Pistenbully-Fan
Großer Müggelberg (115m)
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Quelle:http://www.nachrichten.at/apanews/apac/440095?PHPSESSID=2c21da9336ab318de96a1ed69986b73eRiesige Mure verschüttete Seilbahn in Südtirol
Bozen (APA) - Eine riesige Mure hat in der Nacht auf Sonntag im Skigebiet Kronplatz bei Bruneck im Südtiroler Pustertal eine Seilbahn verschüttet. Mehrere Häuser und ein Hotel mussten nach Angaben von Feuerwehr und Zivilschutz evakuiert werden. Verletzt wurde niemand.
Die Höhe des Sachschadens stand zunächst nicht fest. Ursache für das Unglück könnte eine gerissene Wasserleitung sein, die der Versorgung von Schneekanonen dient. Durch das ausfließende Wasser könnten die Schlammmassen in Bewegung geraten sein. Zunächst war aufgefallen, dass die Bergstation der Gondelbahn 40 Zentimeter eingesunken war. In den Samstagabendstunden wurde dann ein Hang aufgerissen. Die Talstation der Bahn wurde bis zur Decke verschüttet. Durch den Einsatz von Baggern und Lkw gelang es den Helfern, weitere Verwüstungen insbesondere von angrenzenden Häusern zu verhindern. Auch in den französischen Alpen kam es zu einem Unglück. Ein Abgang von mehreren hundert Tonnen Felsgestein schnitt das südfranzösische Alpendorf Casterino nahe der Grenze zu Italien von der Außenwelt ab. Der Felssturz riss am Samstag 50 Meter der einzigen Straße mit, die das Dorf mit einer Nachbargemeinde verbindet, teilten die Behörden mit. Es könne Monate dauern, bis die Schäden beseitigt seien. Das Dorf im Mercantour-Massiv hat 24 Bewohner, die jetzt mit Hubschraubern versorgt werden müssen. Elf französische und italienische Touristen, die in dem Dorf Urlaub machten, sollten am Sonntag ausgeflogen werden.
Quelle:http://tirol.orf.at/stories/104454/Mure bedroht ganzes Dorf
In Südtirol ist im Skigebiet Kronplatz ein Hang ins Rutschen gekommen. Die Kabinenbahn war erst im letzten Jahr erbaut worden. Die Mure bedroht das Dorf St. Vigil in Enneberg.
Gondeln liegen am Boden
Bis vor wenigen Tagen war die Seilbahn in Betrieb, am Samstag ist sie mitsamt dem Hang mit einer Geschwindigkeit von drei Metern pro Stunde Richtung St. Vigil in Enneberg gerutscht.
Die Bergstation wurde um 20 bis 50 Meter verschoben, keine Stütze steht mehr an ihrem Platz, die Gondeln liegen am Boden.
Menschen wurden durch den Erdrutsch nicht verletzt. Allerdings hat die Mure auch die Ortschaft bedroht. Rund 15 Häuser sowie ein Hotel mussten am Nachmittag evakuiert werden, davon betroffen sind 150 bis 200 Menschen.
Rohrbruch an Beschneiungsanlage
Bis in die Nacht haben Bagger und Lkw versucht, die rund 60.000 Kubikmeter Erde fortzuschaffen, um die Gefahr für die Häuser zu entschärfen. Fraglich ist derzeit noch der Zusammenhang der Mure mit der Beschneiungsanlage. Erst durch einen Rohrbruch an der Anlage hat man die Mure bemerkt. Möglich könnte sein, dass das Rohr durch den Erdrutsch geknickt wurde. Denkbar ist aber auch, dass durch das ausrinnende Wasser der Hang massiv durchfeuchtet wurde. Mittlerweile sind die Erdmassen zum Stillstand gekommen.
Werna76 schrieb:TOLL??? Was kann da toll aussehen... Da geht ne Seilbahn im warsten Sinne des Wortes den Bach runter.... Da kommen mir die Tränen!
molybdän schrieb:menschenleben geht vor gütern und seilbahnen!!
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