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Grödneral – Sella | 01. - 05.08.2011 | Überblick

Grödneral – Sella | 01. - 05.08.2011 | Überblick

Nachdem der Sommer heuer leider noch nicht so wirklich stattgefunden hat, sich dieser selbsternannte aber dennoch für eine Woche ein Stelldichein geben sollte und ich passenderweise Urlaub hatte, bot es sich an diesen doch in den Bergen zu verbringen. Aber auf die Allgäuer Berge hatte ich heuer keine so rechte Lust ... hmm, wie wäre es denn mit den Dolomiten? Kannte ich bisher nur von einer Autotour und die Landschaft um Sella und Langkofel hatte mich schon damals beeindruckt.
Dann stellte sich heraus, dass auch jack90 Urlaub hat und ich brauchte bei ihm keine große Überzeugungsarbeit leisten mitzukommen, das Wort „Dolomiten“ war schon ausreichend :wink:

Also zwei Dolomitenneulinge machten sich an die Planung. Was dabei herausgekommen ist erfahrt ihr zum einen in dieser Übersicht und zum anderen in den reichlich bebilderten Berichten der einzelnen Tage. Als Vorgeschmack gibt es hier neben ein paar allgemeinen Dingen auch unser Programm und dazu schon mal jeweils ein Bild.

Als Ort haben wir uns Wolkenstein ausgeguckt, da für unsere Planungen der zentralste Ausgangspunkt. Man ist schnell am Sella- und Grödnerjoch, die Seiser Alm ist auch nicht weit weg, die eine und andere Seilbahn ist auch zum Greifen nahe.

Zwecks Unterkunft einfach im Netz gesucht und auf das Garni Sovara gestoßen:

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Für unseren Zeitraum war auch noch ein Zimmer frei ... perfekt. So perfekt wie die Unterkunft selber: Sehr nettes Ehepaar, ausreichendes Frühstück, schöne Lage und traumhafter Blick vom Balkon ... natürlich auf den Langkofel:

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Am 01.08.2011 war die Anreise, aber natürlich sollte dieser Tag auch als voller Wandertag genutzt werden. Leider war jack90 kurzfristig für eine frühe Anreise verhindert, so dass ich den Tag dann alleine angegangen bin. Auf dem Plan stand die Puez-Plateau-Überschreitung inkl. Langental:

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Für den 02.08.2011 war sehr stabiles Hochdruckwetter angesagt, als Ziel haben wir uns den Piz Boe ausgesucht. Mit 3.152 m der höchste Berg der Sellagruppe und über viele Wege zu erreichen, wir nahmen den anspruchsvollsten via dem Klettersteig Cesare Piazetta. Die Literatur streitet sich da bzgl. der Schwierigkeit, das Wort „leicht“ sucht man aber vergebens:

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Ziel für den 03.08.2011 war der 2.958m hohe Plattkofel, dieser ist via Seiser Alm „leicht“ über den „platten“ Schutthaufen erreichbar oder aber via Lang- und Plattkofelkar sowie den Oskar-Schuster-Klettersteig in anspruchsvollerer Variante, für die wir uns entschieden haben:

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Etwas andere Bewegungsabläufe waren am 04.08.2011 angesagt, mit dem MTB ging es über die gesamte Seiser Alm, eine eindrucksvolle Hochalm, aber die markanten Felswände von Schlern, Langkofel, Plattkofel sind jederzeit präsent:

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jack90 meisterte nach Rückkehr von der Tour noch den neuen Klettersteig Sandro Perini im Langental, unweit von der Unterkunft. Ich nahm wegen eines Muskelkaters im Oberarm dann doch mal lieber Abstand von weiterer Kletterei :wink:


Am Abreisetag 05.08.2011 stand noch eine Tour in der Sellagruppe auf dem Programm, vom Grödnerjoch zur Pisciadùseehütte und übers Val de Mesdi zurück. jack90 wählte den Aufstieg über den Klettersteig Pisciadù, ich den übers Val Setus, da sich der Muskelkater noch nicht vollends verzogen hatte ... blödes Tier!

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Wie man den Bildern entnehmen kann, haben wir genau die Tage erwischt wo tadelloses Wetter herrschte, einzig am 03.08. kamen vorm Auto ein paar große Tropfen vom Himmel sowie am Abreisetag begann es vorm Auto leicht zu regnen. An beiden Tagen wurde man aber nicht wirklich nass, die Regenklamotten blieben die ganzen Tage unangetastet im Rucksack, ganz im Gegensatz zur Sonnenbrille 8) Als wir am Abreisetag dann im Auto hat es angefangen zu schütteten.

Als Fazit steht somit: Alles richtig gemacht ... Ort, Unterkunft, Tourenplanung, Wetter. Es waren fünf geniale Tage mit einem hohen Erlebniswert und der Spaßfaktor kam auch nicht zu kurz.

Dolomiten – gerne wieder!


PS: Die Berichte der einzelnen Tage folgen auf Grund der Bildermenge und der unterschiedlichsten Touren in einzelnen Threads, um die Übersichtlichkeit zu wahren. Wenn die Berichte online sind, werden wir sie hier noch verlinken.
 
Die Bilder lassen tolle Berichte erwarten.
Ihr scheint ja wirklich das optimale Wetterfenster erwischt zu haben.
Neidisch werd... :wink:
 
Ah, der Oskar-Schuster-Klettersteig ist also wieder begehbar? Anfang Juli war der noch gesperrt, angeblich war im Winter ein Teil abgebrochen.
Tridentina erst vor wenigen Wochen wieder gemacht, immer wieder schön!
Cesare Piazetta bin ich noch nicht gegangen, da bin ich mal sehr gespannt auf die Bilder.
Sandro Pertini war mein schwerster bisher... was da wohl jack90 dazu sagt :D
 
Hier der Link zum Bericht vom Sandro Pertini Klettersteig

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Downhill schrieb:
Ah, der Oskar-Schuster-Klettersteig ist also wieder begehbar? Anfang Juli war der noch gesperrt, angeblich war im Winter ein Teil abgebrochen.
Ja, war wieder begehbar, man konnte aber die Spuren von dem Felssturz gut erkennen, war ganz knapp neben dem Klettersteig.

Downhill schrieb:
Cesare Piazetta bin ich noch nicht gegangen, da bin ich mal sehr gespannt auf die Bilder.
Sandro Pertini war mein schwerster bisher... was da wohl jack90 dazu sagt :D

Also der Cesare Piazetta ist nochmal eine Klasse schwieriger als der Sandro Pertini, da braucht man schon einiges an Kraft in den Armen.
Was am Pertini Klettersteig wirklich toll ist, dass man nicht oben in einer Mondlandschaft ankommt, sondern auf flachen Almwiesen die plötzlich in eine 400m hohe Felswand übergehen.
 
Wahnsinn. Hammer Berichte, danke.
 
Schöne Berichte, wie immer. Woher kommt der Sinneswandel ins feindliche Italien;)? Vielleicht treffen wir uns im Winter mal dort?
 
Eine Unterkunft für den Winter suchen :wink:

Also für mich war es kein Sinneswandel und auch nicht feindlich. War ich doch jahrelang schon in Südtirol im Urlaub, nur eben in der anderen Ecke (Schenna). Und als wir vor einigen Jahren mal im Sommer mitm Auto im Grödnertal waren, war die Kulisse dort beeindruckend, so dass es mir nun in den Sinn kam, dort mal ein paar Tage im Sommer zu verbringen.
 
Wie gesagt Snowflat: Schnappt euch im Winter eine Fewo und erkundet mal die Sella. Lohnt sich wirklich. Die restlichen 30 Tage kannst ja dann wieder im Norden abfahren.
 
@AF: Ist diesen Winter fest eingeplant mal einen Kurztripp da runter zu machen! Schon alleine wegen dem DMC in Arraba ;-)

Achja, Bilder vom Klettersteig am letzten Tag werde ich morgen noch nachliefern!
 
Wirklich tolle Bilder die ihr da liefert - Schön erzählt auch ... und die Landschaft? Ja die steht eh (wohl) weltweit außer Konkurrenz - DolomitiSuperSchee halt ;)
 
O-o,wieder zwei Skifahrer-Seelen, die dann für Österreich verloren sind :biggrin:
Und wenn ihr erstmal die genialen Off-Pist-Varianten entdeckt.......
 
Och, verloren ist der falsche Ausdruck, werde auch weiterhin dort fahren auf Grund der Nähe. Aber nachdem ich jetzt in Tirol eigentlich alles durch habe und die Dolomiten schon seit Jahren geplant sind, es aber wegen Terminen nie so recht geklappt hat, ist es für den Winter fest eingeplant. Ferner gibt es dort keine Devisen zu tauschen, die den Urlaub künstlich teuer machen :wink:
 
Also ich find die Berichte auch super, einfach der Hammer. :dankeschoen:

Für eure Touren kann ich nur eins sagen. :respekt:

Aber das ist schon ne tolle Gegend dort. War sselber schon mindestens 5 mal im Sommer dort und die Dolomiten sind einfach faszinierend.

Im Winter hab ichs leider auch noch nicht dorthin geschafft, ist halt doch etwas weiter zzu fahren als Österreich.

Aber reizen würds mich schon mal. :hoffhoffhoff:
 
Hört sich gut an Snowflat;) Egal ob nun Winter oder Sommer, es ist immer interessant dort unten.
 
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