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GPS für Schneeschuhwandern

Billabong

Großer Müggelberg (115m)
Registriert
02. Aug. 2007
Beiträge
130
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0
Hallo User ich habe eine frage en euch.
Ich möchte im Winter 2007/08 mit dem Schneeschuhwandern anfangen. Aber dazu brauch ich ein GPS gerät damit ich auf dem richtigen weg bleibe beim gehen. Oder ?

Was sagt ihr dazu ?
Wer von euch geht Schneeschuhwandern auf den Bergen ?
Habt ihr ein GPS ??



Würde mich über Antworten sehr freuen.


Mfg
Billabong 8)
 
notwendig ist es nicht unbedingt, sofern man mit der karte und kompass auch umgehen kann und sich an viel begangene touren hält.
sofern du nur im tal bleibst brauchst es auf keinen fall.
kann aber schon hilfreich sein, wenn noch nicht gespurt ist oder du etwas ausgefallenere touren machen möchtest, und dann muss es auch nicht das topmodell sein
 
Ich habe den Garmin Quest auf den ich die 25 und 50 tausender Schweizerkarte laden kann. Wenn man sich eine Tour zuhause am PC ausarbeitet und entsprechende Wegpunkte setzt, ist dies eine feine Sache. Auch lässt sich die Tour als Track speichern. Den Quest trage ich meistens in der Oberarmtasche meiner Windjacke, hier wie auch oben im Rucksack funktionirt er einwandfrei.

Gruss Herbi
 
An einigen Orten gibt es sogar markierte Schneeschuhrouten.
 
Zum GPS kann ich nix sagen - bin da (noch?) Technologieverweigerer bzw. halte ich persönlich im zivilisierten Europa ein GPS unter normalen Bedingungen als technologischen "Overkill" ...

Solltest du im alpinen Gelände (also in den Alpen) Schneeschuhtouren unternehmen wollen gehört auf alle Fälle eine Lawinen-Notfallausrüstung (LVS, Schaufel, Sonde) zum Standard.
 
GPS-Schneeschuhtouren
Mit dem Navi durch den Tiefschnee


GPS-gesteuert macht Schneeschuhwandern richtig Spaß. Abenteuerliche Routen werden so überhaupt erst möglich. Vor allem Männer fühlen sich durch das technische Spielzeug angezogen.

Von FOCUS-Online-Autor Christian Haas

Noch einmal wird der jungfräuliche Schneehang von oben bis unten gemustert. Eine wahre Pracht, wie sich das Sonnenlicht im glitzernden Weiß bricht. Schade eigentlich, diese Unschuld zu zerstören. Doch es muss sein. Mit einem lauten „Yippie“ geht es den Hügel hinab. In Riesenschritten, links ein Haken, rechts ein Ausfallschritt. Die Stöcke zu Flügeln umfunktioniert und immer bedacht, nicht über die eigenen Riesenschuhe zu stolpern. Der Schnee staubt, die Sinne jubeln. Am Fuß des Hangs angekommen, sorgt der Blick zurück dann noch einmal für ein erhebendes Gefühl: Aaah, ein feines Muster. Und der Blick auf das GPS-Gerät meldet: Dauer 0,9 Minuten, Höhenunterschied 48 Meter, Distanz 139 Meter. Aaah, eine feine Zeit, und die sorgt auch für ein erhebendes Gefühl.

Nun bedeutet Schneeschuhwandern längst nicht nur, irgendwelche Hügel hinunter zu rennen. Im Gegenteil: Meistens ist man deutlich langsamer unterwegs, vor allem wenn es einen ungespurten Weg und obendrein bergauf geht. Mehr als 2 bis 3 Kilometer pro Stunde sind da kaum drin. Doch die Sehnsucht nach Natur und Stille sowie der Pionierdrang, als Erster Spuren in die verschneite Landschaft zu setzen, ist eine Kombination, die bei immer mehr Freizeitsportlern in Mode kommt. In Riesenschritten hat sich Schneeschuhwandern zur ernsthaften Wintersportalternative entwickelt. Nicht zuletzt deshalb, weil keinerlei Grundkenntnisse erforderlich sind. Jeder, der laufen kann, schafft das auch mit den XXL-Schuhen.

Fitnessprogramm für den ganzen Körper
Aber Achtung, mit einem gemächlichen Sonntagsspaziergang hat das Ganze in der Regel nichts zu tun. „Auch wenn es immer wieder behauptet wird: Schneeschuhtouren sind alles andere als eine Frauenangelegenheit“, meint Christian Wolpert, und der muss es ja wissen. Seit einigen Jahren organisiert er entsprechende Wanderungen – auch bei Vollmond – im Lenggrieser Isartal und der weiteren Umgebung. „Vor allem wenn eine Route noch ungespurt ist und mehrere Hundert Höhenmeter zu bewältigen sind, bekommt das Abenteuer eine hoch sportliche Komponente. Schließlich werden nicht nur die Oberschenkel, sondern durch die Stockbewegung auch Arme und Rückenmuskulatur ordentlich gefordert“, so Wolpert.

Männer, lest die Signale!
Dieser sportliche Kick und die Aussicht auf ehrlichen Schweiß mögen manchen Mann hellhörig machen. So richtig zieht jedoch die technische Komponente, in Gestalt von kleinen GPS-Geräten, die Wolpert – und dieses Angebot gibt es in Deutschland höchstens zwei bis drei Mal – seinen Schützlingen mit auf den Weg gibt.
Die meisten Männer – und natürlich auch einige Frauen – sind von den kleinen Wunderdingern im Handyformat fasziniert. Noch dazu, da sich dieses Spielzeug mit ein wenig Technikverstand in kurzer Zeit erlernen lässt. An den Rucksackriemen geschnallt, gibt das Navigationsgerät einem dann stets Aufschluss über die weitere Laufrichtung – dafür hat Wolpert gesorgt, indem er die entsprechenden Routen darin abgespeichert hat. Zum Beispiel die Tour vom Achenpass Richtung Gerstenrieder Kopf und zur verfallenen Hochalm. Dank der Mail, die Wolpert am Tag vor der geplanten Tour verschickt, weiß man über Streckenprofil und Tourlänge bestens Bescheid. Ein bemerkenswerter Service.
Quelle: Focus
 
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