturz führte, betrachte ich als äusserst merkwürdig.
Da wäre es mal interessant nachzurechnen, ob dynamische Effekte den Zugseilzug derart erhöhen können, dass die Auflagekraft der Laufwerksrollen kritisch abgesenkt wird, und/oder ob technische Einzelheiten des Laufwerks fragürdig sind.
Ferner wäre es bei so kleinen Kabinen technisch relativ einfach, eine wesentlich erhöhte Sicherheit gegen eine vollständige Entgleisung des Laufwerks zu erreichen.
Bei den grossen schweren Pendelbahnen ist eine vollständige Entgleisung sehr unwahrscheinlich, ist auch extrem selten (z.B. Pic de Bure, infolge extremer Übergeschwindigkeit beim überfahren des Tragseilsattels der Stütze). Teilentgleisungen gibt es von Zeit zu Zeit, die bleiben jedoch allermeist ohne schwere Folgen.
Inzwischen habe ich ein Video gefunden (SF x?), Link hab ich gerade nicht mehr, in dem man die Bergung der Kabine durch einen Heli sieht. Der Absturzort lag demnach relativ nahe an der ersten Stütze von oben, und zwar oberhalb, also im relativ kurzen ersten Spannfeld von oben. Das Gelände dort schaut so aus, als könne es je nach Windrichtung allerlei ungemütliche aerodynamische Schweinereien geben. Unsere Gleitschirm- und Hängegleiter-Fraktion kann das wohl ganz gut nachvollziehen. Im ersten Spannfeld ist der Durchhang des Zugseils recht gering, aber es wirken die dynamischen Kräfte aus dem benachbarten längeren Spannfeld auf das Zugseil. Das Zugseil kann ja in einem langen Spannfeld mit grösserem Durchhang sogar stabilisierend auf die Seitenpendelung der Kabine wirken. Will ich aber hier nicht weiter ausführen; ist ein kompliziertes Thema.
Der Artikel im Tagblatt vom 5. April 2019 ist etwas ausführlicher; u.a. ist von einem "veränderten Unterbau" der Kabinen die Rede. Ich vermute mal, dass man damit auch versucht hat, den Schwerpunkt etwas tiefer zu legen. Die Haltestangen für eine externe Last (oder Ballast) unter dem Kabinenboden der alten Fahrzeuge sind jedenfalls nicht mehr zu sehen. Nach Gondelabsturz: Staubern-Bahn nimmt Ende April den Betrieb wieder auf