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Gotthardgebiet im Wandel - noch einmal Ski am Winterhorn

Mr_Snow

Massada (5m)
Registriert
01. Juli 2011
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12
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0
Wie war der bisherige Ski-Betrieb am Winterhorn!
Wie sind Euere Erfahrungen.

Ist Nebel und Wind am Winterhorn ein grosses Thema.

Sind das die genauen Hintergründe warum die AG, Verein und jetzt die GmbH
ins Minus gerutscht sind oder sind es nur klassisches Managementfehler.

Manche sehen das Skigebiet als perfekt erschlossen (1.000 HM), Lage und Schneesicherheit.

Was gibt es für genaue Hintergründe warum so wenig Besucher ans Winterhorn kommen!
Viele reden von Familiegebiet und Freeride.

Seht Ihr auch die starke Abhängigkeit am Winterhorn von den Tagesgästen weil es in der Gemeinde zu wenig Unterkunftsmöglichkeiten gibt.
Wie schätzt Ihr das Preis-/Leistungsverhältnis ein.

Was wäre für Euch der ideale Tagespasspreis am Winterhorn.

Thema in das richtige Forum verschoben
mfg jack90, Moderator alpinforum.com
 
Bin gespannt wie lange die Mods brauchen um diese Beitrag zuverschieben ?? :D :lol:
 
Hier gibts ein mit den Neuerunge. http://www.alpinforum.com/forum/viewtopic.php?f=12&t=3966&p=4722721
Explizit zu den Fragen von Mr_Snow gibts ja nicht.

Ich war immer wieder am Winterhorn Skifahren. Das jetzige Gebiet entstand Anfangs 80er Jahre. Davor war nur ein Skilift (Da wo jetzt die Sesselbahn steht) Damals gab es auch schon einen Hype für moderne Bahnen. Gerechnet hat es sich nie. Überdimensionierte Anlagen, Schneearme Winter, Konkurenz in der Nähe usw.

Mr_Snow schrieb:
Ist Nebel und Wind am Winterhorn ein grosses Thema.
Genau gleich wie Gemsstock oder Nätschen.

Mr_Snow schrieb:
Was gibt es für genaue Hintergründe warum so wenig Besucher ans Winterhorn kommen!
Naja man fährt unmittelbar an 3 Skigebieten vorbei bis man da ist und hat dann nur eine Sesselbahn und einen Skilift. Die meisten parken vorher schon an den anderen Skigebieten.

Mr_Snow schrieb:
Wie schätzt Ihr das Preis-/Leistungsverhältnis ein.
Hervorragend. Bolzen bis zum Abwinken, nie anstehen, Abwechslungsreiche und lange Pisten. Absteller war sicher die Baracke als Restaurant aber sonst viel Sport für wenig Geld.

Mr_Snow schrieb:
Was wäre für Euch der ideale Tagespasspreis am Winterhorn.
Kann ich nicht beantworten da ich keinen Skipass brauche. Mehr als 30 dürften es aber kaum sein denn wenn man weder bei den modernen Liften noch bei der Erreichbarkeit noch bei der Skigebietsgrösse an erster Wahl ist im Urner Oberland, dann wenigstens beim Preis.
 
Danke ATV für die Antworten!

Dachte immer - das Gebiet Winterhorn wäre schneesicher.

Gerechnet hat es sich nie?
Dachte in der Jahren 1988/1989 bis 1992/1993 unter Führung Schwiegersohn Sepp Interkums wäre das
Gebiet profitabel gelaufen!

Überdimensionierte Anlagen?
Warum überdimensioniert?

Konkurenz in der Nähe:
Wen siehst Du als Konkurrenz?

Was könnte dich bewegen - an der Konkurrenz vorbeizuziehen und am Winterhorn Ski zu fahren!?

Thema Nebel und Wind:
Wie genau gleich wie am Gemsstock oder Nätschen.
Gibt es am Winterhorn keine Besonderheiten - da Nordhang?

Absteller war sicher die Baracke als Restaurant ?
Was meinst mit Absteller?

Und für 30 CHF könnte mehr Schwung ins Gebiet gebracht werden?
Also wirklich viel Sport für wenig Geld?
 
Mr_Snow schrieb:
Dachte immer - das Gebiet Winterhorn wäre schneesicher.
es braucht halt etwas mehr Schnee auf einer Geröllhalde als auf einem Grashügel. Andermatt und Hospental hatten sich immer Schneesicherheit aufs Schild geschrieben. Die beste Zeit war damals immer dann wenn die anderen gebiete keinen Schnee hatten. Aber seit es Schneekanonen gibt ist der Vorteil halt weg.

Mr_Snow schrieb:
Gerechnet hat es sich nie?
Dachte in der Jahren 1988/1989 bis 1992/1993 unter Führung Schwiegersohn Sepp Interkums wäre das
Gebiet profitabel gelaufen!
Die genauen Zahlen kenn ich nicht. Auch nicht wie hoch der Gewinn damals war, all zu hoch dürfte der aben nicht gewesen sein, sonst hätte man jetzt noch Betrieb. Als man die Sesselbahn gebaut hat musste man das Geld über Schulden aufnehmen. Das ist wohl überall so. damnach muss man sie abzahlen, Schuldzins zahlen und zu Schluss bei der Abrechnung muss dann noch so viel Geld vor bleiben, dass man für die zukünftigen Investitionen wieder Reserven anlegen kann. Gerechnet heisst für mich, dass man nach 20 Jahren durch mehr Gäste und Einnahmen seinen finanziellen Haushalt so aufgestockt hat, dass man wieder Investieren kann.

Mr_Snow schrieb:
Überdimensionierte Anlagen?
Warum überdimensioniert?
Im Gegensatz zum Vorherigen Skilift ist die Sesselbahn punkto personal doch eine Stufe grösser. Für eine Sesselbahn braucht man einen Technischen Leiter mit Eid. Fähigk. Zeugnis. meist fix angestellt. Kostet mehr Personalkosten als einen Skilift.
ie Sesselbahn lief an den Tagen an denen ich am Winterhorn Skifahren war und dass war meist an den Tagen an denen man am Gemsstock mehr als eine Stunde angestanden ist, praktisch leer. Siehe zum Beispiel Grimmialp.

Mr_Snow schrieb:
Konkurenz in der Nähe:
Wen siehst Du als Konkurrenz?
-Gemsstock
-Nätschen
-Dieni

Mr_Snow schrieb:
Was könnte dich bewegen - an der Konkurrenz vorbeizuziehen und am Winterhorn Ski zu fahren!?
Mich eigendlich gar nichts, ich würd sofort wieder hinfahren. Ich finde das Gebiet super und trauere schwer darum. :cry: Ich war relativ Oft da. Ein paar Fotos habe ich bei mir im Fotoalbum:
http://www.stahlseil.ch/gallery/main.php?g2_itemId=20315

Mr_Snow schrieb:
Thema Nebel und Wind:
Wie genau gleich wie am Gemsstock oder Nätschen.
Gibt es am Winterhorn keine Besonderheiten - da Nordhang?
Klimatisch ist das doch alles so Nahe beieinander. Von der Exponention her gleich wie am Gemsstock. Im Frühwinter kaum Sonne, bei Föhn in der Suppe. Müsste man eher mit Airolo vergleichen, da ist der Unterschied schon grösser. ist halt direkt auf der Wetterscheide. Bei Föhn ist das Wetter schlecht, dafür schmilzt der Schnee nicht so schnell wie zum Beispiel Kinzig oder Eggberge. Schnee kommt meist bei Südstaulage.

Mr_Snow schrieb:
Absteller war sicher die Baracke als Restaurant ?
Was meinst mit Absteller?
Naja das war eher eine Baubaracke (war meinte ich sogar eine Occasion Armee oder Kraftwerksbaracke) als ein Restaurant (Lückli) Festbankgarnituren als esstisch. OK im gesammten Urner Oberland sind die Berggsthäuser in den Skigebieten keine Kulinarischen Höhepunkte wobei Nätschen noch das Beste ist.

Mr_Snow schrieb:
Und für 30 CHF könnte mehr Schwung ins Gebiet gebracht werden?
Also wirklich viel Sport für wenig Geld?
Ist würde das Skigebiet als Sportberg vermarkten mit Mehreren Rennstrecken permanent, Slalomhang und Boardercross und Zeitmessung.
Sport statt Komfort. Der Skilift ist unbequem aber schnell. Aber wie schon gesagt ich bin ja kein zahlender Gast. Müsste mal meine bessere Hälfte fragen, die wüsste vielleicht mehr, hat sich mit dem Thema auch schon befasst.
 
FIS-Rennstrecke:
Meines wissens nach gibt/gab es sogar eine FIS-Strecke mit Zeitmessung am Winterhorn.
Richtig vermarktet wurde es aber nie! Ist doch richtig so!
Gibt es Vermarktungsmöglichkeiten für die FIS-Strecke?

Glaub - dasss größte Problem sind drei Dinge!
- geringe Unterkunftsmöglichkeiten in Hospental (bisher 8 Hotels/Pensionen/Restaurants, 4 Lagerhäuser; 1 Jugendherberge SJH)
- grosse Abhängigkeit vom Tagestourismus (Problem Wind, Neben);
- Personalkosten - wie du schon gesagt hast - techn. Leiter und mind. 5 Angestellte für den Lift ohne Ersatzpersonen.
(es dürfte schwierig sein, qualifiziertes und motiviertes Personal zu rekrutieren!)

Positiv:
ca. 60 Pistenkilometer mit Freeridergebiet

Investitionen:
Längerfristig nötige Investitionen in die Anlageninfrastruktur können jedoch nicht oder nur teilweise aus Eigenmitteln finanziert werden, dazu ist der erzielte Cashflow zu gering.

Hälst du eine Positionierung als Freeride-Berg positiv (Freeriden liegt im Trend)?
Das Gebiet wurde bis im Jahre 2006 rege von Freeridern besucht. Vorwiegend schwedische Saisonaufenthalter sind etwa 800 Mal pro Saison die Variantenabfahrt nach Zumdorf gefahren.
Die schweizweit einzige Zählung der Freerider und Skitourenfahrer wurde in der Saison 2005/2006 in Davos durchgeführt (Zweifel 2006). Im grössenmässig mit dem Winterhorn vergleichbaren Skigebiet Rinerhorn wurde während knapp 3 Monaten (12.1.2006 – 2.4.2006) total etwa 2200 Variantenfahrer gezählt bzw. geschätzt.

Um Grundauslastung zu erreichen Erweiterung für Familien!

Ist das Winterhorn für Familien überhaupt attrativ?

Gibt es Ideen für ein Sommerangebot?

Investoren!
Klinken putzen, Investoren suchen, auf Betteltour gehen!

Sattel-Hochstuckli hat es geschafft - genügend Investoren für die Goldelbahn zu finden.

Die Bahn steht jetzt seit 3 Jahren still.
Warum möchte niemand das Winterhorn kaufen? Warum legen die Schweizer nicht zusammen - ähnlich Sattel-Hochstuckli!
Gründung einer AG - Gelder einsammeln und Betrieb loslegen!

Grüße
MR Snow!
 
Willst Du das Gebiet kaufen? Nur zu! Ich würde gerne das Gebiet mal Testen. Und wenn's mir gefällt, würde ich wieder kommen. Der Gemstock ist so überlaufen, das ich da höchstens 1mal pro Saision hingehe.
Btw ein weiterer Grund warum es nicht rentiert kann auch am Marketing liegen. In den Regionen Zürich und Basel ist das Skigebiet nicht sehr bekannt.
 
Mr_Snow schrieb:
Hälst du eine Positionierung als Freeride-Berg positiv (Freeriden liegt im Trend)?
Das Gebiet wurde bis im Jahre 2006 rege von Freeridern besucht. Vorwiegend schwedische Saisonaufenthalter sind etwa 800 Mal pro Saison die Variantenabfahrt nach Zumdorf gefahren.
Die schweizweit einzige Zählung der Freerider und Skitourenfahrer wurde in der Saison 2005/2006 in Davos durchgeführt (Zweifel 2006). Im grössenmässig mit dem Winterhorn vergleichbaren Skigebiet Rinerhorn wurde während knapp 3 Monaten (12.1.2006 – 2.4.2006) total etwa 2200 Variantenfahrer gezählt bzw. geschätzt.
Rinerhorn ist aber schon noch ein bisschen grösser.
Freeride- Berg finde ich nicht so eine gute Idee. Man hat in Davos auf Pischa auf die Saison 2006/ 07 nur noch drei Pisten präpariert und dazu noch einen Funpark. Heute präparieren sie wieder 6 Pisten, weil das mit dem Freeriden nicht so gehauen hat.
 
Zürich sind rd. 1 Autostunde vom Winterhorn entfernt.

Basel sind rd. 2 Atuostunden!

Fehlendes Marketing?
Dachte immer - das Winterhorn wäre bekannt in der Schweiz! - oder erst seid der Auktion?

Jahr 2004:
Neuer Präsident Christian Schmid! (komplett überfordert, da alleine)
neuer Verwaltungsrat Remo Bulgheroni Geschäftsführer der Technoalpin Schweiz.

Dieser versprach, das Marketing und die Werbung zu übernehmen!!!!
Wollte jedoch nur seine Beschneiungsanlage verkaufen.

Die inzwischen desolate Finanzlage liessen sowohl die Marketing- und Werbeaktivitäten mangels Schneekanonen-Verkauf stagnieren.

Jahr 2005:
Während der Hauptsaison fällt das Liftgetriebe aus. Die Saison musste abgebrochen werden. Das Einnahme-Ausfälle bereiten den Weg zum Konkurs.

Jahr 2006:
Sehr später Saisonstart, mangels Marketing wenig Besucher, was massive Liquiditätsengpässe zur Folge hatte, bis zur Insolvenz.

Juli 2006 Konkurs des Vereins Pro Winterhorn aufgrund Einnahmeausfälle; keine Reservebildung durch zu geringe Einnahmen, Ersatzinvestition konnte mangels Cash Flow nicht bezahlt werden.

November 2006:
Rettungsaktion von Claus Dangel und Werner Gut!

Skibetrieb bis Saison 2007/2008

- klare Managementfehler!
- zu alte Pistenmaschine - hoher Reparaturaufwand
- fehlendes Marketing

Fazit:
Liquiditätsprobleme bei allen 3 Gesellschaften sind durch falsches Management entstanden!
 
Schöditaz schrieb:
Mr_Snow schrieb:
Hälst du eine Positionierung als Freeride-Berg positiv (Freeriden liegt im Trend)?
Das Gebiet wurde bis im Jahre 2006 rege von Freeridern besucht. Vorwiegend schwedische Saisonaufenthalter sind etwa 800 Mal pro Saison die Variantenabfahrt nach Zumdorf gefahren.
Die schweizweit einzige Zählung der Freerider und Skitourenfahrer wurde in der Saison 2005/2006 in Davos durchgeführt (Zweifel 2006). Im grössenmässig mit dem Winterhorn vergleichbaren Skigebiet Rinerhorn wurde während knapp 3 Monaten (12.1.2006 – 2.4.2006) total etwa 2200 Variantenfahrer gezählt bzw. geschätzt.
Rinerhorn ist aber schon noch ein bisschen grösser.
Freeride- Berg finde ich nicht so eine gute Idee. Man hat in Davos auf Pischa auf die Saison 2006/ 07 nur noch drei Pisten präpariert und dazu noch einen Funpark. Heute präparieren sie wieder 6 Pisten, weil das mit dem Freeriden nicht so gehauen hat.


Richtig!

Das Skigebiet Pischa befindet sich an der Flüelapassstrasse und ist Teil der Davos Klosters Bergbahnen. Aufgrund der nicht optimalen Lage in einem Seitental und veralteten Bahnanlagen und damit einhergehenden rückläufigen Besucherzahlen wurde in der Saison 2006/07 erstmals ein Freeride – Betreibskonzept etabliert, bei dem rund 80% der Pisten nicht mehr präpariert wurden.

Pischa ist heute eines der grössten und sonnigsten Freeride-Gebiete der Schweiz.

Dabei hat sich in den Jahren seit der Positionierung von Pischa als Freeridegebiet gezeigt, dass halt doch nicht komplett auf präparierte Pisten verzichtet werden kann.
 
Mr_Snow schrieb:
Glaub - dasss größte Problem sind drei Dinge!
- geringe Unterkunftsmöglichkeiten in Hospental (bisher 8 Hotels/Pensionen/Restaurants, 4 Lagerhäuser; 1 Jugendherberge SJH)
- grosse Abhängigkeit vom Tagestourismus (Problem Wind, Neben);
- Personalkosten - wie du schon gesagt hast - techn. Leiter und mind. 5 Angestellte für den Lift ohne Ersatzpersonen.
(es dürfte schwierig sein, qualifiziertes und motiviertes Personal zu rekrutieren!)
Unterkünfte wozu? Füt Wochengäste? Für ein Skigebiet mit 2 Liften?? :rolleyes: Bisschen wenig. Für Tagesgäste reicht es, ist man aber stark oder in den letzten Jahren sogar noch stärker vom Wetter Abhängig.

Mr_Snow schrieb:
Jahr 2004:
Neuer Präsident Christian Schmid! (komplett überfordert, da alleine)
neuer Verwaltungsrat Remo Bulgheroni Geschäftsführer der Technoalpin Schweiz
da muss aber vorher schon einiges Falsch gelaufen sein. Zu diesem Zeitpunkt waren die Bahnen schon wieder über 20 Jahre alt und daher reif für eine Verlängerung der betriebsbewilligung. Bis zu diesem Zeitpunkt hätte man durch Gewinn genügend Geld angespart haben müssen und den Betrieb für weitere 20 Jahre zu ermöglichen. Danach kam das was Du aufgelistet hast. ie Schon gesagt Gewinn ist nich = Gewinn.

Mr_Snow schrieb:
Jahr 2005:
Während der Hauptsaison fällt das Liftgetriebe aus. Die Saison musste abgebrochen werden. Das Einnahme-Ausfälle bereiten den Weg zum Konkurs.
Meiner Meinung nach währe das durch ausreichende Wartung und
Mr_Snow schrieb:
Die Bahn steht jetzt seit 3 Jahren still.
Warum möchte niemand das Winterhorn kaufen? Warum legen die Schweizer nicht zusammen - ähnlich Sattel-Hochstuckli!
Gründung einer AG - Gelder einsammeln und Betrieb loslegen!
Kontrollen sicher vermeidbar gewesen.
Naja in dem Tal hat man das wohl verlernt. Die Armee hat jetzt 100 Jahre lang Geld gebracht. Eigeninitiative 0
jammern und hohle Hand machen...Die beste Idee find ich ja, dass man Winterhorn als Ersatzmassnahme für einen Ausbau Oberalp abbrechen muss. Obwohl das gar nicht der gleiche Besitzer ist. Das ist wie wenn ich meinen Wald rode und meinem Nachbarn als Ersatz die Bäume auf sein Land pflanze. :?

Naja Time will tell. Vielleicht kommt man wieder auf den Boden der Realität.

Freeridegebiet denke ich nicht. Wie schon gesagt ich würde es als Sportberg vermarkten.
 
Mr_Snow schrieb:
Richtig!

Das Skigebiet Pischa befindet sich an der Flüelapassstrasse und ist Teil der Davos Klosters Bergbahnen. Aufgrund der nicht optimalen Lage in einem Seitental und veralteten Bahnanlagen und damit einhergehenden rückläufigen Besucherzahlen wurde in der Saison 2006/07 erstmals ein Freeride – Betreibskonzept etabliert, bei dem rund 80% der Pisten nicht mehr präpariert wurden.

Pischa ist heute eines der grössten und sonnigsten Freeride-Gebiete der Schweiz.

Dabei hat sich in den Jahren seit der Positionierung von Pischa als Freeridegebiet gezeigt, dass halt doch nicht komplett auf präparierte Pisten verzichtet werden kann.
Pischa gehört zu den Davos Klosters Mountains und ist nur eine Tochtergesellschaft der Davos Klosters Bergbahnen :kluckscheiss:
Die Bahnanlagen sind aber noch in einem sehr guten Zustand, sind aber nicht so komfortabel. Das mit dem Freeride- Gebiet ist so eine Sache. Mittlerweile ist nur noch eine Piste gelb markiert. Der Rest der Pisten wird bestens präpariert. Das Gelände beim Mittelgrat eignet sich aber trotzdem zum Freeriden, ist aber nicht markiert oder gesichert. Im Moment werden etwa 15 km präpariert, früher waren es sicher anderthalb mal so viel.
 
Dieses Freeride-Zeugs zieht nicht. Das ist zwei Tage lustig nach Neuschnee (höchstens) und dann ist es nur noch ätzend. War letzte Saison an der Pischa. Wenn aus der Tiefschneepiste wenigstens eine Buckepiste geworden wäre. Aber für das reichte es auch nicht. Am Schluss hatte man so einen harsch-krustig "Tiefschnee" der nur noch mühsam zum fahren war.
 
Es tut sich was am Winterhorn!

Lückli.jpg
Lückli
 
Wie kann man hier eventuell mithelfen?
Gibt es eine Spenden- oder Beteiligungsmöglichkeit?
Wer hat hier entsprechende weitergehende Infos?
Alle Fans von Nicht-Indurstrieskigebieten könnten mithelfen und mit einer eventuellen
Vorfinanzierung über einen Winter-Skipass einen Beitrag leisten.

Für Rückinfos vielen Dank. Vielleicht könnte hier das Alpinforum wirklich etwas ausrichten.
Also: NICHT nur schreiben, HANDELN !!! (Viel Kleinvieh macht auch Mist.) :bindafür:

(1.alpinforum-gefördertes Skigebiet als idealer Treff von Fans von Kult-Skigebieten.)
 
scuol-fan schrieb:
Wie kann man hier eventuell mithelfen?
Gibt es eine Spenden- oder Beteiligungsmöglichkeit?
Wer hat hier entsprechende weitergehende Infos?
Alle Fans von Nicht-Indurstrieskigebieten könnten mithelfen und mit einer eventuellen
Vorfinanzierung über einen Winter-Skipass einen Beitrag leisten.

Für Rückinfos vielen Dank. Vielleicht könnte hier das Alpinforum wirklich etwas ausrichten.
Also: NICHT nur schreiben, HANDELN !!! (Viel Kleinvieh macht auch Mist.) :bindafür:

(1.alpinforum-gefördertes Skigebiet als idealer Treff von Fans von Kult-Skigebieten.)

Stimmt! Alle können mithelfen dieses tolle Skigebiet wieder zum Laufen zu bringen!
Es gibt durchaus positive Beispiele. Innerhalb von nur 3 Monaten wurden für ein anderes Skigebiet bis
jetzt 450.000 CHF eingesammelt.
 
scuol-fan!

Ich hab mir mal was überlegt!

Was hälst Du von einer Gründung einer

Winterhorn-Erlebnis-Akademie Schweiz Genossenschaft!

(Angebot: Abenteuer, Spaß, Erlebnis - komplexes Teamtraining; Incentive für Mitarbeiter, sportliche Herausforderung in der freien Natur, Spaß am Hochseilpark und neue Attraktktionen)

Team:
das Team soll künftig aus rd. 100 freiberuflichen Mitarbeitern aus den unterschiedlichsten Herkunftsbereichen zusammengesetzt werden.
Alle bringen ihr Wissen und ihr Können ein, um das Anliegen der Gäste gerecht zu werden.
 
Hallo ATV,
hast Du schon mit Deiner Frau gesprochen?
Gibt es neue Erkentnisse?
 
Nein Sorry, Bin momentan auf der anderen Seite der Erdkugel. Werd mal schauen was sich machen lässt.
 
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