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Grimmialp, 24. Februar 2019

Zu Hinterst im Diemtigtal befindet sich die Ortschaft Schwenden. Dort wurde einst 1964 das Skigebiet Grimmialp mit einem steilen Skilift der Firma Oehler eröffnet. Er wurde von vielen gefürchtet, sodass es vor dem Steilhang ein stets belegtes Überwachungshaus gab. Bei einem Sturz und darauffolgenden Kettenreaktion wäre also immer ein Mitarbeiter sofort vor Ort gewesen. Vor allem wegen diesem Steilhang wurde der Skilift 2005 durch eine fixe Dreiersesselbahn Bartholet's ersetzt. Neben der Talstation der Sesselbahn dreht der Skilift Egg seine Runden. Heute ist dies ein mehrheitlich "modernerer" Baco Tellerlift, welcher eine doch eher kuriose Konstruktion ersetzt hat. Für Abwechslung zur Sesselbahn sorgt der Skilift Nydegg. Durch seine eher niedrige Länge verbindet er dennoch mehrere Pistenvarianten an. Zusammen mit den Talabfahrten ist die Grimmialp ein schmuckes Kleinskigebiet, welches Jahr für Jahr auf diese aktuell sehr guten Schneeverhältnisse hofft.

Interaktive Pistenkarte (ganz rechts)

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Skilift Egg

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Kurioser Vorgänger des Skilift's Egg

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Pistenvariante am Skilift Nydegg

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Skilift Nydegg

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Blaue Talabfahrt

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Der Sesselbahnvorgänger in seinen jungen Jahren

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Auf der Sesselbahn mit Blick ins untere Tal und Stockhorn über der Klemme.

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Schwarze Talabfahrt im oberen Teil

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Altes Steilstück des Skiliftes.

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Seitental Grimmi

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Zum Abschluss bin ich die pickelharte schwarze Talabfahrt gefahren. Sie ist nur bei guten Schneesituationen wie jetzt aktuell offen.
 
Danke für den Bericht und insbesondere für die Info zum Vorgänger der Sesselbahn!
Das Gebiet ist landschaftlich wunderschön gelegen. Für einen ganzen Skitag ist es allerdings zu klein ... hier bietet sich die Kombination mit einem Besuch am Wierihorn an.
Ich freue mich, dass das Skigebiet Grimmialp überlebt hat, schliesslich war es vor bald 10 Jahren schon einmal im Konkurs und stand vor der Schliessung.
 
Danke für die Rückmeldung. Für einen ganzen Tag mag es für den Könner unter uns zu klein sein. Ich wage aber zu behaupten, dass man an solch einem sonnigen Sonntag auf der Grimmialp mehr Höhenmeter und Pistenkilometer fährt als in einem grösseren Skigebiet. Der Satz ist an die 666.- Abobesitzer gerichtet, welche höchstwahrscheinlich noch im Stau Richtung Interlaken oder Frutigen stehen, wenn andere im Skigebiet Grimmialp schon beim ersten Pausenkaffee sitzen. Eine gemeinsame Tageskarte mit allen Skigebieten im Diemtigtal gibt es nicht, da die nachfrage bedeutend zu klein ist und wir hier vom Forum vermutlich die einzigen wären, die sowas bräuchten. Ein gemeinsames Saisonabo gibt es aber allemal.
 
salvi11 schrieb:
Ich wage aber zu behaupten, dass man an solch einem sonnigen Sonntag auf der Grimmialp mehr Höhenmeter und Pistenkilometer fährt als in einem grösseren Skigebiet.
Unter uns: ca 50% der Inhaber dieser Saisonkarte fahren 3 Fahrten und gehen dann ins Aprés-Ski. Deswegen rechnets sich auch. Traurige Wahrheit.
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Da halte ich dagegen. Ich bin auch einer der Besitzer des 666.- Abos. Ich fahre morgens um 7:30 staufrei in die Lenk oder nach Zweisimmen, stehe um 9 Uhr oben und gehe um 10, wenn der Stau grosse Maße annimmt ins Kaffee. Danach wird durchgefahren bis Abends, das gibt dann gut und gerne mal 20000 Höhenmeter und ca 100 Pistenkilometer mit sportlichem Fahrstil, antizyklischem Fahren und entspannter Mittagspause. Das geht höchstens am Wiriehorn, wenn die KSB mal auf Vollgas fährt.

By se way: An starken Wochenenden ist das Problem der Flaschenhals zwischen Lattigen und Spiez. Da sind leider alle Oberländer Skigebiete davon betroffen. Dort gibt es gerne mal Rückstau bis nach Thun, insbesondere in der Woche um den 20.Februar herum, wenn Großteile des Aaretals, die Thunerseeregion und Teile des Berner Seelandes Skiferien haben.

Mich erstaunt drum die Leere auf deinen Bildern. War es wirklich so leer? Ich meine, in Sachen Preise und Abwechslung müsste das Gebiet eigentlich wie früher zahlreiche Familien auch als Tagesgäste anziehen.
 
Werkstatt schrieb:
Unter uns: ca 50% der Inhaber dieser Saisonkarte fahren 3 Fahrten und gehen dann ins Aprés-Ski. Deswegen rechnets sich auch. Traurige Wahrheit.
Und geben dann dort während der Saison wieder 666.- aus für Kafi Schnaps aus :wink:

Ja im Simmental mag es weniger schlimm mit dem Stau sein. Meine Erfahrung bezieht sich halt zwischen Spiez und Reichenbach. Am Vortag ging ich ins Wallis nach Jeizinen und waren dort im Stau (nächstes mal gehe ich die alte Strecke statt die Umfahrung). Vor dem Autoverlad, wo wir ursprünglich mit Stau rechneten, war hingegen überhaupt nichts los. Wir konnten gleich auf den ersten Zug. Wieso ist dieser Hype auf Staus, überfüllte Strassen so gross, nur um 666km Pisten in der Tasche zu haben? Ich verstehs nicht.

Mich erstaunt drum die Leere auf deinen Bildern. War es wirklich so leer? Ich meine, in Sachen Preise und Abwechslung müsste das Gebiet eigentlich wie früher zahlreiche Familien auch als Tagesgäste anziehen.
Ich habe natürlich nur dann Fotos der Piste gemacht, wenn gerade keine Leute drauf waren. Aber ja, es war nicht viel los. Aber erstaunen tut mich das nicht, sprichwort 666.

PS: Die KSB Wiriehorn lief in diesem Jahr 4m/s statt den früheren 3,2m/s. Den Meisten ist 5m/s beim Abstieg zu schnell und die Bahn muss öfters reduziert/gestoppt werden, was dann die Fahrzeit wieder verlängert.
 
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