Um 1:00Uhr morgens am 13.2.gings los. Enigma und ich sind zu Torsten (kein Forumler) ins Auto gestigen und nach dem Volltanken auch gleich auf die Bahn gefahren.
Als Skifahrer wünscht man sich natürlich Schnee, aber dass es im Siebengebirge bereits schon so schneien muss, dass auf der A3 nur noch maximal 70km/h gefahren werden war dann doch nicht so nach unserem Geschmack. Ab Frankfurt dann hats aufgehört zu schneien und es ging dann doch noch gut voran bis Basel.
An der Grenze fing das Auto an zu stottern, worauf wir uns entschlossen die nächste Tanke anzufahren. Dies war auch gut, denn es war eine Zündspule durchgebrannt und der Motor lief nur noch auf vier der sechs Zylinder.
Der ADAC konnte uns auch nur bis zum nächsten Vertragshändler schleppen wo wir auf den Notdienst warten mussten.
So nach vier Stunden ungewollter Pause konnten wir uns dann doch noch weiter richtung Grindelwald bewegen wo wir dann ca 11:00Uhr bei bedecktem Himmel und leichtem Schneefall ankamen.
Da wir eh schon Skizeit verloren hatten, entschlossen wir uns erstmal zu essen und nen Bierchen zutrinken bevor es auf die PIste ging.
Da wir in unserer Stammunterkunft wohnten, konnten wir direkt vor der HAustüre unser Skier anziehen und gleich runter zur 4EUB Männlichen fahren, die uns dann auf den Gipfel und in den Nebel brachte. Hier oben schneite es was das Zeug hält, weshalb wir nur am Männlichen und Lägerlift gefahren sind. Schade war auch, dass Der Sturm stärker wurde und es so trotz super Schneeverhältnissen nicht nur Spass machte Skizufahren. Arthurs Bar war ebenfalls geschlossen. Gegen 16:00Uhr sind wir dann in die Hütte gefahren und haben einen harten Abend gehabt: Käsefondue mit ca 4-6 Bier, 8 Jägertees und einigen Schnäpschen was zu den verschiedensten Ausfallerscheinungen bei uns dreien geführt hat.
Ob der Abend schön war kann ich nicht genau sagen, die noch vorhandenen Bruchstücke waren sehr lustig.
Der zweite Tag begann mit Aspirin und natürlich etwas schlapp, bei ebenfalls heftigem Schneefall. Immerhin waren wir die ersten, die die Talabfahrt fuhren und so unsere Lines in den noch unberührten Hang ziehen konnten.
Wir waren etwas wackelig auf den Beinen, Enoigma begann den Tag erstmal mit einer Pause auf dem Berghaus Männlichen, während Torsten und ich das Skigebiet durchkämmten. Schnee super, Sicht schlecht, trotzdem sehr schöne Tiefschneeabfahrten am Läger und Lauberhorn.
Mittags trafen wir dann Enigma und machten ebenfalls eine längere Pause, die zumindest ich auch gebraucht habe.
Nach der Pause kehrte wieder Leben in unsere Körper zurück und wir noch einige gute Abfahrten bevor wir die Talabfahrt wieder ohne Arthur zu besuchen zu können machten.
Der Abend wurde dann fast Alkoholfrei begangen.
Der dritte und letzte Tag wurde mal endlich ein megageiler Skitag, zwar immernoch wenig Sicht aber Tiefschnee ohne Ende und Arthur hatte offen. Enigma brannten die Schenkel weswegen er eher runtergefahren ist als wir. Wir sind bis kurz vor Liftschluss die meisten Lifte abgefahren und haben am Lauberhorn und Honegg super Tiefschneeabfahrten machen können.
So haben wir den Tag dann locker ausklingen lassen und sind dann heute entspannt zurückgefahren ohne grössere Probleme